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Posts Tagged ‘Zivilisation’

Von Herrschaft und Psychopathie … und es ging auch anders: Von der Donauzivilisation


Karl May, Romanautor, erfand die Figuren Winnetou, Old Shutterhand und Kara Ben Nemsi

Aber ich klage die ganze sich „zivilisiert“ nennende Menschheit an, dass sie trotz aller Religionen und trotz einer achttausendjährigen Weltgeschichte noch heutigen Tages nicht wissen will, daß dieses „Zivilisieren“ nichts anderes als ein „Terrorisieren“ ist!

Karl May (1842-1912)

Die mich immer wieder umtreibende Frage, ob Herrschaft, sprich die Unterdrückung Vieler durch Wenige mit Hilfe von Handlangern, wie das inzwischen in fast allen Ländern der Fall ist, schon immer so war, oder ob sich auch ganz andere Formen von Gemeinschaften ausgebildet hatten, hat mich zu einem weiteren Artikel von Martin Sigl auf Facebook geführt. Ich kann seine Ansichten inzwischen gut teilen. Also auch das ab ins Regal:

Wo immer Waffen massenhaft, also frühindustriell gefertigt worden sind, finden wir „Kollektivgräber“, wie diese Massenmord-Einrichtung von den akademischen Archäologen beschönigend genannt werden, in denen mit dem Tod des Gott-Königs nicht nur seine Waffen und sonstigen werthaltigen Utensilien mit ins Jenseits gingen, sondern auch seine Sklaven und „Bediensteten“, wie eben auch die „Mätressen“, also die Huren, damit es ihm im Jenseits an nichts mangelt. Dass mit derartigen RITUALEN unter den sonstigen Sklaven Angst und Schrecken verbreitet worden ist, um diese ruhig zu stellen, wird weithin nicht debattiert.

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Heißes Eisen: lässt sich erst mit Bewaffnung auf Augenhöhe begegnen?

Make love not war (Foto: Rainer Sturm -pixelio.de)

Make love not war (Foto: Rainer Sturm -pixelio.de)

Ich trage meine Waffe, nicht weil ich Angst hätte, sondern weil sie mich befähigt, keine Angst zu haben. Es behindert nicht die Möglichkeiten derjenigen, die mit mir verhandeln wollen, es behindert nur die Möglichkeiten derjenigen, die mich zu etwas zwingen wollen.
Maj. L. Caudill

Fingerphilosoph deutete die Tage an, dass sich die Raubritter damals das Land aneignen konnten, weil die Menschen es zuließen und sich nicht wehrten. Ihren Nachfahren gehören daher nun die besten Stücke hier im Land, so dass sie darüber in der Regel „arbeitsloses Einkommen“ (siehe Silvio Gesell) erzielen können. Wenn ich mich an den Schulunterricht erinnere, war das Groh der Auseinandersetzungen im heiligen römischen Reich deutscher Nationen zu Zeiten der Bauernaufstände. Wie die ausgegangen sind, wissen wir. U.a. weil die Bauern nicht so gut bewaffnet waren, wie die Raubritter (Herzöge, die mit ihrem Heer herzogen?). Das hätte vermutlich anders ausgesehen, wenn die Waffen gleich stark gewesen wären.

Im Land der Freien, den USA, ist das Waffentragen wie zu Zeiten der Landnahme (von den Ureinwohnern / was wenn diese die gleichen Waffen gehabt hätten?) noch normal. Daher wohl kommen durch Schusswaffen jedes Jahr über 30.000 Menschen zu Tode (wie war das mit der Anzahl Toten durch Terrorismus weltweit?). Ist das womöglich auch der Grund, warum in den USA mehr Inhaftierte die Gefängnisse bevölkern als in den nächsten großen Staaten zusammen darin sitzen? (wohl eher nicht, denn die Gefängnisse sind privatisiert und es wird damit richtig Kohle gemacht).

Ich bin dem Thema Bewaffnung sehr ambivalent eingestellt. Auf der einen Seite bedeutet Bewaffnung das Konzept des Tötenkönnens manifestiert zu haben, auf der anderen Seite können Bewaffnete mit Unbewaffneten nach Belieben herumspringen. Also dann doch besser alle bewaffnen. Auf der anderen Seite steht die Frage, ob eine einfache Pistole ausreicht, wenn da einer mit einer Schnellfeuergewehr daher kommt, oder gleich mit noch größeren Geschützen. Wo ist da die Grenze. Die Polizei in den USA wird inzwischen auch weiter hochgerüstet und kommt schon wie das Militär daher. Sieht also so aus, dass hier auf dieser Ebene weiter Augenhöhe vermieden werden soll.

Gerne möchte ich einen weiteren von Rudolf Engemann übersetzten Text bringen und das Thema der Bewaffnung zur Diskussion stellen.

Waffen bedeuten Zivilisation  – von Maj. L. Caudill (Quelle)

Die Menschen haben nur zwei Möglichkeiten, miteinander umzugehen: Vernunft und Gewalt. Wenn du möchtest, dass ich etwas für dich tun soll, hast du die Wahl, mich entweder mit einem Argument zu überzeugen oder mich unter Androhung von Gewalt dazu zu zwingen. Jede menschliche Interaktion fällt unter eine dieser beiden Kategorien, ohne Ausnahme. Vernunft oder Gewalt, mehr gibt es nicht. In einer wirklich moralischen und zivilisierten Gesellschaft interagieren Menschen nur durch Überzeugung. Gewalt ist keine gültige Methode der sozialen Interaktion und die einzige Sache, die Gewalt tatsächlich aus der Auswahl der Möglichkeiten entfernt, ist die persönliche Schusswaffe, so paradox es für einige auch klingen mag.

Wenn ich eine Waffe habe, kannst du mich nicht mit Weiterlesen …

lebt der typische zivilisierte – kollektivneurotische – Mensch in einer “Schein-Welt”?

Und wieder möchte ich einen Kommenter, dieses Mal von Wolfgang M. (heureka47) zum Artikel “Arbeit” ist per definitionem Sklavenwerk hinterlassen, als eigenständigen Artikel zur weiteren Diskussion stellen:

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Angst„Kollektive Neurose“

Auch Menschen “ohne Religion” erleben die realen Probleme (in) der zivilisierten Gesellschaft – wie z.B. seit den 60er Jahren dargestellt in der Literatur zur “Globalen Krise”, im Umfeld des “Club of Rome”, in der “Welt-Problematik”, dem “Netz der (99) Welt-Probleme”, etc.

Horkheimer / Adorno schreiben in “Dialektik der Aufklärung”, daß die “Aufklärung” der “Wissenschaft” den FEHLER der “Kirche” / “Religion” unwissentlich / unbewußt übernommen habe!

Nach meinen Erkenntnissen – der ich seit 1992 an diesem “Fehler” arbeite – handelt es sich dabei um eine “psychische / psychosomatische Störung”, von der die “zivilisierten” Menschen befallen / beeinträchtigt sind – und zwar zunehmend und sich ausbreitend seit mehr als 12.000 Jahren. In der Soziologie ist das Phänomen als (die) “Kollektive Neurose” bekannt; Diejenigen aber, die davon wissen, erkennen allermeist die wahre Tiefe / Tragweite und die Zusammenhänge mit anderen Phänomenen in der Gesellschaft nicht – aus Gründen eigener Befallenheit und Beeinträchtigung.

Das “Tiefer-graben” würde zur Erkenntnis der “Kollektiven Neurose” und ihrer wahren Weiterlesen …

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Habe ich als Deutscher eine besondere Verantwortung dafür, dass sich der Holocaust nicht wiederholt?

Angestoßen durch das aktuelle, gleichgeschaltete Aufschreien unserer Medien, die das Frieden-aufrufende Gedicht von Günter Grass als typisch deutschen Antisemitismus verurteilen, möchte ich der Frage nachgehen:

Hat das deutsche Volk eine besondere Verantwortung dafür, dass sich der Holocaust nicht wiederholt?

Denn genau das wird uns in den Schulen und durch unsere Medien gebetsmühlenartig vorgesetzt. Damit kommt wieder dieses unseelige Bild Schuld vor unsere Augen. Losgelöst von der Möglichkeit, dass es grundsätzlich keine Schuld für irgend etwas geben könnte, haben die Nachkriegsgeborenen wirklich eine Schuld zu tragen? Wie kann ein Mensch, der zu dieser Zeit noch gar nicht auf der Welt war, noch etwas mit dem zu tun haben, was Menschen zuvor verbrochen haben? Doch höchstens, wenn die Deutschen einen genetischen Fehler hätten, und es in ihrer Natur läge, Menschen auszurotten.

Ich jedenfalls fühle mich in keinster Weise für das verantwortlich, was irgendein Mensch getan hat, der vor meiner Geburt etwas tat. Anders allerdings sieht es mit der Frage darüber aus, ob ich eine Verantwortung trage, dass die Kriege meiner Zeit stattgefunden haben. Ganz besonders Afghanistan, Irak und Libyen. Denn diese Kriege fanden statt, weil ich mich nicht genügend für Frieden eingesetzt habe. Aber dies wäre auch keine Tatsache, die man allein den deutsche Menschen vorwerfen könnte sondern ist etwas, was alle Menschen dieser Welt angeht.

Ich bin es daher inzwischen so leid, dass den Deutschen immer wieder eingeredet wird, dass an ihnen die Schuld des Holocaust klebt wie die Pest und sie damit hängenden Hauptes oder gleich in Asche unser Leben lang zu gehen haben. Dabei stehen die Deutschen mit ihrem Holocaust nicht allein da. Es gibt so viele in gleicherweise durchgeführte Genozide in jedem der Länder, die mit dem Finger auf uns zeigen.

Das soll die Schandtat im Dritten Reich nicht schmälern sondern nur in die richtige Relation bringen: Alle Menschen dieser Welt tragen die Verantwortung für einen dauerhaften Frieden auf dieser Welt gemeinsam!

Als Beispiel ähnlich gearteter Holocausts möchte ich hier Weiterlesen …

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