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Posts Tagged ‘Zinsgeldsystem’

Geld arbeitet nicht! … von Zinsgewinnern und -verlierern …

Ich hatte gestern einen jungen Mann gefragt, als er mir erzählte, dass er sich freue, für sein Angespartes guten Zins zu erhalten, so dass er sich bald ein Haus kaufen könne, ob ihm klar sei, dass dieser Zins durch einen anderen Menschen, z.B. seine Freundin erarbeitet werden müsse, und dass er bei einem Kauf eines Produktes im Schnitt 50% seines Geldes unerkannt als Zinsdienst an die Banken gäbe und so sein schöner eigener Zinsertrag schon längst aufgefressen sei. Aus diesem gegebenen Anlass möchte ich nochmals einen Text von Herrn Wehmeier, einem Freiwirtschaftler bringen, der sich mit den mehr unseren verkehrten Marktwirtschaftlichen Verhältnissen, im Besonderen mit der Zinsgewinner und – verlierer auseinandersetz, und was es bräuchte, dass es allen Menschen eines Wirtschaftsraumes gut gehen könne:

In einer kapitalistischen Marktwirtschaft (noch gegenwärtiger Ist-Zustand), welche durch die Verwendung eines gesetzlichen Zwischentauschmittels mit Wertaufbewahrungs(un)funktion (Zinsgeld) und ein privates Bodeneigentumsrecht gekennzeichnet ist, setzt sich das gesamte Bruttosozialprodukt (BSP) aus Lohn (Arbeitseinkommen, verdienter Knappheitsgewinn) und Zins (Liquiditätsverzichtsprämie, Dividende, Rendite, Spekulationsgewinn, private Bodenrente, allg.: unverdienter Knappheitsgewinn) zusammen. Während der Lohn sich im Idealfall direkt proportional zur individuellen Arbeitsleistung entwickelt, ist der Zins das genaue Gegenprinzip: derjenige, der arbeitet, zahlt den Zins; und derjenige, der nicht arbeitet, bekommt den Zins. Ziel aller Gerechtigkeitsbestrebungen seit den ersten Anfängen der Marktwirtschaft ist es, den Zins zu überwinden, jedes arbeitsfreie Kapitaleinkommen auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu beseitigen. Mit einem Wort: Marktgerechtigkeit.

Dass es eine andere Gerechtigkeit als die Marktgerechtigkeit nicht gibt – zumindest solange unsere Technologie noch nicht soweit fortgeschritten ist wie in Arthur C. Clarke´s „The City and the Stars“ -, muss jedem vernünftigen Menschen klar sein, der die ganze Unsinnigkeit des Marxismus (Kapitalismus ohne Marktwirtschaft) erfasst hat:

Irrtümer des Marxismus

Eine ausbeutungslose und darum auch klassenlose Gesellschaft ist nicht durch eine Abschaffung der Marktwirtschaft, sondern nur durch die Befreiung der Marktwirtschaft vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) möglich. Dazu muss der Zins makroökonomisch auf Null geregelt werden (Soll-Zustand), damit das gesamte BSP aus Lohn besteht. Der Staat ist dann nicht länger eine „Anstalt zur zwangsweisen Einziehung des arbeitslosen Einkommens“ und kann auf das zurückgeführt werden, was er sein soll:

Der Abbau des Staates

Auch so genannte „Liberale“ sollten endlich einsehen, dass die Befreiung von Weiterlesen …

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„Geld ist nicht Schmiermittel sondern Sand im Getriebe …“

Dezember 7, 2017 4 Kommentare

 

Bernd Mullet, der intensiv zum Handel als Übel in der Gesellschaft ‚forscht‘, hatte auf Facebook zu der obigen Listen passend ergänzt:

Da ist Vieles vergessen, aber das spielt keine Rolle (sonst würde die Liste vermutlich die in FB zulässige Länge überschreiten). Aber die Schlussfolgerung stimmt.

Ich darf ergänzen:

Auch wenn man es in den Wirtschaftsunis und Schulen lehrt: Geld ist nicht das Schmiermittel der Gesellschaft, eher der Sand im Getriebe. Es ist nicht dazu geschaffen worden, um die Versorgung aller Menschen sicherzustellen oder die Entwicklung des Menschen voranzutreiben. Dazu ist es auf Grund seiner inneren Logik und seiner inneren Mechanismen nicht geeignet. Geld schafft weder Vertrauen, noch einen irgendwie gearteten Ausgleich.

Geld wurde stets mit Zwang und/oder Gewalt verbreitet. Geld wurde geschaffen, um Wenige über Viele zu stellen, damit Wenige Viele steuern können, und damit am Ende Viele von Wenigen abhängig sind.

Geld ist damit kein Mittel der Freiheit, sondern ein Zwangs- und Druckmittel von Herrschenden!

Und richtig: Geld existiert nur und ausschließlich in den Köpfen von Menschen, genauso wie die Abhängigkeit davon.

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Brechung der Zinsknechtschaft

November 4, 2017 12 Kommentare

Geiz und Wucher und Misstrauen müssen noch für eine Weile unsere Götter bleiben. Denn nur sie können uns aus dem Tunnel der ökonomischen Notwendigkeit ans Tageslicht leiten.
John Maynard Keynes, bekannter Ökonom des letzten Jahrhunderts

Profilbild von Marigny de Grilleau auf Facebook

Die NSDAP hatte in ihrem Parteiprogramm das Thema Brechung der Zinsknechtschaft (siehe Wikipedia). Laut dem Zeitzeugen Wilhelm Landig war es eins der Zugpferde für die junge Wählerschaft. Auch Jesus hatte etwas gegen den Wucher, und schmiss die Geldverleiher aus dem Tempel. Und weil die Zusammenhänge des Wuchers heute kein Thema mehr im Schulunterricht ist, weiß auch kaum ein Ökonom darüber. Wissen könnte man, wenn die Arbeiten von Silvio Gesell zur Freiwirtschaft studiert würden. Lincoln und Kennedy wussten darum, hatten auch schon an der Geldschöpfung zum Wohle der Allgemeinheit statt der Superreichen gedreht. Wie es ihnen anschließend ergangen ist, wissen wir (siehe).

Gerne möchte ich einen heutigen Kommentar  von  Marigny de Grilleau hier veröffentlichen, der das Thema Zinsgeld nochmals im Kontext unserer heutigen Parteien aufgreift und die Wichtigkeit klärt:

Vor Kurzem hatte ich eine Diskussion über das Geldsystem und wegen dieser meiner Ansicht, zu allererst am Geldsystem anzusetzen entgegen Marx, der an den Produktionsverhältnissen ansetzt. Erst nach Umbau des Geldsystems andere Regularien einzuflechten die eine humane Arbeitswelt ermöglichen – unter anderem auch der Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommen – hat man mich eben dieses Fanatismus der alleinigen Wahrheit predigend beschuldigt und kurzerhand gesperrt. Apologeten Ditfurths tun dies auf gleiche Art und Weise, da werden Geldsystemkritiker in der „NeurechteEsoterischeVerschwörungsecke“ verortet. Mich hat man dann letztendlich in ein Märchenbuch geschrieben, geschrieben auch deswegen – weil ich auch noch von einer zinsfreien Zeit die es im Mittelalter gab – bekannt mit der Begrifflichkeit „Goldenes Mittelalter“ berichtete, in dem über 300 Jahre Wohlstand und Wachstum ohne Arbeitsdruck und Geldsorgen herrschte (siehe einen meiner ersten Artikel: Mit fließendem Geld anstelle unseres statischen geht es auch mit unserer Gemeinschaft wieder richtig gut – von einer Fairconomy).

Um 1450, als das Zinsgeld wieder eingeführt wurde, beginnt das sog. „Finstere Mittelalter“ … Professor Dr. Dr. Berger vertritt dieselben historischen und gesicherten Ansichten – wie ich, bezüglich des zinsfreien „Goldenen Mittelalters, hier zu finden:

natürlich konterkariert das so manch einem seine Weiterlesen …

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Kann ein Allgemeines Bodennutzungsrecht unsere Welt heilen?

… Hand in Hand …

Ich bekam gerade auf Facebook diesen Text der Freiwirtschaftler, der dem Einen oder Anderen eine Idee davon geben könnte, dass es Alternative Gesellschaftsverträge geben könnte, in denen die Einen nicht auf Kosten der Anderen durch leistungslose Einkommen leben werden:

Allgemeines Bodennutzungsrecht

Für alle Naturvölker auf der Erde war und ist es ganz und gar unvorstellbar, dass der einzelne Mensch das Fleckchen Erdoberfläche, auf dem er gerade lebt, besitzen könnte. Allenfalls der ganze jeweilige Stamm oder das ganze jeweilige Volk kann einen Besitzanspruch an einem bestimmten Territorium geltend machen, um hier in einem natürlichen Gleichgewicht mit der Natur zu leben, aber nicht, um dieses Gebiet auszubeuten. Diese Unsitte kam erst auf, nachdem der Kulturmensch das Zinsgeld (Edelmetallgeld ist immer Zinsgeld) entdeckt hatte, und damit zugleich eine neue Form der Machtausübung, die auf dem folgenden Grundprinzip beruht:

In einer Zinsgeld-Ökonomie will Niemand etwas von seinem gesparten Geld hergeben, um jederzeit die Möglichkeit ( = die Macht ) zu haben, es hergeben zu können.

Dieses elementare Machtprinzip, welches auf dem Liquiditätsvorteil des Geldes gegenüber den Waren beruht, durchdringt und beeinflusst alle Lebensbereiche in einer kapitalistisch pervertierten Marktwirtschaft. Seit Jahrtausenden ist das die eigentliche Ursache für alle Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen. Wenn es möglich ist, allein durch den Verleih von gehortetem (dem Geldkreislauf entzogenem) Zinsgeld, welches im Gegensatz zu allen Waren, gegen die es getauscht werden kann, dauerhaft wertbeständig ist, ein arbeitsfreies Einkommen (Liquiditätsverzichtsprämie) zu erpressen, für das alle Anderen zusätzlich arbeiten müssen, kann sich sowohl der Geldkapitalbesitzer als auch der Sachkapitalbesitzer auf der Mehrarbeit von weniger Vermögenden ausruhen und damit zugleich Macht auf andere (arbeitende) Menschen ausüben. Wenn es dann noch erlaubt ist, private Weiterlesen …

Nimmt die Sklaverei immer mehr zu?

November 27, 2016 25 Kommentare
Antreiben

Antreiben (Bild: Wikipedia)

Ich hatte schon einige Male Texte von Stefan Wehmeier hier nochmals zur Diskussion gestellt. Nun ein weiterer von ihm, in dem er Anfangs nochmals deutlich macht, dass die Sklaverei vor etwas über 200 Jahren nicht aufgehoben sondern nur intelligenter umgestaltet wurde. Für Viele Christen sind seine Gedanken unterträglich, denn er macht deutlich, dass dieser Glaube auch den gelehrtesten Menschen daran hindert, seine Sklavenrolle zu erkennen. Was aber sein Text darüber hinaus so spannend macht ist der Ausblick, wie denn unser Zusammenleben funktionieren könnte, ohne uns die Köpfe einschlagen zu müssen. Aber lest wie immer selbst:

Das Ende der Sklaverei (Quelle auf Opium des Volkes)

War es früher erforderlich, Sklaven, das heißt persönlich unfreie Menschen, zu halten, um sie auszubeuten, so bringt die Zinswirtschaft das Kunststück fertig, den Menschen sämtliche persönlichen und politischen Freiheiten zu gewähren und sie trotzdem auszubeuten. Obgleich Zinsnehmer und Zinszahler (angeblich) rechtlich einander gleichgestellt und ebenbürtig sind, vermag der eine sich die Früchte der Arbeit des anderen anzueignen. Diese legalisierte Ausbeutung beruht, wie gesagt, auf dem Vorhandensein von Monopolen. An die Stelle des Sklavenhalters ist im modernen Rechtsstaat der Zinsbezieher, an die Stelle des Sklaven der Zinszahler getreten. Die Ausbeutung erfolgt nicht mehr unmittelbar durch die Aneignung der Arbeit des Sklaven, sondern mittelbar durch das Monopol. Es ist begreiflich, dass die Sklaverei für die Ausbeuter uninteressant wurde, seitdem man die wirtschaftliche Unfreiheit der Auszubeutenden – diese einzige Voraussetzung einer jeden Ausbeutung – anstatt durch persönliche Freiheitsberaubung durch die Monopole zu erzielen vermochte.
Otto Valentin (aus „Die Lösung der Sozialen Frage“, 1952)

Die Sklaverei hat sich in der Geschichte nicht verringert, sondern immer weiter erhöht. Das gilt ebenso für die Dummheit, denn während die persönlich Unfreien früherer Zeiten noch wussten, dass sie Sklaven waren, gilt für die wirtschaftlich Unfreien der Gegenwart:

Milliarden Menschen leben einfach vor sich hin – und haben keine Ahnung.
Agent Smith (aus dem Film „Matrix“)

Bedauerlicherweise kann man niemandem erklären, was die Matrix ist, denn eine bis heute bestehende Programmierung des kollektiv Unbewussten macht dem Matrix-Bewohner die Basis allen menschlichen Zusammenlebens (Makroökonomie) und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung (Geld) weitgehend unverständlich. Noch gesteigert wird das Unverständnis, wenn sich der Matrix-Bewohner in eine Universität einweist, um dort VWL oder eine andere „Wissenschaft“ zu studieren, die sich direkt oder indirekt mit dem menschlichen Zusammenleben befasst (Theologie, Politologie, Soziologie, etc.). Kommt er mit einer „Lizenz zum Unsinn verbreiten“ wieder heraus, ist er mit soviel „negativem Wissen“ (Vorurteile und Denkfehler) belastet, dass er bis zum Jüngsten Tag gar nichts mehr versteht:

Die Idiotie vom unverzichtbaren Zins – Opium des Volkes

Die Grundprogrammierung besteht darin, die im Folgenden aufgeführten Metaphern auf der linken Seite mit irgendetwas anderem (vermeintlicher „Unsinn“ mit eingeschlossen) in Verbindung zu bringen als ihrer wirklichen Bedeutung auf der rechten Seite: Weiterlesen …

Lassen wir das Geld für uns arbeiten, statt dass wir für das Geld arbeiten müssen …

Geld ist wie ein Eisenring durch unsere Nase. Wir haben vergessen, dass wir es geschaffen haben, und es führt uns nun durch die Arena. Ich denke, es ist an der Zeit, herauszufinden, wohin wir wollen!
Bernard Lietaer

In meinem ersten Jahr des Schreiben auf diesem Blog war eines meiner Schwerpunkte das Geldsystem, da ich verstehen wollte, warum sich seit Beginn der Finanzkrise in 2008 (kriselt sicher schon früher, nur hier kulminierte Sichtbares) abzeichnete, dass ein Zusammenbruch bevor steht. Dass das bisher noch nicht eintrat liegt allein daran, dass im Hintergrund mit reichlich Tricks das Ende immer weiter rausgeschoben wird. So dass am Ende der Fall immer fürchterlicher sein wird. Ganz im Sinne Derjenigen, die das Chaos herbei sehen, um daraus ihre Neue Weltordnung mit einer Weltregierung, einer Weltreligion, einem Weltmilitär und einer gleichgeschalteten Menschheit.

In dem Folgenden Artikel wird nochmals beleuchtet, was mit dem Geldsystem schief liegt. Zum Verständnis werden dabei Archetypen betrachtet. Es geht um Fülle auf der einen Seite, und um die Angst vor Mangel auf der anderen Seite. Der Interviewpartner zeigt auf, was getan werden müsste, damit das Goldene Zeitalter, das es schon einmal in Ägypten und auch hier in Europa gab, wiederkehren kann. Mal wieder was zum Draufrumkauen:

Jenseits von Gier und Knappheit

Ein Interview mit Bernard Lietaer, von Sarah van Gelder, Herausgeberin von YES! A journal of positive futures (JA! Ein Journal der positiven Zukünfte).
Übersetzung aus dem Englischen von Kurt-Werner Pörtner, August 1999.

Bernard Lietaer promotes the need for monetary diversity as a means of stability diversity and complementary currencies, as a means of stability

Bernard Lietaer (Bild: Wikpedia – PopTech 2011 – Camden Maine USA)

Nur wenige Menschen haben in und am Geldsystem in so vielen unterschiedlichen Feldern gearbeitet wie Bernard Lietaer. Er arbeitete fünf Jahre lang für die belgische Zentralbank, wo sein erstes Projekt die Gestaltung und Umsetzung eines einzigen europäischen Währungssystems war. Er war Präsident des belgischen elektronischen Zahlungssystems, und hat für multinationale Unternehmen Technologien entwickelt, um sich in verschiedenartigen Währungsumfeldern zu bewegen.

Er half Ländern, ihre Devisenerträge zu verbessern und lehrte Internationale Finanzen an der Universität von Louvain, in seinem Heimatland Belgien. Bernard Lietaer war ebenso der Generalmanager und Devisenhändler einer der größten und erfolgreichsten „Offshore“-Devisenfonds. Er ist ebenso Fellow am „Center of Sustainable Resources“ (Zentrum für nachhaltige Ressourcen) an der University of California in Berkeley und schreibt z. Zt. an seinem siebten Buch: „The Future of Money. Beyond Greed and Scarcity“ (Die Zukunft des Geldes. Jenseits von Gier und Knappheit).

Sarah von Gelder von YES!:
Warum setzen Sie so viel Hoffnung in die Entwicklung alternativer Währungssysteme?

Bernard Lietaer:
Geld ist wie ein Eisenring durch unsere Nase. Wir haben vergessen, dass wir es geschaffen haben, und es führt uns nun durch die Arena. Ich denke, es ist an der Zeit, herauszufinden, wohin wir wollen – nach meiner Meinung Richtung Nachhaltigkeit und Gemeinschaftlichkeit -, um dann ein Geldsystem zu kreieren, das uns genau dorthin führt.

S. v. G.:
So würden Sie also sagen, dass vieles, das sonstwo in der Gesellschaft passiert, oder eben nicht passiert, seine Wurzeln in der Art und Weise hat, wie unser Geldsystem gestaltet ist?

B. L.:
Das ist richtig. Während Lehrbücher der Ökonomie nachwievor behaupten, dass Menschen und Unternehmen um Märkte und Ressourcen konkurrieren, behaupte ich, dass sie in Wirklichkeit um Geld konkurrieren – Märkte und Ressourcen sind da nur Mittel zum Zweck. Also geht es darum, wenn man neue Geldsysteme gestaltet, auch darauf zu achten, die Weiterlesen …

Vom WUCHER der Banken …

Helmut Creutz – Wirtschaftspraktiker- und analytiker

Man könnte rein theoretisch mit einer 20-Stunden-Woche seinen Lebensstandard, den man heute hat, decken, wenn man nicht eben auch noch ein Drittel der Zeit für die Zinsen arbeiten müsste.
Helmut Creutz

Hat Manfred Gotthalmseder recht, wenn er auf schreibt:

Banken schöpfen Geld aus Luft. Geld ist in einem Kreditgeldsystem nur die Aufzeichnung eines Schuldtitels. Die Forderung wird weitergereicht und fungiert als Zahlungsmittel. Auch Bargeld kommt über Kredit in Umlauf. Geld ist durch das Leistungsversprechen des Kreditnehmers gedeckt und durch seine Pfandgüter gesichert. Wo liegt das Problem? Das Problem liegt im Zins!
Die rechtlichen Folgen haben es in sich: Weil die Bank Kreditgeld erst mit der Vergabe schöpft, ist es ihr verboten, dafür Zinsen zu verlangen! Wer es dennoch tut, macht sich des Wuchers schuldig (in Österreich § 154 StGB „Geldwucher“, in Deutschland § 291 StGB „Wucher“, in der Schweiz StGB Art. 157 „Wucher“). Wucher liegt vor, wenn sich Jemand für eine Leistung einen Vermögensvorteil versprechen oder gewähren lässt, der in auffallendem Missverhältnis zum Wert der eigenen Leistung steht. Weil die Gegenleistung der Bank nur aus ein paar Buchungen besteht, ist von Wucher auszugehen. Die Zahl derer, welche sich weigern, für das „Luftgeschäft“ Bankkredit weiter Zahlungen zu leisten ist lawinenartig am zunehmen. (Quelle)

Bleibt die Frage, wenn das so offensichtlich Betrug ist, warum sich hier von den Wächtern unseres Staates Niemand bemüssigt fühlt, daran etwas zu ändern. Schließlich gelangt inzwischen jeder 4. bis 5. Steuereuro als Zinszahlung an diese Banken. Aber auch das lässt sich erklären. Schauen wir uns an, was mit Jesus passierte: Weiterlesen …

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