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Posts Tagged ‘Zeit’

Ah ja … die Pünktlichkeit

Oktober 24, 2019 15 Kommentare
Zeit zerrinnt in der Sanduhr

Das gnadenlose Diktat und
die Punktierung der Zeit…
forciert… manipuliert… aufoktroyiert…
Aber, wie wir dereinst schon als Schüler sagten..
und uns über den Zeitzwang
der Schulzeit beklagten:

Pünktlichkeit ist eine Zier…
und weiter kommt man auch ohne ihr…!…:-)

Also…“eile“ mit Weile!!!
Und nun in der Geruhsamkeit
des wohlverdienten Ruhestands
lass ich mich weder hetzen noch hasten…
und lasse mich auch nicht
durch Zeitzwang belästigen
oder durch „Pünktlichkeit“ belasten…
Ich mach es einfach so
wie es mir gefällt und passt…
denn nichts nervt mehr als
die Hetzerei und die Hast…

Now it is take it easy time…:-)

Euer

Gerhard A Fürst
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Eine kleine Geschichte über unsere Kalender- und Zeitmanipulation

Oktober 21, 2019 22 Kommentare

Die Frage ist, warum haben sich die Menschen weg vom Mondkalender hin zu einem verwirrenden Kalendarium bewegt. Das folgende Video geht dem ganzen nach und zeigt auch wieder einmal auf, dass Herrschaft dies zu ihrem Vorteil nutzt/e. Eric Dubay stellt seine Recherchen bezüglich dem Kalender und der Zeit vor, die uns heute oftmals in ein Korsett und einen Zwang setzt, denn Pünktlichkeit ist eine vom System erfundene „Tugend“.

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„Wir nähern uns dem Ende der unsäglichen Uhr-Zeit-Verstellung“

Europa Verwaltung in Brüssel – Foto: Wikipedia

Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.
Albert Einstein

Mir hat sich das mit der Uhr-Umstellung bisher nicht wirklich erschlossen. Mancher Verschwörungstheoretiker munkelt, dass die Umstellung eine der vielen Maßnahmen der Herrschenden ist, Menschen und Tiere krank zu machen, damit die Pharmaindustrie daran verdienen kann. Womöglich gibt es auch noch weitere wirtschaftliche Interessen. Russland hatte den Schritt zurück schon nach 2 Jahren gemacht. Schauen wir mal kurz auf die Vor- und Nachteile des Faktenchecks auf finanz.de:

Vorteile durch Sommerzeit: Sonnentage länger nutzen und Energie sparen

Der eindeutige Vorteil der Sommerzeit liegt darin, dass Menschen über die Sommermonate hinweg eine Stunde länger das Sonnenlicht nutzen. Dadurch, dass es später dunkel wird, haben vor allem Berufstätige mehr Zeit, den Tag für Freizeitaktivitäten im Hellen zu nutzen. Die innere Uhr gerät zwar insbesondere in den ersten drei Tagen nach der Umstellung etwas aus dem Gleichgewicht. Doch mit leichter Ernährung, Sport und bewusster Entspannung wird die Balance schnell wieder hergestellt.

Darüber hinaus ist die Umstellung auf die Sommerzeit aus einem ökonomischen Grund eingeführt worden. Damit wurde ursprünglich das Ziel verfolgt, durch die längere Nutzung von Tageslicht Energiekosten zu senken. Ob dieser Effekt tatsächlich eintritt, ist jedoch mittlerweile umstritten.

Schlafstörungen und Co.: Das sind die Nachteile der Sommerzeit

Die Deutschen sind immer schlechter auf die Zeitumstellung zu sprechen. Das hat die neue Forsa-Umfrage ergeben. Derzeit sind 73 Prozent der Befragten für die Abschaffung der Sommerzeit. Der Unmut gegen die Umstellung ist damit von 2013 auf 2014 um drei Prozentpunkte gestiegen. Die meisten Probleme haben Befragte zwischen 45 und 59 Jahren. Sie leiden beispielsweise unter Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, allgemeinem Unwohlsein und depressiven Verstimmungen. Die DAK-Ärztin Elisabeth Thomas erklärt die Symptome mit dem verstellten Biorhythmus. Dieser müsse sich erst „auf das fehlende Licht am Morgen und die ungewohnte Helligkeit am Abend einstellen“.

Nun sieht es so aus, dass auch in Europa die Zeitumstellung aufgegeben werden könnte. Dazu gibt den den folgenden Aufruf:

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Wir nähern uns dem Ende der unsäglichen Uhr-Zeit-Verstellung. Unsere Initiative hat mit der Petition und vielen weiteren tausenden Unterschriften in Deutschland etwas in Gang gebracht.

Das reicht aber noch nicht, denn jetzt müssen WIR ALLE nochmal aktiv werden. Dazu gleich noch mehr.

Zuvor eine ganz kurze Zusammenfassung dessen, was sich aktuell „abspielt“:

Zahlreiche Politiker haben inzwischen erkannt, dass die Zeitverstellung (Sommerzeit – Normalzeit) ein Problem ist. Ein Problem für die Menschen und auch für Weiterlesen …

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Der Mensch, ein faszinierendes Wesen – der Schale zweiter Teil

Immanuel Kant 1791 (Foto: Wikipedia)

Im ersten Teil lag die Betrachterperspektive noch auf der äußeren Schale. Wenn wir uns vom Diktat der Zeit gelöst haben und die gerissene emotionale Bindung durch Selbstliebe wieder aufgenommen haben, ist es an der Zeit, tiefer zum WesensKern vorzudringen.

Wie der Tag die Nacht für seine Existenz benötigt, benötigt der Mensch auch zweierlei: Herz und Verstand! Die Moderne hat diesen gleichförmigen Rhythmus gestört, die Nacht wird zum Tag gemacht – immer stärker legen wir unseren Fokus auf den Verstand. Was in der Zeit der Aufklärung bitter nötig war und zu folgendem Leitspruch – aus der Feder von Immanuel Kant – führte:

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Verkam doch dieser Leitsatz in den letzten Jahrzehnten zu einer blinden Konditionierung des Verstandes. Alle Energie des modernen Menschen floss in die Ausbildung seiner Ratio.

Das Ergebnis ist die völlige Entwurzelung, die Verwirrung des Menschen. Nicht mehr die Vernunft steuert den Menschen, er versucht sein Leben ausschließlich auf den Verstand zu bauen. Je mehr er aber zu verstehen versucht, desto größer wird sein Unvermögen, den WesensKern zu fassen, der den Mensch zum Menschen macht.

Unzählige Kinder, die aufgrund der elterlichen FürSORGE im Gymnasium ihren Weg zu bestreiten versuchen, können ein leidvolles Lied davon singen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, bei denen gewonnene Freiheitsgrade, wie die unverbindliche Grundschulempfehlung von ‚grün-rot‘ in Baden-Württemberg, es den Eltern nicht leichter macht.

Auch die moderne Möglichkeit der Neurobiologie legt ihren Fokus auf die Prozessen im Gehirn und leitet durch die Weiterlesen …

Der Mensch, ein faszinierendes Wesen – der Schale erster Teil

September 27, 2015 27 Kommentare

Schnappfisch-1283Die Facetten des Menschen sind vielfältig wie alle Wesen, welche die Natur – und damit unseren Planeten – bevölkern. Im Kern sind wir vereint, dieser Wesens-Kern jedoch ist von vielen Schalen umgeben und gleicht den Schichten einer Zwiebel. Dieser Beitrag soll eine der äußeren Schalen beleuchten – wohl wissend, dass immer nur auf diese Seite der Betrachtung Licht fallen kann, welche dem Betrachter zugewandt ist.

Wo der Mensch in dem globalen Dorf derzeit steht, beschreiben unzählige Beiträge – nicht nur auf diesem Blog, sondern in der gesamten Blogsphäre ausführlich. Der kritische Mensch ist aufgerufen, sich ein eigenständiges Bild der Lage zu machen, was unser Geldsystem, Wirtschaftssystem, Sozialsystem, aber auch die Auswüchse des Verteilungskampfes von Arm nach Reich und dessen Wirkungen in Form von Kriegen und Flüchtlingswellen betrifft.

Schauen wir uns nun die erste Schale an.

Wir leben in einer Welt, die kaum noch zeitliche Reserven bietet – zumindest in den technologie-fortschrittlichen westlichen Staaten. Um diese soll es hier im Kern zuerst einmal gehen. Dass Zeit zu haben ein wesentlicher Aspekt ist, welcher das kritische Denken beflügelt, die Kreativität freisetzt und Voraussetzung ist, sich selbst zu entdecken, wird jeder nachvollziehen können, wenn er sich eine Auszeit nimmt. In dem stetigen Fluss von Arbeit, Terminen, Familie und Konsum bleibt noch ein kleiner Teil für den Schlaf, dann sind die 24 Stunden verplant und der Zyklus setzt sich am nächsten Tag fort. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen würde alleine 1 Stunde tägliche Reflektionszeit ausreichen – nur woher nehmen, wenn nicht stehlen?

So nutzen wir lieber die Zeit zur scheinbaren Erholung vor dem Fernseher oder bei Massenveranstaltungen – gerne auch im Weiterlesen …

Bewusstsein und Logik: Dualität und Erfahrung

Januar 25, 2015 2 Kommentare

Denker (Foto - Aykut Ince - pixelio.de)

Denker (Foto – Aykut Ince – pixelio.de)

Du befindest dich derZEIT zwischen bewusstem SEIN und der illusorischen Persönlichkeit, an die das bewusste SEIN gebunden ist. Du vermittelst zwischen beidem. Vergleichbar mit einem Medikament (Mittel), das sich zwischen Krankheit und Gesundheit befindet. Die der-ZEIT-ige Annahme, dass ein Medikament (Mittel) wirklich wirkt, ist illusorisch, denn das Medikament stellt, genauso wie du, lediglich eine Requisite dar, die in diesem Fall Gesundheit vermittelt!
Rudi Berner

Der folgende Text ist die Fortsetzung der ersten beiden Artikel E(1 ,2) von Rudi Berner (Quelle , Druck), die mit der Frage endeten:

***

Die Basis allen der-ZEIT-igen Geschehens stellt die DUALITÄT dar. Dualität ist nämlich das Einzige, das in der Lage ist, ALLES auszutesten. Und zwar absolut gnadenlos!

Na, wenn ich mir das der-ZEIT-ige Geschehen so betrachte, dann fällt es mir wahrlich nicht sonderlich schwer, dir auch bezüglich „gnadenlos“ voll und ganz zuzustimmen, denn es ist mitunter extrem grauenhaft und exzessiv, was sich auf der Welt so alles abspielt!

Wobei du, wenn du dich auf diese Welt beziehst, nur einen winzigen Bruchteil des Gesamtgeschehens in Betracht ziehst, denn das der-ZEIT-ige Gesamtgeschehen ist enorm!

Also enorm groß?

Nein, nur enorm! Im Sinne von außerordentlich!

Wie ist das zu verstehen?

Das ist im Grunde gar nicht zu verstehen, denn du bist derZEIT an eine Ordnung gebunden, und der Begriff „außerordentlich“ bedeutet im tieferen Sinn, außerhalb von Ordnung zu sein?

Und wie stellt sich meine Ordnung dar?

Deine Ordnung besteht aus einem Gebundensein an RAUM und ZEIT!

Und was hat dies als Konsequenz zur Folge?

Das hat zur Folge, dass für dich alles (!) eine bestimmte Größe und einen Anfang und ein Ende haben
muss, damit du damit zurechtkommst. Mit anderen Worten: ES muss für dich logisch sein!

ES ist aber nicht logisch – oder?

Nein, ES ist nicht logisch, ES ist PHÄNOMENal!

Und was bedeutet dies für das der-ZEIT-ige Geschehen?

Das bedeutet, dass das illusorische der-ZEIT-ige Geschehen, also die Weiterlesen …

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Zeitkonzepte: Schaust du nach vorne oder hinten?

fünf vor zwölf

Nichts ist so sehr für die gute alte Zeit verantwortlich
wie das schlechte Gedächtnis.
Anatole France

Unsere Mit-Autorin Marietta hatte mich letzte Woche auf einen Artikel aufmerksam gemacht, der es mal wieder in sich hat. Ich bin ja immer wieder mal rückwärts gewandt, wie man in unserer Kultur zu Jemandem sagt, der sich mit unserer Geschichte beschäftigt. Wer aber unsere Sprachen genauer ansieht, kann bemerken, dass es genau umgekehrt ist. Besonders ein Blick, den uns mal wieder Hannelore Vonier auf die Zeitkonzepte unserer Indigenen Völker werfen lässt, öffnet Geist und Augen, aber lest selbst:

Zeitkonzepte: Schaust du nach vorne oder hinten? – von Hannelore Vonier (Quelle)

Der Blick in die Vergangenheit

Der Blick in die Vergangenheit

 

Wenn wir die Zukunft in Beziehung zu unserem Körper setzen, ist klar: Sie liegt vor uns. Im Gegensatz zur Vergangenheit, die wir tendenziell hinter uns lokalisieren. Für das Andenvolk der Aymara liegen die Dinge genau umgekehrt: Sie blicken buchstäblich in die Vergangenheit und kehren der Zukunft den Rücken zu.

Dieses Zeitkonzept spiegelt sich sowohl in der Sprachstruktur als auch in der Gestik dieses indigenen Volkes.

Kulturelles Paradigma

Es ist die Kultur, die bestimmt, auf welche Weise Zeitlichkeit in die konkrete Lebenswelt integriert wird. Und da gibt es einige Varianten.

Die Mexikaner, beispielsweise, kennen zweierlei Arten von Zeit. Ihre alte traditionelle und die der Eroberer. Letztere ist die hora inglesa, bei der eine Stunde genau 60 Minuten hat. Mehr individuellen Spielraum ermöglicht hingegen die Weiterlesen …

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Die Hölle ist des Menschen Zeitbegriff

Und wieder gibt es einen Kommentar von Mr. Chattison, der das Potential für einen neuen Diskussionsstrang hat. Er antwortete auf die Frage :

Woher stammt der Trieb des Menschen, in seiner (archaischen) Vergangenheit zu forschen?

"Keine Zeit!" Das weiße Kaninchen aus "Alice im Wunderland" (Foto: Fox)
„Keine Zeit!“ Das weiße Kaninchen aus „Alice im Wunderland“ (Foto: Fox)

Der Trieb stammt aus dem irreführenden Bedürfnis der Eigenverortung durch Begründung, also das Jetzt aus dem War ableiten zu können und daraus eine Gesetzmäßigkeit erkennen zu könne, die dem Einzelnen dann die Angst vor dem Wird nehmen soll – was natürlich nicht gelingen kann, da das Jetzt sich nicht aus dem War und somit das Wird nicht aus dem Jetzt ableiten lässt, weil “Zeit” gar nicht existiert, bzw. unser Zeitkonzept daneben liegt^^ .

Es verhält sich wie mit der Zahl PI:
Der Kreis, besser: die Kreiszahl beinhaltet buchstäblich ALLES “gleichzeitig”. Die “ältesten” weil “ersten” Zahlenfolgen von Pi scheinen die nachfolgenden hervor zu bringen, dabei waren alle Zahlen schon immer da und nur der Mensch muss mühsam so nach und nach die Zahlenreihenfolge sich erschließen, wobei “Folge” auch verkehrt ist, weil es suggeriert, dass eines aus dem anderen hervorginge und somit eine Ursache-Wirkungs-Kette existierte bzw. eine “Reihenfolge”, die ein Zeitkonzept illusioniert.

PI ist PI – keine “Folge”, keine “Kette” und trotzdem kein “Zufall” auch wenn die errechnete Reihenfolge der Zahlen zufällig erscheint. Das GANZE lässt nur diese eine Zahl genau so zu, wie sie als PI gegeben ist. Das ist demnach ganz gewiss kein Zufall^^

Die “Disponiertheit” als Objekt der Verständnisbegierde ist ebenfalls eine irreführende Verbalisierung, da “Disponiertheit” eine Abhängigkeit von etwas voraussetzt, wobei PI eine absolut unabhängige Zahl ist, da das Ganze von nichts weiterem abhängig sein kann, da es ja selbst alles beinhaltet und hervorbringt^^

Wenn PI und Zeit dasselbe sind, gibt es auch kein mögliches Verständnis für Vergangenheit oder Zukunft, da alles ein unendliches Jetzt ist, eben wie PI – jetzt komplett und unendlich und ohne Zeitverzug zeitlos vorhanden.

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