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Menschenwürde unantastbar – Wunsch oder Wirklichkeit?

Aus gegebenem Anlass, sprich der Wahrnehmung, dass Mensch, Tier und Pflanze auf unserem Planeten stark zunehmend mit Füßen getreten werden, möchte ich diesen Artikel von Rudolf Kuhr auch hier nochmals bringen.

Menschenwürde unantastbar – Wunsch oder Wirklichkeit?

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieser Satz wird oft und gern zitiert. Als Forderung, als Ermahnung, als Beweis unserer Kultur. Seit 1949 steht diese Aussage von der Unantastbarkeit der Menschenwürde an erster Stelle unseres Grundgesetzes, das ist wohl einmalig in der Welt. Es war eine Reaktion auf die Unmenschlichkeit im 3. Reich. Wie sieht es mit dieser Aussage in der Praxis aus? Wie oft wird sie täglich widerlegt! Liegt dies an der Form der Formulierung, die ja den Eindruck entstehen läßt, daß es so sei mit der Unantastbarkeit? Der Inhalt kann ja wohl nicht so falsch sein. Liegt es vielleicht an einem mangelnden inhaltlichen Verständnis des Begriffes?

Was ist Würde? Fast alle wissen, was gemeint ist aber kaum jemand kann es erklären. Woraus besteht sie, wie entsteht sie?

Würde bedeutet Wertigkeit, Erhabenheit, Vornehmheit, Majestät erhabene Gesinnung, Autonomie und sittliche Selbstgesetzgebung; dem Menschen innewohnender Wert und innerer Rang, Menschenwürde; innere Haltung, die durch das Bewußtsein vom eigenen Wert oder von einer geachteten Stellung bestimmt wird; Echtheit. Ähnlich wie bei der Identität enthält Würde Selbstbild, soziale Aufgabe und Anerkennung durch bedeutsame Bezugspersonen sowie Selbstverantwortung. „Beherrschung der Triebe durch die moralische Kraft ist Geistesfreiheit, und Würde heißt ihr Ausdruck in der Erscheinung“. (Friedrich Schiller)

Würdigen bedeutet werten, anerkennen, achten, Achtung erweisen, respektieren, Respekt haben vor Weiterlesen …

Könnte das Bedingungslose Grundeinkommen uns zu einem würdevolleren Leben führen?

Dezember 31, 2010 10 Kommentare

Auf meiner Suche nach der Antwort auf die Frage, ob Anarchie ein möglicher, funktionierender Gesellschaftsentwurf sein kann, mit einem organisierten Miteinander (also ohne Chaos) ohne Herrschaft (also ohne Gewalt), bin ich mal wieder auf das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens gestoßen. Denn dieser Kulturdenkanstoß war vor Kurzem (8.1.2011) im Petitionsauschuss des Bundestags (ePetition), mit an die 53.000 Unterschriften im Rücken, und wurde von der Petetnin und sehr authenthisch wirkenden Tagesmutter Susanne Wiest (Profil auf taz.de) über 2 Stunden „verteidigt“.

„Alle Macht geht vom Volke aus“, so beginnt Sie mit einem Zitat aus unserem Grundegesetz ihren etwa 10 minütige Vortrag. Daher müssten wir unter dem Blickwinkel der Gerechtigkeit etwas gegen Weiterlesen …

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