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Posts Tagged ‘Wille’

Verwandlung & Handlung

November 3, 2016 1 Kommentar

Wir sind alle wundersame Wesen
in gottgegebener,
göttlich gelenkter Natur.
Wir wandern durch die Welt
und hinterlassen hier, da, und dort,
als Zeugnis unsrer relativ kurzen Existenz
eine sehr sichtbare und dauerhafte Spur.
Wir ziehen durch Raum und Zeit,
und Zeit durchstreift uns
innen und außen.
Wir ändern und verwandeln uns
ohne besonders bemerkbare Pausen
oft auf sehr wunderliche Weise.
In dem Sinn ist unser Lebensweg
eine nicht immer problemlose
und zielstrebige Reise.
Nicht alles geht nach Wunsch oder Willen.
Aber ein Jeder tut was er tun muss,
und um sich bemerkbar zu machen,
tutet er seine mehr oder weniger sprichwörtliche Trompete,
je nachdem, mit Geschick oder Talent,
entweder laut oder leise.
Es ist ein hoffnungs-und erwartungsvolles Kommen,
ein kurzes, zeitgebundenes Verweilen,
und am Ende ein Verabschieden
und ein unaufhaltbares Dahineilen.
So ist das Leben.
So vergeht die Zeit
Es ist ein Kommen und ein Gehen.
Man nehme die Dinge so wie sie sind,
das Lieben, die Lasten, das Leiden,
das Gute und das Böse,
das Herrliche, das Harmonische,
das wunderbar Melodische,
sowie das Gelärm und das Getöse.
Man sei bescheiden und zufrieden.
Man ist nicht allein.
Man hat diese Welt
auch mit andern Menschen
und mit andern Kreaturen,
hoffentlich in friedlicher Manier,
in gutgesinnter Gemeinsamkeit,
schonend, rücksichtsvoll,
und verantwortungsvoll,
zu teilen.

Gerhard A. Fürst
2.11.2016

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , ,

Bräuchten wir nicht einmal die „Goldene Regel“, wenn wir EIGENWILLIG wären?

Hannelore Vonier hat schon so manche Denkblockade bei mir eingerissen, und mit dem folgenden Artikel schaffte sie es wieder. Dieser Artikel setzt sich kritisch mit der Goldenen Regel „schade nicht“, von der ich meinte, dass sie doch reichen sollte, auseinander. Nach der Lektüre kommt die Frage, die ich im Titel stelle, hoch:

Bräuchten wir nicht einmal die „Goldene Regel“, wenn wir EIGENWILLIG wären?

Hannelore stellt die Hypothese auf, dass, wer EIGENWILLIG ist, sich nicht beherrschen lässt.

Wenn wir noch einen Schritt weiterdenken, müsste dann nicht gelten:

Wer sich nicht beherrschen lassen will, der will auch keinen Anderen beherrschen.

Könnte die Welt besser werden, indem wir unseren Kindern den EIGENWILLEN beließen?

Hier ist der Artikel von Hannelore, die wie ich, ihre Artikel unter eine CC-Lizenz gestellt hat, mit der ausdrücklichen Bitte um Verbreitung:

Schade nicht – Die Goldene Regel hinterfragt – von Hannelore Vonier

“Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu!”

Die sogenannte “Goldene Regel” ist eine der wichtigsten Richtlinien des Patriarchats. Sie garantiert, dass Menschen als ‘gleich’ gelten und nicht als einzigartig.

Wenn man die Leute glauben macht, dass alles Weiterlesen …

Die Umzus und unser Wille

Februar 10, 2013 40 Kommentare

Thomas Heinle

Die Umzus sind kleine Tiere, die dir deine Zeit und dein Leben stehlen. Immer, wenn diese Umzus unterwegs sind, dann wirst du aus deinem Sein heraus gerissen. Folgst du ihnen, dann bist du nicht mehr bei dir. Du verlässt deinen Weg.

Und der Weg ist das Ziel!

Wenn du nun den Umzus folgst, dann machst Du etwas, um ein Ziel zu erreichen. Wenn aber der Weg das Ziel ist, dann machst du, sobald du einem Umzu folgst, einen sinnlosen Umweg, der dich von dir WEG bringt. Du bist dann nicht bei dir, sondern bei den Umzus.

Und die Umzus sind überall. Die ganze Welt ist voll davon. Es gibt von ihnen mindestens so viele, wie Ameisen. Daher ist immer ein Umzu da, das dich von deinem Weg abbringen will. Das macht es dann mit so Worten wie: „Du willst doch das und das erreichen. Damit Du das erreichen kannst, musst Du das und das tun, UM das und das zu erreichen, musst Du das und das tun.

Folgst Du diesem Umzu, dann bist Du schon Sklave des Umzus geworden. Und die Umzus wollen Dich immer versklaven. Jeder Umzu kann nichts anderes, als zu versuchen, Dich an jeder Ecke zu versklaven. Und da das so kleine Tiere sind, die keinerlei Waffen haben, haben sie in ihrer Evolution nun genau das ausgeprägt: Die Fähigkeit, dich an jeder Ecke zu manipulieren.

Und das machen sie an jeder Ecke. Überall auf der ganzen Welt. Mit allen Menschen. Und die Umzus haben es daher Weiterlesen …

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,

Wer EIGENWILLIG ist, lässt sich nicht beherrschen? Warum sind wir so wenig selbstbestimmt?

Ich berichtete schon mehrfach davon, dass die jährlichen Gallup-Studien feststellen, dass 84% der Menschen in ihrer Arbeit eher verkümmern als sich an ihrer Berufung zu freuen. Grund wäre, dass sie nicht emotional an die Firmen gekoppelt wären, den Sinn ihrer Arbeit nicht sehen und meist fremd- als selbstgsteuert sind. Da wir uns derzeit am Thema des „freien bzw. bedingten Willens“ abarbeiten, möchte ich nochmals einen interessanten Artikel von Hannelore Vonier einstreuen, der noch einige weitere Denkanstöße gibt. Sie stellt die Hypothese auf:

Wer EIGENWILLIG ist, lässt sich nicht beherrschen

Wenn wir noch einen Schritt weiter denken, müsste dann nicht gelten:

Wer sich nicht beherrschen lässt, der will auch keinen Anderen beherrschen.

Könnte die Welt besser werden, indem wir unseren Kindern den EIGENWILLEN beließen?

Hier ist der Artikel von Hannelore, die wie ich, ihre Artikel unter eine CC-Lizenz gestellt und bat ausdrücklich um Verbreitung:

<<<<< Beginn des Artikels von Hannelore Vonier >>>>>

Schade nicht – Die Goldene Regel hinterfragt

Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu!

Die sogenannte “Goldene Regel” ist eine der wichtigsten Richtlinien des Patriarchats. Sie garantiert, dass Menschen als ‘gleich’ gelten und nicht als einzigartig.

Wenn man die Leute glauben macht, dass alles, was sie wollen, das Gleiche ist, das auch ihre Mitmenschen verlangen, und dies als ihr Recht[1] betrachtet, dann sind “die andern” der Maßstab, und nicht sie selbst.

Derartig konditionierte Männer und Frauen sind dankbare Konsumenten.

Festgelegte Schablonen – von Kleidergrößen, Gesundheitstabellen, Wohneinheiten, Weiterlesen …

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