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Posts Tagged ‘Wald’

Wälder helfen und heilen…

September 20, 2018 32 Kommentare

Wälder sind Geschenke Gottes und seiner göttlichen Natur.

Hier kann man sich wohlfühlen und geruhsam verweilen! Wälder schützen und schonen in ihrem kühlen Schatten alle Müden und Matten…Wälder reinigen und säubern die Luft… In Wäldern herrscht ein geheimnisvolles Flüstern, Flattern, Summen, Singen, Weben,Wispern, Raunen, Knistern, und Rauschen, wo sich Mensch und Tier begegnen, bewundern, bestaunen, und wohlwollende Grüße austauschen.

Wälder bieten Barrieren und Windschutz gegen Gewalten stürmischen Unwetters… Wälder sind Heimat für allerlei Weiterlesen …

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More Trees… Better Life!…

Juni 15, 2017 1 Kommentar

Long live the Trees
of Truth and Trust!

Long live the forests
with their canopies of green…
which provide us with
life-giving oxygen,
and which labor
silently but saliently…
peacefully and purposefully…
with nature’s innate, diligent care and love
to keep our air
pure and clean.
Long live the forests
with their stands
of tall, mighty, and majestic trees…
many resembling pillars of a cathedral…
or columns of structures
of historic greatness…
Let us love what nature has provided…,
Let us use these God-given resources
wisely and with great care…
Let us restore and revive forest lands…
which some had mutilated,
swinging wildly and greedily
with chopping axes…
with rapacious chain saws…
wasting, brutalizing, eroding, impoverishing,
depleting, pillaging, rampaging,plundering,
ripping, robbing, and raping the land…
stripping, slashing, trashing, burning,
and cutting it bare…
Let us stand in the presence
of a mighty tree… ​

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Ein Loblied auf den Wald

Juni 8, 2017 15 Kommentare

Ein Loblied auf den Wald,
seine Betreuer, seine Beschützer,
seine Aufrechterhalter und Bewahrer,
seine sehr sinnvollen Nutznießer!
Ich bin aufgewachsen in Feuchtwangen,
einst von herrlichen mittelfränkischen Forsten umgeben…
Selbst auf dem Wappen der Stadt

wird der Waldbaum
jahrein, jahraus geehrt und geachtet.
Es ist ein Wahrzeichen,
nicht nur ein Straßenschild,
das man in dichtgedrängtem Verkehr
bei raschem Vorbeifahr’n
nur sehr kurz bemerkt
und flüchtig betrachtet.
Allerdings war einst das Durchstreifen
dieser wohlgepflegten, wohlversorgten Waldungen
in den Jahren meiner Kindheit und Jugend
nicht immer ein Hochgenuß
in unserm täglichen,
oft sehr unsicheren Leben.
Es gab hier nicht nur gelegentliche
sondern nahezu zahllose Gründe
für kindlichen Mißmut und Verdruß,
denn hier waren unentwegt zu verrichten
allzu viele, nahezu endlose,
sehr oft auch sehr harte Pflichten.
Es gab also nicht nur wahrhaft Wundervolles
überall sehr erfüllend, befriedigend,
und erholsam zu sichten.
“Heute geht’s wieder in den Wald,”
sagte Mutter sehr oft in bestimmt gebieterischem Ton.
“Und warum denn schon wieder?”…
kam die sofortige Rückfrage,
manchmal sehr betont grantig und zwieder,
von mir und meinen Geschwistern!
“Dort waren wir doch erst gestern!”
…aber Mutter blickte nur besorgt…

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Wenn einer über das Geschehen im Wald wie in einem Krimi spricht …

Erwin Thoma

Am Ende all unserer Entwicklungen steht die Erfahrung, dass es besser ist, mit der Natur zu arbeiten als gegen sie.
Erwin Thoma

Ich muss ihn einfach nochmals (hier zuvor: Wenn mit Holz gebaut wird …) zu Wort kommen lassen, den Erwin Thoma, der ein Geschenk an unsere Gemeinschaft mit dem Wald ist!

Wenn der gelernte Förster und Volkswirt vom geheimen Leben der Bäume erzählt, wenn er dem Laien das hochkomplexe Ökosystem Wald in Details näherbringt, ist das spannender als jeder Krimi.

Erwin Thoma baut in 33 Ländern Holzhäuser, ohne dass dabei Abfall entsteht. Auch kommen seine Holzgebäude ohne Heizung aus. Sie sind energieautark. Das alles geht, da Thoma die Natur kopiert. Dazu musste er sie lange beobachten. Seine Erkenntnis nach jahrzehntelanger Berufserfahrung ist simpel und genial: Kapieren, Kopieren, Kooperieren. So handelt das Ökosystem Wald. Und das seit Millionen von Jahren. Der Mensch, will er als Spezies überleben, tut gut daran, die Botschaft des Waldes auf seinen Umgang mit dem Planeten zu übernehmen.

Wir sind als Menschen noch nicht so lange von den Bäumen runter, als dass es uns unmöglich wäre, sich an das Know-How dieser genialen Giganten wieder neu zu erinnern.

Einer der interessantesten und sympathischsten Vorträge, den ich mir in den letzten 10 Jahren angeschaut habe:

Inhaltsübersicht:

00:00:31 Parallelen zwischen Bäumen und Menschen – über die Intelligenz der Natur
00:29:39 Warum sollten Menschen Bäume verstehen?
00:47:12 Mondholz – Holz in seiner besten Form
01:06:32 Polysterol, Styropor & Co. – Der Dämmungswahn in Deutschland und Alternativen dazu
01:20:22 Das Prinzip der Fülle und der Angstfreiheit mit Blick auf das, was wir in der Betriebswirtschaftslehre völlig falsch lernen!!

Was in dieser Übersicht noch fehlt, sind seine Ausführung zur Heilwirkung einer Baumharzsalbe, die seine Großeltern noch verwendet haben, die er u.a. auch in diesem Buch niedergeschrieben hat: Die sanfte Medizin der Bäume: Gesund leben mit altem und neuem Wissen

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Wenn mit Holz gebaut wird …

Alter Baum am Seerosenteich in Kölner Flora (Foro: Martin Bartonitz 2017)

Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.
Alexander Freiherr von Humboldt

Den obigen Spruch hatte ich schon einmal in einem Artikel mit Bezug zu unserem Wald gebracht, siehe: Unser Fortschritt zerstört das Wood Wide Web – oder: vom geheimen Leben der Bäume. In dem folgenden Interview erfahren wir den Werdegang eines Försters zum Produzenten von Holzhäusern, die inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurden, sei es in Bezug auf Dämmung oder Erdbebensicherheit. In dem Interview besonders spannend ist die Passage, wo es darum geht, wie sozial-intelligent Bäume sind. Zum Film finden wir auf Youtube folgende Infos:

Erwin Thoma ist ein Pionier in Sachen Holz. Er baut in 33 Ländern Häuser, die zu 100 % aus Holz gefertigt werden. Seine Konstruktionen sind erdbebensicher. Sie erfüllen deutlich höhere Brandschutzklassen als Häuser aus Stahl und Beton und hinterlassen, weder bei der Produktion, noch bei theoretischem Abriss, das, was man Müll nennt.

Häuser von Erwin Thoma orientieren sich an einer Kreislaufwirtschaft, die den Wald kopiert. Der Wald ist ein komplexer Lebensraum, der sämtliche Materialien selber erzeugt und zu 100 % recycelt. Kann der Mensch dieses System übernehmen?

Ja, das kann er, wenn er das System verstanden hat. Wenn er bereit ist, es zu kopieren und wenn er die Idee dahinter erkennt: Kooperation statt Konfrontation.

Enkelkompatible Wirtschaft und Nachhaltigkeit sind die Zukunft, will der Mensch als Spezies überleben. Ressourcenkriege wie in Middle East wären unnötig, würde man beginnen, komplett auf regenerative Energie umzustellen, würde man vor allem beginnen, Energie zu sparen.

Erwin Thoma

Thoma baut Häuser auch in der Alpenregion mit ihren klirrenden Wintern. Trotzdem kommen seine Gebäude OHNE Heizung aus.
Die Vollholzgebäude kopieren mit ihrer Klimatechnik die Idee von Ameisenhaufen. Strom wird über ein Solardach erzeugt – 100 % autark.

Diese Häuser sind weit mehr als Wohnorte. Sie sind gelebte Friedensbewegung, denn sie machen NATO-Beutezüge nach Gas und Öl unnötig. Aber Thoma ist mehr als ein Volkswirt, der das Jahrhunderte alte Wissen der Holzarbeiter von einst anwendet, um ganze Städte aus Holz zu bauen. Thoma war der jüngste Förster Österreichs. Er lebte zusammen mit seiner Frau im Karwendel-Tal und lernte dort nicht nur, das Wesen der Natur zu erkennen. Er lernte auch, als er regelmäßig eingeschneit über Wochen von der Außenwelt abgeschnitten war, sich selbst zu dechiffrieren – als Mensch.

Zum Video: Weiterlesen …

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Gab es schon einmal „Riesen“ auf diesem Planeten?

August 13, 2016 5 Kommentare

Wir leben auf einem großen Haufen von Abbraum.
Fazit nach einem Blick auf viele unserer Landschaftformationen

Devils Tower  National Monument in USA (Foto: Wikipedia)

Devils Tower National Monument in USA (Foto: Wikipedia)

Ich möchte gerne eine Video-Arbeit vorstellen, die gerade im Netz die Runde macht. Sie reiht sich in die These, dass unsere Geschichte verfälscht dargestellt wird. Wir sehen in diesem Video mit dem irreführenden Titel „There are no forests on earth!“ eine große Reihe an Bildern von riesigen Artefakten, die darauf schließen lassen, dass es einmal riesige Bäume und Wesen gegeben haben muss, aber auch ausgedehnten Abbau von Ressourcen in großem Maßstab. Mal wieder wirken lassen und mitnehmen, oder einfach im Regal liegen lassen. Die übersetzte Version:

Die Originalversion:

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Der Biophelia-Effekt – oder: Der Wald ist pure Medizin …

November 2, 2015 53 Kommentare

Wald (Foto: Federleicht leben)

Wir spüren alle, dass uns der Aufenthalt im Wald gut tut.
Clemens G. Arvay

Überall schwirren Moleküle umher, die Information enthalten und andere Lebewesen entschlüsseln sie. Darunter befinden sind die unzähligen Terpene, die Pflanzenvokabeln, die ich bereits beschrieben habe. Stellen Sie sich nun vor, sie betreten mit ihrem achtsamen, aufmerksamen und ebenfalls ständig kommunizierenden Immunsystem diesen Wald, einen Hot-Spot der Kommunikation.

Ihr Immunsystem kommuniziert nicht nur mit anderen Organen und Systemen ihres Körpers und mit ihrem Gehirn, sondern auch mit der Außenwelt. Es ist ein Sinnesorgan, das dazu gemacht ist, Information wahrzunehmen, die Sie selbst nicht bewusst wahrnehmen können. Eine der Aufgaben Ihres Immunsystems ist es, Reize aus der Außenwelt einzuschätzen, zu erkennen und darauf zu reagieren. Das können Viren und Bakterien sowie alle möglichen Substanzen sein. Das Immunsystem ist also die unsichtbare Antenne Ihres Körpers, mit der Sie den Wald betreten…

Aus der Neuro-Immunologie wissen wir, dass auch unser Immunsystem ein kommunikationsfähiges Sinnessystem darstellt. Es ist wie eine organische Antenne, welche die Pflanzenfunksprüche im Wald auffängt. Unser Immunsystem reagiert darauf sogar auf ähnliche Weise wie die Pflanzen selbst. Kommen wir mit den gasförmigen Terpenen in Kontakt, steigen nachweislich die Anzahl und die Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das sind Immunzellen, die Viren aus dem Körper entfernen sowie potenzielle Krebszellen töten. Auch Tumore werden von den Killerzellen bekämpft.

Schon ein ausgedehnter Waldspaziergang vermehrt die Killerzellen um etwa 50 Prozent und macht sie aktiver. Zwei Tage in einem Wald führen sogar zu einer fast Weiterlesen …

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