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Ernährung durch Licht und Lebensenergie bei Ureinwohnern

Ubuntu: ich bin, weil wir sind

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Das Bedürfnis nach gefühlsmäßiger Versicherung ist bei den Yequana ein anerkannter Teil der menschlichen Natur, einer, an dessen Berücksichtigung die Gesellschaft ein Interesse hat. Es ist eine weitere Sicherheitsmaßnahme dagegen, dass irgendeines ihrer Mitglieder, durch den Druck von Umständen auf sein natürliches Sozialverhalten, sich in Konflikt zur Gesellschaft entwickelt.
Jean Liedloff über die südamerikanischen Yequana

Ich möchte wieder einmal einen Artikel von Hanelore Vonier hier erneut veröffentlichen, verdeutlicht er doch unser Thema des Gelingens von Gemeinschaft, aber lest selbst:

Ernährung durch Licht und Lebensenergie bei Ureinwohnern – von Hannelore Vonier

Die meiste Arbeit in einem Clan oder Stamm bei Ureinwohnern wird gemeinschaftlich erledigt. Das Ziel ist weniger seinen Job gut zu verrichten, sondern genug gemeinschaftliche Energie freizusetzen, so dass sich alle durch das, was sie tun, genährt fühlen.

Jedes Mitglied möchte die Empfindung von Fülle haben, sich erfüllt fühlen.

Wohlstand bedeutet für indigene Menschen Fülle; es ist eine Empfindung, die von Sorgen befreit und entsteht, wenn man in Verbindung mit der Natur ist, in Verbindung mit dem Ursprung. Die Arbeit oder die Liebe zur Arbeit ist genau genommen die Liebe zu dieser Art Wohlstand, den man nur durch die Gemeinschaft mit anderen Menschen empfängt.

Arbeit bezieht sich in den Sozialverbänden der Ureinwohner immer auf Subsistenzwirtschaft, also Selbstversorgung. Es wird niemals mehr produziert, als verbraucht und gebraucht wird. Häufig sind in den Gesellschaften der Ureinwohner die Frauen für das leibliche Wohlergehen der Gemeinschaft zuständig. Sie sammeln Pflanzen, Nüsse, Wurzeln, fangen Kleintiere oder bearbeiten den Boden in Ackerbaugesellschaften. Sie sammeln Kräuter und stellen Medizin her. Sie bereiten das Essen zu und verteilen es. Auch die dazugehörigen Keramikgefäße, Töpfe, Bretter zum Mahlen und andere Kochutensilien und Werkzeuge entwickeln und schaffen sie sich selber. Männer tragen durch Fischen und Jagen zur Ernährungsvielfalt bei, bzw. kümmern sich um die Landwirtschaft. Sie haben ansonsten Aufgaben, die außerhalb der Ernährung durch Essenliegen.

Ernährung geht über das Körperliche hinaus

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Manifest für eine neue soziale Absicherung

Ich habe einen Menschen kennen gelernt, der noch vor wenigen Jahren ein so genannter „Erfolgreicher“ war und mit seinem Tun, anderen Ihre Visionen zu erreichen, gut verdient hat. Nach weiteren Erkenntnissen ist er nun zu einem bedenkenswerten Entschluss gekommen, der wie folgt aussieht:

Ich habe dem deutschen Sozialversicherungssystem gekündigt.

Nicht ich, sondern die Menschen, die in die Sozialversicherung einzahlen, handeln unsolidarisch. Es ist ein Machtsystem, das zu einer gewaltigen Umverteilung von unten nach oben führt. Wer profitiert davon? Wo geht das ganze Geld hin? Für was?

Als Selbstständiger in Deutschland müsste ich mindestens 580.- € alleine für die Krankenversicherung bezahlen.

Mit dem Geld erlaube ich mir jetzt etwas anderes vorzustellen:

Es tun sich 100 Menschen zusammen und zahlen jeweils die 580.- €. Dann sind dies 58.000.- € im Monat. Was könnte man mit den 58.000 € machen? Zum Beispiel könnte man einen Arzt anstellen, der sich wirklich darum kümmert, dass man gesund ist. Er wird dafür bezahlt und kann sich dazu Weiterlesen …

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: , ,
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