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Frankreichs „Nuit debout“ (Die Nacht zum TAG) der nächste Alptraum?

Als ich diese Woche davon hörte, dass sich in Frankreich gerade eine neue Bewegung anschickt, die Nacht zum Tag zu machen (siehe z.B. Spiegel), und dabei dabei Basisdemokratie geübt wird, schöpfte ich Hoffnung, dass sich doch noch was tut, um den Konzernen und unseren korrupten, inzwischen am laufenden Band „puschenden“ Politiker Einhalt zu gebieten. Was ich sah, erinnerte mich an das, was sich vor vier Jahren in Spanien bewegte. Ich schrieb darüber: Die verlorene spanische Generation empört sich – ihr Manifest für eine tragfähigere Gesellschaft.

Aber wie wir schon am Thema Flache Erde bemerkten, und was wir aktuell auch bei der Böhmermann-Satire-Satire (auch Sonnneborn außert sich satirisch, oder gar Didi) in der Diskussion sehen, es fühlt sich nach maximaler Verwirrungsverschwörung an. Bei Allem, was derzeit als großes Thema durch die Presse verbreitet wird (ja, auch die Panama Papers), lassen sich die Machenschaften der  – Manche nennen sie – Dunkelmächte erahnen, ach was erkennen. Auch zum Thema „Nuit debout“ lassen sich Verbindungen zu Netzwerken erkennen, die schon ihr Unwesen an anderen Orten trieben. So deckt Thierry Meyssan hohle und inkohärente Diskussionen dieser Bewegung auf. Er enttarnt die expliziten Beziehungen der Truppe von Gene Sharp, den Organisatoren der Manipulationen, welche bereits im Auftrag des CIA farbige Revolutionen und den arabischen Frühling organisiert hat:

… Wenn diese Bewegung nicht in Paris geboren wurde, wie es seine Initiatoren versichern, wer hat dann die Idee gehabt?

Die Referenzen auf den „arabischen Frühling“, die „Bewegung des 15M“, den „Tahir Platz“ und den „Gezi-Park“ verweisen alle vier auf Bewegungen, die ganz klar vom CIA unterstützt, wenn nicht sogar initiert wurden. Der „arabische Frühling“ ist das Projekt des US-Aussenministeriums um die laizistischen, arabischen Regierungen zu stürzen und durch die Muslimbrüder zu ersetzen. Die „Bewegung des 15M“ in Spanien ist der Protest gegen die Wirtschaftspolitik der großen Parteien wobei gleichzeitig die Verbindung zu den europäischen Institutionen bestätigt wird. Der „Tahir Platz“ in Ägypten wird gewöhnlich als einer der Orte des arabischen Frühlings betrachtet und um ihn davon zu unterscheiden kann man sich nur auf seine Besetzung durch die Muslim-Brüder Mohammed Mursis beziehen. Während der Gezi-Park die einzige laizistische Bewegung von allen vier war, der aber vom CIA instrumentalisiert wurde, um Recep Tayyip Erdoğan zu verwarnen, der diesem aber nicht Rechnung getragen hat.

Hinter diesen vier Referenzen, wie auch vielen anderen, findet man ein und denselben Organisator: Die Truppe von Gene Sharp, einstmals „Albert Einstein Institut“ getauft und heute Centre for Applied Nonviolent Action and Strategies (Canvas), exklusiv finanziert von den USA. Sehr gut organisierte Leute, direkt mit der NATO verbunden und mit einem heiligen Horror vor der Sponanität einer Rosa Luxemburg.

Lest bitte weiter im Original: « Die Nacht zum TAG » (Nuit debout), ein Alptraum

Also bleiben wir weiter gelassen achtsam und lassen uns in keine Falle locken, die dazu dienen, Reaktionen zu erzeugen, die am Enden nur dazu führen, dass weitere Rechte abgebaut werden …

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