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Posts Tagged ‘Umweltzerstörung’

Die Zerstörung unserer Umwelt ist ein Spiegel unseres Inneren …

November 2, 2019 13 Kommentare

Die Sorge um „die Welt da draußen“ offenbart einen schweren Denkfehler, da das „Außen“ bei uns Menschen regelhaft ein Spiegelbild des „Inneren“ ist.

Franz Ruppert

Der folgende Text ist der Abspann eines Artikels, der auf Rubikon unter einer freien Lizenz veröffentlicht wurde, und der aus der Feder von Franz Ruppert stammt. Da er so treffend ist, auch ab hier ins Regal:

… „Umweltzerstörung“ ist daher Ausdruck ihrer Destruktivität auch sich selbst gegenüber infolge der Täter-Opfer-Dynamiken, die in ihrem eigenen Innern toben.

Die Sorge um „die Um-Welt“ hat ihre Wurzeln oft auch in kindlichen Erfahrungen, sich um seine traumatisierten Eltern kümmern zu müssen. Ich muss etwas für die Um-Welt, also meine Eltern tun, damit ich ihr Leiden lindere und sie mir nicht böse sind und mir nichts antun. Ich muss um der Um-Welt, also meiner Eltern willen auf meine Bedürfnisse und mein eigenes Leben verzichten. Die Denk- und Sprachlogik ist identisch.

Der Ausstieg aus der Mit-Welt-Zerstörung kann meines Erachtens daher nur durch den Einstieg in die Innen-Welt-Heilung geschehen.

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Kulturen im Kulturspiegel

September 27, 2014 22 Kommentare

Spiegelbild

Spiegelbild

Ich stelle meine Beobachtung an den Anfang eines Textes:

Tier-, Pflanzen- und Menschenwelt unterscheiden sich in ihrer gestalterischen Darstellung und Wirkung erheblich. Bezeichnet man Darstellung und Wirkung als Kultur, wirken zwei sehr verschiedene Kulturen auf einem Feld, dem Planeten Erde, zusammen, Was die Kulturen sehr verschieden gestaltet, ist Geist. Man frage sich, wie die Natur sich wandelte, wenn sie ein Gewissen hätte. Und wie der Mensch sich wandelte, wenn er kein Gewissen mehr hätte. Und wie das Miteinander sich gestaltete, wenn es unter neuen Geist-Bedingungen stattfindet.

Risikobereitschaft

Alle Menschen wissen, die Zeiten ändern sich. Der Zeitgeist predigt einerseits Fortschritt, andererseits ist es Mensch, der nach diesem Fortschritt verlangt. Obwohl alle persönlich einen Fortschritt für sich beanspruchen (und dieser auch ganz natürlich durch die gesammelten Erfahrungen persönlich erfolgt), geht der Anspruch darüber hinaus und folgt dem neuen Glauben an die Ergebnisse von Forschung und Wissenschaft. Der Glaube mag auch den an die Technik und Technologie betreffen. Den eigentlichen Trieb beschreibe ich als den in das Risiko, und die Bereitschaft, nicht nur risikofreudiger, sondern auch sorgloser zu werden, was die Folgen der Risiken betrifft.

Gegen die steigende Risikobereitschaft wirkt eine andere Kraft. Ich nenne sie die Sehnsucht nach dem Verlorenen. Es ist der Antrieb, der das Vergangene zurückholen will: „Ach damals“, so klingt mancher Seufzer im immer extremer fortschreitenden Strom des Wandels. Dabei vergaßen die Menschen, dass sie nach dem Neuen strebten, weil das Alte besser werden sollte. Sie riefen nach hilfreichen Geistern, und die kamen. Sie erfüllten Wünsche nach Weiterlesen …

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