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Wirklichkeit: Zeit für einen Wechsel im Denk-System?

Ich möchte noch einmal einen Teil des Artikels von QuantThink – Deutsches Denkzentrum bringen, der sich mit dem Sinn und Zweck unseres Lebens auseinandersetzt. Dabei nähern sich die Denker über einen Wechsel der Denk-Systematik unserer Wirklichkeit an …

Der Körper – Ein seltsames Gebilde jenseits der Wirklichkeit?

Das Spiel der Körper, also eine sinn- und zwecklose Veranstaltung, so eine Art Daseins-Poker?

Das wäre wohl zu einfach, zu wenig Geist für einen Geist, der ganze Universen erschaffen hat und mit einer fantastischen Präzision am Laufen hält, ein Geist, der auch am „Produzieren von Körpern“ beteiligt sein muss. Körper, die schon eine Augenweide von Funktionalität sind, auch wenn sie kränkeln oder behindert sein können oder gar sterben.

Wozu das alles, wozu mit Körpern?

Solange wir im Denk-System der Wahrnehmung bleiben, werden wir diese Frage nie beantworten können, denn wir können nicht über die Grenzen dieses Systems hinweggehen, schon gar nicht mit unserem Verstand, auch nicht, wenn wir den Schritt wagen würden, das Denken vom Gehirn in den Geist zu verlagern, was (mindestens) angebracht wäre.

Erst nach einem Wechsel des Denk-Systems, dem System im Kontext der Wirklichkeit, eröffnen sich Perspektiven für Lösungen, wie:

  • Die Körper machen den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Wahrnehmung aus.
  • Körper ermöglichen, die Trennung von der Wirklichkeit, also auch von der Quelle wahrnehmbar zu machen …

Und was wäre dann dieser Zweck – und warum wäre er von der Wirklichkeit akzeptiert worden, die doch allmächtig, allwissend und überall ist?

Wenn die Wirklichkeit nur deshalb wirklich sein kann, weil sie sich zwar ausdehnt, aber nicht verändert, dann können die Körper nicht Teil der Wirklichkeit sein und hätten mit der Quelle nichts zu tun, ja würden von der Quelle nicht erkannt werden können ….

Und dennoch gibt es sie, Jeder davon überzeugt, etwas Individuelles zu sein, sich abgrenzen zu wollen / zu sollen …

Quantenphysikalisch würde man einen Körper als so etwas wie eine „stehende Welle“ bezeichnen können. Gemeint ist damit, dass sie durch Beobachtung als solche besteht und erst kollabiert, wenn die Beobachtung endet.

Tod – weil die Welle kollabiert? Der Geist als Beobachter? Kann aber ein Geist vom Ursprung getrennt sein? Grundsätzlich wohl nicht, außer:

  • er würde so tun „als ob“ ….

Denn der Geist ist mächtig, unstreitig. Er kann wohl alles, ausgenommen etwas zu sein, was nicht der Wirklichkeit entspricht.

Es gibt wohl nur eine Möglichkeit, damit das geschehen könnte, und das wäre so etwas, was wir beinahe jede Nacht erleben:

  • Einen Traum zu träumen, den wir erst als Traum erkennen, wenn wir aufgewacht sind ….

Dann wären die Körper:

  • Projektionen (eines Teils) des Geistes, der annimmt getrennt sein zu können, getrennt von der Wirklichkeit, was es eigentlich nicht geben kann.

Und was wären dann Kriege, Konflikte, Krankheiten, Leiden, Schmerz …. und Arbeit?

Sie ahnen, welche Reichweite ein Wechsel im Denk-System haben kann, haben muss?!

Das wäre allerdings schon ein genialer Geist, sich eine derart komplexe Traumwelt zu erschaffen. Die Denker  hier sprechen an anderer Stelle von dem kleinen „ich“ und dem großen „ICH“, die mit einander in Verbindung stehen können, also dem letzteren als Innere Stimme oder dem Selbst. Also die Bestellung beim Himmel als nichts Anderes, sein Selbst um eine Änderungsrichtung im Traum zu bitten bei gleichzeitigem Loslassen der Ängste zum bestehenden Problem?

Wenn also alles Traum ist, warum dann Traumata? Um nicht so einfach an unser Selbst zu kommen, damit das „Spiel“ nicht gleich auffällt?

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