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Posts Tagged ‘Trauma’

Gedanken zu all dem …

Bild: Martin Bartonitz – Oktober 2019

was die Menschheit bisher
erlebt und erlitten hat…
worüber man sich zerteilt,
zerstückelt und zerstritten hat…
worüber man sich unentwegt, endlos bekriegte…
was man immer noch
weder bewältigen noch verkraften kann…
und was man aber auch nicht
vergraben, verstecken, verheimlichen,
oder vergessen sollte…
über Dinge, die sich ereigneten,
über die man langzeitig grübelte,
grämte und grollte…
oft in totaler Verbittertheit,
in Unsicherheit und Unwissenheit,
was man auch wirklich und wahrhaftig wollte:
Was ist wesentlich? Was ist wichtig?
Was ist zeitlos gut und wertvoll?
Was ist sinnvoll? Was ist bedeutsam?
Was ist lebensnotwendig?
Fragen… Sorgen… und Klagen…
Es ist oft zum Verzweifeln und Verzagen…
auch in heutigen,
abermals zerstrittenen Zeiten,
tragischen und traumatischen Tagen!

Gerhard A. Fürst
10.11.2019

Kategorien:Gesellschaft, Poesie Schlagwörter:

Problematik, Trauma und Tragik der Gegenwart

Nichts ist, was es sein könnte
oder sein sollte…
Man fühlt sich wie belagert und bekriegt,
oft auch überwältigt und besiegt.
Man wird tagein, tagaus, nahezu pausenlos,
von professionellen, gut geübten Lügnern belogen…
von verfroren frechen Betrügern betrogen…
von Bescheißern beschissen…
von Ausbeutern erniedrigt und beraubt…
von unentwegt palavernden Propagandisten,
von ideologischen Fanatikern und Extremisten
belästigt, bedrängt, provoziert, eingeengt…
Man wird von unverschämt Hinterfotzigen hintergangen…
mit bösartigen Worten übler Unterstellungen
beschimpft, beschämt, bescholten, und beschmissen…
lauter Egoisten, Nihilisten, Opportunisten, Narzisten…
Und dabei tun sie so als wären sie
die einzig wahren “Patrioten” & die wirklichen “Populisten”…
Sie appellieren aber nur an das Schlimmste des Schlimmen,
wie sich ihre “scheinheilige” Politück erweist und manifestiert,
wenn man sie genau durchschaut,
in Einzelheiten detailliert, untersucht, ermittelt, und analysiert.
Sie sind selektiv aggressiv…
Sie zerstückeln und zerteilen…
als wollten sie ein “Wir gegen sie!” provozieren
ein national inländisches
“Jeder gegen jeden!” heraufbeschwören…
Krisen… Unmut… Unruhen… Proteste…
Konflikte… Konfrontationen… Kriegsgeschrei & Krach…
Staatsstreich >>> Gewaltanwendung >>> Unterdrückung,
und dann consequent, künstlich konstruiert…
abermals die Diktatur? Weiterlesen …

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , , ,

Traumatisierte Gesellschaft

September 5, 2017 33 Kommentare

Auch das Thema Trauma ist auf dem Blog nicht neu (siehe), und da es so gut zum vorherigen Artikel des finsteren Mittelalters und der Hexenverfolgung passt, erlaube ich mir einen Artikel von der empfehlenswerten Seite Rubikon hier nochmals zu bringen, zumal es seine Common-Lizenz erlaubt. Es geht darum, dass wir uns nicht wundern müssten, dass wir in unserer Welt so viel Leid sehen, denn kaum Jemand unserer angeblich so zivilisierten Welt sei ohne eine Traumatisierung unterwegs, und daher in der passenden Situation selbst schnell ein Täter.

Ich bin Baujahr 1958 und gehöre zu jenen ebenfalls angesprochenen Jahrgängen, in denen das Neugeborene zwischen dem Stillen lange Zeit von der Mutter getrennt aufbewahrt wurde. Wer kennt sie noch die Empfehlung, ein Baby nur lange genug schreien zu lassen, dann lerne es schon von allein, dass Rufen nichts nützt und es sich in sein Schicksal zu fügen und die Nacht durchzuschlafen habe? Inzwischen ist bekannt, dass Traumata an Kinder weiter gegeben werden können. Auch hier gibt es persönliches Potential: meine Mutter hat in Dortmund nahe dem Hösch-Gelände gewohnt, das reichlich Bombeneinschläge zu verzeichnen hatte. Besonders in der März-Nacht 1945, als der Krieg eigentlich schon gelaufen war, und die Alliierten ihren größten Bombereinsatz des Krieges ausgerechnet über Dortmund flogen (siehe). Das Nachbarhaus wurde getroffen, und die Freundin meiner Mutter (damals 12 Jahre alt) in den Trümmern regelrecht zu Grabe geschüttet. Auch mein Vater (damals 17 Jahre alt) hat seinen Teil abbekommen und durfte als Sudeten-Deutscher nicht in seiner Heimat bleiben und wurde mit seiner Familie doch recht unsanft in eine fremde Umgebung gebracht (Dauer des Transfers im geschlossenen Viehwagon: 4 Tage). Ihm erging es noch einigermaßen gut, wenn wir auf die zig-Millionen schauen, wie während des 1. und 2. Weltkrieges in allen Ländern u.a. auf der Flucht gequält wurden.

Der Artikel macht aber auch Mut, zeigt er doch, dass diese Traumata auch loszuwerden sind …

Traumatisierte Gesellschaft (Quelle)

Wie wir unsere Lebensenergie für Konstruktives einsetzen.
von Florian Ernst Kirner
Bildlizenz CC0

„Meine Utopie sind Menschen, die sich selbst lieben und achten, die selbst denken, die wissen, was sie in ihrem Leben wollen. Solche Menschen brauchen keine Feindbilder und auch keine Trugbilder des schönen Scheins, denen sie hinterherlaufen. Sie fühlen sich gut, weil sie bei sich sind. Keiner muss dann besser sein oder mehr haben als der andere“, erklärt der Traumaforscher Prof. Franz Ruppert, Mitglied im Rubikon-Beirat, im Interview. Und umreißt, was dieser Utopie im Wege steht.

Herr Professor Ruppert, zunächst einmal freuen wir uns, Sie im Beirat des Rubikon begrüßen zu dürfen. Das Projekt Rubikon wollte von Anfang an über klassische politische Zugänge zu gesellschaftlichen Themen hinauszugehen. Deswegen ist für uns die Einbindung eines Psychologen und Therapeuten besonders wertvoll. Können Sie für die, die Sie noch nicht kennen, beschreiben, warum Sie diesen Beruf gewählt haben und wie Ihre aktuelle Arbeit aussieht?

Ja, gerne. Zunächst habe ich Psychologie studiert und später eine Ausbildung zum Psychotherapeuten gemacht. Durch diese Kombination bin ich jetzt psychologischer Psychotherapeut, wobei ich zwischenzeitlich im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie tätig war und mich mit Arbeitszufriedenheit, Arbeitssicherheit und der Gesundheitskultur in Unternehmen beschäftigt hatte.

Seit 1994 bin nun ausschließlich im therapeutischen Bereich tätig. Ich habe einerseits eine Fachhochschulprofessur mit Lehrveranstaltungen zur Psychologie und andererseits eine eigene Praxis in München. So konnte ich über die letzten 20 Jahre meine eigenen Theorien weiterentwickeln und gleichzeitig in der Praxis sehen, ob diese Theorien stimmen: Ob sie also Menschen weiterhelfen können, die mit ihren psychischen Problemen zu mir kommen.

Entscheidend für meinen Weg war Weiterlesen …

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Zukünftiges Heilen wird ganz anders gehen …

Januar 29, 2016 4 Kommentare

Wir hatten hier auf dem Blog schon häufiger das Thema Trauma. Eines, das wir alle erleben, ist das während unserer Geburt, dessen Wirkungen so Mancher bis ins Grab mit nimmt. Hier gibt es einen Hinweis, wie zukünftig solche Traumata, aber auch alle anderen Krankheiten behandelt werden können. Zum folgenden Interview ist zu lesen:

Der Schweizer Psychologe C.G. Jung war der erste Wissenschaftler, der erkannte, dass das individuelle Unbewusste eines Menschen direkt mit einer Art globalen Informationsfeld kommuniziert, das er das „Kollektive Unbewusste“ nannte. TimeWaver bietet einen quantenphysikalischen Zugang zu diesem globalen Informationsfeld und kann medizinisch genutzt werden, um z.B. mögliche Zusammenhänge von Krankheiten, Beschwerden oder Störungen im Informationsfeld zu analysieren und direkt dort an der Wurzel auch zu behandeln. Viele Wissenschaftler und Mediziner bezeichnen diese Art von Informationsmedizin mittlerweile als die „Medizin der Zukunft“. Darüber hinaus kann TimeWaver aufgrund seiner umfangreichen Datenbanken auch für viele andere Bereiche erfolgreich genutzt werden, z.B. zur Unternehmens-, Gebäude- und Persönlichkeitsoptimierung, aber auch für das Wohlergehen von Tieren und Pflanzen.

TimeToDo mal wieder im Gespräch mit Dr. med. Manfred Doepp, Dieter Weiner und Alexandra Wurlitzer, wie Menschen wieder in die psychische Balance gebracht werden, und so auch physisch gesunden:

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Angst vor der Angst?

AngstlIn unserer Bildungsgesellschaft ist Angst kein unbekanntes Phänomen. Es wirkt nach innen depressiv und nach außen aggressiv. Es ist insofern ein individuelles, aber auch ein kollektives Problem, und auch ein fiktives in der Vorstellungswelt des Menschen, verursacht durch den Geist einer alten Hölle und Visionen einer neuen Schreckenswelt.
Vielen sind sachlichere Ausführungen zum Thema bestens bekannt, für thematische Neulinge ist zum Beispiel mit Der Lebenslauf im Horosokop – Teil 3 ein Einstieg möglich.
„Frischlinge“ auf diesem Blog finden z.B. hier weitere Hinweise.

Der Auslöser, warum ich das Thema Angst aufgreife, findet sich in meinem abendlichen Telefonat. Begründet ist die Thematisierung im Verhalten der meisten Blogleser, die sich zu fundamentalen Fragen des Lebens nicht hingezogen fühlen, vielleicht sogar abgestoßen werden. Also frage ich mal allgemein:

Bestimmt das Wesen der Angst das Primär-Verhalten des Menschen?
Und:
Ist Mut eine Sekundär-Funktion, die Angst nur zu reduzieren vermag; die speziellen Ängste, aber nicht DIE Angst auflösen kann?

Ein weiterer Grund für die Thematisierung ergibt sich folgerichtig aus unserer Weiterlesen …

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Wieder Gänsehaut: Plötzlich, mein Körper …

Ich habe mir gerade eine Rede der Poetin und Aktivitistin Eve Ensler angehört und erlebte eine Welle unterschiedlichster Gefühle begleitet von viel Gänsehaut. Sie spricht über sich und die Begegnungen mit vielen geschändeten Frauen und vergleicht deren Vergewaltigung mit jener, die wir täglich an uns Allen und unserer Erde vollziehen, passend zu unseren aktuellen Themen Trauma und Feindseligkeit. Und sie tut das in einer Art und Weise, die gleichzeitig angenehm, berührend und aufwühlend ist. Aber schaut und fühlt selbst (hier ist eine Deutsch-synchronisierte Fassung):


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Und dass sich immer mehr Menschen diesen beschriebenen Zuständen bewusst werden und es anders wollen, das zeigt die Tatsache, dass in den letzten Wochen dieser Beitrag stark verbreitet wurde:

Eine weltweite Epidemie verbreitet sich leider mit rasender Geschwindigkeit

 

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Jill´s Geschichte … oder wie Seelen einander helfen

ich vergebeIch habe gestern auf meiner Heimreise von Berlin eine kleine Geschichte gelesen, die viele unserer Gedanken hier auf dem Blog aufgreift, aber diese noch viel weiter denkt. In der Jill´s Geschichte ist u.a. diese Erklärung an Jill zu lesen:

Die Bereitschaft, die Situation aus einer anderen Perspektive zu sehen, ist der Schlüssel zu deiner Heilung. Neunzig Prozent der Heilung geschehen in dem Moment, da du bereit bist, den Gedanken zuzulassen, dass deine Seele diese Situation in liebender Absicht für dich erzeugt hat. Durch diese Bereitschaft gibst du die Kontrolle ab an Gott. Er übernimmt die restlichen zehn Prozent. Wenn du auf einer tiefen Ebene die Einsicht, dass Gott dies für dich übernimmt, wirklich zulässt, dann brauchst du überhaupt nichts mehr zu tun. Die Lösung der Situation und deine Heilung werden sich automatisch ergeben.“

„Du kannst jedoch bereits vor diesem Schritt einen anderen, völlig rationalen Schritt machen. Er ermöglicht dir, die Dinge sofort in einem anderen Licht zu betrachten. Dies beinhaltet, dass du die Tatsachen von der Fantasie unterscheidest. Es beinhaltet die Erkenntnis, dass deine Überzeugung keinerlei wirkliche, auf Tatsachen gründende Basis hat. Deine Überzeugung ist nichts anderes als eine von dir erfundene Fantasie – basierend auf einigen wenigen Erfahrungen und viel Interpretation.“

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