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Posts Tagged ‘transhumanismus’

Mündet das Patriarchat in den Transhumanismus?

Ich bekam gestern den folgenden Artikel in Facebook auf meine Pinwand gepostet und möchte ihn gerne zur Diskussion stellen, sieht er doch den Menschen im Transhumanismus, also der Verschmelzung mit der Technik als nächste Entwicklungsstufe münden. Was meint Ihr?

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Oswald Spengler (Foto: Wikipedia)

Oswald Spengler (Foto: Wikipedia)

Ich möchte zum Thema Patriarchat gerne die Thesen des Oswald Spengler aus seinem Buch Zyklen und Cäsaren – Mosaiksteine einer Philosophie des Schicksals: Reden und Schriften Oswald Spenglers empfehlen (Zyklenlehre, Untergang des Abendlandes):

Zu jedem historischen Aufstieg gibt es auch einen Niedergang.
In seinem „Der Untergang des Abendlandes“ richtet sich Spengler gegen eine lineare Geschichtsschreibung, welche die Geschichte „der Menschheit“ als Geschichte des Fortschritts erzählt.

Demnach entstehen Völker und Kulturen, haben einen Höhepunkt und vergehen letztendlich wieder. So schließt sich immer wieder ein Kreis, in dem ständig dieselben Muster und Stufen durchschritten werden. Die Geschichte hat keinen Anfang und kein Ende, sondern läuft ewig innerhalb dieser Kreisläufe weiter.

Der Übergang von Patriarchat zum Horus-Zeitalter läuft demnach ebenfalls über viele Jahrhunderte als Ende des einen und Beginn des neuen großen Zyklus.

Es entspricht der „Pubertät der Menschheit“, in der sich das Weiterlesen …

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Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 2

August 16, 2015 46 Kommentare

Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 1
Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 2
Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 3
Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 4

WAHRHEIT. Die alleinige Anwesenheit von Richtigkeit und die gänzliche Abwesenheit von Falschheit, wobei umso wahrer erscheint, was am längsten für wahr angesehen wird ? Nun, das Thema hatten wir bereits. Picasso bemerkte bezüglich der WAHRHEIT:

Gäbe es nur eine Wahrheit, könnte man nicht hundert Bilder zum gleichen Thema malen.

Picasso – Über Kunst – Diogenes – S. 112

… oder hundert UPDATES für ein Internet-Projekt verfassen, oder hundert Beiträge für einen Blog schreiben, denn WAHRHEIT bedeutet ein Werk vollenden zu können, aber …

[… h]ast du schon jemals ein fertiges Bild gesehen ? Ein Bild oder irgend etwas anderes ? Weh dir, wenn du sagst, du wärst damit fertig ! …
Ein Werk beenden ! Ein Bild beenden ! Wie albern ! Einen Gegenstand beenden heißt ihn fertigmachen, ihn umbringen, ihm seine Seele rauben, ihm wie dem Stier die Puntilla geben ! …

Picasso – Über Kunst – Diogenes – S. 111

Wofür aber offenbaren sich all die ANDEREN in ihrer Diversität von hundert, und weit mehr, verschiedenen Lebensformen, um das eigentliche Thema des Lebens zu verkörpern, und wofür versuchen wir EINEN, durch unseren Fortschritt, gentechnisch Organismen nach unseren Vorstellungen zu vollenden, als Produkt mit geplanten Eigenschaften ? Wo liegt die WAHRHEIT zwischen diesen beiden, gänzlich verschiedenen, Herangehensweisen, wobei die erste, wie wir so sagen, bereits Jahrmillionen währt, während die unsrige bereits nach wenigen Jahrzehnten für inoffizielle Grabesstimmung sorgt, aber als offizielles Freudenfest weltweit verkauft wird ? Was machen die ANDEREN so ANDERS ?

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Stellen der Kapitalismus und Materialismus den Menschen am Ende in Abseits?

Charlie Chaplin in seinem großartigen „Arbeits“-Film Modern Times (Foto: Wikipedia)

Woran machst Du fest, dass der überwiegende Teil der Menschheit zu einer Maschine transhumieren will?

Diese Frage stellte ich Fingerphilosoph, da er in einem Kommentar die folgende Beobachtung in den Raum stellte:

Der Hauptstrom aller menschlichen Regungen insgesamt geht meiner Beobachtung aber nicht in Richtung Leben, sondern dahin, dass Mensch lieber zu einem Maschinenwesen mutieren will. 

Seine Antwort auf meine Frage möchte ich als neuen Artikel weiter zur Diskussion stellen, da hier doch reichlich Potential zur Entwicklung zu vermuten ist. Ich stelle im Titel den Kapitalismus und Materialismus in den Kontext, da ersterer mit seiner Priorität auf Profitmachen über allerlei Leichen geht und der Materialismus den Schwerpunkt in den Konsumismus (der Mensch als KosumEnte), also ins Haben-wollen von Dingen verlegt statt in die Konzentration auf´s eigene Können für möglichst viel Unabhängigkeit von wem und was auch immer. Aber lest nun den Text von Fingerphilosoph:

Die Entwicklung des Menschen zur Maschine – Oder: wird Mensch überflüssig?

Der überwiegende Teil der Menschheit ist abhängig von immer komplexer werdender Technik. Im Umkehrschluss: Nicht Mensch dominiert Technik, sondern Technik dominiert Mensch. Was auch heißt:

Die Technik übernimmt die Fähigkeiten, die Mensch mal hatte, während Mensch diese Fähigkeiten verliert.

Neue Fähigkeiten, die Mensch sich vielleicht erwirbt, bestehen darin, im Rahmen einer von Technik dominierten Struktur zu “funktionieren”.
Da wir uns zunehmend in einer nur noch technischen Umwelt bewegen, während Natur zur implementierfähigen Kulisse verkommt, verändert sich unser Denken. Wir denken zunehmend technisch: Weiterlesen …

Emotionalisierung auf Kosten des Gefühls

Die Unterscheidung zwischen Emotionen und Gefühlen ist nicht ganz unwesentlich für das Verständnis des GANZEN, daher anbei mal ein Versuch dem Unterschied auf die Spur zu kommen.

Emotionen finden ihren Ausdruck darin begründet, dass einem das Unvermögen bewusst wird, ein Gefühl nicht mittels Daten(sätzen) vermitteln zu können. Dabei entpuppt sich alles als Daten(satz), was der Vermittler benötigt, um anderen vermitteln zu können, was der Vermittler selbst fühlt. Sprache in Wort und Schrift zum Beispiel, Musik und Kunst ebenfalls. Im Grunde baut gar unsere gesamte Kultur jeglichen Bereichs einzig auf Daten(sätzen) auf, was besonders deutlich wird, wenn jemand versucht jemand Anderem die herzenstiefe Liebe zu vermitteln, die dieser Jemand für besagten Anderen empfindet. Unzählige große Meister der Künste haben sich in diesem Unterfangen schon versucht, nur um sich selbst in der Beschränktheit der Daten zu verfangen, im Versuch eine Brücke zwischem ihrem innigsten Gefühl und dem Verständnis Anderer zu schlagen, ohne den Verlust wesentlicher Informationen.

Ein Gefühl entsteht durch das Inverbindungtreten mit dem Informationsfluss des Morphogenetischen Feldes. Je “besser“ die Verbindung, desto intensiver das Gefühl. Da etwas fortwährend Fließendes nicht mit Daten(sätzen) vermittelt werden kann, da Dynamisches nicht statisch übertragen werden kann, kommt es zu einem Verlust an Informationen und damit zu einem Mangel an aktivem Ordnungsvermögen, und letztendlich zu Dekohärenz. Je ausgeprägter die Vereinfachung, desto vehementer die Emotion, die durch diesen Mangel hervorgerufen wird, in Form reaktiver Unordnung. Das führt zu umso mehr Reaktionen im Umfeld, je mehr verschiedene Interpretationsmöglichkeiten der emotionale Ausdruck zulässt, einem Sog ähnlich, der Energie an sich reißt, aber zugleich ein Gefühlsvakuum erzeugt, weil Informationen verlustig gehen bzw. in Daten(sätze) transmutiert werden. Die Massenmedien mit ihren Schlagzeilen sprechen diesbezüglich Bände. Weiterlesen …

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