Archiv

Posts Tagged ‘Tauschen’

Vom Leben nach dem Helferprinzip … oder vom Fehler beim Handel …

November 4, 2018 13 Kommentare
Ubuntu: ich bin, weil wir sind

Ubuntu: ich bin, weil wir sind

Den Hinweis auf den folgenden Text erhielt ich heute per E-Mail. Verschenkt wird er von Henning Papendorf auf academia.edu, auf dass die Menschheit erkenne, welchem Betrug wir seit etwa 5000 Jahren aufsitzen.

Der unsichtbare Fehler beim Kaufen und Verkaufen

In der Urzeit und bis Heute noch, leben Indigene, aber auch autark lebende Menschengruppen, das natürliche Lebensprinzip, oder auch Helferprinzip benannt.

In Afrika sagt man auch Ubuntu dazu [siehe auch diese erhellende Geschichte dazu: Ich bin weil wir sind! Ego versus Gemeinschaft].

Dieses Helferprinzip, oder auch Paradies, das nichts mit dem biblischen Paradies von Adam und Eva gemeinsam hat, ist ein Gemeinschaftsleben, wo jeder sein Talent, seine Berufung in die Gemeinschaft mit einbringt, so gut Jeder kann und immer mit Freude und in Liebe, für ein gemeinsames Allgemeinwohl in der Gemeinschaft.

Ohne die Bewertung einer Leistung, die einer tut und ohne ein Tauschmittel, lebten und leben die Menschen im Paradies Lebenswert > für > Lebenswert.

Es ist so, dass die Menschen sich gegenseitig beschenkt haben, weil man die Vorlieben, oder die Eigenschaften wusste, wie man Freude schenkt, was andere Menschen bei einer Begegnung glücklich machen konnte. Diese Lebensfreude wurde von den Kommerz-Geschichtenschreibern als ein ungleiches Tauschen betrachtet und wurde in den Geschichtsbüchern immer falsch dargestellt.

Jeder Lebenswert ist:

  unveräußerlich und unverhandelbar, unendlich und = gleichwertig.

Erklärung:

Zeichen in der mathematischen Sprache :
Die liegende Acht bedeutet ∞ unendlich
Das Gleichheitszeichen bedeutet = gleich
Das Ungleichheitszeichen bedeutet ≠ ungleich / nicht gleich,  

Es gibt viele Ebenen der Betrachtung im Wandlungsprozess einer Firma, wo lebendige Lebenswerte ( Arbeitskraft ) > in > Vermögenswerte ( Ertrag und Profit ) gewandelt werden: Weiterlesen …

Utopie Commons? … Über unsere Leitwerte …

Der folgende Text gehört zur Fortsetzung der Serie mit Betrachtungen darüber, ob das Konzept der Commons anstelle von Eigentum das Potential hat, den Niedergang der Menschheit, den wir in aktueller Zeit wahrnehmen (siehe z.B. hier), umzukehren. Also auch das ab ins Regal.

Wir können drei grundsätzlich verschiedene Arten von Werten bzw. Wertmaßstäben unterscheiden. Da wäre zuerst der naheliegende Gebrauchswert zu nennen. Er lässt sich sämtlichen Objekten (also allem Dinglichen, wie aber auch Immateriellem (z.B. Informationen)) zuordnen und gibt an, welchen individuellen Nutzen das Objekt für das jeweilige Individuum hat. Dabei ist entscheidend, ob dieses Individuum, dieses Objekt auch zur Funktion bringen kann und wie sehr sein Leben oder auch seine persönliche Entfaltung und
Tätigkeit unmittelbar davon abhängig sind.

Ein anderer, naturgegebener Wertmaßstab ist der des ideellen Wertes. Es ist vermutlich dieser Wertmaßstab, der den Menschen zum Menschen macht und von Natur aus vom Tier unterscheidet. Er existiert auf Grund unseres Weiterlesen …

Über Weltbilder, Wirklichkeiten und Freiheitsängste

Ich hatte über das letzte Wochenende mir nochmas einige Gedanken darüber gemacht, warum unsere Welt so ist wie sie ist und warum wir sie uns so denken und Angst vor unserer Freiheit haben. Herausgekommen ist ein Artikel, der gerade auf Bürgerstimme veröffentlicht wurde. Er beginnt so:

„Seit unserer frühesten Jugend sind wir daran gewöhnt, verfälschte Berichte zu hören, und unser Geist ist seit Jahrhunderten so sehr mit Vorurteilen durchtränkt, dass er die fantastischsten Lügen wie einen Schatz hütet, so dass schließlich die Wahrheit als unglaubwürdig und die Lüge als wahr erscheint.“ Dieser Sachverhalt wird dem sagenhaften phönizischen Geschichtsschreiber Sanchuniathon nachgesagt. Und der soll zu Zeiten des Trojanischen Krieges gelebt haben, so um 1.200 vor unserer Zeitrechnung. Auch Marx stieß ins gleiche Horn: „Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.“ Und wenn ich mir anschaue, was uns in den letzten ca. 22 Jahren seit der Wende in Deutschland an Informationen bzgl. der Vorteile eines neoliberalen Marktes und der Globalisierungverabreicht wurde, und wir nun nur noch Krisen um unser Haupt Weiterlesen …

Ist das Gemeingüter-basierte Leben die Lösung für alle unsere Probleme?

Auf keimform.de – Ein Blog auf der Suche nach dem Neuen im Alten – ist wieder ein innovativer Artikel erschienen, der ein Leben auf Basis von Gemeingütern aus vielen Richtungen beleuchtet und mich sehr angesprochen hat, da er wieder Vieles anspricht, was ich in meinen Artikeln auf der Suche nach einer besseren Welt schon selbst vorgeschlagen habe.

Der Artikel lautet Produzieren ohne Geld und Zwang und wurde von Christian Siefkes eingestellt.

Für Christian ist eine Zukunft denkbar, in der wir alle gleichberechtigt leben und dabei produzieren, was uns Spaß macht (was ja auch die Gruppe Realexperiment – sinnvoll Wirtschaften vertritt), und in der wir dabei sogar ohne Geld auskommen können, ja sogar ohne Tauschen. Denn in dieser Gesellschaft ist alles Bedürftige für alle vorhanden und kann genommen werden.

Er zeigt auf, dass Vieles in seinem Gesellschaftsmodell auch heute schon erkennbar ist. So haben schon viele Open Source Software-Produkte kapitalistisch produzierte Waren vom Markt zurück gedrängt: Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: