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Posts Tagged ‘Staat’

Brief an einen Gefängnispfarrer

November 19, 2019 23 Kommentare

Hallo Burghardt, (Quelle)
zunächst möchte ich dich bitten, achte nicht vordergründig auf die Rechtschreibung, sondern vielmehr auf den Inhalt. Wichtig ist m.E. die Substanz, also der Inhalt und nicht die Form.
Warum ich dich mit Vornamen anschreibe und duze, das erkläre ich dir im weiteren Verlaufe des Schreibens. Und ich bin mir sicher, dass du mir sachlich gesehen auch folgen kannst. Natürlich wird im ersten Moment der dir innewohnende Stolz aufbegehren und vllt. still rufen: Was will der denn? Oder im Pott sacht man: Watt will der denn?
Aber am Ende wirst du begREIFEN, was ich dir vermitteln möchte. Ich hatte dir vor einiger Zeit geschrieben und im Gefängnis um einen Gesprächstermin gebeten, dann hätte ich dir dies alles auch direkt sagen können, aber es kam nun mal nicht dazu, deshalb dieser Brief.

Du hast beim gestrigen Gottesdienst am 27.10.2019 die Geschichte von Jakob und Esau angesprochen/erzählt. Nun, ich kenne Sie und auch den Esausegen und hatte diesen sogar einst an meine Tür geheftet, bevor damals die Justiz der BRD kam und mir meine Wohnung aufbrach und alles darinnen stahl. Die Wohnung wurde später an einen Flüchtling weitergegeben. Auf den bin ich aber gar nicht böse, er wünscht sich schließlich auch nur ein besseres Leben, aber dazu später mehr.

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Ist der Staat ein notwendiges Übel?

Februar 24, 2019 18 Kommentare

Es gibt wieder ein neues Video, das beleuchtet, was der Staat mit uns Menschen macht und hinterfragt, ob diese Institution wirklich das Wohl aller Menschen im Sinn hat oder doch nur dem Wohl der Allermächtigsten dient und den Rest der Menschen ihre Sklaven ausnimmt. Einige Aussagen aus dem Video:

Der Mensch wird frei geboren. Es ist also nicht der Staat, der dem Menschen die Freiheit gibt. Im Gegenteil nimmt er für angebliche Sicherheit einen großen Teil ihrer Freiheit.

Der Körper ist das Eigentum des Menschen. Und alles, was der Mensch mit seiner Arbeit erschafft, ist sein Eigentum, im Sinne einer Verlängerung.

Wenn der Mensch 70% seiner Arbeit als Steuerlast an den Staat abgibt, so ist er am Ende Sklave des Staats.

Mal wieder reichlich was zum Draufrumkauen:

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Der Abbau des Staates

Januar 25, 2019 2 Kommentare

Leider können wir den Politikzirkus in Berlin, Brüssel, London, Paris, Washington… nicht mehr ernst nehmen. Wir sind zu der traurigen Erkenntnis gelangt, dass offensichtlich Komiker die Macht übernommen haben. Anders ist das lächerliche und absolut weltfremde Theater nicht mehr zu erklären.

Matthias Weik und Marc Friedrich (Quelle)

Dass das mit dem Staat nicht wirklich gut für das gemeine Volk ausgeht, sondern dabei die Konzerne über ihren Lobbyismus dafür sorgen können, dass das Geld von Fleißig nach Reich fließt, durften wir in der letzten Zeit inzwischen an so vielen Entscheidungen des Bundestages abzählen, dass es, um mal eine mittelalterliche Redewendung zu bemühen, kaum noch auf eine Kuhhaut geht.

Nun rufen die Einen, dass wir noch mehr regulieren sollten, noch mehr Staat benötigen, damit diese Korruption aufhöre. Andere meinen dagegen, dass ausgerechnet diese staatlichen Regulierungen dafür sorgten, dass es den Reichen immer besser gehen als den Armen, sprich sich die Schere zwischen beiden immer weiter ausdehne.

Ich möchte zu Letzteren nochmals einen Text der Freiwirtschaftler bringen, der mit für mich nachvollziehbaren Argumenten aufzeigt, dass wir den Staat besser verschlanken sollten, damit es wieder mit dem Gemeinwohl klappen möge. Also das wieder ab ins Regal zum kräftig daraufrumkauen

Der Abbau des Staates

Der folgende Artikel beruht im Wesentlichen auf „Der Abbau des Staates nach Einführung der Volksherrschaft“ von Silvio Gesell, der heute aktueller ist denn je. Ich habe einige Formulierungen geändert, um Missverständnisse auszuschließen, sowie den Text auf das Wesentliche gekürzt und auf die heutige Zeit angepasst:

Vorwort

Die Anhänger des Staatsgedankens, des Gegenwarts- wie des Zukunftsstaates, erleben zurzeit herbe Enttäuschungen. Eine natürliche Folge davon ist, dass vielen, die sich nie Gedanken über den Inhalt des Staatsbegriffes gemacht hatten, der Staat nun zu einer Frage geworden ist. Und auf der Suche nach einer Antwort beginnen sie den Staat in seinen einzelnen Funktionen zu zerlegen und zu untersuchen. Das Ergebnis solcher Arbeit wirkt dann immer recht ernüchternd, indem der Staat sich dann als eine einfache Organisation zur Sicherung gesellschaftlicher Gewaltzustände entpuppt, genetisch hervorgegangen aus Schwächegefühlen der herrschenden Gesellschaft. Nichts Großes findet man im Staatsgedanken, nichts, was moralische Kräfte ruft, dafür aber vieles, was solche Kräfte abstößt und zerstört. Und nach solchem Einblick hat man gewöhnlich genug und lässt den oft lange, liebevoll gepflegten Staatsgedanken fallen, um dann vor der neuen Frage zu stehen: Ist Akratie möglich?

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Vom neuen Götzen! … Nennen wir ihn Staat …

November 3, 2018 23 Kommentare

Seit Kindesbeinen an schallt es uns, welche Wohltat uns doch unser Staat bedeutet: Er schützt uns vor den Bösen und sorgt sich um uns. In vielen Artikel haben wir hier immer wieder anschauen dürfen, dass es auch und besonders auch ganz andere Seiten des Staates gibt, die eben weniger zum Schutz der Armen funktioniert (siehe z.B.: Vom sozialstaatlichen Waterboarding namens Hartz IV), sondern sich hier viel mehr ein Schutz der Reichen entwickelt, und zwar desto reicher, desto schützenswerter.

Meiner meiner ersten Artikel zeigte mit wenigen Gedanken auf, warum der Staat nicht wirklich zuträglich für eine Gemeinschaft ist: Ist der Staat als Gesellschaftsform wirklich sinnvoll? Sich zu viel mit den Irrungen des Staatswesens zu beschäftigen, scheint so manchen geistig ziemlich anstrengend gewesen zu sein. Von einem solchen stammen die folgenden denkwürdigen Zeilen mit Blick auf den Staat:

Friedrich Nietzsche – Bild: Wikipedia

Vom neuen Götzen!

Irgendwo giebt es noch Völker und Heerden, doch nicht bei uns, meine Brüder: da giebt es Staaten.

Staat? Was ist das? Wohlan! Jetzt thut mir die Ohren auf, denn jetzt sage ich euch mein Wort vom Tode der Völker.

Staat heisst das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: „Ich, der Staat, bin das Volk.“
Lüge ist’s! Schaffende waren es, die schufen die Völker und hängten einen Glauben und eine Liebe über sie hin: also dienten sie dem Leben.
Vernichter sind es, die stellen Fallen auf für Viele und heissen sie Staat: sie hängen ein Schwert und hundert Begierden über sie hin.

Wo es noch Volk giebt, da versteht es den Staat nicht und hasst ihn als bösen Blick und Sünde an Sitten und Rechten.

Dieses Zeichen gebe ich euch: jedes Volk spricht seine Zunge des Guten und Bösen: die versteht der Nachbar nicht. Seine Sprache erfand es sich in Sitten und Rechten.

Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt — und was er auch hat, gestohlen hat er’s.
Falsch ist alles an ihm; mit gestohlenen Zähnen beisst er, der Bissige. Falsch sind selbst seine Eingeweide.

Sprachverwirrung des Guten und Bösen: dieses Zeichen gebe ich euch als Zeichen des Staates. Wahrlich, den Willen zum Tode deutet dieses Zeichen! Wahrlich, es winkt den Predigern des Todes!

Viel zu Viele werden geboren: für die Überflüssigen ward der Staat erfunden!
Seht mir doch, wie er sie an sich lockt, die Viel-zu-Vielen! Wie er sie schlingt und kaut und wiederkäut!

„Auf der Erde ist nichts Grösseres als ich: der ordnende Finger bin ich Gottes“ — also brüllt das Unthier. Und nicht nur Langgeohrte und Kurzgeäugte sinken auf die Kniee! Weiterlesen …

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„Wir sind der Staat! Warum Volk sein nicht genügt“

Daniela Dahn

Daniela Dahn, Mitbegründerin der Bürgerbewegung „Demokratischer Aufbruch“ in der DDR

Nicht das Volk ist der Souverän sondern der Staat. Das ist die Erkenntnis der aktuellen Rechtsauslegung.
Daniela Dahn

Ich möchte diesen Artikel nochmals nach vorne holen, da es inzwischen ein sehr inspirierendes Interview mit der Autorin gibt, deren Buch hier angesprochen wird. Diese habe ich nun der Rezension angehängt, inklusive des Inhaltsüberblicks:

Auf der Finde nach einer besseren Welt haben wir hier immer wieder auch mal über alternative Gesellschaftssysteme nachgedacht. Dazu möchte ich hier eine Buchrezension bringen, das sich ebenfalls mit dem Thema fasst:

Wir sind der Staat!: Warum Volk sein nicht genügt, von Daniela Dahn:

Rezension von Oliver Engelbrecht

In ihrer aktuellen Veröffentlichung Wir sind der Staat!: Warum Volk sein nicht genügt kritisiert die Journalistin Daniela Dahn den Ausschluss vieler Bürger/innen von den zentralen politischen Entscheidungsprozessen. Die DDR-Oppositionelle und Mitbegründerin der Bürgerbewegung „Demokratischer Aufbruch“ stellt die These auf, dass „Volkssouveränität (…) von Anfang an eine staatserhaltende Fiktion“ (S. 22) gewesen sei. Sie fordert die Volksgesetzgebung und das imperative Mandat (bei dem der/die Abgeordnete verpflichtet ist, gemäß des Wählerwillens abzustimmen).

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Was sind Staaten, wie finanzieren sie sich und wem dienen sie eigentlich?

Wenn ich alle Staaten im Geiste betrachte und darüber nachsinne, so stoße ich auf nichts anderes, so wahr mir Gott helfe, als auf eine Verschwörung der Reichen, die den Namen und Rechtstitel des Staates missbrauchen, um für ihren eigenen Vorteil zu sorgen.
Thomas Morus (1478 – 1535)

Die Kunst der Machtausübung besteht vor allem in der Täuschung. Ein Vorhang von Lüge und Inszenierung trennt die Herrscher von den Beherrschten. Der gewiefte Staatsmann erweckt nur den Anschein, denselben Interessen, derselben Moral zu dienen wie die Beherrschten. Tatsächlich dient sein Handeln anderen, verborgenen Zielen. Und das erste Ziel ist immer der Erhalt der eigenen Macht.
Machiavelli in der „Der Fürst

Den folgenden Text habe ich auf Facebook gefunden, und da er doch nochmals zusammenfasst, was der Staat ‚wirklich‘ ist, möchte ich ihn noch ins Regal stellen:

Kommt euch das bekannt vor in dem Theaterstück um Merkel, Schulz und Co.? Sie dienen nicht den Menschen, sie dienen sich und ihrem verlogenem System [und haben reichlich Angst, wie hier beschrieben].

Staaten sind eine Vereinigung von EGOisten die gemeinschaftlichen Raub begehen. Das System, welches dahinter steht, nennt sich „TEILE UND HERRSCHE“. Dieses System der unendlichen Gier bedingt den Raub und Krieg, um Ressourcen und Menschen zu plündern. Und es bedingt zwingend die Massen dumm zu halten, damit eben dieser Betrug nicht auffällt (siehe auch Lisa Fitz in ihrem neuen Song Ich sehe was, was du nicht siehst).

Das System ist durch und durch korrupt. Hier beschreibe ich es näher. Wie es sich finanziert, das zeige ich dir hier in diesem Ausschnitt aus dem Video „Deutschland ist der Schlüssel“ auf, berechne einfach selber das Strohmannkonto:

Wer die Manipulation durchschauen möchte, dem empfehle ich das Video „Ende der Täuschung“ und die komplette Version von „Deutschland ist der Schlüssel“.

Hier die Links:  Weiterlesen …

Die Lügen müssen nun endgültig aufhören

September 24, 2017 14 Kommentare

Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.
Johann Wolfgang von Goethe

Und zu unserem heutigen Bundestagswahltag  möchte ich einen Text von Henning Papendorf bringen, der die Situation in unserer Demokratiefiktion beschreibt, wenn auch nicht in der Tiefe. Ich habe mich diese Woche fragen müssen, was genau eigentlich der Unterschied zwischen dem „Glücklichsten Volk der Nordkoreaner“ (siehe, oder auch hier) und dem unseren ist. In diesem Land ist es sehr offensichtlich, wie ein Weltbild von Kindesbein an geformt wird. Aber auch für diese Menschen ist es das Normalste in der Welt, so aufzuwachsen. Ich habe mir einige der wenigen Bilder, die uns von diesem doch sehr „geheimen“ Land angeschaut, und siehe da, die Gesichter dort wirken nicht wirklich anders als bei uns auch. Wie sieht es mit unseren Weltbildern aus?  Ich formulierte diese Woche, dass wir hier in einer Diktatur der Oligarchen lebten, nur dass ihre Steuerung viel subtiler erfolgt, als wir es in Nordkorea wahrnehmen können, wähnen wir uns eben (noch?) nicht wirklich von ihnen gesteuert, schließlich gestalten wir doch mit unseren Wahlen alle 4 Jahre unser Schicksal mit … oder etwa nicht?

Henning Papendorf

Die Lügen müssen nun endgültig aufhören – von Henning Papendorf

– Die Welt muss begreifen, worum es jetzt wirklich geht und auch Anfang des letzten Jahrhunderts schon ging!

Was wir heute erleben ist nicht nur der Gipfel des Irrsinns, sondern auch das Ergebnis verdrehter Geschichtsschreibung, tausender Lügen und einer nicht zu verachtenden medialen Gehirnwäsche! Ein weiser Spruch besagt:

„Man muss die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen!“

Und um die Vergangenheit zu kennen, bedarf es mehr als jeden Tag die Bildzeitung zu lesen und scheinbar „Offensichtliches“ unhinterfragt als Wahrheit anzuerkennen! Wenn die Menschen nicht begreifen, welche Ursachen wirklich zu allen Kriegen der Vergangenheit und Gegenwart geführt haben, dann wird es ihnen unmöglich sein, jene zu verhindern, die auch in der Zukunft auf sie zukommen werden!

Was wir derzeit erleben ist nichts neues. Genaugenommen ist es der immer noch währende gleiche Kampf, welcher immer wieder zu Kriegen geführt hat und auch immer wieder zu Kriegen führen wird. Kriege, von denen niemand auf dieser Welt profitiert, niemand außer einer kleinen Weiterlesen …

Wie steht es um die Meinungsfreiheit in der DDR 2.0?

August 25, 2017 5 Kommentare

Freiheit wird verspielt und bewusst eingeschränkt – und Thorsten Schulte redet und schreibt dagegen an. Dazu braucht es Mut, und den hat Schulte…
Willy Wimmer, langjähriger Politiker der CDU, der 33 Jahre dem Bundestag angehörte. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Thorsten Schulte hat ein Buch geschrieben (Kontrollverlust: Wer uns bedroht und wie wir uns schützen), das „aus Versehen“ auf die Bestenliste des Spiegels geriet, aber dann schnell abgesetzt wurde, da Angela Merkel doch zu stark kritisiert wurde. Nun werden dem Autor seitens des Staates und ihm angehörigen Institutionen  mächtig Steine in den Weg gelegt, wie so vielen Querdenkern und und unbequemen Kritikern. Dazu nimmt er in dem folgenden Video Stellung und ruft dazu aus, eine Stiftung zu gründen, um darüber einen Schutz von In-die-Zange-genommenen aufzubauen. An manchen Stellen Emotionen einer ehrliche Haut pur. Es geht um den rasanten Verlust von Meinungsfreiheit in unserem Staat, der allem Anschein nach auf dem besten Weg zur DDR 2.0 ist. Aber macht Euch selbst wieder ein Bild

In dem Video ist von diesem interessant Zitat zu erfahren, das nicht nur irgendwer daher gesagt hat: Weiterlesen …

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Mafia – Grundprinzip unserer Gesellschaft

Januar 28, 2017 5 Kommentare

Sohn: Vater, ich werde ins organisierte Verbrechen einsteigen!
Vater: OK. Welches, Mafia oder Regierung?

fahneIch habe auf der Seite anarchie.de einen Artikel gefunden, der fast wie eine Zusammenfassung einer Reihe meiner Artikel daher kommt, daher möchte ich ihn hier auch nochmals bringen. Er wurde in 2002 veröffentlicht, und das, was wir aktuell beobachten, bestätigt den Inhalt gut:

Mafia – Grundprinzip unserer Gesellschaft

Die Zerstörung der Autonomie, d.h. der Möglichkeit zur Selbstorganisation scheint mir die Grundlage jedes Systems der Ausbeutung und Unterdrückung zu sein. Jeder Angreifer, jeder Räuber, jeder Mörder stört die Lebensgrundlangen seines Opfers. Dabei wird er die Möglichkeiten des Opfers zur Flucht, zur Verteidigung, zur Erholung und zur Neuorganisation verringern.

Ein erfolgreicher Räuber oder eine Räuberbande wird irgendwann dazu übergehen, das Gewaltverhältnis zu seinen Opfern zu institutionalisieren. Er bietet an, seine Opfer am Leben zu lassen, wenn Sie ihm regelmäßig Tribut zollen. Wenn der Räuber auch noch „Schutz“ vor anderen Banden anbietet und das Angebote angenommen wird, wird der Räuber von der zeitweiligen Heimsuchung zum institutionalisierten Machthaber.

Im Lauf der Jahre und der Generationen nimmt das Verhältnis der Ausbeutung auch in den Köpfen der Ausgebeuteten den Charakter von Rechtmäßigkeit an.

Angehörige der herrschenden Klasse (die frühere Räuberbande) werden einzelne Angehörige der unterdrückten Bevölkerung, die sich dafür eignen, als „Aufseher“, „Hilfswillige“, „Büttel“ oder „Beamte“ anstellen und dafür entsprechend privilegieren. Die Unterdrückten werden die Herrschaft irgendwann dann als gerecht empfinden, wenn sich die Herrscher etwas mit „übermäßiger“ Grausamkeit zurückhalten und so etwas wie „Rechtssicherheit“ installieren und aufrechterhalten. Ein Staatswesen ist entstanden.

Je mehr sich der Wohlstand entwickelt, um so mehr werden die Herrschenden versuchen, bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen zu vermeiden, die diesen gefährden könnten. Sie werden gewisse Zugeständnisse an Mitspracherecht machen, und es einigen befähigten Angehörigen der Unterklasse ermöglichen, sozial bis in ihre Reihen aufzusteigen.

Trotzdem gehört zum Beispiel in der Bundesrepublik noch ein großer Teil des allgemeinen Reichtums an Grund und Boden den Nachkommen jener Adligen, die sich diese Schätze einst durch nackten Mord und Totschlag angeeignet haben.

Es ist ein Gewaltverhältnis (Staat) entstanden, das auf der Zerstörung von Autonomie, auf dem Weiterlesen …

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Über unsere geistig gelähmte Gesellschaft …

Oktober 29, 2016 10 Kommentare
Provokativ quergedacht: Ist es so, dass Jene, die ein arbeitsloses Einkommen beziehen (z.B. Rentner, „reiche“ Erben, Kinder, nicht-arbeitende kinderlose Ehepartner) in der Regel nichts in die Gemeinschaft einbringen?
Wenn dem so ist, wäre dann die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens, in dem Jeder das einbringen wird, was er kann und ihn begeistert, widerlegt?
Oder ist es doch eher so, dass sich diese Menschen in Projekten engagieren, die die Gemeinschaft voran bringen, sei des bei Nachhilfen für Schüler, bedürftige Menschen zu unterstützen, oder Spenden zu sammeln?
Wenn dem so wäre, würde dies die These für die Praktikabilität des #BGE unterstützen.
Oder würde Mensch dann nicht doch weiter in einer Lethargie des Tuns hängen bleiben, weil der notwendige Drang zur Bewegung ausbleibt?
In dem folgenden Beitrag stellt Stefan Böhme seine interessanten Gedanken u.a. zum Meinen und Denken, einem Schul- und Studiensystem, das wie der Staat mit seiner Politikerkaste bevormundet und den Menschen am Ende in seinem potentiellen Tatendrang lähmt, vor. Dabei sein mir wichtigster Spruch:

Es braucht Freiheit, WAS zu lernen ist!

Aber bildet Euch wie immer Eure MEINung, auch wenn Stefan sagt, dass dies kein korrektes Denken wäre …:

 

 

Gibt es sie doch, diese außergewöhnlich kreativen Menschen, die der NWO ein Schnippchen schlagen könnten?

Oktober 20, 2016 9 Kommentare

Wappen von State Love

Wappen von State Love

Elisaweta Wall (Facebook-Profil) hat nach den Statuten der Vereinigten Nationen (UN) den Staat namens State Love gegründet, und dies höchstpersönlich bei dem Chef der Organisation, Ban Ki-moon eingereicht. So sagt sie zumindest in dem folgenden Video und hält entsprechende Dokument ins Bild. Dass Menschen aktuell neue Staaten gründen, ist nun nicht Neues, siehe hier im Niemandsland zwischen Serbien und Kroatien:

Hunderttausende wollen Bürger werden „Liberland“
Tscheche gründet neuen Staat mitten in Europa
Im Niemandsland zwischen Kroatien und Serbien hat der Tscheche Vit Jedlicka einen neuen „Staat“ gegründet, komplett mit Flagge, Hymne und Nationalmotto. Bürger werden kann jeder – Steuern muss nur zahlen, wer unbedingt möchte. Aber drei Gruppen dürfen nicht ins Land.
Quelle: Fokus

Im Gegensatz zu Vit geht Elisaweta Wall allerdings noch viel weiter. Sie sagt, dass der BUND = BRD nur eine Ansammlung von Firmen und somit kein Staat nach den Statuten der UN sei, und sie daher nun mit State Love diese Lücke füllen möchte, sprich Deutschland in State Love verwandeln will. Und auch gleich noch Spanien mit.

Ein Hauptthema ist für die unser Geldsystem. Sie sagt, dass der Vatikan vor einiger Zeit des Gebot der Bibel verletzt habe, in dem er das Nehmen von Zinsen wieder erlaubte. Damit wäre auch der Vatikan nicht mehr zu halten und würde von State Love übernommen werden können.

Ich habe mir inzwischen einige Videos von Elisaweta Wall angeschaut und schwanke zwischen „völlig durchgeknallt“ und „ziemlich helle“. Zumindest macht sie den Eindruck, dass ihr das Leben viel Spaß bereitet und ganz besonders die Übergabe der Gründungsunterlagen bei Ban Ki-moon, und das Reisen mit einem besonderen Diplomatenpass. Leider gibt es (noch?) keine Web-Seite des Staats, auf der Seite der UN ist der Staat auch noch nicht gelistet. Aber wer mal was Außergewöhnliches rund um das Thema erleben möchte, hier ist sie, die Monarchin von State Love: Weiterlesen …

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Staat Ur mit 200 SEK-Beamten überfallen …

Früher Mister Germany, heute „Reichsbürger“: SEK schießt Ex-Berliner nieder

Als „Reichsbürger” widersetzt sich Adrian Ursache in Reuden einer Zwangsräumung. Zum zweiten Anlauf rückt die Polizei mit Spezialkräften an. Der 41-Jährige zieht einen Revolver. Dann fallen Schüsse.

Adrian Ursache (41) hat seine Glanzzeiten hinter sich. 1998 stand der damalige Berliner im Rampenlicht, wurde zum Mister Germany gewählt. 18 Jahre später lebt Ursache in Sachsen-Anhalt und ist „Reichsbürger“. Am Donnerstag dann der Tiefpunkt: Der 41-Jährige wird von der Polizei niedergeschossen und schwer verletzt. Zuvor soll Ursache selbst geschossen haben. (Quelle: BZ)

wappen staat ur

Wappen des Staats Ur (Gründung)

Ich beobachte schon länger einige Aktionen von Menschen, die rechtliche Nachweise sammeln, dass die BRD kein „sauberes“ Staatskonstrukt sei, sondern nur eine Art Simulation zur Versklavung der Menschen in diesem Land. Die Herrschenden in diesem Land nennen diese Aktionisten „Reichsdeutsche“. Vermutlich, weil sie meist in die noch – nach ihnen – gültigen Gesetze vor 1933 bzw. 1914 wollen, und hier heißt es noch „Deutsches Reich“. Oben genannter Adrian hat sich vor einiger Zeit in die Thematik eingearbeitet und für sich erkannt, dass die Rechtslage eben genau darauf hindeutet, speziell was unser Geldsystem mit der Schöpfung neuen Geldes via Kredit aus der Luft erfolgt (siehe). Er hatte nun den noch ausstehenden Kreditbetrag von 4.000 € für sein Grundstück via Schuldschein bei der Bank eingelöst (wie das geht: erklärt von Michael Tellinger). Die Bank schien zuerst den Schein akzeptiert zu haben. Nun wollte sie das Grundstück allerdings zwangsvollstrecken. Da sich inzwischen ein ganze Reihe von Zeugen zu dieser Zwangsvollstreckung eingefunden hatte, traute sich der Zwangsvollstrecker nur noch mit einer Verstärkung von 200 vermummten SEK-Beamten dort hin.

Und wie wir es im Fernsehen vorgespielt bekommen, gingen die Beamten nicht zimperlich zur Sache: sie schossen Adrian um und nahmen die restlichen Zeugen inkl. Eltern ruppig fest. Dabei zerstörten sie wohl die Türen in den Häusern des Anwesens und nahmen reichlich Beweismaterial mit. Zeugen meinten, dass die SEK zuerst schoss. In dem obigen Artikel hören wir Anderes (u.a. hier). Wir dürfen gespannt sein, was sich daraus entwickelt. Das „Amt der Menschen“ will sich hier einschalten und unterstützen: Weiterlesen …

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„Besetztes“ Deutschland – warum Deutschlands Souveränität immer noch eingeschränkt ist …

In Deutschland herrscht aktuell eine heftige Kontroverse darüber, ob Deutschland ein souveräner Staat ist und inwiefern seine Außenpolitik auch heute noch von den USA diktiert ist (siehe u.a. Kanzlerakte). Wegen der bis heute andauernden ausländischen Militärpräsenz heißt es oft, Deutschland sei faktisch „noch immer besetzt“. In dem folgenden Video erfahren wir im Detail, was genau unsere Regierung behindert, frei zu entscheiden. Zum Video ist zu lesen:

Zur Erinnerung: Nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1945 war Deutschland von Millionen Soldaten der Siegermächte USA, Großbritannien, Frankreich und Sowjetunion besetzt. In einem „Besatzungsstatut“ vom 10. April 1949 wurden die rechtlichen Schranken festgelegt, die der staatlichen Souveränität der am 23. Mai 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland gesetzt waren. Die Pariser Verträge von 1954, die 1955 in Kraft traten, beendeten das Besatzungsstatut und verliehen der Bundesrepublik die sogenannte „innere Souveränität“, die durch alliierte Vorbehaltsrechte eingeschränkt war. Neben dem Recht auf die Stationierung von Streitkräften existierten aber noch weitere Vorbehalte.
Der am 15. März 1991 in Kraft getretene Zwei-plus-Vier-Vertrag machte den Weg für die Wiedervereinigung Deutschlands frei. Der als Souveränitätsvertrag bezeichnete Vertrag regelt die außenpolitischen Aspekte wie auch die sicherheitspolitischen Bedingungen der deutschen Vereinigung. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag sollte die vollständige Souveränität Deutschlands regeln, da ein gesonderter Friedensvertrag nach dem Zweiten Weltkrieg nicht abgeschlossen wurde. Der Vertrag wurde zwar hinsichtlich seiner Wirkung als Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges behandelt, jedoch ausdrücklich nicht als Friedensvertrag bezeichnet.

Obwohl der Zwei-plus-Vier-Vertrag die volle innere und äußere Souveränität des vereinigten Deutschlands herstellen sollte, blieb die ausländische Militärpräsenz bis auf den heutigen Tag bestehen. Warum das so ist, erfahren wir in dem folgenden Interview:

Da dürfen wir uns wohl nicht wundern, wenn unsere Regierungen sich brav Schritt für Schritt mehr in die Kriege der USA/NATO hineinziehen lassen. Und unsere Jungs und Mädels stehen auch schon wieder vor den Türen der Russen … (siehe). Wie hörten wir von dem einen oder anderen alten, deutschen Politiker

Vom deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.

Das waren noch Zeiten …

Kosten unserer fortdauernden Besatzung

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Der Abbau des Staates

Ich hatte vorgestern schon einen Artikel von Stefan Wehmeier gebracht, der aufzeigte, dass unser heutiges Geld- und Bodensystem genau dazu führt, was wir heute sehen: Wie im Monopoly-Spiel hat am Ende einer Alles und der Rest schuftet im Wesentlichen für diesen. Inzwischen besitzen 62 Menschen über 50% des Planten (siehe im Handelsblatt). Ich hattet hier schon einige Mal darüber geschrieben, dass Staat ein Instrument eben dieser Profitierenden ist, sich der immer mehr Habenichtse zu erwehren. So bemerken wir aktuell, dass immer mehr Gesetze zu ihrer Sicherheit geschaffen werden, was zu Reduktion der Freiheiten der Habenichtse führt. Herr Wehmeier zeigt dies gut auf und empfiehlt daher auch den Abbau des Staates, wie das u.a. auch der Anarchist David Graeber  (siehe: Mit hoher Wahrscheinlichkeit bist auch Du ein Anarchist …in einem Interview zum Abbau der Bürokratie fordert. Seine Argumentation ist für mich schlüssig:

Der Abbau des StaatesVon Stefen Wehmeier

Die Natürliche Wirtschaftsordnung, wie ich sie als Voraussetzung für den Abbau des Staates fordere, stellt für ihren Bestand keine neuen Forderungen an den Menschen. Sie ist vollkommen unabhängig von der kulturellen Entwicklung der Völker. Sie nimmt die Menschen so, wie sie durch den langen kapitalistischen Auslesevorgang gezüchtet wurden, vertrackt, geschändet, heruntergewirtschaftet. Freilich, nach dem Satz, dass Mensch und Umwelt sich wechselseitig beeinflussen, wird der Mensch durch die von ihm zu schaffende Natürliche Wirtschaftsordnung selber wieder in hohem Grade umgestaltet werden; aber zum Bestand der akratischen Ordnung ist es nicht nötig, dass solche Umgestaltung des gestaltenden Menschen vorhergehe.

So stark der Einfluss des Kapitalismus auf die Auslese gewesen ist (er ist so stark gewesen, dass man mit gutem Grund von einer heutigen kapitalistischen Rasse sprechen kann), so stark wird auch wieder die Natürliche Wirtschaftsordnung die Auslese aus der Bahn der papiernen Vorrechte in die der angeborenen, vererbungsfähigen Vorzüge abdrängen. Es ist darum nicht ausgeschlossen, dass im Laufe der Jahrhunderte der Mensch wieder die Eigenschaften annehmen wird, die zum Ausbau eines Gemeinwesens nötig sind, wie es sich viele unter den heutigen Anhängern des Staatsgedankens als Ideal nebelhaft vorstellen. Jedoch wir haben nicht die Aufgabe, den künftigen Geschlechtern Gesetze vorzuschreiben. Für uns kommt es darauf an, wirtschaftliche Zustände und ein Gemeinwesen zu schaffen, die auf die heutigen Menschen zugeschnitten sind, die das Ich, das Fundament des Gemeinwesens, wieder zu seiner wahren Natur kommen lassen. Was dieser Mensch dann später tun wird, das ist seine Sache.

Beweggründe, die zum Ausbau des heutigen Staates führten

Der Staat fällt immer so aus, wie ihn die herrschende Klasse braucht [Anmerkung: wir hörten hier schon vom Bühnenbild, das uns präsentiert wird]. Liegt diese Herrschaft in den Händen einer bevorrechteten Minderheit und ist diese dann den Angriffen einer ewig aufsässigen Mehrheit ausgesetzt, so liegt der Gedanke nahe, die Machtmittel einer zentralisierten Staatsgewalt (Monarchie, Despotie, Autokratie usw.) der Aufrechterhaltung der Herrschaft dienstbar zu machen und durch Ausbau der Staatsbetriebe seinen Einfluss, seine Macht zu mehren. Dann wird der Staat mit vielerlei Weiterlesen …

Sind Wahlen selbsterniedriegend und menschenverachtend?

Wir haben hier sehr kontrovers  über das Bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. Die eine Seite sieht darin die Befreiung der Mittellosen, die andere sieht die Fleißigen ausgeraubt. Die Mittel für das BGE müssten eingezogen werden, bei Bedarf auch mit Gewalt. Also via staatlicher Macht wird den Einen genommen, um den Anderen zu geben. Zwang statt Freiwilligkeit. Oberste Frage: wie kann ich das Recht, was ich gar nicht habe, nämlich den Einen etwas zu stehlen, auf Andere übertragen? Dem geht dieser Beitrag u.a. nach:

Die Teilnahme an Wahlen ist das gleiche, wie deinen Herren in beschämender Art und Weise um Freiheit anzuflehen. Freiheit ist das Letzte, was der Herr seinem Sklaven gewährt. Auch wenn er es noch so brav und ordnungsgemäß bei ihm beantragt. Lass die Finger von diesem ekelerregenden und abstoßenden Affentheater. Beschäftige dich lieber mit Dingen, die dich und deine Mitmenschen schlauer und stärker machen. Jede einzelne Sekunde, die du für die Teilnahme an Wahlen verschwendest, ist verlorene Lebenszeit. Jede einzelne Sekunde, die du mit Diskussionen über Politik und deren angebliche Moral und Ethik verbringst, ist Zeit, die dir geraubt und gestohlen wird, ebenso wie dir das Geld durch Besteuerung geraubt und durch Inflation gestohlen wird.

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