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Posts Tagged ‘Soziokratie’

Utopie Commoning? – Ein Blick zurück aus dem 22. Jarhundert

Dies ist der zweite Beitrag einer Serien von Texten, die ich zum Teilen mit Euch zum Thema Commoning erhielt (zum 1. Beitrag). Es ist eine Kurzgeschichte aus der Perspektive eines Mädchens, das sich im 22. Jahrhundert von ihrer Uroma das Leben aus ihrer Zeit erzählen, und dies auf dem Hintergrund ihres heutigen Lebens kaum verstehen kann. Lasst Euch überraschen: 

Ein historischer Tag

Lotte blinzelt noch etwas verschlafen, als sie die Sonnenstrahlen durch ihr Zimmerfenster an der Nase wach kitzeln. Langsam richtet sie sich in ihrem Bett auf und wirft einen Blick hinaus. Die Sonne lugt gerade zwischen einigen Wolken hervor und taucht den ansonsten noch relativ tristen Morgen des Frühjahrs in einen kurzen, fast sommerlichen Anblick. Die Bäume und Sträucher, die sie reichhaltig erblicken kann, sind tatsächlich schon ziemlich grün. Das war der Dreizehnjährigen bis zum Vortag noch gar nicht aufgefallen. Sie öffnet das Fenster und schaut hinaus in die Großstadt des 22. Jahrhunderts, in der sie lebt. Die Vögel zwitschern ihr alltägliches Morgenkonzert, ein paar Hasen und Eichhörnchen huschen umher, ab und an rollt fast lautlos ein kleines Auto vorbei, die vielen Fahrräder sind am Ende lauter. Doch am lautesten erscheinen letztlich die Vielzahl von Unterhaltungen der unzähligen Menschen unten entlang der einspurigen Straße, die sich zwischen weitläufigen Grünstreifen entlang schlängelt. Schließlich wohnen in der Stadt weit über 10 Millionen Menschen. Den Weckruf des Hahns im Garten des Nachbarblocks hat sie heute offenbar verpasst. Lotte atmet tief ein und glaubt, bereits den nahenden Frühling riechen zu können. Der Geruch frischer Blüte liegt jedenfalls in der Luft und gibt Lotte zusätzliche Kraft und Energie, um in den Tag zu starten.

„Mutti und Vati sind nicht in ihrem Zimmer. Offenbar sind sie bereits Weiterlesen …

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Utopie? Commons im Neuen Dorf

Ich habe gerade einige Texte erhalten, die das Thema Commoning weiter ausführen und freue mich, dass ich sie mit Euch teilen darf:

Commons im Neuen Dorf

Im Neuen Dorf bemüht man sich aktiv um den Gemeinschaftssinn. Angetrieben durch den Wunsch, das Bedürfnis eines jeden nach Sicherheit durch gelungene Beziehungen zu seinen Mitmenschen zu stillen, will man hier nicht nur auf nachbarschaftliche Art und Weise nebeneinander wohnen, sondern auch – je nach Belieben – enger miteinander kooperieren. Ziel ist dabei, sich gegenseitig zu unterstützen und sich auch nicht nur in der Not aufeinander verlassen zu können. Weil die Menschen im Neuen Dorf die Commons als etwas erkannt haben, das Gemeinschaft stiften kann, versuchen sie diese, in ihrem Lebensumfeld so weit wie möglich zu etablieren.

Commons ist ein sich zunehmend durchsetzender Begriff für Gemeingüter, bei denen weniger das Besitzen als viel mehr das Pflegen und Nutzen selbiger im Mittelpunkt steht, was dann als Prozess auch als Commoning bezeichnet wird. Da das miteinander Teilen von Dingen aber oft nicht ganz einfach ist, gehört für die betroffenen Menschen neben der Nutzung und Pflege immer genauso dazu, gemeinsame Regeln zu finden, die allen ein Gefühl von Gerechtigkeit vermitteln und dafür sorgen, dass niemand übervorteilt wird.

Für die Menschen im Neuen Dorf ist das Weiterlesen …

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