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Überregulierung: An die Stelle einer sozialmoralischen Selbststeuerung tritt die soziale Fremdsteuerung durch Vermehrung von Vorschriften und Gesetzen

Februar 10, 2014 9 Kommentare

Ich hatte mich beruflich vor fast 4 Jahren mit dem Thema Compliance Management, dem Einhalten von Gesetzen und Regularien auseinandersetzen müssen, und dabei ist der folgende Artikel entstanden, der mir klar machte, dass je mir wir versuchen, mit Regeln unser Leben sicherer zu machen, desto unfreier und dümmer werden wir:

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Seit meinem ersten Post zum Thema Compliance, Warum man sich um die Einhaltung von Regeln kümmern sollte und nicht wegschauen, entwickelte sich in mir mehr und mehr das Gefühl, dass da frei nach Shakespeares Hamlet “was faul im Staate <irgendeinstaatsname> ist” (O-Ton: “something is rotten in the state of denmark”).

Schon bei meinen Kindern hatte ich festgestellt, dass bei zu strikten und zu vielen Regeln, die sie einhalten sollten, sie weniger kreativ waren, d.h. weniger ausprobierten. Heute morgen bin ich über den Artikel G20: Regulierungs-Chaos nach der Weltfinanzkrise von Prof. Uhlig im online Handelsblatt gestolpert, dessen Inhalt mich den ganzen Tag (heute ist Sonnntag) über gefangen hielt. Er stellt die These auf, dass erst die zuvor festgelegten Regularien die aktuelle Finanzkrise verursachte. Und seine abschließende These ist, dass aufgrund der imensen, komplexen Zusammenhänge ein Regularium nie eine weitere Krisen verhindern können wird.

Quergedacht

Stellt sich mir die Frage, warum wir dann überhaupt nach jeder Krise nach noch mehr Regeln und Steuerung rufen, wenn die nächste Krise doch sowie nicht abzuwenden ist?  Sollten wir nicht die Krise als Weiterlesen …

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