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Posts Tagged ‘soziale Marktwirtschaft’

Unser Wirtschaftswunder – Die wahre Geschichte …

Januar 22, 2018 7 Kommentare

Nach dem Gerhard das Video am Ende des Artikels angeschaut hatte, stellte er die vielen folgenden Fragen zu unserem angeblichen deutschen Wirtschaftswunder. Auch hier kommen interessante Wahrheiten an das Licht, wenn genauer hingeschaut wird …:

“Das Deutsche Wirtschaftswunder?”

Wirklichkeit?
So wie es einst eigentlich war?
Oder… nur eine erfundene Sache?
Gauckelei? Gaunerei?
Manipuliertes Getue und Gemache?
Reiner Zirkus, Hokus-Pokus, Zauber und Zunder?
Was ist Wahrheit?
Wie war es wirklich in den schweren Zeiten nach Weltkriegsende?
Was geschah nach dieser sehr dramatischen Wende?
Wer weiß es noch genau?
Wer kann sich daran gut erinnern?
Sorgen…Leiden…Unheil.
Wie konnte man was geschehen war
verstehen und verkraften.
Froh war nur wer die Tragik überlebte,
als alles in Schutt und Asche zerfiel,
zerbarst, niederbrannte…und die Erde
von grausamem Bombengeknall bebte…
Untergang…Ende…Neuanfang?
Niedergang…und…Wiederaufstieg?
Verlust…dann…Gewinn?
Wer traf die eigentlichen Entscheidungen?
War es aus eigener Initiative ein Neubeginn?
Was war die Eigenleistung?
Was wurde von innen errungen, verbessert, erneuert?
Was wurde von außen ganz bewußt,
direkt oder indirekt erzwungen und gesteuert?
Hatte man Besseres und Saubereres im Sinn?
Wer hatte die Hände im Spiel?
Was war ihr eigentliches Ziel?
Wie ist dies damals ergangen?
Wer webte das Spinnennetz
und hat uns eingefangen?
Was wurde wirklich gemacht?
Wer hat alles erfunden, erdacht?
Wer hat damals das große Geld kassiert?
Wer hat sich dabei sehr profitable ins eigene Fäustchen gelacht?
Was wurde vertuscht?
Was wurde verschwiegen?
Was kann man auch heute noch nicht erkennen?
Kann man es ausfindig machen und bei wahrem Namen nennen?
Waren wir nur Marionetten?
Wurden wir manipuliert?
Wer waren die eigentlichen Puppenspieler?
Wer gab die Anweisungen? Wer zog die Drähte,
die Schnüre, die Stränge?
Wer ließ uns tanzen, springen und zappeln?
Wessen Worte mußten wir abermals nachplappern?
Wer zerstörte das Alte, und schlug dann das Neue
in die Breite und Länge?
Was ist wahr? Was ist erfunden?
Was ist reine Rhetorik? Was ist Propaganda?
Was sind die unverkleideten, die unverschönten,
die wirklich nakten Fakten.
Was ist immer noch suspekt?
Was bleibt bisher unentdeckt?
Wer hat die Geschichte geschrieben?
Was ist davon auch heute noch
ungeklärt geblieben?
Wer sagte und schrieb die Wahrheit?
Wer hat dereinst gelogen?
Wer hat die Tatsachen total verbeult und verbogen?
Fragen über Fragen?
Wer hatte damals gelitten?
Nun wird alles im Nachhinein
durchforscht, durchsucht…
und alles was ans Tageslicht kommt
wird gebührend verbucht…
die Lücken werden gefüllt?
Wird alles geklärt?
Werden noch ausstehnde Fragen
befriedigt, beantwortet, gestillt?
Seit Jahrzehnten verjährt….
wird alles beleuchtet, belichtet?
Werden alle alten Akten
mit neuen Fakten gesichtet?
Man macht sich Gedanken.
Wem hat man…so wie es dann kam…
auch wirklich zu verdanken?
Oder ist das nun eine neue Kontroverse?
Wie lange wird auch hierüber
noch berichtet…und gestritten?

Gerhard A. Fürst
2.4.2014

***

Die folgenden Zeilen schrieb ich zum Video:

Dass wir auf Teufel komm raus belogen werden und uns Weltbilder eingepflanzt werden, um möglichst gut im Produktionsgetriebe unserer Eliten (oder sollen wir inzwischen sagen „globale, faschistoide Mafia“) mitzumachen, das zeigt beispielhaft ein Dokumentationsfilm, der reichlich deutsche Legenden entmystifiziert: Weiterlesen …

Ohne wirtschaftliche Freiheit ist alle andere Freiheit bedeutungslos …

Wer jetzt meint, dass ich hier dem Neoliberalismus das Wort bereite, der wird nun schnell feststellen, dass genau das Gegenteil kommen wird. Ich habe am Wochenende wieder einen Text aufgeschnappt, der Mal wieder deutlich macht, wo genau der Denkfehler über die Freiheit in der Wirtschaft liegt. Schau´n wir also mal:

*** Fundstelle ***

Wie ersichtlich, basiert die wirtschaftliche Freiheit auf dem Grundsatz des freien Wettbewerbes. Er ist der zentrale Freiheitsbegriff, um den sich alle anderen Freiheiten anordnen. Frei ist, wer wirtschaftlich frei ist; und wirtschaftlich frei ist, wer sich ungehindert am Wettbewerb beteiligen kann. Umgekehrt ist unfrei, wer an der Teilnahme am Wettbewerb gehindert oder gar vom Wettbewerb ausgeschlossen ist. Wirtschaftliche Freiheit und damit das Fundament der Freiheit überhaupt ist nichts anderes als das Recht zur Beteiligung am Wettbewerb.
Was dagegen heute die so genannte Freiheit ausmacht, ist die Freiheit politischer Art, die vorwiegend darin besteht, bei irgendeiner Abstimmung, die meist zu Unrecht die Bezeichnung „Wahl“ führt, Ja oder Nein sagen oder irgendeinen Zettel abgeben zu dürfen. Diese politische Freiheit ist vergleichsweise bedeutungslos; sie kann, ebenso wie die persönliche Freiheit und die Freiheit der Religionsausübung, ohne die wirtschaftliche Freiheit gewährt werden und ist dann ein Torso.
Während die wirtschaftliche Freiheit nach dem Gesagten die persönliche Freiheit automatisch mit einschließt, können umgekehrt – wie das Vorhandensein des Proletariats schlagend beweist – persönliche, religiöse und politische Freiheitsrechte bestehen, zugleich aber die entscheidende wirtschaftliche Freiheit der Beteiligung am Wettbewerb vorenthalten und damit der wirtschaftlichen Ausbeutung der Freiheitsberaubten Tür und Tor geöffnet werden.
Otto Valentin, aus „Die Lösung der Sozialen Frage„, 1952

Das ist auf den Punkt gebracht das ganze Dilemma der „Liberalen“ des 21. Jahrhunderts: Sie haben vergessen, was Freiheit überhaupt bedeutet, und sie haben nie begriffen, wie die zentrale Freiheit, die wirtschaftliche Freiheit in einem monopolfreien Markt (echte Soziale Marktwirtschaft), zu verwirklichen ist.

Die Ordoliberalen der 1950er Jahre kannten wenigstens noch die richtige Definition der Sozialen Marktwirtschaft: eine freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus, die den Sozialstaat gar nicht nötig hat, weil sie prinzipbedingt für natürliche Vollbeschäftigung sorgt, unabhängig vom jeweiligen Stand der Technologie.

Daraus wurde, wie wir wissen, eine kapitalistische Marktwirtschaft mit angehängtem Weiterlesen …

Brauchen wir eine Marktwirtschaft und wenn ja welche?

November 8, 2014 7 Kommentare
Adam und seine Frau im Garten Eden, Lucas Cranach d. Ä. (1530) (Foto:Wikipedia)

Adam und seine Frau im Garten Eden,
Lucas Cranach d. Ä. (1530) (Foto:Wikipedia)

Damit der ganze Schwachsinn halbwegs funktioniert, müssen die sozialistischen Planwirtschaften ihre Arbeitersklaven im Land einschließen, während die kapitalistischen Marktwirtschaften ihre Spießbürgerschaft vor übermäßiger Einwanderung aus Zinsverliererstaaten schützen müssen.
Stefan Wehmeier – Opium des Volkes

Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal einen Artikel von Stefan Wehmeier hier veröffentlicht. Nun gibt es davon eine Überarbeitung, in der wir Vieles unserer Diskussionen wieder erkennen können. Die Meme machen die Runde …

Was mich derzeit umtreibt ist, ob zum zuträglichen Leben wirklich Dinge brauchen, die wir nur in stark verflochtener Gemeinschaft herstellen können., seien es Fahrräder, Kameras, Computer und Internet oder auch nur so ein einfacher Bleistift, der schon den Einsatz tausender anonym „füreinander“ abeitender Menschen braucht (Quelle):

Wir stehen somit in extremer Abhängigkeit und sind völlig lebensunfähig, wenn die Ströme unserer sekundären Energien wie  Strom, Öl, Kohle oder Gas unterbrochen werden. Der heutige Wirtschaftskreislauf würde sofort zum Erliegen kommen, die Lebensmitel nicht mehr verteilt werden. Ende im Gelände? Also brauchen wir einen Markt, nur welchen?

Stefan Wehmeier geht in seinem Artikel auf die uns bekannten Marktwirtschaften ein, welche Ideen ihr inne wohnen und stellt eine weitere in den Raum, von der er ausgeht, dass sie die Menschen wieder zurück in Paradies führen würde. Es hört sich ebenfalls nach einer Neuen Weltordnung an, allerdings eine ohne die durch Obertanen und besonders Hintertanen praktizierte Herrschaft? Aber lest selbst: Weiterlesen …

solidarische Ökonomie versus soziale Marktwirtschaft

August 11, 2013 6 Kommentare

Stefan Meretz (Quelle: Google+ Profil)

Auf unserem Weg in eine bessere Welt, weg von der zerstörerischen Konkurrenzgesellschaft der vielen Verlierer hin zu einer kooperierenden Welt voller Gewinner braucht es neue Vor-bilder, neue Visionen und Konzepte, so dass auch Kevianer (sorry für den Insider) das Gefühl haben, dass das gehen kann. Ich habe gerade ein Interview mit Stefan Meretz anlässlich des im Februar 2013 stattgefundenen Kongresses Solidarische Ökonomie in Wien auf dem sehr empfehlenswerten Commons-Blog keimform.de gefunden, aus dem ich gerne einen Teil als Schau auf neue mögliche Weltbilder bringen möchte:

Wie unterscheidet sich solidarische Ökonomie zur sozialen Marktwirtschaft?

In der Marktwirtschaft sind Bedürfnisse und ihre Befriedigung kein Ziel, sondern nur ein Mittel für etwas Drittes: aus Geld mehr Geld machen. Die Bedürfnisbefriedigung ist nur »Nebeneffekt« der selbstzweckhaften Geldvermehrung. Wenn kein Geld mehr vermehrt werden kann, wenn Betriebe stillgelegt werden, dann werden auch keine Produkte mehr hergestellt, obwohl die Menschen sie brauchen. In krasser Form sehen wir das derzeit in Griechenland, wo Kinder vor Entkräftung in der Schule von den Stühlen fallen, weil sie kein Frühstück hatten.

Wir sind alle mit den Gesetzen der Marktwirtschaft groß geworden. Diese Gesetze beherrschen mittlerweile aber nicht nur Wirtschaft, sondern unser gesamtes soziales Gefüge. Ist ein Systemwechsel überhaupt möglich? Unter welchen Bedingungen?

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir es sind, die diese Bedingungen herstellen. Also können wir sie auch verändern. Das ist allerdings nicht leicht, denn das System Marktwirtschaft erscheint vielen als natürlich und alternativlos. Das ist aber Ideologie, die uns Weiterlesen …

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