Archiv

Posts Tagged ‘Sklaverei’

Moderne Sklaven sind nicht in Ketten …

Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen! – Voltaire

Zu dem folgenden Bild habe ich auf Facebook formuliert:

Wenn ich sage, dass ich mich als Zinssklave erkennen musste, weil ich die Hälfte meiner Arbeit für versteckte Zinsdienste an ‚Anleger‘ ( = moderner Sklavenhalter mit arbeitslosen Einkommen) leiste, bekomme ich häufig die Antwort, aber es geht Dir doch viel besser als die damaligen Sklaven in Ketten …

Wie schon häufiger formuliert, muss am Ende doch festgestellt werden, dass, als die damaligen Leibeigenen und Sklaven von ihrem persönlichen Herren befreit wurden, sie nur modernere Ketten erhielte, die dann anonym von den neuen Herren, den Finanzeliten, gehalten werden.

Heute fühlen sich die meisten Bürger der modernen Staate doch relativ frei. Noch dürfen wir z.B. unsere Meinung öffentlich kundtun. OK, wenn wir Niemanden damit verletzen, und genau hier formiert sich ja schon die neue Gedankenpolizei, als da zu nennen sind:

  • Das avisierte Netzdurchsuchungsgesetz unserer Regierung, das allerdings mächtig in der Kritik steht, siehe z.B. hier: Deklaration für Meinungsfreiheit gegen Netzdurchsuchungsgesetz (NetzDG) der Bundesregierung
  • Auch die EU ist mit einer neuen Gesetzgebung unterwegs, die nichts wirklich Gutes für die Menschen hier bedeuten kann, auch wenn die Worte das ansagen sollen:
    „Hinter der NEU gegründeten EU-Gesellschaft namens ECTR = „Europäischer Rat für Toleranz und Versöhnung“ = NGO = „A European Framework National Statute For The Promotion of Tolerance“, versteckt sich das Durchführungsorgan für das zu beschließende EU-Gesetz der totalen Unterjochung der Europäer!“ (siehe)

Dann haben wir auch noch die Freiheit, uns alle paar Jahre unseren König zu wählen, dem wir dann blind zu gehorchen haben. OK, er agiert in Gestalt des Weiterlesen …

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,

Darüber, wie unser modernes Sklaventum funktioniert …

„Aber es gut uns doch gut. Warum sollten wir da was dran ändern?“, bekomme ich immer wieder als Antwort auf die folgende Tatsache, deren Wortlaut ich mal wieder von Jürgen Korthof (siehe u.a. hier) übernommen habe:

Sklave: unwirtschaftlicher Mitarbeiter

Sklave: unwirtschaftlicher Mitarbeiter

Als die Sklaverei noch nicht verboten war, trugen „Sklaven“ (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer das „Brandmal mit Wappen“ und die Ketten ihrer Besitzer.
Seit die Sklaverei verboten wurde, tragen „Personen“ (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer „Identitätsausweise mit Wappen“ und die Registriernummern ihrer Besitzer.

Früher haben die „Sklaven“ ihre Arbeitsleistung unter Zwang abgegeben, damit sie nicht bestraft oder umgebracht wurden.
Heute bezahlen die „Personen“ an ihre Besitzer unter Zwang Schutzgeld, damit ihre Freiheit geschützt wird.
Zahlen die Personen nicht, werden sie bestraft – notfalls mit dem Tod, den sie sich dann angeblich „selber zuzuschreiben haben“.

Das Grundgesetz und das Völkerrecht verbietet die Sklaverei.
Aber mit dem Trick, nicht die natürliche Person zu versklaven, sondern eine juristische Vertragsperson gleichen Namens, im Firmen- und Sachenrecht, war es sehr leicht, die Menschen zu täuschen.

Orignal: The Story of Your Enslavement – mehr als 5,7 Millionen Klicks!

Deutsche Version: Die Geschichte Deiner Versklavung – fast 60.000 Klicks.

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , ,

Das Ende der Sklaverei

War es früher erforderlich, Sklaven, das heißt persönlich unfreie Menschen, zu halten, um sie auszubeuten, so bringt die Zinswirtschaft das Kunststück fertig, den Menschen sämtliche persönlichen und politischen Freiheiten zu gewähren und sie trotzdem auszubeuten. Obgleich Zinsnehmer und Zinszahler (angeblich) rechtlich einander gleichgestellt und ebenbürtig sind, vermag der eine sich die Früchte der Arbeit des anderen anzueignen. Diese legalisierte Ausbeutung beruht, wie gesagt, auf dem Vorhandensein von Monopolen. An die Stelle des Sklavenhalters ist im modernen Rechtsstaat der Zinsbezieher, an die Stelle des Sklaven der Zinszahler getreten. Die Ausbeutung erfolgt nicht mehr unmittelbar durch die Aneignung der Arbeit des Sklaven, sondern mittelbar durch das Monopol. Es ist begreiflich, dass die Sklaverei für die Ausbeuter uninteressant wurde, seitdem man die wirtschaftliche Unfreiheit der Auszubeutenden – diese einzige Voraussetzung einer jeden Ausbeutung – anstatt durch persönliche Freiheitsberaubung durch die Monopole zu erzielen vermochte.
Otto Valentin (aus „Die Lösung der Sozialen Frage“, 1952)

Die Sklaverei hat sich in der Geschichte nicht verringert, sondern immer weiter erhöht. Das gilt ebenso für die Dummheit, denn während die persönlich Unfreien früherer Zeiten noch wussten, dass sie Sklaven waren, gilt für die wirtschaftlich Unfreien der Gegenwart:

Agent Smith in Matrix

Milliarden Menschen leben einfach vor sich hin – und haben keine Ahnung.
Agent Smith (aus dem Film „Matrix“)

Bedauerlicherweise kann man niemandem erklären, was die Matrix ist, denn eine bis heute bestehende Programmierung des kollektiv Unbewussten macht dem Matrix-Bewohner die Basis allen menschlichen Zusammenlebens (Makroökonomie) und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung (Geld) weitgehend unverständlich. Noch gesteigert wird das Unverständnis, wenn sich der Matrix-Bewohner in eine Universität einweist, um dort VWL oder eine andere „Wissenschaft“ zu studieren, die sich direkt oder indirekt mit dem menschlichen Zusammenleben befasst (Theologie, Politologie, Soziologie, etc.). Kommt er mit einer „Lizenz zum Unsinn verbreiten“ wieder heraus, ist er mit soviel „negativem Wissen“ (Vorurteile und Denkfehler) belastet, dass er bis zum Jüngsten Tag gar nichts mehr versteht:

Von: Stephan Wehmeier, weiter vertiefend auf Opium des Volkes: Das Ende der Sklaverei

***

Da der Film Matrix erwähnt wurde, noch ein Ausschnitt aus diesem Film, der das gesagte noch einmal ins Bild setzt:

Weiterlesen …

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,

Wirtschaft + Ritualisierung der Arbeit = Zwangswirtschaft

Februar 28, 2017 16 Kommentare

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Unlust arbeiten könnt, dann ist es besser, eure Arbeit zu verlassen und euch ans Tor des Tempels zu setzen, um Almosen zu erbitten von denen, die mit Freude arbeiten.
Khalil Gibran

Wirtschaft + Ritualisierung der Arbeit = Zwangswirtschaft (von Martin Sigl)

„Arbeits“-Teilung

Das Wesen der industrialisierten Wirtschaft ist nicht die Arbeitsteilung zwischen verschiedenen Gruppen von Arbeitern mit besonderen und von einander verschiedenen „Qualifikationen“ und deren angeblicher Kooperation, also „Zusammenarbeit“ für das Ganze, sondern die Zerstücklung der Arbeit in kleine anweisbare und überprüfbare Tätigkeiten. Erst wird das gemacht und dann jenes. So entsteht eine Abfolge von Arbeiten, die Heere von Sklaven durchführen konnten, wobei jeder Arbeitsschritt, auch wenn dieser von allen gleichzeitig ausgeführt worden ist, durch eine Befehlskette anweisbar und durch in Augenscheinnahme überprüfbar war. Der Vollzug und die Ausführung der Arbeit war nicht mehr Angelegenheit des „Bauern“, sondern des Sklavenaufsehers. Durch Nichts wurde das besser perfektioniert als durch die fremdenergiegetriebene Maschinenwirtschaft mit Hilfe von Robotern und Computern, denn diese in der Sklavenhalterzivilisation eingeführte Algorithmisierung der in „Beschäftigung“ transsubstantiierte ehemalige menschenbildende Arbeit hat seitdem Bestand.

Die Peitsche und der Dolch sind die Insignien der Macht in den Anfängen, auch wenn die Peitsche in der Folge vom Zepter und der Dolch durch das Schwert abgelöst wurden.

So wurde der militärische Drill zu Optimierung der gefechtsmäßigen und planmäßigen Aufstellung von Schlächterreihen die Steilvorlage für die Qualifizierung zur Weiterlesen …

Kategorien:Ökonomie Schlagwörter: , , ,

„Diese Art der Menschenhaltung ist an seinem Ende angelangt!“

„Ich fühle mich als Zinssklave!“, so sagte ich vor einiger Zeit zu meiner Liebsten, die mich nur schief anschaute und meinte, es ginge mir dabei aber doch recht gut. Zu meiner Erkenntnis kam ich durch viel Recherchearbeit in den letzten 6 Jahren. Wir haben heute den höchsten Tribut an Lebenskraft zu zahlen, sehen dies nur nicht. Während der Leibeigene nur den 10. an den Eigentümer des Stück Lands, das er bearbeitete, abtreten musste, zahlt der heutige sich frei fühlende westliche Bürger über die Hälfte. Nur ist die Abgabenleistung inzwischen so versteckt, dass sie kaum noch Jemand sehen kann.

Die Macher von MOYO Film sprechen von einem Mafiasystem der Schutzgeldeintreibung, nur eben, dass dies nach der Befreiung der Leibeigenen der Staat übernommen habe.

Sohn: „Vater, ich werde ins Verbrechen einsteigen“
Vater: „In welches: ins organisierte Verbrechen oder ins Staatswesen?“

Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal das Thema der Haltung der Menschen in großen Farmen angereicht. Es gibt nun ein neues Video, das nochmals die Phasen der Sklavenhaltung beleuchtet, die die Menschheit durchlaufen ist, aber nun zu einem positiven Ende kommt: die letzte Phase sollte nun den Menschen wirklich befreien, auch aus den Klauen des Staatswesens, dem Werkzeug weniger Reiche (siehe: 8 Männer besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung) , welches nur mit starker Angstmache aufrecht erhalten werden kann. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild, es sind nur 15, dafür intensive Minuten (der Text auf youtube ist übrigens auch ganz lesenswert):

Auf youtube wird im Begleittext zum Video auf einen Hopi-Text hingewiesen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es könnte dieser sein: Weiterlesen …

Nimmt die Sklaverei immer mehr zu?

November 27, 2016 25 Kommentare
Antreiben

Antreiben (Bild: Wikipedia)

Ich hatte schon einige Male Texte von Stefan Wehmeier hier nochmals zur Diskussion gestellt. Nun ein weiterer von ihm, in dem er Anfangs nochmals deutlich macht, dass die Sklaverei vor etwas über 200 Jahren nicht aufgehoben sondern nur intelligenter umgestaltet wurde. Für Viele Christen sind seine Gedanken unterträglich, denn er macht deutlich, dass dieser Glaube auch den gelehrtesten Menschen daran hindert, seine Sklavenrolle zu erkennen. Was aber sein Text darüber hinaus so spannend macht ist der Ausblick, wie denn unser Zusammenleben funktionieren könnte, ohne uns die Köpfe einschlagen zu müssen. Aber lest wie immer selbst:

Das Ende der Sklaverei (Quelle auf Opium des Volkes)

War es früher erforderlich, Sklaven, das heißt persönlich unfreie Menschen, zu halten, um sie auszubeuten, so bringt die Zinswirtschaft das Kunststück fertig, den Menschen sämtliche persönlichen und politischen Freiheiten zu gewähren und sie trotzdem auszubeuten. Obgleich Zinsnehmer und Zinszahler (angeblich) rechtlich einander gleichgestellt und ebenbürtig sind, vermag der eine sich die Früchte der Arbeit des anderen anzueignen. Diese legalisierte Ausbeutung beruht, wie gesagt, auf dem Vorhandensein von Monopolen. An die Stelle des Sklavenhalters ist im modernen Rechtsstaat der Zinsbezieher, an die Stelle des Sklaven der Zinszahler getreten. Die Ausbeutung erfolgt nicht mehr unmittelbar durch die Aneignung der Arbeit des Sklaven, sondern mittelbar durch das Monopol. Es ist begreiflich, dass die Sklaverei für die Ausbeuter uninteressant wurde, seitdem man die wirtschaftliche Unfreiheit der Auszubeutenden – diese einzige Voraussetzung einer jeden Ausbeutung – anstatt durch persönliche Freiheitsberaubung durch die Monopole zu erzielen vermochte.
Otto Valentin (aus „Die Lösung der Sozialen Frage“, 1952)

Die Sklaverei hat sich in der Geschichte nicht verringert, sondern immer weiter erhöht. Das gilt ebenso für die Dummheit, denn während die persönlich Unfreien früherer Zeiten noch wussten, dass sie Sklaven waren, gilt für die wirtschaftlich Unfreien der Gegenwart:

Milliarden Menschen leben einfach vor sich hin – und haben keine Ahnung.
Agent Smith (aus dem Film „Matrix“)

Bedauerlicherweise kann man niemandem erklären, was die Matrix ist, denn eine bis heute bestehende Programmierung des kollektiv Unbewussten macht dem Matrix-Bewohner die Basis allen menschlichen Zusammenlebens (Makroökonomie) und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung (Geld) weitgehend unverständlich. Noch gesteigert wird das Unverständnis, wenn sich der Matrix-Bewohner in eine Universität einweist, um dort VWL oder eine andere „Wissenschaft“ zu studieren, die sich direkt oder indirekt mit dem menschlichen Zusammenleben befasst (Theologie, Politologie, Soziologie, etc.). Kommt er mit einer „Lizenz zum Unsinn verbreiten“ wieder heraus, ist er mit soviel „negativem Wissen“ (Vorurteile und Denkfehler) belastet, dass er bis zum Jüngsten Tag gar nichts mehr versteht:

Die Idiotie vom unverzichtbaren Zins – Opium des Volkes

Die Grundprogrammierung besteht darin, die im Folgenden aufgeführten Metaphern auf der linken Seite mit irgendetwas anderem (vermeintlicher „Unsinn“ mit eingeschlossen) in Verbindung zu bringen als ihrer wirklichen Bedeutung auf der rechten Seite: Weiterlesen …

Pharaonentum und Leben gegen Kost und Logis

Oktober 17, 2016 21 Kommentare

pyramidofcapitalism

Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.
Den Gebrüdern Rothschild nachgesagt, die diesen Spruch vor Geschäftspartnern in London 1863 geäußert haben sollen

Martin Sigl hat in einem Kommentar zum Artikel Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr … den Hinweis auf seinen Artikel gegeben, für den er ein paar Jahre recherchiert und nachgedacht hat, und den ich hier gerne ergänzend bringen möchte. Er spannt uns den geschichtlichen Bogen der andauernden Sklaverei vom Reich der Sumerer, über das der Ägypter und Römer, der Zeit des Feudalismus mit der klerikal-adligen Herrschaft bis hin zu unserem vermeintlich vom Volk beherrschten Politiksystem, wo sich dieses Volk gerade anschauen muss, wie es abgeschafft wird(?). Also macht Euch wieder selbst ein Bild, was Martin in seinem zukünftigen Buch „Herrschaft und kein Ende“ u.a. zu erzählen wissen wird:

Es gibt zwei zentrale Instrumente der Herrschaft:

Das primäre Instrument der Herrschaft ist die Gewalt. Ohne Adel keine Gewalt und ohne Hochadel keine Könige und Kaiser. Es gibt keinen Staat, der nicht dieses Gewaltmonopol beanspruchen müsste, um funktionieren zu können. Jeder Staat muss die Gewalt monopolisieren, was bedeutet, er muss den Bürger seine Freiheiten rauben.

Sekundär: Nur auf der Grundlage dieser primären Gewalt ist das Primat der Wirtschaft über alle sonstigen Wahl- oder Entscheidungsmöglichkeiten von Bürgen dieser Staaten realisierbar unter der Voraussetzung der weitestgehenden Dominanz einer kapitalbasierten Konzernwirtschaft mit bezahlter Arbeit – der so genannten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung – und der diese steuernden, kontrollierenden und ausbeutenden „Finanzwirtschaft“, die alles andere ist als eine Wirtschaft, denn alles, was diese psychopathisch-verbrecherischen Zocker produzieren, ist nicht nur Armut – denn ein „armer“ Mensch auf eigenem Grund und Boden könnte sich ja gut ernähren -, sondern Elend, da ja eben dieser Grund und Boden – wie auch alle sonstigen Produktionsfaktoren – zunehmend der Verfügungsgewalt der Besitzer des Geldsystems und der „Finanz-Institute“ unterworfen werden. Den meisten Menschen fehlt diese Perspektive völlig.

Rund ein Drittel der Menschen eines Staates Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: