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Posts Tagged ‘Sicherheit’

Wenn die Schulen zweier Welten aufeinanderprallen …

Es gibt keine wichtigere Sorge in der Schule als die, den Geist der Wahrheit und des Vertrauens in ihren Räumen zu erhalten. Er will aber nur wohnen, wo zugleich der Geist der Freiheit wohnt.
Friedrich Paulsen (1846 – 1908), deutscher Pädagoge und Philosoph

Ich habe heute einen genialen Text auf Facebook erhalten, aufgeschrieben von einem nicht geringeren als Benjamin Franklin, und er so gut darstellt, wie unterschiedlich Mensch gebildet sein kann. Der Text stammt aus dem Buch Schafft die Schule ab. Befreiung aus der Lernmaschine:

Also, es geht auch bei den Naturvölkern nicht ohne Bildung. Je Kultur braucht es nur eben ganz andere Schwerpunkte. Fragt sich, welche Kultur mehr vom Leben hat, und wer dabei freier ist … und wer dabei schlauer ist, das Leben zu meistern:0

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky

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Zum Thema Bildung lässt sich noch so einiges bedenken:

Schule erzieht zur Dummheit durch Halten in Unwissenheit …

Der heimliche Lehrplan die Schulpflicht betreffend

Kritik an unserem Schulsystem: darüber, wie wir unsere Kinder verdummen ….

O B E N O H N E … Bildungs-Kompetenz

 

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Ernährung durch Licht und Lebensenergie bei Ureinwohnern

Ubuntu: ich bin, weil wir sind

Ubuntu: ich bin, weil wir sind

Das Bedürfnis nach gefühlsmäßiger Versicherung ist bei den Yequana ein anerkannter Teil der menschlichen Natur, einer, an dessen Berücksichtigung die Gesellschaft ein Interesse hat. Es ist eine weitere Sicherheitsmaßnahme dagegen, dass irgendeines ihrer Mitglieder, durch den Druck von Umständen auf sein natürliches Sozialverhalten, sich in Konflikt zur Gesellschaft entwickelt.
Jean Liedloff über die südamerikanischen Yequana

Ich möchte wieder einmal einen Artikel von Hanelore Vonier hier erneut veröffentlichen, verdeutlicht er doch unser Thema des Gelingens von Gemeinschaft, aber lest selbst:

Ernährung durch Licht und Lebensenergie bei Ureinwohnern – von Hannelore Vonier

Die meiste Arbeit in einem Clan oder Stamm bei Ureinwohnern wird gemeinschaftlich erledigt. Das Ziel ist weniger seinen Job gut zu verrichten, sondern genug gemeinschaftliche Energie freizusetzen, so dass sich alle durch das, was sie tun, genährt fühlen.

Jedes Mitglied möchte die Empfindung von Fülle haben, sich erfüllt fühlen.

Wohlstand bedeutet für indigene Menschen Fülle; es ist eine Empfindung, die von Sorgen befreit und entsteht, wenn man in Verbindung mit der Natur ist, in Verbindung mit dem Ursprung. Die Arbeit oder die Liebe zur Arbeit ist genau genommen die Liebe zu dieser Art Wohlstand, den man nur durch die Gemeinschaft mit anderen Menschen empfängt.

Arbeit bezieht sich in den Sozialverbänden der Ureinwohner immer auf Subsistenzwirtschaft, also Selbstversorgung. Es wird niemals mehr produziert, als verbraucht und gebraucht wird. Häufig sind in den Gesellschaften der Ureinwohner die Frauen für das leibliche Wohlergehen der Gemeinschaft zuständig. Sie sammeln Pflanzen, Nüsse, Wurzeln, fangen Kleintiere oder bearbeiten den Boden in Ackerbaugesellschaften. Sie sammeln Kräuter und stellen Medizin her. Sie bereiten das Essen zu und verteilen es. Auch die dazugehörigen Keramikgefäße, Töpfe, Bretter zum Mahlen und andere Kochutensilien und Werkzeuge entwickeln und schaffen sie sich selber. Männer tragen durch Fischen und Jagen zur Ernährungsvielfalt bei, bzw. kümmern sich um die Landwirtschaft. Sie haben ansonsten Aufgaben, die außerhalb der Ernährung durch Essenliegen.

Ernährung geht über das Körperliche hinaus

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Es lebe der Staat, es lebe das Verbot? Oder …

November 28, 2014 17 Kommentare

verbiete nicht

Passend zu dem Kontrakte kritisierenden Artikel möchte ich den Kommentar von Rudolf Engemann (siehe seine Artikel zu Open Space) zu dieser Liste von Empfehlungen vorstellen mit erneut kritischem Blick auf das „Wesen“ des Staates:

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Dies wäre doch mal eine Alternative, anstatt ständig nach irgendwelchen Verboten zu rufen und damit letztlich den Staat zu bestätigen. Respektiere die Freiheit der anderen, solange sie dir und niemandem anderen etwas zu Leide tun. Verlange genau diese Freiheit auch für dich. Rufe nicht nach der Staatsgewalt, wenn dir etwas nicht passt. Du unterstützt damit nur die Ideologen, wie die Grüne Pest oder Kollektivisten, wie die Roten. Wir Menschen sind fähig zu einer Form des Umgangs miteinander, welches auf dem Respekt der Andersartigkeit des Anderen aufbaut. Niemand muss so sein wie du und du musst nicht sein wie die anderen. Du hast ein Recht darauf, du selbst zu sein. Es ist dein Leben! Nur du allein hast das Recht zu entscheiden, was du damit anfangen willst. Lass dir von Niemandem mehr einreden, dass du einen Staat bräuchtest, um auf dich aufzupassen. Der Staat sorgt NUR für sich selbst. Niemand braucht Leute wie Merkel oder Schäuble oder Obama oder all die anderen jämmerlichen Gestalten, die sich aufspielen, als seien sie Gott und stünden über Leben und Tod. Sie sind nicht besser als du. Sie sind nicht mehr wert als du. Sie können es auch nicht besser als du. Es sind ganz normale Menschen, die leider dem Wahn verfallen sind, bestimmt zu sein, über dich zu herrschen. DAS IST EINE LÜGE! Niemand ist bestimmt, über Irgendjemanden zu herrschen. Sie werden nicht aufhören, über dich zu herrschen, solange du anerkennst, dass sie deine Herrscher sind. In dem Moment, wo du dich dazu entscheidest, frei zu sein, bist du es.

Die Regel ist so einfach: Weiterlesen …

Das Erkennen der Auswirkungen von #PRISM und #TEMPORA sollte unseren nächsten Bewusstseinsschritt beflügeln …

Wir sehen gerade ein Wettrennen des Ausspähens und Abschirmens, um den Konkurrenzkampf zu gewinnen, oder zumindest nicht auf ganzer Ebene zu verlieren, siehe z.B.: NSA-Überwachungsskandal: PRISM, Tempora und Co. – was bisher geschah.

Dabei gibt es zwei Ebenen diese Kampfes, wobei der zweitere eher asymmetrisch ist:

  1. Firmen des einen Staates gegen die der anderen
  2. Die Staat fühlt sich von fremden und eigenen Bürgern bedroht, Stichwort Generalverdacht des Terrorismus

Was bedeutet das? Die Kosten der Sicherheit steigen in die Höhe, und WIR ALLE zahlen das mit:

  1. Das technisch optimierte Ausspähen über unsere Steuergelder
  2. Das immer stärkere Abschirmen über den Konsum, sprich die Kosten für unsere Produkte.

Ich frage nun: sind wir eigentlich mit dem Klammerbeutel gepudert?

Kooperation: Hand in Hand

Sollten wir intelligenten Menschen nun nicht langsam erkannt haben, dass es an der Zeit ist, den Schritt, den die konkurrierenden Einzeller zum Lebewesen in milliardenfach kooperierender Gemeinschaft taten, für die Menschheit selbst anzugehen?

Die Kosten für eine Kooperation sind deutlich geringer (warum hätte die Evolution sonst diesen Schritt gemacht?).
Gute Ideen würden nicht mehr durch Patentrechte blockiert werden (siehe z.B.). Wir wären schon mit unserem Wissen und unserer Weisheit viel weiter und würden uns sicher nicht mehr die Köpfe einschlagen, weil wir schon längst Weiterlesen …

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