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Posts Tagged ‘Selbstorganisation’

Macht kommt von Machen

Die Herrschenden hören erst auf zu herrschen, wenn die Kriechenden aufhören zu kriechen.

Friedrich Schiller

Da nutzt kein Jammern und kein Klagen …. da muss man selbst dem Kapital den Kampf ansagen …..

Warum nicht die Mechanismen des Kapitalismus nutzen, um soziale und umweltfreundliche gesellschaftliche Strukturen zu schaffen?

Was hält die sozialen Kräfte davon ab, sich dafür zu engagieren, eine genossenschaftlich organisierte Institution zu gründen, die ganz konkret anfängt, die Zügel der Wirtschaft in die Hand zu nehmen?

Warum nutzen „medienpräsente Leute“ wie beispielsweise Frau Wagenknecht nicht einen Teil ihres Potentials dazu, die Gründung von so etwas wie einer „unparteiischen gemeinnützigen Unternehmerschaft Deutschlands“ anzuregen und zu organisieren?

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Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: ,

Nachlese zum 8. Wevent von intrinsfy!me

Ich hatte die Firma intrinsify!me vor ca. 4 Monaten auf meiner Suche nach schon anders wirtschaftenden Firmen gefunden. Die Gründer Mark Poppenborg und Dr. Lars Vollmer beraten Firmen, u.a. wie sie eine kollaborativere Kultur entwickeln können, in der Menschen nicht demotiviert sondern intrinsisch motiviert sein werden (siehe X-Y-Theorie). Happy working people ist daher ihr Slogan und Programm.

Mark und Lars trommeln seit 2 Jahren regelmäßig zu einem Treffen Gleichgesinnter zusammen, so genannte Stypes, stehend für S-Typ mit S=Selbstbestimmt und Sinngetrieben. Der Name Wevent, war wohl mal ein Schreibfehler, wurde dann aber als Markenname für dieses Event belassen.

Ich war an diesem Wochenende in Berlin das erste Mal mit dabei. War schon das 7. Treffen mit 18 Teilnehmern gut besucht, so war eine Dopplung auf 36 ein richtig gutes Zeichen für das Interesse an einem Kulturwandel in Unternehmen. Weg von einer rein hierarchischen Führung a lá Befehl und Gehorsam hin zu mehr Selbstorganisation.

weiter auf: Nachlese zum 8. Wevent von intrinsfy!me.

Lebst du schon oder arbeitest du noch? Beispiel der zukünftigen Firmenkultur bei it-agile

November 6, 2012 6 Kommentare

Ich hatte schon mehrfach über den sich gerade vollziehenden Wandel unserer Firmenkulturen geschrieben. Weil unsere organisatorischen Hierarchien mit einer Befehlsstruktur von oben nach unten in den heutigen volatilen Zeiten nicht mehr effektiv sind, gehen immer mehr Firmen dazu über, ein Zellenmodell zu nutzen. Zellen, die sich selbst organisieren und sich informativ mit den anderen austauschen. Ich hatte mal wieder Gelegenheit, mit elf Menschen einen Erfahrungsaustausch zu machen, die schon mitten drin sind, in diesem Wandel. Einer davon, Christian Dähn gab mir einen Einblick in seinen „Arbeitgeber“ it-agile GmbH, den ich hier mit euch teilen möchte.

Die in Hamburg und München angesiedelte it-agile berät und unterstützt Firmen, auf agile Projektmanagementmethoden umzustellen. Darüber hinaus bauen sie aber auch selbst genau in dieser Weise für sie Software, getreu dem Motto “Eat your own dogfood”. Und für die Mitarbeiter ist das Agile genauso das eigene Programm:

Transparenz: sämtliche Firmendaten sind für alle Mitarbeitern zugänglich, jeder Umsatz und jede Ausgabe, bis hin zum Gehalt.

Augenhöhe: die derzeit 35 Mitarbeiter sind über eine Beteiligungsgesellschaft selbst Mitgesellschafter.

Entscheidungen: werden in den Teams von Weiterlesen …

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