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Posts Tagged ‘Selbstbestimmung’

wer geht gerne in die Schule, wer (ging)….?

November 24, 2017 47 Kommentare

Bild: Boot an Land von MiA. Lassen wir es fahren und Neues erkunden ….

Inzwischen pfeifen es schon die Spatzen von den Dächern, dass mit unseren Schulen, die einer 200-Jahre alten Systematik der fabrikalen Produktion von Arbeitern (siehe unbedingt RSA Animate: Changing Education Paradigms) folgen, keine sittlich geistigen Menschen sondern gehorsame Personen (siehe Ulrich Mohr: die Fernsteuerung des zur Person reduzierten Menschen) geformt werden. Dass dies nur im Sinne Jener ist, die den Wert der Arbeit dieser Personen abschöpfen und nicht der Gemeinschaft der Menschen dient, wird immer offensichtlicher. Daher sind alle Aktivisten zu begrüßen, die Schule beginnen, anders zu gestalten, um eben den Menschen nicht von sich selbst zu entfremden (siehe Arno Gruen:  Wo bleibt der freie Wille, wenn wir uns selbst durch erfahrene Unterdrückung ein unbekannter Fremder sind?). Daher möchte ich dieses Projekt im Sinne es der goldenen Nuggets der zukünftigen wirklich freien Welt vorstellen:

wer geht gerne in die Schule, wer (ging)….? (Quelle)

Es geht um unsere Kinder und eine alternative Schule, die bereits aufgebaut wurde.

Der Zachhiesenhof
In Österreich, unweit der deutschen Grenze in der Nähe von Salzburg, wird von einer spirituellen und ökologischen Gemeinschaft eine öffentliche Schule betrieben, die ganz neue Wege geht.
In Zusammenarbeit mit Richard Kandlin, dem durch zahlreiche Vorträge und Seminare bekannten Absolventen der Schetinin-Schule in Russland,
wird dort ein neues ganzheitliches Lehr-/ Lernsystem „befreites Lernen“ umgesetzt, in dem Kinder selbstbestimmt, streßfrei und eigenmotiviert ihr volles eigenes Potential zur Entfaltung bringen können.

Freunde von mir haben sich diese Gemeinschaft am Zachhiesenhof in Seekirchen am Wallersee und ihre Schule, die Weinbergschule, genau angesehen und sie sind begeistert von dem, was dort bereits geschaffen wurde, und von dem Potential, das dort noch verwirklicht werden kann.

Da die Schule jetzt nach mehrjähriger erfolgreicher Vorbereitungs- und Entwicklungszeit dabei ist, sich zu vergrössern und ihr zukunftsweisendes pädagogisches System – die Weinbergpädagogik – auch anderen Schulen in Österreich, der Schweiz und auch in Deutschland zu vermitteln, sieht sie sich leider einer konzertierten Weiterlesen …

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Empfehlung: Konferenz „Agile Verwaltung 2017“

konferenz-agile-verwaltungFür Jene, die in der öffentlichen Verwaltung tätig sind und in der letzten Zeit begannen zu ahnen, dass die Arbeitsweisen hier völlig veraltet sind und eine Auffrischung gut stehen könnte, dem möchte ich die im Folgenden vorgestellte Konferenz „Agile Verwaltung 2017“ am 10. Februar in Stuttgart ans Herz legen. Hier soll erfahren werden können, wie Arbeiten selbstbestimmter gestaltet sein kann und dabei viel effektiver und gleichzeitig effizienter Ergebnisse für alle Beteiligten erzielt werden können.

Der Kongress wird vom Forum Agile Verwaltung (siehe Website) veranstaltet, der Anfang des Jahres gegründet wurde. Als Mitgründer bin ich hier aktiv und habe u.a. die Idee zur Keynote eingebracht. Wir wollten zu Beginn eine Organisation vorstellen, der es gelungen ist, sich komplett auf neue, agile Arbeitsmethoden einzulassen. Und so freue ich mich um so mehr, dass wir einen der Macher von Buurtzorg gewinnen konnten, selbst vorzustellen, wie die Reise dorthin gelang. Buurtzorg ist ein Dienstleister für Heimpflege in Holland, dem es doch seine unkonventionelle Art der Arbeitsorganisation gelingt, doch mehr Zeit für die zu Pflegenden aufzubringen, als es sonst üblich ist. So gelänge es, dass sich die Pflegenden viel besser auf die Bedürfnisse der zu Heilenden einlassen können und – man staune – schneller wieder ins normale Leben entlassen können, bzw. ihr Zustand sich deutlich bessert. Das Arbeitsklima bei Buurtzorg hat sich in Holland schnell rum gesprochen, so dass inzwischen fast 25% der Pflegenden den Weg zu Buurtzorg fanden, u.a. da auch die Krankenversicherung das Potential dahinter erkannten (ich schrieb schon einmal: Buurtzorg – Beispiel für die Neuerfindung von Organisation)

Anschließend wird  Weiterlesen …

Bricht die illuminierte Pyramide nun zusammen? Die Dezentralisierung führt uns in die Society 3.0 …

Das ist die Botschaft von Johann Gevers, dem Co-Founder and CEO of Monetas in Zug:

Nach 10.000 Jahren Zentralisierung [mit der Macht und dem Reichtum in den Händen einer Wenigen] geht es nun in die Dezentralisierung, basierend auf den neuen Technologien des Vertrauens braucht es bald keine Regierungen mehr. Keinen, der das Geldmonopol in den Händen hält. Keinen, der auf einem Technologie-Monopol sitzt. Das ist seine Botschaft: Die Society 3.0 mit Menschen in selbstbestimmter Organisation ist im Kommen!

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker als fundamentalste Grundnorm des Völkerrechts

Krieg OrwellSeit einigen Jahren verfolgen wir, wie die „westliche Gemeinschaft“ ihren NATO-Ring immer weiter an die Grenzen Russlands schiebt (siehe) und dabei unsere Medien immer lauter und offensichtlicher Russland als den zu bändigenden Buhman hinstellen. Es riecht immer stärker nach Krieg, sogar die präventive Verwendung von Atombomben ist nun weider denkbarer (siehe die Aussage der neue britische Premierministerin). Aufhänger der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Rußland ist die angebliche Annexion der Krim gewesen. Die Wiener Rechtsanwältin Dr. Eva Maria Barki hat nun einen Artikel veröffentlicht, der uns die rechtliche Lage gut darstellt und erkennen lässt, wer der wahre Aggressor ist. Besser wir erkennen diese und lassen uns nicht in den nächsten Krieg mit Russland ziehen. Das wäre dann vermutlich der letzte für uns Europäer. Der USA würde es womöglich gefallen, ist der Krieg doch wieder einmal nicht in ihrem Land …

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker als fundamentalste Grundnorm des Völkerrechts (Quelle)

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker als Grundrecht jeder demokratischen und gerechten internationalen Ordnung hat immer als Naturrecht gegolten. Es ist als universelles Recht die Voraussetzung für alle anderen Rechte, sowohl des einzelnen als auch jeder Gemeinschaft. Ohne Selbstbestimmung gibt es keine politische Freiheit, ohne Freiheit keine Demokratie und keine gerechte internationale Ordnung. Und ohne gerechte internationale Ordnung keinen Frieden. Alle lokalen Konflikte haben ihren tieferen Grund in der Verweigerung der Selbstbestimmung. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist daher die wichtigste Voraussetzung für Frieden und das friedliche Zusammenleben der Völker und Nationen.

Als politisches Postulat wurde das Selbstbestimmungsrecht der Völker erstmals vonPräsident Woodrow Wilson in seinem 14-Punkte-Programm zur Beendigung des 1. Weltkrieges aufgestellt, welches nicht nur Motiv für den Waffenstillstand war, sondern auch als Grundlage für die Friedensverhandlungen dienen sollte. Infolge Missachtung der Selbstbestimmung haben diese keinen Frieden gebracht, sondern den Grundstein für neue Konflikte gelegt, die bis zum heutigen Tage nicht gelöst und auch bereits aufgebrochen sind (siehe Naher Osten).

Im 2. Weltkrieg haben Präsident Franklin Roosevelt und der englische Premier Winston Churchill in der Atlantik Charta 1941 die Grundsätze einer zukünftigen Friedensordnung mit dem wichtigstes Ziel der Selbstbestimmung der Völker festgelegt. Auch dies blieben leere Worte, in Jalta herrschte bereits eine andere Sprache. So wie nach dem 1. Weltkrieg wurde auch nunmehr den Völkern der europäischen Mitte die Selbstbestimmung verwehrt und die Hälfte des Kontinents unter Fremdherrschaft gestellt.

Infolge dessen wurde das in den Artikeln 1 und 55 der Charta der Vereinten Nationen als Weiterlesen …

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Liegen unsere Fesseln heute nicht mehr um unsere Füße sondern in unserem Kopf?

November 22, 2015 6 Kommentare

Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.
Aristoteles

Ich sah mir heute den Film 12 Jahre als Sklave an. Es ging um eine Geschichte eines freien Schwarzen, der von Menschenhändlern in die Südstaaten verbracht wurde. Dort dauerte es 12 Jahre, bis er in der Lage war, einen Brief an seine Freunde im Norden zu schreiben. Der Film behandelt das Weltbild der weißen Christen, die aus der Bibel ableiteten, dass sie ihre Sklaven züchtigen dürfen, sogar müssen, wenn sie ihnen nicht gehorchen (siehe hier den Trailer). In dieser Zeit hatten die Sklaven häufig noch Fesseln an den Füßen und wurden mit der Peitsche zu einem höheren Arbeitspensum motiviert.

Inzwischen hat sich das Weltbild gewandelt. Auch den Eliten ist klar geworden, dass Arbeiter viel produktiver sind, wenn sie sich aus freiem Willen reinhängen. Es motiviert nun nicht mehr die Peitsche sondern die Möhre Geld, um sich mit diesem ein gutes Leben zu gestalten. Dabei quälen sich dennoch Viele durch die Arbeitswoche, um am 5. Tag sagen zu können, Thanks Good it´s Friday. Und wofür?

Zu viele Leute geben Geld aus,
das sie nicht verdient haben,
um Dinge zu kaufen,
die sie nicht wollen,
um Leute zu beeindrucken,
die sie nicht mögen.
Will Rogers

Haben wir nun die Fesseln in unserem Kopf? Dem geht der folgende Filmspot nach, der klar stellt, dass so weiter zu machen keine Option ist. Im Film wird auch der Titel dieses Artikels als Feststellung gebracht: Weiterlesen …

Die Aufgaben der einzelnen Lebensphasen

Während meiner heutigen Heimfahrt erreichte mich ein Text über das Werden eines Menschen, wie es sein sollte, und was passiert, wenn was schief geht. Wir hatten hier schon viele Male das Thema, dass in unserer westlichen Wertegemeinschaft es eher die Regel ist, dass wir unsere Kinder, aber auch uns Erwachsen in höchstem Maße fremdbestiummt durch die Welt ziehen lassen. Schaut, was uns der folgende Text dazu sagt, was ein Menschen in Selbstbestimmtheit erreicht, und was unter eher Fremdbestimmtheit mit ihm passieren kann:

Die Aufgaben der einzelnen Lebensphasen (Quelle)

Widder

„Ich will.“

Same

Kleinkind 0 – 7 Jahre

Mit der Geburt beginnt das Geisterwachen des Lebensfunkens zur Ich-Erkenntnis. „Ich will“ –ist die Initialzündung des Willens als die eigentliche Lebenskraft impulsiver Selbstbehauptung. Die Lebensaufgabe der Widderphase ist die Bildung des Urvertrauens. Die ersten Erfahrungen des Kindes sind grundlegend für die Vertrauensfähigkeit seines weiteren Lebens. In den ersten Lebensjahren speichert der Verstand alle Informationen wie ein Tonband und erfährt dieserart aus dem Vorgelebten der Umwelt seine Programmierung.

Mögliche Problemstellung: Nur in den seltensten Fällen darf das Kind wirklich so sein wie es ist. Im allgemeinen wird es so konditioniert, wie die Eltern es haben wollen. Durch diese Fremdprogrammierung des Verstandes wird das Kind genötigt, unerwünschte Wesensteile zu verdrängen. Dies macht einen Entwicklungs-Prozess in späteren Lebensphasen erforderlich, diese „Schatten“ zu erkennen, zu erfühlen, anzunehmen und in das ganzheitliche Wesen zu re-integrieren. Dieser Prozess der Transformation reicht oft durch viele Lebensphasen bis ins Alter, da der fremdprogrammierte Verstand durch fälschliche Identifikation mit ihm, mit dem wahren Wesen verwechselt wird. Immer wieder spult er in unaufhörlichem Selbstgespräch seine alten Programme ab, besonders wenn der Mensch mit seinen Verdrängungen konfrontiert wird, was es schwer macht, die frühkindlichen Konditionierungen zu durchschauen und ganz zu sich Selbst zu finden. Die positiven Widdereigenschaften verkehren sich in ihr Gegenteil, wenn sich das Kind nicht angenommen und geliebt fühlen darf. Dann wird Selbstbewusstsein zu Egoismus; Zielstrebigkeit zu Agression und Durchsetzungskraft zu Gewalt.

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Gut zu wissen: #‎Putin‬ hat die ‪#‎Krim‬ nicht annektiert

Die seitens USA auch den EU-Politikern aufoktruierten Sanktionen gegen Russland, die unsere eigene Wirtschaft inzwischen immer stärker in Mitleidenschaft, sind im wesentlichen auf die angebliche Annexion der Krim zurückzuführen, so unsere Politiker unterstützt durch unsere Lügenpresse. Inzwischen werden immer mehr Geschütze aufgefahren, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn reichlich Kriegsgerät des Westens ist an der russischen Westgrenze aufgefahren worden. Noch, um gemeinsam Krieg zu üben. Aber wie schnell kann aus Spiel ernst werden? Die Geschichte kennt da reichlich Beispiele (wo bei der Krieg da meist schon gewollt war …).

Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider hat nun auf dem ersten Alternativer Wissenskongress 2015 NRW festgestellt: „Putin hat die Krim nicht annektiert. Er war völkerrechtlich dazu verplichtet, die Sezession zu unterstützen. Und das hat er gemacht.“

Hier der passende Ausschnitt aus seiner Rede:

Mir scheint:

Wir erleben gerade ein weiteres Verbrechen an den Menschen dieser Länder, das in Vorbereitung ist. Ob es noch abzuwenden ist?

Wenn wir es alle wollen, und auch hinsehen, könnte es gelingen. Nur zu viele scheinen mir im Hamsterrad nicht die Kraft zu finden, hinsehen zu können. Ob wir später sagen können:

Wir haben es wie unsere Eltern und Großeltern damals gewusst,
aber dieses Mal sind wir eingeschritten!

Siehe weitere Details zum Thema Sezession im Kontext der Selbstbestimmung der Völker hier:

Souveränität der Staaten und Selbstbestimmung der Völker

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