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Posts Tagged ‘Selbst’

Wenn das SELBST atomisiert wird, zum Nutzen der Wenigen …

Prof. Rainer Mausfeld

Beim Neoliberlismus geht es um dem Kampf des Hertzes und des Selbst.
Prof. Mausfeld

Ich habe Prof. Dr. Mausfeld schon einige Male hier zu Wort kommen lassen. Ich mag einfach seine klaren Gedanken. Hier nochmals die Mechanismen des Meinungsmanagements der Eliten, um die Massen für sie unbewusst wirken zu lassen:

*** Text zum Video-Ausschnitt ***

Wenn es einer sehr kleinen und übersichtlichen Gruppe von Menschen gelingt, die Massen global und über Jahrzehnte für die eigenen Ziele arbeiten zu lassen, kann das nur dann erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn diese Eliten die Techniken der Gehirnwäsche auf allen Ebenen konsequent zur Anwendung bringen. Schon der Umstand, dass Völker sich für Krieg begeistern lassen, zeigt die Macht dieser Technik.

Seit dem römischen Prinzip „Teile und Herrsche“ haben sich die Werkzeuge der Gehirnwäsche extrem verfeinert. Ein großer Teil der sogenannten Sozialforschung wurde im Auftrag der Eliten finanziert, um den Menschen als Wesen, das nur im Kollektiv überleben kann, im Anschluss in seine Bestandteile zerlegen zu können, ihn gefügig zu machen.

Der Grad der Manipulation ist viel größer, als die meisten von uns auch nur ahnen. Aber gerade darin liegt die Macht dieser Elitentechnik. Massenmedien sind dabei eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Realität zu verschleiern und unsichtbar zu machen. Wer darauf aufmerksam macht, wird vom System gnadenlos attackiert, lächerlich gemacht und ausgegrenzt. Das finale Ziel ist immer die Vernichtung derer, die die Tarnung der Eliten auffliegen lassen.

Der Soziologe Prof. Rainer Mausfeld hat sich intensiv mit den Techniken der Verschleierung und des Gefügigmachens auseinandergesetzt. Seine auch im Netz veröffentlichen Vorträge, u. a. mit dem Titel „Warum schweigen die Lämmer“, wurden zu Blockbustern in Netz. Weiterlesen …

SELBSTBILD: Was weiß ich schon von mir …?

November 23, 2015 21 Kommentare

Erich Fromm (Foto: Wikipedia)

Was weiß ich schon von mir, wenn ich nicht weiß, dass das Bild, das ich von mir selbst habe, zum größten Teil ein künstliches Produkt ist und dass die meisten Menschen – ich schließe mich nicht aus – lügen, ohne es zu wissen?

Was weiß ich, solange ich nicht weiß, dass „Verteidigung“ Krieg bedeutet, „Pflicht“ Unterwerfung, „Tugend“ Gehorsam und „Sünde“ Ungehorsam?

Was weiß ich, solange ich nicht weiß, dass die Vorstellung, dass Eltern ihre Kinder instinktiv lieben, ein Mythos ist?

Dass Ruhm nur selten auf bewundernswerte menschliche Qualitäten und häufig nicht auf echte Leistungen gründet?

Dass die Geschichtsschreibung verzerrt ist, weil sie von den Siegern geschrieben wird?

Dass betonte Bescheidenheit nicht unbedingt ein Beweis für fehlende Eitelkeit ist?

Dass Liebe das Gegenteil von heftiger Sehnsucht und Gier ist?

Was weiß ich schon von mir, wenn ich nicht weiß, dass jeder versucht, schlechte Absichten und Handlungen zu rationalisieren, um sie edel und wohltätig erscheinen zu lassen?

Dass das Streben nach Macht bedeutet, Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe mit Füßen zu treten?

Dass die heutige Industrie-Gesellschaft vom Prinzip der Selbstsucht, des Habens und des Konsumierens bestimmt ist und nicht von den Prinzipien der Liebe und Achtung vor dem Leben, die sie predigt?

Wenn ich nicht fähig bin, die unbewussten Aspekte der Gesellschaft, in der ich lebe, zu analysieren, kann ich nicht wissen, wer ich bin, weil ich nicht weiß, in welcher Hinsicht ich nicht ich bin.

Erich Fromm – aus Vom Haben zum Sein: Wege und Irrwege der Selbsterfahrung

Ich möchte an dieser Stelle nochmals den genialen Vortrag von Vera F. Birkenbihl bringen, die sehr schön aufzeigt, wie uns geistige Viren bei der Konstruktion unseres Weltbildes zu schaffen machen:

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Die Aufgaben der einzelnen Lebensphasen

Während meiner heutigen Heimfahrt erreichte mich ein Text über das Werden eines Menschen, wie es sein sollte, und was passiert, wenn was schief geht. Wir hatten hier schon viele Male das Thema, dass in unserer westlichen Wertegemeinschaft es eher die Regel ist, dass wir unsere Kinder, aber auch uns Erwachsen in höchstem Maße fremdbestiummt durch die Welt ziehen lassen. Schaut, was uns der folgende Text dazu sagt, was ein Menschen in Selbstbestimmtheit erreicht, und was unter eher Fremdbestimmtheit mit ihm passieren kann:

Die Aufgaben der einzelnen Lebensphasen (Quelle)

Widder

„Ich will.“

Same

Kleinkind 0 – 7 Jahre

Mit der Geburt beginnt das Geisterwachen des Lebensfunkens zur Ich-Erkenntnis. „Ich will“ –ist die Initialzündung des Willens als die eigentliche Lebenskraft impulsiver Selbstbehauptung. Die Lebensaufgabe der Widderphase ist die Bildung des Urvertrauens. Die ersten Erfahrungen des Kindes sind grundlegend für die Vertrauensfähigkeit seines weiteren Lebens. In den ersten Lebensjahren speichert der Verstand alle Informationen wie ein Tonband und erfährt dieserart aus dem Vorgelebten der Umwelt seine Programmierung.

Mögliche Problemstellung: Nur in den seltensten Fällen darf das Kind wirklich so sein wie es ist. Im allgemeinen wird es so konditioniert, wie die Eltern es haben wollen. Durch diese Fremdprogrammierung des Verstandes wird das Kind genötigt, unerwünschte Wesensteile zu verdrängen. Dies macht einen Entwicklungs-Prozess in späteren Lebensphasen erforderlich, diese „Schatten“ zu erkennen, zu erfühlen, anzunehmen und in das ganzheitliche Wesen zu re-integrieren. Dieser Prozess der Transformation reicht oft durch viele Lebensphasen bis ins Alter, da der fremdprogrammierte Verstand durch fälschliche Identifikation mit ihm, mit dem wahren Wesen verwechselt wird. Immer wieder spult er in unaufhörlichem Selbstgespräch seine alten Programme ab, besonders wenn der Mensch mit seinen Verdrängungen konfrontiert wird, was es schwer macht, die frühkindlichen Konditionierungen zu durchschauen und ganz zu sich Selbst zu finden. Die positiven Widdereigenschaften verkehren sich in ihr Gegenteil, wenn sich das Kind nicht angenommen und geliebt fühlen darf. Dann wird Selbstbewusstsein zu Egoismus; Zielstrebigkeit zu Agression und Durchsetzungskraft zu Gewalt.

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Materielles versus spirituelles Weltbild, oder: gibt es eine unsterbliche Seele?

Ich verfolge sehr gespannt und genauso skeptisch, da ohne eigene Erfahrungen, was uns über so manche Religion, wozu ich auch die „esoterische Szene“ zählen möchte, zum Thema Reinkarnation berichtet wird. Dazu gehört auch das Thema der Mehrdimensionalität, womit ich die Wahrnehmungen meine, die so Mancher von Kindesbein an beherrscht und die Andere im Erwachsenenalter durch viel Übung erreichen, und die über das hinaus gehen, was unsere fünf Sinne uns an Eindrücken von der Realität/Wirklichkeit liefern.

So berichtete ich z.B. von Mario Walz, der, seit er sich bewusst ist, via Gedanken mit unterschiedlichen Wesen sprechen kann, und erst vor Kurzem in seinem Buch Schöpfungsgeschichte 3.0 – die 13 Dimensionen des Seins nieder schrieb, was ihm diese Wesen unabhängig voneinander als Weltbild erzählten. Ich sprach mit einer jungen Frau, die von sich berichtet, schon immer und jeder Zeit aus ihrem Körper austreten zu können, um sich in den Dimensionen zu bewegen. Sie sieht jene Wesen, von denen Mario in seinem Buch berichtet. Ich sprach mit einem ehemaligen Abt, der seit seiner Kindheit via Meditation selbst Rückführungen durchführen konnte, und so auch mit einem Wesen in Kontakt treten konnte, das irgendwann auf die Frage, ob er denn einen Namen hätte, sehr herablassend mitteilte: „Nenn´ mich doch einfach Gott!“

Wenn wir Menschen in der Lage sind, durch Training auch ohne Augen sehen zu können (siehe), sollten wir dann nicht auch durch Übung mit unserem Höheren Selbst, also unserer unsterblichen Seele in Kontakt treten zu können? Ist der Mensch also doch nicht das im materialistischen Weltbild vergängliche und einmalige Wesen, sondern eines, das wie Alles im Kosmos schwingt, sprich eine Phase auf der materiellen Ebene (hier auf Erden in einem menschlichen Avatar Erfahrungen sammelt) und eine weitere Phase in einer anderen Dimension (Mario spricht von der 5. Dimension) durchläuft (siehe dazu unbedingt auch hier).

Der folgende Artikel versucht zu erklären, was das Höhere Selbst ist, und wie man sich trainieren kann, mit diesem in Kontakt zu kommen. Ich freue mich über jeden Erfahrungsbericht, aber auch sonstige kritischen Stimmen zu diesem Weltbild. Denn ich las, dass der Mensch in Meditation seinen Schutz herunter fährt und so den Zugang durch andere Wesen erst ermöglicht. Als könnte das, was uns hier als Höheres Selbst geschildert wird, nur ein Dämon sein, der sich in das Denken des vergänglichen menschlichen Wesens einklingt und vorgibt, seine Seele zu sein? Also moderne Rattenfängerei der Satanisten (siehe z.B. hier), die hier die Welt seit einigen Tausend Jahren unsicher machen sollen?

Wer und was ist das Höhere Selbst? (Quelle)

Es gibt einen Aspekt von uns, der unsichtbar ist, aber dennoch sehr real. Dieser Dimension, welche ein so integraler Teil von jedem Einzelnen von uns ist, wurden viele verschiedene Namen gegeben: das Höhere Selbst, das Heilige Selbst, das Innere Selbst – all diese Bezeichnungen können aber nicht befriedigend beschreiben, was diese Dimension wirklich ist.

Mit der Entdeckung deines Höheren und Höchsten Selbst geht jedoch ein inneres Weiterlesen …

“Vielleicht haben sie die lieb gehauen.”

Oktober 11, 2014 23 Kommentare
Viele Kinder werden von ihren Eltern meist aus Hilfslosigkeit geschlagen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Kinder werden von ihren Eltern meist aus Hilflosigkeit geschlagen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Ohrfeige hat noch nie geschadet!
Volksmund

Wolfgang Federleichter formulierte gerade in einem Kommentar zum Artikel Glück ist wie ein Schmetterling?:

Frühjahr 2000, Lehnsahn, Schleswig-holstein. Ich lernte Ulli kennen, und Ulli machte mich mit Sylvia bekannt. Sie lebte am herrlichen Ostseestrand, total nett, total offen – eine wahre Freude mit ihr. Klar sprach ich mal mit Ulli über ihre besondere Art. Und Ulli sagte etwas, was mich bis heute beeindruckt:
Vielleicht haben sie die lieb gehauen”.

Menschen sind lebendig. Kaum sind sie auf der Welt, fangen sie an zu strampeln, kaum können sie krabbeln, tun sie das. Eine meiner ersten Kindheitserinnerungen: Ich lag im Hundekorb (mit dem Hund) und weinte und sprach zu dem Hund:
„Pussi, sie haben mich wieder gehauen.“

Das kann also aus der natürlichen Lebendigkeit von Lebewesen werden: Blockierung. Mache ich was “falsch” – Strafe; gehe ich zu langsam – schubsen; will ich woanders hin – zerren; meine ich etwas anderes – siehe da. Wer nicht spurt, wird eingespurt, mit Gewalt, eingewiesen, weggesperrt, aussortiert. Und was macht der, der dieser verrückten Welt auf seine Weise erleben, der nicht gelebt werden will wie ein normalisierter, sondern wie ein normaler Mensch?

Dieser Tage flog mal wieder ein Video auf Facebook an mir vorbei, das mir doch zeigte, wie erschreckend weit verbreitet noch immer die elterliche Erziehungsgewalt ist, sowohl die handgreifliche wie auch die verbale. Ich wollte gerade den Artikel zu dem Video beginnen und fand den obigen Kommentar von Wolfgang passend dazu, der nicht besser einleiten hätte können. Auch die Vorarbeit seines Namensvetters Wolfgang H. in seinem Artikel zur Kollektiven (Zvilisations-)Neurose bereitet das Thema vor, zeigt sie doch noch immer die Auswirkungen der erzeugten Traumata.

Das Video ist die Umsetzung des amerikanischen Originals Weiterlesen …

Von den Bäumen kann man lernen. Die Natur ist so viel weiser als der Mensch.

sichtbares Wurzelwerk (Foto: Christiane Ginschel - pixeliio)

sichtbares Wurzelwerk (Foto: Christiane Ginschel – pixeliio)

Die Stille und Ruhe gönnen dem inneren Sein eine tiefe Macht und freieres Walten, und es ist immer besser, wenn das Innere nach außen, als wenn umgekehrt das Äußere nach innen strömt.
Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand
Freiherr von Humboldt

Der Fingerphilosoph hat gerade in einem Kommentar mit einer These hinterlassen, die ich gerne hier zur weiteren Diskussion stellen möchte.

Man kann nicht ein SELBST haben und gleichzeitig SELBST-LOS sein

Ein SELBST ist per Definition ein Für-sich-Zurückbehalten. Wer ein SELBST hat oder ist, bringt sich nicht voll und ganz ein und reagiert nicht mehr mit allem, was er IST, sondern nur mit einem Teil von sich. Das SELBST ist das große Hindernis. Ob man das nun SELBST, EGO, ICH oder SEELE nennt, ist völlig wurscht. Es sind bloß verschiedene Wörter für dasselbe Phänomen. Man kann nicht ein SELBST haben und gleichzeitig SELBST-LOS sein, wie die Erleuchteten behaupten. Bewusstsein kann man außerdem nicht HABEN. Bewusstsein ist, wie der Name schon sagt, ein SEINSZUSTAND. Damit entzieht er sich der Beschreibung, ja sogar der Erkenntnis.

Das Bewusstsein ist ein Geheimnis, und alles, was wir Menschen so treiben, besteht darin, über das Geheimnis nachzudenken. Dieses “Nachdenken über” nennen wir dann Bewusstsein. Da das Bewusstsein ein Geheimnis ist, weiß ich nicht, ob es zerstörbar ist oder nicht. Ich finde das auch nicht wichtig.

Vom Wesen der Bäume

Bäume reagieren mit ihrem ganzen SEIN auf die Umwelt. Bäume behalten nichts für sich zurück. Sie sind ein authentisches Abbild des Bewusstseins. Deshalb kann man von Bäumen viel lernen. Beispielsweise, dass sie eine Doppelnatur haben.

Vom lichten Teil

Der eine Teil über dem Erdboden reckt und streckt sich der Sonne entgegen, geht ganz auf im Sonnenlicht. Es ist dem Baum dabei völlig egal, ob er Weiterlesen …

Das Geheimnis der Inspiration

November 1, 2013 12 Kommentare

Dr. Wayne Dyer

… so heißt ein Film von Dr. Wayne Dyer, in dem es um unser Ego, dem falschen Selbst und dem authentischen Selbst mit Bezug zu unserer Bestimmung in dieser Welt geht. Mathias und Wolfgnag hatten das Thema unserer unterschiedlichen Wesenheiten vertieft, daher wollte ich gerne nochmals diesen Film in die Runde werfen.

Dr. Wayne meint, dass unsere Bestimmung das Dienen sei, anderen Menschen zu dienen, so dass sie selbst weiterkommen können.Wenn wir dienten, würde das Universum auch für uns selbst sorgen.

Was ich dabe nicht ganz verstehe: einerseits weist er darauf hin, dass wir aufgrund unserer Erziehung darauf getrimmt würden, uns ständig anzupassen, um die Erwartungshaltung anderer zu erfüllen. Ist aber das Dienen nicht genau das auch schon wieder? Wenn ich diene, kümmere ich mich um das Wohl Anderer und weniger um mich selbst. Viele Ehefrauen kümmern sich so stark um das Funktionieren ihrer kleinen Familie, dass sie kaum Zeit für die Entwicklung ihrer eigenen Potentiale finden, wie auch in dem Film gut dargstellt. D.h. sie dienen und reiben sich dabei auf. Ist der Film da nicht ständig im Widerspruch zwischen Dienen und Selbsterfüllung?

Am Ende bringt Wayne noch die vier Lebenstugenden des Laotse: Weiterlesen …

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