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Die 3 größten Lügen unseres Schulsystems

Februar 19, 2018 23 Kommentare
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Benjamin Disraeli, 1. Earl of Beaconsfield seit 1876, war ein konservativer britischer Staatsmann und erfolgreicher Romanschriftsteller. Zwei Mal, 1868 und 1874 bis 1880 bekleidete er das Amt des britischen Premierministers. (Bild: Wikimedia Commons)

Das erste Kapitel des Staates ist das Schulwesen! Und das zweite Kapitel des Staates: Das Schulwesen! Und das dritte Kapitel des Staates: Das Schulwesen!
Benjamin Disraeli

Auch zum Thema Schulsystem möchte ich noch einen ergänzenden Artikel ins Regal stellen: 

Die 3 größten Lügen unseres Schulsystems

Unsere Schulen sind sinkende Schiffe, die den Anforderungen unserer Zeit nicht mehr gerecht werden.

Es ist nicht so, dass das nicht auch von der Politik erkannt wird. Aber die Lippenbekenntnisse etwas zu verändern, helfen nicht weiter. Der Wandel muss aus den Schulen kommen. Er muss aus der Gesellschaft kommen – von Dir und von mir kommen.

Bevor wir etwas verändern können, müssen wir erkennen, was wir verändern möchten.
Bevor wir etwas neu bauen möchten, müssen wir erkennen, was mit dem alten System – dem alten Schulsystem – nicht stimmt.

Die Wurzel allen Übels ist, dass wir in der Schule belogen werden. Uns werden Dinge aufgetischt, die so nicht stimmen. Und die möchte ich beim Namen nennen.

Lüge 1: Die Talent-Lüge

Unser Schulsystem sortiert Kinder aus, ja es stempelt sie ab. Es trennt die „Guten“ von den „Schlechten“.
Deshalb haben wir ein System mit Haupt- und Realschulen und den Gymnasien.
Unserem System zufolge gibt es Kinder, die intelligenter sind als die anderen. Und es gibt Noten, die das angeblich belegen.

Es gibt Zeugnisse auf denen steht, dass aus dem einen Kind mal etwas werden kann – und aus dem anderen nie etwas werden wird.
Dieses System unterstützt die Auffassung, dass es eben dumme und intelligente Kinder gibt und dass einige talentiert sind und andere nicht.
Ich halte das für falsch.
Wir sollten Kinder keinen Stempel aufdrücken, von dem sie sich nur schwer oder gar nicht mehr befreien können.

Wir sollten Kinder motivieren, dass sie gut werden können in dem, was sie tun.
Wir sollten sie motivieren, dass sie gut werden können, auch wenn ihnen nicht alles zufliegt.
Prinzipiell bin ich davon überzeugt, dass wir in Allem gut werden können. Es kommt weit mehr auf die Übung an, als auf das Talent.

Wachstum in einem Bereich kommt ganz automatisch, wenn wir uns auf diesen Bereich fokussieren und uns üben.

Wir sollten Kindern kommunizieren: Weiterlesen …

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Wann ist Erziehung diktatorisch?

Ein neues System muss sich umfassend um die Bedürfnisse der Menschen kümmern, Es sollte einen gesellschaftlichen Aspekt vertreten, der ein Umdenken bewirkt. Umdenken basiert auf Entscheidungen, welche auf Information basieren. Sich allein darauf zu versteifen, einen Wandel für sich selbst zu realisieren, ist egoistisch und kurzsichtig. Man sollte sich überlegen, wie man der nächsten Generation eine neue Basis bieten kann, auf welcher diese dann langfristigere, nachhaltigere Entscheidungen treffen kann. Ändert man die Information, ändert man das Denken, und das bewirkt einen strukturellen Wandel. Dies ist unser Werkzeug.
So die Meinung von Ikarus in einem Kommentar auf dem Blog

Ich möchte gleich noch ergänzend ein weiteres Zitat des Philosophen Michael Schmidt-Salomon bringen, der frei nach Marx formulierte:

Die herrschende Dummheit ist stets auch die Dummheit der Herrschenden.

Allerdings meinte Michael das in einem anderen Sinne, als ich es inzwischen interpretieren würde. Die herrschenden Eliten besitzen eine recht große Intelligenz gepaart mit Informationen, die sie uns vorenthalten. So wissen sie sehr genau, was zu tun ist, damit das „gemeine“ Volk weiter dummt bleibt. So bleibt am Ende der Bürger im Dunkeln und erkennt erkennt nicht, dass er auch nach der Aufgabe der Leibeigenschaft weiterhin ihr Sklave ist und die Hälfte seiner Arbeitskraft allein für ihr Wohl einsetzen muss.

Ich möchte nun einen weiteren Teil aus DAS GRÜNE BUCH von Mummar Al-Gaddafi hier posten (Teil 1 und 2), der zeigt, wie die Menschen wieder aus ihrer Dummheit geführt werden könnten. Es geht um die Erziehung oder besser die Bildung, oder noch besser darum, wie sich der kleine Mensch so entfalten kann, dass am Ende eine Gemeinschaft von herzensgebildeten Profis entsteht, die als Partner (siehe Augenhöhe) miteinander wirken. Also macht Euch wieder selbst ein Bild darüber, warum Gaddafi in unserem Bildungssystem starke diktatorische Elemente erkennt:

Erziehung aus der Perspektive Mummar Al-Gaddafis

Erziehung aus der Perspektive Mummar Al-Gaddafis

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Schule erzieht zur Dummheit durch Halten in Unwissenheit …

Antreiben

Antreiben

Die Menschen werden unwissend geboren.
Aber nicht dumm.

Dumm werden sie erst durch Erziehung.
Bertrand Russel

Und ein weiteres Mal möchte ich den heimlichen Plan unseres Bildungssystems aufgreifen. Conny Dethloff hatte uns vor einiger Zeit in seinem Artikel aufgezeigt: In der Schule verlernen Schüler das Denken. Und auch diese Kritik eines Lehrers am Schulsystem hatte es in sich.

Meine Meinung zum Schulsystem ist inzwischen, dass damals, als die Leibeigenen aus dem kleinen Käfig ihres Leibherren in die „Freiheit“ entlassen wurden, sie nur in ein größere Sklavenfarm gelangten, nur eben mit moderneren, weniger erkennbaren Gittern. Denn wer sich frei fühlt, der ist am Ende arbeitsamer, so die Idee dahinter. Und eines der Werkzeuge, sie zu noch besserem „Nutzvieh“ für die vielen „Ex-Leibherren“ gedeihen zu lassen, ist eben dieses zum gleichen Zeitpunkt eingeführte Schulsystem  (auch diese kleine Geschichte verdeutlicht den Hasenfuß der damaligen Gesellschaftstransformation).

Nun habe ich noch einen Vortrag entdeckt, der aufzeigt, wie dieses Schulsystem wirkt, und was es mit den Menschen macht, die es durchlaufen. Freerk Huisken meint am Anfang zu obigem Zitat, dass Herr Russel einen guten Punkt trifft, aber es eine wichtige Ergänzung benötigt:

Die Menschen werden durch Erziehung nicht nur dumm gemacht sondern große Teil von ihnen werden durch Erziehung in  Unwissenheit gehalten. Und Unwissenheit sollte man nicht mit Dummheit verwechseln. Es fällt nicht unter Dummheit, wenn man die neue Rechtschreibung nicht be­herrscht, nur schlecht lesen und rechnen kann, die Nebenflüsse der Donau, die chemische For­mel von Schwefelsäure nicht kennt oder von Feuerbach noch nie etwas gehört hat. Das ist fehlendes Wissen, das kann man sich aneignen. Besser: das könnte man sich aneignen, wenn das Schulwesen tatsächlich das Anliegen verfolgen würde, den Nachwuchs solide in die „Kulturtechniken“ einzuführen und ihm gediegenes Wissen über Natur und Gesellschaft zu vermitteln. Tut es aber nicht.

Dummheit ist dagegen nicht das, was man nicht lernt. Unter Dummheit fällt vielmehr ziemlich viel von dem was man lernt, und zwar als Hauptschüler wie als Gymnasiast und als Student. Es fällt darunter die Ausstat­tung der Jugend mit einer Fülle falscher Urteile über Gott und die Welt. Das liegt nicht daran, dass sich Schulbuchverfasser und Lehrer ein­fach nur irren, wenn sie die Schüler mit ihren Lehren über Demokratie und Faschismus, über Geld und Markt, über Fa­milie und Staat traktieren. Das tun sie auch. Aber das trifft nicht die Sache. Dafür sind die Dummheiten viel zu resistent gegen Argumente und haben bereits zu viele Jahrzehnte in Schulbüchern überdauert. Die frühzeitige An­eignung einer gehörigen Portion Dummheit braucht es vielmehr für die geistige Ausstattung der Heranwachsenden. Gefordert ist sie für Leistungen, die mündige Bürger ständig zu erbringen haben: nämlich für die freiwillige Unterordnung unter alle Zwänge und Sachzwänge dieser Gesellschaft. Und weil die Lebensplanung aller Bürger in der Konkurrenzgesellschaft nicht aufgehen kann, deswegen gehört zu den Dummheiten, die man lernen soll, auch die Ausstattung des Verstandes mit lauter falschen Urteilen über die Gründe, warum das mit Karriere und Selbstverwirklichung so häufig nicht klappt. Dummheit ist also — zusammengefasst — die Summe parteilichen Denkens, mit der der erzogene Mensch es fertig bringt, alle politischen und ökonomischen Beschränkungen seiner Interessen zu verarbeiten und dabei brav zu bleiben.

Und so ist der überwiegende Teil der Menschen eben noch nicht in der wahren Wissensgesellschaft angekommen. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild von seinen Denkimpulsen. Über das Unterrichtsfach „Erziehung zum selbstbewussten Konkurrenzsubjekt„:

Herzens-Wissen bedarf keiner Wissenschaft

Januar 16, 2013 1 Kommentar

Es geht mal wieder ums unser Schulsystem, das am Wendepunkt steht …

Eines ist so klar, wie das Amen in der Kirche: Mit noch mehr Egoismus geht es nicht.
Wir brauchen so etwas wie eine andere Beziehungskultur. Wir müssten alle noch einmal lernen miteinander anders umzugehen. Vielleicht auf eine Art und Weise, aus hirntechnischen Gründen, eine neue Beziehungsstruktur zu finden wo sie sich nicht auf Kosten von anderen aufwerten. Sondern umgekehrt: wo sie andere einladen, ermutigen und inspirieren irgendwie nochmal zu gucken, ob es nicht irgendetwas in Ihnen gibt, das bisher nicht so recht zur Entfaltung gekommen ist.“ (Gerald Hüther)

Herzens-Wissen bedarf keiner Wissenschaft.

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