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Unser Schulsystem entlässt nur „halbe“ Menschen …

Ich habe vor einiger den Artikel Eltern wissen das nicht! – unsere Bildung betreffend veröffentlicht und erhielt gerade vom Autor noch die folgenden Zeilen. Gut, ob man das nun so mit den Bezeichnungen maskulin und feminin differenzieren muss sei mal dahin gestellt. Dass aber unsere Schule „auf dem einen Auge blind macht“, ist doch eigentlich offensichtlich, oder:

SCHULBILDUNG IST ABSOLUT MASKULINISTISCH!

WEIL FemmeQ, das feminine Potenzial, in der Schule ignoriert wird,
wie z. B. Empathie, Intuition und die Herzensstimme.
Schulbildung ist auf kognitive Intelligenz (IQ) fokussiert.
Die emotionale Intelligenz, der EQ, wird abgespalten.

WEIL das feminine Kooperationsprinzip,
ohne das kein Leben im Mutterleib wächst,
durch das maskulin-darwinistische Konkurrenzprinzip dominiert wird.
Schulen müssen nach dem Willen der Kultusministerkonferenz mit mehr als 70 Staaten
um den ersten Rankinglatz in der maskulinistischen PISA-Studie konkurrieren,
den der Weltbildungsminister Andreas Schleicher als beste Schulbildung der Welt ausgibt.
Denn der PISA-Maßstab soll angeblich gute Bildung messen.

WEIL der junge Mensch als Schüler*Innen-Material instrumentalisiert wird
für die Interessen der Mächtigen in Politik und Wirtschaft.
Lernprodukte haben für Bildungsminister*Innen höchste Priorität,
nicht der werdende junge Mensch.
Der Schüler*Innen-Mensch zählt nur als Schularbeiter,
der Lernprodukte für Schulrankings erarbeiten muss.

Fazit:
– Maskulinistische Schulbildung ist Halbhirnbildung!
– Das Lernprodukt hat höchste Prorität in der maskulinistischen Schulbildung,
also eine Sache, nicht der Mensch!

BILDUNGS-BOTSCHAFT für MÜTTER

MÜTTER SOLIDARISIERT EUCH FÜR EURE KINDER! Weiterlesen …

Das Begeistern meistern

Positive, Progressive, Produktive Pädagogik
Bewältigung ohne Vergewaltigung
Liebe des Lernens fürs Leben
Beginnen & Gewinnen

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Das Begeistern meistern

Gute Beispiele geben
für richtiges und gerechtes Leben.
Vorangehen, vorausgehen,
begehbare Wege weisen.
Nicht: Füge dich, befolge, begnüge dich!
Nicht: Eintrichtern, einbläuen, einschüchtern,
verdammen und verscheuen.
Nicht: Folge ohne Fragen.
Nicht: Unterdrückung des Denkens;
keine Verweisung eigener, anderer Gedanken.
Nicht: Akzeptiere, ohne Widerrede,
ohne berechtiges Klagen.
Nicht quälen,
sondern Prinzipien praktizieren.
Qualität statt Quantität.
Beinhaltung durch gute Gestaltung.
Nicht verwehren, sondern vervollständigen und vermehren.
Nicht: Geschmacklosigkeit aufoktroyieren,
sondern Appetit machen.
Hunger und Durst stillen.
Nicht: Forciertes Fressen.
Nicht: Fettendes Futtern und sinnloses Füttern.
Nicht: Maßloses Mästen und Überfüllen.
Nicht: Widerkauen und schlechtes Verdauen.
Unter Alternativen nicht nur das Gute
sondern das Beste auserwählen.
Erproben, berichtigen, bereinigen, verbessern, erneuern.
Erfahren, erleben, erklären, erfreuen.
Neugierde erwecken, Neues erkunden,
Unbekanntes entdecken.

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Eltern wissen das nicht! – unsere Bildung betreffend

Januar 13, 2017 1 Kommentar
eltern-wissen-das-nicht

Autor: Dr. Antonio Quanto

Ich wollte die Tage noch eine Rezension zu einem kleinen Büchlein mit dem Titel ELTERN wissen das nicht! verfassen, das den Weg in meinen Briefkasten gefunden hatte. Nun ist mir heute eine hereingekommen, die mir schon recht passend ist, daher hier direkt vorgestellt. Bevor es aber los geht, möchte ich noch von meiner Assoziation und die meiner besseren Hälfte zur Gestaltung von Titel und Umschlag erzählen:

Hallo, ich bin ELTERN und warum werde ich hier über den Kamm geschoren? Woher weiß der Autor das? Das ist aber jetzt herablassend … Und dann auch noch die Nationalflagge, die uns vermutlich mit Absicht auf dem Kopf stehend verpasst wurde 😦

Wenn ich nicht auch einen netten Brief mit dem Buch bekommen hätte, wäre ich vermutlich nich so schnell ans Lesen gegangen. Und ich habe doch noch Einiges neue über unser Bildungssystem erfahren, obwohl es ja hier regelmäßig Artikel dazu gab (wobei mir der mit am Besten gefällt: Der heimliche Lehrplan die Schulpflicht betreffend). Genug der Vorrede, hier nun die Rezension

ANTONIO QUANTO <Eltern wissen das nicht> -Kundenrezension einer Mutter (bei amazon)-

Der Titel hat mich angesprochen. Ich wurde hineingenommen in ein leicht lesbares, fiktives Gespräch, zu dem der Bundeselternrat eingeladen hat. Zwischen dem Referenten Dr. Antonio Quanto und den interessierten Eltern entwickelt sich ein Dialog über den “blinden Fleck” im Bildungssystem, der auch anderen Eltern die Augen öffnen könnte, — und auch Lehrern und hoffentlich auch Bildungspolitikern.

Drei Aspekte sind für mich neu:

  1. Es sind dies die zwei Prinzipien, die Dr. Quanto in die Diskussion einführt.
    Er nennt sie das “maskuline Bildungsprinzip” und das “feminine Bildungsprinzip”. Mir wurde plötzlich klar, dass gerade der Leistungsdruck, unter dem unsere Schulkinder leiden, der aber auch uns Eltern – als sog. “Hilfslehrer der Nation” – manches Mal zur Verzweiflung bringt, die Folgen eines maskulin orientierten Schulsystems sind. Wenn das Schwergewicht in der Schule auf der Beurteilung der Leistungen liegt und die Schulbildung im Hinblick auf Sozialkompetenz und Selbstkompetenz jede Menge Defizite aufweist, – ist das auf ein maskulin orientiertes Wertesystem zurückzuführen.
  2. Der zweite – für mich neue Aspekt – zeigt mir zum ersten Mal, wie die PISA-Studie als Ausdruck des maskulinen Prinzips eine Schulbildung verhindert, in der unsere Kinder auch in ihrer Persönlichkeit ernstgenommen und gefördert werden.
  3. Als dritten Aspekt und Lösung bietet Dr. Quanto die Grundlage eines jeden Bildungsprozesses, nämlich die “Anatomie des Selbst” nach Sören Kierkegaard. Er stellt sie in anschaulicher Form und in einer Sprache dar, die alle verstehen können.

Dieses Buch regt auf neue Weise zum Nachdenken über unser Schulsystem an und geht m. E. über die bereits bekannte Kritik an unserer Schulbildung hinaus.
Die tieferen Ursachen und historisch begründeten Bildungsprinzipien sind mir als betroffene Mutter besonders deutlich geworden und ich stimme mit dem Autor darin überein, dass die Bildung der Zukunft als Synthese von maskulinem und femininem Prinzip ganzheitlich sein muss, also integral.

Ich hoffe sehr, dass die verantwortlichen Bildungsexperten sich von den Thesen des Autors ansprechen lassen, – mit wachem Bewusstsein und offenem Herzen. Ich vertraue darauf, dass der Quantensprung in der Schulbildung bevorsteht und die Vorschläge des Autors für eine Bildungsrevolution Eltern und Elternvertretungen aufrütteln. Ich bin überzeugt, dass die bisherigen Bemühungen, mit denen in freien Schulen experimentiert wird, ein Schritt in eine integrale Zukunft sind und den Erfordernissen des dritten Jahrtausends gerecht werden.

Etwas befremdlich wirkt in unseren Tagen des Genderismus die Unterscheidung von maskulin und feminin. Der Autor führt uns Anfangs in die Weiterlesen …

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Werden wir in einen totalitären Staat gegendert?

Dezember 19, 2016 26 Kommentare

Ich habe in diesem System viele Jahre verbracht. Ich habe dieses System unter allen Gesichtspunkten untersucht und kann keinen Gewinner dabei ausmachen als diesen: einen modernen säkularen Staat, der seine Bürger allmählich umformt, damit sie ein totalitäres System akzeptieren.
Ein Schwede, der seine Kinder zuhause erzogen hat (Zitiert von Prof. W. Leisenberg).

Ich beobachte seit Längerem das, was uns mit dem Genderismus an neuer Ideologie ohne den Weg über unsere Parlamente in unsere Bildung hinein schwappt, mit sehr gemischten Gefühlen. Nun scheint uns der Mensch formbar, sonst würden wir ihn in die Schule schicken (müssen: Schulpflicht in D!). Der Genderismus geht allerdings soweit zu behaupten, dass Mensch, wenn er auf die Welt kommt, wie eine weiße Leinwand ist, und er beliebig bemalt werden kann, konstruiert, wie es im Konstruktivismus heißt. Demnach seien alle Rollen, die wir heute sehen, durch unsere Kultur gegeben. Und weil das so ist, könnten auch alle anderen Rollen eintreten.

Prof. W. Leisenberg kritisiert diese Gender-Ideologie, und schaut ,wie ich finde nachvollziehbar, hinter das wahre Ziel des Gender Mainstreamings, der Zerstörung von Indentität durch Verhinderung von Bindung, ohne die ein zuträgliche Bildung nicht möglich sei:

 

Über unsere geistig gelähmte Gesellschaft …

Oktober 29, 2016 10 Kommentare
Provokativ quergedacht: Ist es so, dass Jene, die ein arbeitsloses Einkommen beziehen (z.B. Rentner, „reiche“ Erben, Kinder, nicht-arbeitende kinderlose Ehepartner) in der Regel nichts in die Gemeinschaft einbringen?
Wenn dem so ist, wäre dann die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens, in dem Jeder das einbringen wird, was er kann und ihn begeistert, widerlegt?
Oder ist es doch eher so, dass sich diese Menschen in Projekten engagieren, die die Gemeinschaft voran bringen, sei des bei Nachhilfen für Schüler, bedürftige Menschen zu unterstützen, oder Spenden zu sammeln?
Wenn dem so wäre, würde dies die These für die Praktikabilität des #BGE unterstützen.
Oder würde Mensch dann nicht doch weiter in einer Lethargie des Tuns hängen bleiben, weil der notwendige Drang zur Bewegung ausbleibt?
In dem folgenden Beitrag stellt Stefan Böhme seine interessanten Gedanken u.a. zum Meinen und Denken, einem Schul- und Studiensystem, das wie der Staat mit seiner Politikerkaste bevormundet und den Menschen am Ende in seinem potentiellen Tatendrang lähmt, vor. Dabei sein mir wichtigster Spruch:

Es braucht Freiheit, WAS zu lernen ist!

Aber bildet Euch wie immer Eure MEINung, auch wenn Stefan sagt, dass dies kein korrektes Denken wäre …:

 

 

Ausstieg aus der Megamaschine

Oktober 22, 2016 20 Kommentare
Daniel Scheidler - Autor und Dramaturg

Daniel Scheidler – Autor und Dramaturg

„Erziehung nach meinem Plan umgesetzt zu sehen, wird so erfolgreich sein, wie eine automatische Maschine zu betrachten.“, so  Johann Amos Comenius – Vater der modernen Pädagogik im 17. Jahrhundert – hatte dabei die Druckerpresse vor Augen, mit der man Schüler gerade zu mit [In-FORM-ation] bedrucken kann.

Eltern versuchen ihre Kinder schon im Vorschulalter für den globalen Wettbewerb zu positionieren, die Apple-Watch misst non-stop die Biodaten und übermittelt sie nach Kalifornien. Das Leben nimmt zusehends den Charakter eines Wettrennens gegen die Zeit, gegen die Konkurrenz, gegen den Rest der Welt an. Im Zeitalter des Neoliberalismus werden die klassischen Disziplinarinstitutionen – Militär, Schule, Lohnarbeit – durch den vorauseilenden Gehorsam einer verinnerlichten Selbstdressur ergänzt. Freudvoll, mühelos und authentisch soll es auch noch sein. So erleben wir eine umfassende Glücks- und Zufriedensheitssimulation bei gleichzeitiger innerer Implosion. Die besondere Tragik dabei: Die globale Megamaschine, für die sich Menschen zu optimieren versuchen, ist selbst dabei zu implodieren. Finanzcrashs, Klimachaos, zerfallende Staaten: Die Wohlstandsinseln schrumpfen und der Kampf intensiviert sich. Um aus dem Wahnsinn auszusteigen, müssen wir nicht nur uns selbst therapieren sondern auch das größere System, das uns verbindet. Es ist höchste Zeit für einen Ausstieg aus der Megamaschine.

Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie in Frankfurt/M. hat Fabian Scheidler (auf Wikipedia) am 23.9.2016 einen mehr als hörenswerten Vortrag zum „Ausstieg aus der Megamaschine“ gehalten. Er bringt vorne weg einen geschichtlichen Abriss von 6.000 Jahren barbarischer Herrschaft, auf die Herrschaft über die Natur und die Tyrannei des linearen Denkens, auf das unsägliche Gehorsamtrimmen in unserer Schule ein (siehe auch Ausbildung 2.0), auf die Grenzen des Systems, und wie wir aus dieser Megamaschine (Buch: Das Ende der Megamaschine: Geschichte einer scheiternden Zivilisation) aussteigen können.

Dem Vortrag ist sehr angenehm zu folgen, Danke dafür:

 

Die Aufgabe eines wirklichen Lehrers …

September 3, 2016 57 Kommentare

Die Aufgabe eines wirklichen Lehrers,
ist nicht die eines Schäfers,
der seine Schützlinge nur,
wie dumme, brave, blökende „Schafe“
in einer Herde, in Hürden gehalten,
eingeengt, eingepfercht,
von „Hunden“ bewacht und getrieben,
(angeblich von „Wölfen“ geschützt und geschont)
über Wiesen und Felder geführt,
deren „gebotener“ Inhalt
als „einziges“ Futter zu fressen ist,
damit sie all alle schön dick und fett werden,
damit sie regelmäßig geschoren werden können,
damit sie genützt >>> gehetzt >>> gebraucht >>> werden können,
damit man sie dann auch ermahnt = bzw. „ermuntert“
unentwegt weitere Schäflein in die Welt zu setzen,
die man auch „erziehen“ = züchten kann,
um dann auch beizeiten abgeschlachtet zu werden,
oder wenn veraltet,
geschlaucht, verbraucht, entkräftet, verachtet
dann aussortiert, entsorgt und verscharrt zu werden.

Die Aufgabe eines gewissenhaften Lehrers
ist nicht zu entleeren, nicht zu entfernen,
nicht zu verhindern, nicht zu verneinen,
sondern sich mit den Schützlingen
als Gemeinschaft zu vereinen.

Die Aufgabe eines Lehrers
ist zu begeistern, anzuspornen,
zu probieren, zu experimentieren, zu testen, zu meistern,
das Geheimnisvolle zu enthüllen
und die Leere zu füllen,
den Hunger und Durst der Neugierde
und des Lernwillens zu erwecken,
zu befriedigen und zu stillen.

Die Aufgabe eines wahren Lehrers Weiterlesen …

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