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Posts Tagged ‘schulden’

Über den Meister deiner Seele …

Wenn eine Nation tief im Schuldenmorast versunken ist und keinen Ausweg mehr sieht, wenn sie durch immer grössere Ausgaben immer tiefer darin versinkt und damit nicht mehr aufhören kann, dann muss die für die Finanzen zuständige Behörde zum einen als allwissend gesehen werden und man glaubt ihr aufgrund einer überzeugenden Führungspersönlichkeit. Da gibt es keinen anderen Weg, um in diesem Stadium der Entwicklung Panik und Krise zu vermeiden. Diese Person oder Personengruppe, die in Wirklichkeit den Kreditfluss kontrolliert, ist dann dein Herr und Meister, der Meister all deines materiellen Besitzes, der Meister deiner Seele.

Diesen Spruch soll Alan Greenspan (geb. 1926), US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, 1987 – 2006 Vorsitzender der US-Notenbank (Federal Reserve System), 2004 gebracht haben. Leider finde ich das Original nicht. Wenn Jemand weiß, wo genau er das gesagt haben soll, gerne genommen!

Über das obige wahre(?) Wesen des Bankgewerbes hören wir in diesem interessanten Ausschnitt aus dem Film ‚The International‘:

Und auch Jean Ziegler hatte dazu was zu sagen:

Swiss Jean Ziegler, UN special rapporteur of the commission on human rights on the right to food, speaks at a press conference at the United Nations building in Geneva, Switzerland, Thursday, March 31, 2005. Ziegler spoke about his report on the right to food in the world to the commission on human rights. The 61st session of the UN Commission on Human Rights takes place from March 14 until April 22, 2005. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Nachtrag vom 10.02.218:

Auf meine Frage nach einer Quelle des obigen Zitats bekam ich reichlich mehr Stoff zum Thema, wie das mit dem Bankenwesen und der Souveränität verschuldeter Staaten aussieht: Weiterlesen …

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8. GEBOT des Rechtssytems – Du sollst das Geld nicht anbeten, Du sollst sein wahres Geheimnis lüften

mp hans xavier meier - Mensch

mp hans xavier meier – Mensch

Und weiter geht es im Reigen der 10 Rechtssystemgebote, niedergeschrieben von hans xavier meier, deren Nutzung aus dem System herausführen kann, Nicht-Anwendung von Willkür und die Macht des Faktischen vorausgesettz. Jene, die sich zuvor noch über die sieben ersten Gebote informieren wollen: 1. Gebot, 2., 3., 4., 5., 6., 7.. Und los geht`s, aber Achtung, es braucht vertiefende Lektüre …:

8. GEBOT – Du sollst das Geld nicht anbeten, Du sollst sein wahres Geheimnis lüften

„Edler Quälgeist, jetzt hast Du mir arg zugesetzt. Mein Weltbild ist bis ins Mark hinein erschüttert. Du musst Dich nicht wundern, wenn ich Dir sage, dass ich einen Saunabesuch diesem Albtraum vorgezogen hätte. Jetzt wirst Du doch bald zu einem glücklichen Ende kommen, oder? Wer weiß, ob ich jemals wieder einschlafen möchte, wenn Du mich weiter so erschreckst. Und Du hast außerdem sehr gespart mit praktischen Lösungen, um die ich Dich eingangs gebeten hatte…“

„Schweig still, elender Tropf, Kritik ist nicht, wonach ich strebte. Er wird doch nicht im Traume glauben, dass ich ihm seine Dokumente vorkaue, damit er nichts versteht und alles auf mich schiebt, wenn er scheitert. Wenn er seine Freiheit wiedererlangen möchte, dann wird er höchstpersönlich aufwachen und etwas unternehmen müssen. Nicht länger darf er sich äußern, als wäre er die dritte Presswehe eines Waschlappens. Ich untersage es ihm! Heiliger Strohsack und potzblitz! Wie vermag ich es nur, seinen niederen Verstand wachzurütteln? Ich versuche es mit dem Thema Geld, das wird ihn bestimmt aufregen…“

Ein gesetzliches Zahlungsmittel ist ein Märchen, das wertloses Papier beschreibt, mit dem öffentliche Staatsangestellte ein Nutzungsrecht wahrnehmen, um Ihre „Bezahlungen“ vorzunehmen. Die Euro-Scheine selber gehören einer Privatfirma, der Europäischen Zentralbank (EZB). Wer hat das neue Auto gekauft? Ein Haufen Euro-Scheine. Wem gehören sie? Der EZB. Wem gehört das Auto? Natürlich der EZB! Es wurde mit ihrem Eigentum erworben! Fremdes Eigentum hat unsere Anschaffung bezahlt.

Wer hätte das vermutet?

Dem niederen Volk gehört rein gar nichts, es besitzt nur Weiterlesen …

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Postkapitalismus: kann uns eine Energie-Währung aus den Krisen führen?

November 1, 2016 33 Kommentare
Geld (Foto: common)

Geld (Foto: common)

Die Finanzkrisen haben mich spätestens seit der Eskalation in 2008 dazu gebracht, meine Weltbilder in Frage zu stellen. Das führte dazu, dass ich Ende 2010 diese Blog anfing, um mich mit vielen Systemfragen zu beschäftigen. Und so ist auch das Geldsystem reichlich beleuchtet worden, was in einen Übersichtsartikel mündete: Alles was wir über die Finanzkrise und das fehlerhafte Geldsystem wissen sollten und können …, dazu kam die Erkenntnis, dass sich Kennedy wohl zu weit gewagt hat (siehe den fünftmeistgelesenen Artikel des Blogs), und dass es den Römern auch nicht anders erging, als uns heute (siehe). Nun hat Manfred Gotthalmseder (Facebook-Profil) einen Vorschlag unterbreitet, wie sich Mensch wieder aus den Fängern dieser Systematik befreien kann. Ob das klappen kann? Aber schaut wie immer selbst:

Wie sich verschuldete Staaten durch eine Energie-Zweitwährung von der Macht des Finanzsektors freispielen und eine Kreislaufwirtschaft einleiten können – (Quelle)

Alle Währungs- und Wirtschaftscrashs haben eine gemeinsame Ursache: Die Gläubigeransprüche erweisen sich in Summe als unerfüllbar.

Eine kleine Fabel versinnbildlicht, wie es immer wieder dazu kommen kann: Stellen wir uns vor, Eichhörnchen würden unser Geldsystem einführen. Sie würden im Sommer jene, die weniger ertragreiche Territorien haben, durchfüttern und sich von ihnen Schuldscheine unterzeichnen lassen. Statt Nüsse zu vergraben, sparen sie jetzt diese Scheine. Im Winter, also in der Krise, treten sie nun mit diesen Scheinen an die Schuldner und fordern von ihnen Nüsse.

Auch in unserem Geldsystem sind die Vermögen der Einen die Schulden der Anderen. Aber muss das so sein? Die Eichhörnchen hätten die Nüsse auch in ein gemeinsam bewachtes Lager bringen können, und hätten Anteilscheine an diesem Lager erhalten. Diese Scheine wären für das Sparen brauchbar gewesen, denn sie wären durch einen realen Sparvorgang gedeckt gewesen und nicht bloß durch leere Versprechen.

In diesem Text soll gezeigt werden, dass sich unsere Form des Geldes zwar für Transaktionszwecke und Vorfinanzierungen, aber nicht für Sparvorgänge eignet. Sparer sind in dem System Gläubiger. Nehmen die Sparvermögen überhand, so steigen spiegelbildlich auch die Schulden, bis die Wirtschaft und der Staat an ihre Kreditwürdigkeitsgrenze geraten. Um die Wirtschaft wieder zu Investitionen zu befähigen, müssten die Schulden und somit auch die Gläubigeransprüche in Summe abnehmen. Aber das ist in diesem Wirtschaftssystem noch nie sinnvoll gelungen! Weiterlesen …

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„Der Sklave schafft sich seinen Herrn selbst“

Der aufrechte Mensch (Foto: Wikipedia)

Der aufrechte Mensch (Foto: Wikipedia)

Staatsbürger kann immer nur eine PERSON sein, kein Mensch, denn der Mensch ist nicht rechtsfähig und alle Menschen sind vor (davor) dem Gesetz / Verfassung gleich. Nach (danach) dem Gesetz / Verfassung sind es keine Menschen mehr, sondern PERSONEN.
Quelle: Wer oder Was bist Du?

Wir hatte hier immer wieder mal rechtliche Aspekte rund um das Staatswesen, speziell der BRD (Beispiel), Stichwort Staatenlosigkiet, beleuchtet, und auch gesehen, wie Bewegungen wie zum Beispiel die Freemen (Beispiel Joe Kreißl) sich aus dem Staatskonstrukt mit mehr oder weniger gutem Erfolg versuchen zu entziehen. Einer der es versucht hat und seine Konsequenzen aus seinem Scheitern gezogen hat, ist Alexander Schröpfer, u.a. Betreiber des Blogs Bewusstscout – Wege zu Deinem neuen Bewusstsein, der mir schon seit Längerem immer wieder inspiriert. In seinem Zwiegespräch mit Jo Conrad über seine aktuellen Erkenntnisse stellt er unter anderem fest:

Der Sklave schafft sich seinen Herrn selbst.

Alexander akzeptiert inzwischen die Tatsache, dass das Staatskonstrukt existiert und die Menschen darin ihre Rolle (=PERSON) spielen.

Und jetzt tauchen wir mal so richtig ein in das Verständnis unserer Rechtssystematiken!!

Recht ist gegenüber der Wahrheit.

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