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Posts Tagged ‘Schmetterling’

Darüber, warum Geburtswehen notwendig sind …

Dezember 5, 2018 22 Kommentare

Foto: Ausschnitt aus einem Foto von Wolfgang und Susanne „Federleichte“

Ein kleiner Junge beobachtete einen Schmetterling dabei, wie sehr sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus seinem Kokon zu schlüpfen.

Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien. Da bekam der Junge Mitleid mit dem Schmetterling, ging in die Küche, holte ein kleines Messer und weitete vorsichtig das Loch im Kokon, damit sich der Schmetterling leichter befreien konnte.

Der Schmetterling entschlüpfte nun sehr schnell und sehr leicht. Doch was der Junge dann sah, das erschreckte ihn doch sehr:

Der Schmetterling, der da entschlüpfte, war ein Krüppel!

Die Flügel waren ganz kurz und er konnte nur flattern aber nicht richtig fliegen. Da ging der Junge zu seinem Nachbarn, von dem er wusste, dass er Biologe ist, und fragte diesen:

„Warum sind die Flügel so kurz und warum kann dieser Schmetterling nicht richtig fliegen?“

Der Biologe fragte ihn, was er denn gemacht hätte.

Da erzählte ihm der Junge, wie er dem Schmetterling geholfen hatte, leichter aus dem Kokon zu schlüpfen.

„Oh je, das war das Schlimmste, was du für ihn tun konntest. Diese enge Öffnung zwingt den Schmetterling, sich mit allen seinen Kräfte zu bemühen hindurchzukommen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem noch nicht fertigen Körper herausgequetscht, und wenn er so au dem Kokon geschafft hat, dann kann er auch fliegen.

Weil du ihm geholfen hast und den Schmerz ersparen wolltest, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber langfristig zum Krüppel gemacht.“

***

Wir brauchen manchmal den Schmerz, um uns entfalten zu können – um der oder die zu sein, die wir sein können.

Das Wort NOTWENDIG trägt es in sich:  Die NOT hilft, sich zu WENDEN, die Entwicklungschance zu greifen, die sich uns bietet …

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Gesellschaftliche Umgestaltung und der „Schmetterlings-Effekt”

Foto: Ausschnitt aus einem Foto von Wolfgang und Susanne "Federleichte"

Foto: Ausschnitt aus einem Foto von Wolfgang und Susanne „Federleichte“

… Stattdessen werden sie als Störenfriede attackiert, Zerstörer der selbstzerstörerischen Gewohnheiten der alten Gesellschaft (der Puppe), die für eine oberflächliche Betrachtung als das „gute Leben” erscheint. Im Extremfall werden die Störenfriede getötet. Kennedy, King, Gandhi, Rizal, Bonifacio, Javier, Aquino, und andere wurden getötet, weil sie eine Gefahr für das System darstellten. Das Auto-Immunsystem der alten Gesellschaft versucht, die Visionäre los zu werden.

Diese gewalttätigen Reaktionen können jedoch das Auftauchen von immer mehr „imaginalen” Individuen in der Gesellschaft nicht verhindern. Bald bilden diese Original: „They resonate at a different frequency.” gemeinsam die vielfältigen Bewegungen, die für eine bessere Gesellschaft kämpfen – die Umweltbewegung, die Bewegung für ökologische Landwirtschaft, die Jugendbewegung, die Frauenbewegung, die Bewegung der indigenen Völker, die der städtischen Armen, die weltweite Demokratiebewegung, die Bewegung für eine neue Erziehung, die spirituelle Bewegung und so weiter.

Fundstelle: Gesellschaftliche Umgestaltung und der „Schmetterlings-Effekt”


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Sollten wir die Goldene Regel besser erneuern in “Strebe nach deinem Glück und teile es”?

März 14, 2012 24 Kommentare

Glück ist wie ein Schmetterling.

Nana Mouskouri singt ein schönes Lied, aber was verstand sie von Glück und Schmetterlingen?

Beginnen wir mit dem „Glück“. Ein Sechser im Lotto – Glück gehabt? Die Folge des Geldsegens muss nicht mal anhaltende Freude bedeuten. Und wie verhält es sich mit dem Glück in der Liebe? Wenn sich mit Liebe Glücklichsein verbindet, scheint beides in der Gesellschaft nicht weit verbreitet zu sein.

Glück, das glaube ich, gönnt man den mit Erbsünde beladenen Menschen nicht – und führt sie statt dessen in Versuchung. Das bestätigt in gewisser Weise das Postulat der Erbsünde.

Schmetterlinge sind einfach nur wunderbar, und es fällt mir zugegebenermaßen nicht leicht, sie in die Ordnung der Tiere zu stecken. Jedenfalls entwickeln sie sich über ein befruchtetes Ei zu einer Raupe, die sich verpuppt und sich zu einem Schmetterling transformiert. Ist er geschlüpft, beginnt er ein friedvolles Dasein, flattert von Blüte zu Blüte und muss sich nur seiner so genannter Fressfeinde erwehren, und ist dann bestrebt, die Generationenfolge aufrecht zu erhalten.

Glück ist wie ein Schmetterling. Es entpuppt sich, wenn die Bedingungen stimmen. Versuchen wir gemeinsam, nach diesen Bedingungen zu suchen, um das Geheimnis des Glücks zu lüften und uns und die Welt mit vermehrtem Glück reicher zu machen.

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