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Posts Tagged ‘Scharmintelligenz’

Umgang mit „unbequemen“ Themen …

Ich hatte in letzter Zeit immer mal wieder Themen aufgegriffen und zum Draufrumkauen angeboten, bei denen ein regelrechter Shitstorm auf mich herniedergegangen ist. Aus Frust schrieb ich gestern auf Facebook:

Ich gebe die Hoffnung auf, dass die Menschheit noch aus ihrem Sklavendasein erwachen wird.
Sobald Mensch die vorgegebenen Grenzen hinaus denkt und „erforscht“, findet er sich in der Schublade „Verrückter“ wieder und wird gemieden wie ein Aussätziger.
Warum soll es nicht möglich sein, Themen wie außerirdische Besucher, Freie Energie oder die Möglichkeit einer flachen Erde nüchtern und sportlich zu diskutieren ohne eine endgültige Stellung dazu einnehmen zu müssen?
Als ich mein Physikstudium antrat, war das erste, was wir lernten: „Alles, was Ihr hier vorgestellt bekommt, sind Modelle, die auf den bisher bekannten Fakten aufbauen. Da wir aber nur wenig von dem wissen, was an Möglichkeiten vorhanden ist, müsst Ihr jederzeit bereit sein, Neues in Betracht zu ziehen, und Altes dann gehen zu lassen.
Nun war ich schon immer ein Freigeist und Science Fiction hatte mir stark angezogen. So bin ich auch heute, wo es stramm auf die 60 zugeht, immer noch gerne bereit, mir die Grenzwissenschaften anzuschauen und auszuloten, ob es nicht noch mehr und anderes gibt, als uns seitens des Mainstreams vorgesetzt wird. Und gerade in Zeiten, in denen das Wort Lügenpresse aufgrund mannigfaltiger Entlarvungen wieder die Runde macht, erscheint es mir doch gegeben, unsere Geschichte und Modelle zu hinterfragen.
Dass aber schon die Zuwendung hin zu einem besonderen Thema gleich einen Shitstorm auslöst, zeigt mir, dass wir noch immer im tiefsten Mittelalter steckten, wo ein Galilei (sorry, ich bin sicher keiner) gerade noch die Kurve bekam, um nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden.
Der heutigen Scheiterhaufen sieht dann so aus, dass Freunde zeigen, dass sie eben nicht Freunde sein können, weil andere Freunde sage, wenn Du diesen Spinner nicht entfernst, sind wir keine Freunde mehr.
Ich finde das sehr schade, könnte doch in einem gemeinsamen, auf Achtsamkeit basierenden Dialog Neues entstehen. Wenn aber die kognitive Dissonanz bei entsprechend kulturell programmierten Themen so extrem zuschlägt, dann braucht die Menschheit wohl doch noch etwas länger auf dem Welt in die Liebe, in der kein Kleinkrieg mehr geführt wird, nur weil man mal aus der Reihe denkt …

Zur Motivation, warum die freimütige Diskussion um solche Themen eher als kritisch betrachtet und damit zu verurteilen ist, dazu schreibt Barry Jünnemann, mit dem ich schon einige Interviews führen konnte und hier auf dem Blog gepostet hatte: Weiterlesen …

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