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Posts Tagged ‘Rudolf Steiner’

Darüber, wie ein neues Denken unsere versklavte Gesellschaft in eine soziale Gemeinschaft transformieren kann …

Ich habe mal wieder einen tollen Vortrag gefunden, der uns einen Weg aufweist, unsere kranke Gesellschaft wieder zu gesunden. Die hier vorgestellte Lösung ist schon über 100 Jahre bekannt und war fast vom deutschen Kaiser und dann vom ersten politischen Nachfolger übernommen worden, wenn die Führer des Militärs nicht dazwischen getreten wäre. Es geht um die soziale Dreiteilung der Gesellschaft nach dem Anthroposophen Rudolf Steiner, und um nicht mehr als ein völlig anderes Denken um das Wesen des Menschen und der Gesellschaft als sozialer Organismus.

Axel Burkhart zeigt auf, dass sowohl der Kommunismus als auch der Kapitalismus am Materialismus kranken. Der Materialismus sieht den Menschen als pure biologische Maschine. Rudolf Steiner dagegen sah den Menschen wie die frühen Christen als ein dreigliederiges Wesen mit Körper, Geist und Seele. Und weil er den Menschen so sah, betrachtete er auch die Gesellschaft als dreigliederigen sozialen Organismus.

Kopf, Herz und Hand nach Rudolf Steiners sozialen Dreigliederung

Soziale Dreigliederung

Die drei Teile der Gesellschaft sind autonom, und sind dennoch miteinander eng verzahnt:

Die Wirtschaft ( entspricht dem menschlichen Körper) hat nur zur Aufgabe, die materiellen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Sie hat sich allein um die Produktion, die Verteilung und dem Verbrauch von Gütern zu kümmern. Politisierender Lobbyismus hat in der Wirtschaft nichts zu suchen.

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Gibt es die Reinkarnation doch?

Der Tod ist nicht der Untergang, der alles aufhebt und zerstört, sondern eine Wanderung und der Beginn eines anderen Lebens, welches ein Ende nicht hat.
Marcus Tullius Cicero, römischer Philosoph, Schriftsteller, Politiker und der berühmteste Redner Roms und Konsul

Bisher war das Thema Seelenwanderung für mich eines aus dem Reich der Science Fiction, Mystik oder Esotherik. Da ich im katholischen Glauben aufgewachsen bin (nicht streng), kam in meinem christlichen Weltbild das erneute Reinkarnieren der Seele nicht vor. Nach meiner Kommunion war mir klar, dass dieses „komische“ Konstrukt einer Religion mit zürnendem Gott und allwissendem, immer Recht-habenden Papst als seinen Vertreter auf Erden für mich wenig akzeptabel vor. Ich sah mich dann besonders auch nach meinem Physikstudium lange als Atheisten. Nach über vier Jahren des Schreibens und Hinterfragens vieler anderer Glaubenssätze finde ich mich im letzten Jahr als Agnostiker, also einem, der sich etwas Schöpfendes vorstellen kann, aber keiner Religion anhängt.

In letzter Zeit habe ich allerdings immer mehr Hinweise darauf bekommen, dass die Idee der Seelenwanderung gar nicht so abwegig ist, das auch im Kontext unserer aktuellen These:

Der Sinn des Lebens könnte sein, zu mehr Erkenntnis des Gesamtbewusstseins des Schöpfers beizutragen.

Hier steckt zwar noch nicht direkt die Idee der Reinkarnation drin. Jedoch wäre es denkbar, dass das Unbewusste (Seele?) nach einem Aufenthalt wo auch immer in einen neuen Körper gelangt, dabei mit einem „frischen“ Geist (Bewusstsein) versehen wird, um sich so als ein am Ende zuträgliches Wesen Schritt für Schritt weiterentwickeln zu können. Soweit waren meine Gedanken, bis ich mich dann in weitere Texte vertieft habe. Angefangen wie immer habe ich mit einen Blick ins Wikipedia. Und es gab dabei mal wieder eine Menge Ahs und Ohs für mich.

Sowohl im Hinduismus als auch Buddhismus ist die Idee der Reinkarnation ein fester Weiterlesen …

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