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Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt

Ich hatte diese Wochen einen Anruf von Erich Feldmeier erhalten, da er mich zum Thema Kooperation anstatt Konkurrenz wahrgenommen hat und sich mit mir austauschen wollte. Kurz zuvor hatte ich ihn als Author eines Artikels ausgemacht, der eine weitere Erklärung dafür bietet, dass unsere Welt derzeit in die falsche Richtung zu marschieren scheint (wieder Resonanz)(die andere Erklärung: Psychopathen). Er sieht durch die aktuelle Kultur der Elbogengesellschaft, dass die schnell entscheidenden Lauten sich besser durchsetzen als die stillen, sorgfältigen Denker, und sich so die schlechteren Ideen in der Welt verbreiten.

Aber lest selbst seine Buchrezension zu Susan Cains Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt, Riemann-Verlag 2011, veröffentich auf der empfehlenswerten Plattform Geist und Gegenwart.

<<<<<<< Beginn des Textes von Erich Feldmeier >>>>>>

Das Grandiose an diesem Buch ist, dass es Susan Cain geschafft hat, eine überwältigende Fülle an neuesten Forschungserkenntnissen und wissenschaftlichen Argumenten in Alltagssprache und -Szenarien zu übertragen. Wer dieses triviale, ‚amerikanische‘ nicht mag, sollte sich trotzdem nicht irritieren lassen. Das Buch ist eine Meisterleistung mit weitreichender Bedeutung.

Das Buch beginnt mit einem Zitat von Allen Shawn: „Ich denke daher, dass die Erde Sportler, Philosophen, Sexsymbole, Maler und Wissenschaftler braucht… Sie braucht Menschen, die ihr Leben der Fragestellung widmen, wie viele Wassertröpfchen die Speicheldrüsen von Hunden unter bestimmten Umständen absondern, und sie braucht Menschen, die die flüchtige Impression von Weiterlesen …

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: , ,
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