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Posts Tagged ‘Ressourcen’

Ein Plädoyer für ein neues soziales System

August 14, 2019 9 Kommentare

Naturvölker sind unermesslich reich, es mangelt an nichts – bis sie vom Kapitalismus entdeckt werden …

Marietta Weiser 

Der folgende Beitrag wurde von Denkdeinding auf Facebook gepostet, und wer er bedenkeswerten Inhalt trägt, stelle ich ihn auch hier Mal ins Regal:

Ein Plädoyer für ein neues soziales System

Wir Menschen werden geboren als warme, authentische, unprogrammierte Wesen. Wir sind alle frei von Vorurteilen, haben keine Zugehörigkeit, keine Rasse, keine Religion. Wir sind einfach nur Menschen. Es beginnt dann mit einem Namen und einer uns aufgezwungenen Zugehörigkeit, welche uns letztlich zu einer “Person” macht.

Ab da beginnt schon unser abweichendes Verhalten zu unserem natürlichen Ich. Unsere Eltern leben uns eine Religion vor. Wir werden einer Rasse zugeteilt. Die Schule vermittelt uns vereinheitlichtes Wissen. Wir werden nicht zu Allroundern erzogen, sondern auf etwas spezialisiert.

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Auf jeden Fall mehr Arbeitsplätze!

September 7, 2016 24 Kommentare

karriereleiterEs ist ein wenig frustrierend.

Ich glaube, wenn ich noch einmal höre wie jemand, der den Kapitalismus kritisiert, die Zerstörung der Welt kritisiert, den Raubbau und die Ausbeutung kritisiert im nächsten Atemzug beklagt, wie irgendwo irgendwem Arbeitsplätze verloren gehen, dann muss ich den oder die leider verprügeln.

Nein, ich werde es vermutlich nicht tun. Aber mal ganz ehrlich, liebe Leute, ist 2+2 denn immer noch eine so furchtbar komplizierte Sache, dass man sich dem nicht mal einen flüchtigen Gedanken lang widmen kann? Oder ist die Flüchtlingsproblematik mittlerweile so präsent, dass auch flüchtige Gedanken bei uns in Fluchtgedanken umschlagen?

Wenn wir einen gesellschaftlichen Umschwung wollen, hin zu einer gerechten, sozialen und nachhaltig geführten Welt, dann brauchen wir definitiv NICHT mehr Arbeitsplätze. Zumindest nicht generell. Wir brauchen vielleicht mehr Krankenschwestern, Altenpfleger, so Leute halt, aber wir brauchen nicht mehr von allem in jedem Bereich.

Das ist keine Lösung, wovon ihr da labert, dass ist Teil des Problems! Ein elementarer Teil des Problems ist, dass wir in einem System leben, in dem trotz überpotenter Produktivität Einkommen an einen Arbeitsplatz gekoppelt ist und ein noch elementarerer Teil des Problems ist, dass viel zu viele Menschen das auch in ihrem Kopf fest miteinander verschweißt haben. Und da mitzurudern, dass wird diese Probleme nicht angehen, geschweige denn lösen.

Wofür zum heiligen Waldwieseneber brauchen wir mehr Arbeitsplätze? Gibt es irgendeinen Alltagsartikel den ihr im Supermarkt nicht zuverlässig und regelmäßig bekommt? Habt ihr je keine Milch mehr bekommen, weil nicht genug nachproduziert wurde? Selbst wenn ihr ausnahmsweise mal 2 Märkte aufsuchen musstet? Oder keine Batterien für euren Vibrator oder eure (Vibratoren-) Fernbedienung? Oder keinen neuen Memory-Stick? Wo bitte herrscht denn Mangel, der dringend durch weitere Kapazitäten abgedeckt werden müsste (abgesehen von bereits erwähnten “zwischenmenschlichen” Berufen etwa)?

Im Gegenteil, schon jetzt sind Unmengen an Arbeitsplätzen völlig sinnfrei und überflüssig (siehe: sinnlose Arbeit), zum Teil gesellschaftlich weit eher schädlich, als nützlich. Jeder Arbeitsplatz etwa erfordert in irgend einer Weise Weiterlesen …

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Gab es schon einmal „Riesen“ auf diesem Planeten?

August 13, 2016 5 Kommentare

Wir leben auf einem großen Haufen von Abbraum.
Fazit nach einem Blick auf viele unserer Landschaftformationen

Devils Tower  National Monument in USA (Foto: Wikipedia)

Devils Tower National Monument in USA (Foto: Wikipedia)

Ich möchte gerne eine Video-Arbeit vorstellen, die gerade im Netz die Runde macht. Sie reiht sich in die These, dass unsere Geschichte verfälscht dargestellt wird. Wir sehen in diesem Video mit dem irreführenden Titel „There are no forests on earth!“ eine große Reihe an Bildern von riesigen Artefakten, die darauf schließen lassen, dass es einmal riesige Bäume und Wesen gegeben haben muss, aber auch ausgedehnten Abbau von Ressourcen in großem Maßstab. Mal wieder wirken lassen und mitnehmen, oder einfach im Regal liegen lassen. Die übersetzte Version:

Die Originalversion:

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kosmische Betrachtung … kriminell organisierter Ressourcen-Diebe

September 8, 2014 68 Kommentare

Ich möchte nochmals einen Artikel von Sven Möbius bringen, da er unsere Betrachtungen, was hier auf Erden schief läuft, unter einem kosmischen Prinzip diskutiert und damit eine weitere Idee beisteuert:

Organismus

Organismus

Der Organismus und seine Heilung

Betrachten wir die Gesamtheit aller Menschen auf der Erde aus kosmischer Sicht, so stellen wir fest, dass die Menschheit ein Organismus ist — sie betreibt eine globale Wirtschaft und ist informell global vernetzt. Wenn wir näher hinsehen, erkennen wir weitere globale Abhängigkeiten: die natürlichen Rohstoffe, die Verkehrssysteme und das Handelssystem. Einem einzelnen Menschen ist es faktisch nicht möglich, sich diesen organismischen Strukturen vollkommen zu entziehen.

Betrachten wir die Menschheit aus der Sicht des ‚Human Design Systems‘, dann erkennen wir die energetische Abhängigkeit unter den Menschen. Der einzelne Mensch schafft sich deshalb ein Umfeld von Mitmenschen, die mit ihm arbeitsteilig agieren — z. B.: Familie, Arbeitsstelle, Verein … Die Menschen bilden eine Zelle gemeinsamer Zielstellung — z. B.: Kindererziehung, Erwerbsarbeit, Interessenvertretung …

Jede Zelle schließt sich einem übergeordneten Organ an, das sie fördert — z. B.: Weiterlesen …

Impressionen einer Dienstreise: vom NEIN, über Puderzucker-, Pinkel-, Glassplitter- bis zu Venus-Bildern

Dezember 15, 2011 2 Kommentare

Heute will ich mal eher kurzweilig schreiben, dennoch dabei auch die hier bewegten Kritiken an unserem System nicht aus den Augen lassen. Ich war die letzten beiden Tage auf einer Dienstreise nach Liechtenste. Dabei sind zwei Personen von Düsseldorf und zwei von Berlin nach Zürich geflogen, mit dem Mietwagen nach Liechtenstein gefahren und dort übernachten, um am nächsten Tag drei Personen zu erklären, welchen Nutzen unsere Software zur Verbesserung der Prozesse haben würden, in denen 10.000 Mitarbeiter der Firma eingesetzt werden, würde sie dort eingesetzt. Also viel Ressourcenverbrauch, den auch zwei weitere Firmen vor uns schon auf sich genommen hatten, denn Konkurrenz belebt ja das Geschäft.

Während dieser Reise gab es aber auch viel persönlich Erhellendes, von dem ich hier berichten möchte. Eines meiner Themen ist ja das Phänomen der Volkserkrankung durch Burn-Out und Depression. Auch die mich begleitenden Personen konnten von Fällen in ihrer direkten Umgebung berichten. Also defintiv keine Einzelfälle, wie ich schon mehrfach berichtete. Aber kommen wir eher zu den schönen Dingen. Zuerst ein Schmunzler.

Wir tranken zu später Stunde noch ein Bier und als wir uns um Mitternacht zur Bettruhe begeben wollten, machte mich einer der Kollegen auf den folgenden netten Song aufmerksam, dem NEIN in meinem Titel:

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