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Posts Tagged ‘Recht’

Ist die Arbeit unserer Juristen sinnlos, da 90% unserer Gesetze rechtlos sind?

Januar 23, 2017 4 Kommentare
justiz

Justitia

Nimm das Recht weg. Und was ist der Staat dann anderes als eine große Räuberbande?
Augustinus

Der Naturrechtler Alexander Steinweder analysiert in dem folgenden Video unser Rechtssystem und kommt an dem Ende zum Schluss, dass unsere Justitiare nicht wirklich Recht sprechen, da sie vorhandene Gesetze nicht prüfen, ob sie dem übergeordneten Naturrecht entsprechen, und dieses dann in der Regel beugen. Auf Wikipedia ist dagegen zu erfahren:

Der Rechtspositivismus vertritt die Auffassung, dass verfassungsmäßig zustande gekommenes Recht keine höhere Begründung braucht.

Was meint Ihr? Liegt Alexander mit seiner Beurteilung richtig?

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Eigentumsverhältnisse …

September 24, 2016 9 Kommentare

Ich teilte heute auf Facebook das folgende Sprichwort der australischen Aborigines:

Wenn Jemand glaubt, ein Stück Land gehöre ihm,
ist das genauso lächerlich, wie wenn ein Floh glaubt,
der Hund, auf dem er sitzt, sei sein Eigentum.

Dazu bekam ich noch folgende Dreingabe von Udo Rohner:

Korrekt – es ist im Prinzip genau anders herum und darüber hinaus eine enge Wechselbeziehung:

Der Floh „gehört“ zu dem Hund den er sich mehr oder weniger freiwillig als Lebensraum gewählt hat und der Hund wird dadurch, ob er will oder nicht, zum Besitz des Flohs, da dieser ihn mit seinen Kollegen „besetzt“ hat.

Und weil es nun mal zur Eigenart des Hundes gehört ein beliebter Lebensraum für Flöhe zu sein, wird der Floh als Besitzer des Hundes zu dessen Eigentum.

Einem Buchenwald „gehört“ natürlich auch nicht das Land auf dem er wächst, vielmehr „gehört“ der Wald zu jenem Land das so beschaffen ist, dass es dem Wald gelingt es zu besetzen, weil dieser ganz nach seiner Eigenart den Lebensraum beherrscht und dadurch zum Eigentum des Landes wird.

Der Mensch unterscheidet sich vor dem Hintergrund dieser Betrachtung im Wesentlichen nicht von seinen Mitgeschöpfen, mit denen er sich von Natur aus gleichberechtigt den Lebensraum Erde zu teilen hat!
Denn wer hätte schon das Recht der Menschheit oder einer bestimmten Gruppe von Menschen oder gar einem Einzelnen, mehr Rechte auf die Nutzung des gemeinsamen Lebensraumes einzuräumen als dem Floh, dem Hund, dem Wald oder irgendeinem anderen Lebewesen auf diesem Planeten?

„Macht Euch die Erde untertan ….“
soll ein göttliches Wesen vor ein paar Jahren mal der Menschheit verkündet haben.

Ich aber sage Euch 🙂

Wenn die Quelle dieses Spruches eines göttlichen Wesens Geist wäre, dann muss er unterwegs wohl Opfer eines menschlichen Übersetzungsfehlers geworden sein – denn wirklich Sinn würde der Spruch nur machen, wenn man das kleine Wörtchen „die“ durch ein „der“ ersetzt.

Langer Rede kurzer Sinn: Weiterlesen …

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»Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!«

September 3, 2016 19 Kommentare

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche / Ich höre schon des Dorfs Getümmel, / Hier ist des Volkes wahrer Himmel, / Zufrieden jauchzet groß und klein: / »Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!«

Die letzte Zeile wird in der Regel zitiert, um auszudrücken, dass MENSCH sich in einer bestimmten Umgebung frei von Zwängen fühlt und sich so geben kann, wie man ist. (Fundstelle)

Wir hatten hier im Blog schon mehrfach sehen können, dass Goethe weit hinter den Vorhang unserer herrschenden Bühnenbildner geschaut hatte und den damaligen Zeitgenossen in seinem Faust die Erkenntnisse verschlüsselt angereicht hat (siehe u.a. hier, Schiller ermordet?, Hexeneinmaleins).

Das folgende Video geht nochmals auf die rechtliche Begriffsbestimmung von MENSCH und PERSON ein, dieses Mal der Frage nachgehend, ob MENSCH Steuern zahlen muss.

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Was bist du MENSCH in der Rolle der PERSON zum STAAT?

Zur Zeit leiden sowohl die Menschen, als auch die Personen unter diesem System. Es wird zeit unser Handeln zu überdenken und von der Konfrontation in die Kooperation zu schalten. Wir Menschen haben dieses System entwickelt, und wir sind es auch, die es für überholt erklären können – jeder für sich! Erkenne, wer und was Du wirklich bist, und zu was man Dich machen möchte!
Schlussworte eines Flyers

Ich hatte schon einmal gefragt: Bin ich ein Mensch oder eine Person, das ist hier die zentrale Frage, oder? Es gibt nun einen kurzen, 10-minütigen Film, der die Rechtssituation des Menschen beleuchtet und klar macht, dass der Mensch gegenüber den Rechten des Staates steht, ist dieser doch seine Erfindung. Nur, welche Konsequenzen könnte es haben, sich klar darüber zu sein, dass die Rechte des Staats nur greifen, wenn Du dies selbst auch willst?

 

„Der Sklave schafft sich seinen Herrn selbst“

Der aufrechte Mensch (Foto: Wikipedia)

Der aufrechte Mensch (Foto: Wikipedia)

Staatsbürger kann immer nur eine PERSON sein, kein Mensch, denn der Mensch ist nicht rechtsfähig und alle Menschen sind vor (davor) dem Gesetz / Verfassung gleich. Nach (danach) dem Gesetz / Verfassung sind es keine Menschen mehr, sondern PERSONEN.
Quelle: Wer oder Was bist Du?

Wir hatte hier immer wieder mal rechtliche Aspekte rund um das Staatswesen, speziell der BRD (Beispiel), Stichwort Staatenlosigkiet, beleuchtet, und auch gesehen, wie Bewegungen wie zum Beispiel die Freemen (Beispiel Joe Kreißl) sich aus dem Staatskonstrukt mit mehr oder weniger gutem Erfolg versuchen zu entziehen. Einer der es versucht hat und seine Konsequenzen aus seinem Scheitern gezogen hat, ist Alexander Schröpfer, u.a. Betreiber des Blogs Bewusstscout – Wege zu Deinem neuen Bewusstsein, der mir schon seit Längerem immer wieder inspiriert. In seinem Zwiegespräch mit Jo Conrad über seine aktuellen Erkenntnisse stellt er unter anderem fest:

Der Sklave schafft sich seinen Herrn selbst.

Alexander akzeptiert inzwischen die Tatsache, dass das Staatskonstrukt existiert und die Menschen darin ihre Rolle (=PERSON) spielen.

Und jetzt tauchen wir mal so richtig ein in das Verständnis unserer Rechtssystematiken!!

Recht ist gegenüber der Wahrheit.

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Eine SchachmattErklärung an die Regierenden

Freeman Joe Kreissl

Freeman Joe Kreissl

Liebes sprachbegabte verständige Wesen auf der Suche nach Freiheit, alles Recht ist Fiktion. Das ist eine nicht zu leugnende Tatsache – auch für das Rechtssystem selbst. Wer das als Jurist negiert, sollte über seine ‚Zulassung‘ nachdenken oder diese in Frage gestellt bekommen. Ganz ernsthaft. Wir befinden uns in einer Zeit des offensichtlichen globalen Wahnsinns. Die Welt liegt in Flammen und schwimmt in Blut. Überall Krieg, Elend, Armut, Krise, Neid, Gier, Angst, Schuld, Terror, Zwang,… Und der Mensch klammert sich an ein System, das – da es sich nicht am Guten und am Gewissen ausrichtet – alleine schon ‚karmisch‘ dem Untergang geweiht ist. (Joe Kreissl)

Dass es mit der Freiheit des Einzelnen nicht so einfach ist, ließ sich aus dem Text des Buches „Die Freiheit leben“ von Frithjof Bergmann schon erkennen. Manche meinen, dass die Deutschen nicht frei seien, da sie seit 1949 in einer Staatssimulation namens BRD stecken, die auf dem Gebiet des noch nicht untergegangenen Deutschen Reiches von den Siegern als Wirtschaftsverwaltung eingerichtet wurde. Daher seien im Grundgesetz passende Artikel eingebaut, dass die Mitglieder dieses Rechtsstaates sich befreien könnten, in dem sie sich Entnazifizieren (Stichwort GG § 116, § 146) und sich so die echte deutsche Staatsbürgerschaft beschafften. Wer hierzu mehr wissen möchte, Sven Möbius hat das in seinem Artikel Was bedeutet das Wort ’deutsch’? vertieft. Mir will allerdings zunehmend scheinen, dass auch dieser Schritt nicht in die „wahre“ Freiheit des Einzelnen führen wird, steckt er doch noch immer mitten in einem System, das ihn an Pflichten kettet und wo er auf Grund inzwischen vorhandenem Rechtsbankrott (Erklärung siehe unten), seine vermeintlichen Rechte nicht mehr verteidigt erhält. Wir müssen hier nur auf das aktuelle diktatorische Gebaren der EU-Institutionen als auch unsere eigene Regierung betrachten.

Ich beobachte die Ideen der Freeman-Bewegung schon seit einiger Zeit. Nun fand ich einen Artikel von Joe Kreissl, in dem er versucht, die Begriffe, die wir tagtäglich eher unreflektiert benutzen, entsprechend auf den Grund zu gehen. Interessant ist dabei seine Interpretation von Freiheit, denn er sieht das Mitglied in einem Rechtsstaat als eher unfrei. Aber lest selbst:

Eine SchachmattErklärung an die Regierenden – juristischer Aufsatz von Joe Kreissl (Quelle)

Viele Menschen sehen sich zur Zeit mit der Tatsache konfrontiert, dass sie einerseits zwar ihrerseits als ‚Mensch’ wahrgenommen werden wollen und dies auch in allen Facetten kommunizieren, das ‚System‘ aber immer nur die juristische Fiktion der ‚Person’ sieht, und andererseits der ‚Systembedienstete‘ meistens kaum bis gar nicht versteht, was der Mensch vor ihm nun eigentlich damit meint und ihn vielleicht sogar in die fatale Mühle der Zwangspsychiatrie, bzw. Sachwalterschaft oder sonstiger ‚Zwangsmaßnahmen’ zu zwingen versucht. Immerhin „leben wir ja hier in einem Rechtsstaat und es gibt Gesetze und überhaupt man kann ja eh auswandern und man braucht ja nur bei der nächsten Wahl was zu ändern, und da kann man leider auch nichts machen, das ist halt so, entweder Sie bezahlen das oder ich muss Sie leider, und … usw.“

Deshalb fasse ich hier in – zumindest beabsichtigter – juristischer Klarheit kurz zusammen, warum meines Erachtens und meiner ‚rechtswissenschaftlichen‘ Schlussfolgerung nach das ‚System‘, der ‚Rechtsstaat‘, die ‚Republik‘, der ‚Bund‘, oder wer oder was auch immer NICHT zuständig sind für die Durchsetzung oder Verwirklichung allfälliger ‚staatlicher’ Statuten, Normen, Regeln, etc. des so genannten ‚positiven Rechts‘ gegen Menschen, welche sich dem Staat gegenüber als geistig-sittliche Wesen zu erkennen geben. Ich bediene mich hierfür der juristischen Wort-Definitionen aus dem Weiterlesen …

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Gesetz und Recht – Dasselbe oder Gegensätze?

Dezember 29, 2014 2 Kommentare

In Ergänzung zum Artikel Das Konzept der Nation als Ideologie …

Recht: Es entsteht freiwillig durch Rechtsüberzeugung und Übung in der Gemeinschaft, die Individuen geben sich dieses Recht selbst durch Vereinbarung oder freiwillige Unterwerfung. Man kann einem nicht genehmen Recht entgehen durch den Wegzug in einen anderen Rechtskreis mit anderem Gewohnheitsrecht. Das Recht entsteht und besteht im Interesse der Angehörigen der Gemeinschaft und der Ordnung ihres Zusammenlebens; es findet eine echte Mitwirkung des Einzelnen bei der Schaffung und Ausübung des Rechts statt. Jeder ist ohne Ansehen seiner Person oder seiner Funktion in der Gemeinschaft dem Recht unterworfen. Recht ordnet das Zusammenleben und schafft Frieden; ihm wohnen Friedensfunktion, Ordnungsfunktion, Integrationsfunktion und Freiheitsfunktion inne.

Gesetz: Der diametrale Gegensatz zum Recht ist das Gesetz. Es entsteht nicht freiwillig, sondern willkürlich nach Interessenlage durch staatliche Machtausübung, Gewalt und Zwang; es wird von oben aufgezwungen. Staatlichen Gesetzen kann man nicht entgehen, da die Erde mit Staaten zugepflastert ist und ausnahmslos alle Staaten ihre Herrschaft mittels Gesetzen sichern. Gesetze entstehen und bestehen im Interesse der Machterhaltung und Machtsicherung des Staates und der Förderung seiner Günstlinge. Eine wirkliche Mitwirkung des Einzelnen bei der Schaffung und Anwendung der Gesetze findet nicht statt, nur eine täuschende Schein-Mitwirkung (Wahl des Abgeordneten, Gesetzgebung der Abgeordneten, Gesetzesanwendung durch den Staat). Der Staat und seine Freunde sind dem Gesetz nicht unterworfen. Gesetze bringen Unordnung in das Zusammenleben der Individuen und zerstören es. Gesetze haben aufgrund der gewaltsamen Durchsetzung von Partikularinteressen eine eingebaute Konfliktfunktion. Die daraus sich ergebenden Streitigkeiten werden dann natürlich vom Staat und seiner Bürokratie zwecks Bestätigung ihrer Daseinsberechtigung mit Gewalt “gelöst”. Gesetzen wohnt eine Chaosfunktion inne, da sie die sich natürlich ergebende Ordnung in der Gesellschaft durch gewaltsame Eingriffe stören oder sogar auflösen. Gesetze üben eine Desintegrationsfunktion aus, da sie Zwietracht säen und willkürlich Bevölkerungsgruppen aus der Gemeinschaft ausschließen, in Begünstigte und Benachteiligte trennen. Und Gesetzen ist eine starke freiheitseinschränkende Funktion zu eigen, sie entziehen die natürlichen Freiheiten des Einzelnen am eigenen Körper und Eigentum zum Zwecke der Erlangung von Vorteilen für Bürokratie und Günstlinge des Staates und besserer Kontrolle durch den Staat.

Die Grundlage von Recht ist Moral. Der Zweck des Rechts ist das friedliche Zusammenleben der Individuen. Die Grundlage von Gesetzen ist Gewalt. Der Zweck der Gesetze ist die Sicherung und Ausübung der Macht des Staates. Da Gewalt niemals moralisch ist (Ausnahme: Handeln in Notwehr, jedoch werden Gesetze nicht in Notwehr geschaffen), können Gesetz und Recht nicht dasselbe sein, sondern sind vielmehr diametrale Gegensätze. Gesetze sind unabhängig von ihrem Inhalt immer amoralisch, weil sie auf Gewalt und nur auf Gewalt beruhen.

Wir brauchen keine Gesetze, wir brauchen Recht!

Akademie Integra

von Ferdinand A. Hoischen aus „FreiwilligFrei“
recht-und-gesetzUm das Ergebnis vorweg zu nehmen: Gesetz und Recht sind nicht dasselbe. Gesetz kommt zwar als Recht verkleidet daher, kann es aber in Wirklichkeit niemals sein, soll es seitens der gesetzgebenden Organe auch gar nicht sein und ist tatsächlich immer das genaue Gegenteil davon. Schon die Römer kannten den Unterschied und bezeichneten das Gesetz als lex (von lat. legere = lesen, auslesen, sammeln) und das Recht als ius. Lex wurde verstanden als eine Regel oder ein Gebot der souveränen Macht eines Staates, die sich, schriftlich publiziert, mit Rechten oder Pflichten an die Angehörigen dieses Staates richtet, mit der Staatsmacht als Quelle des Gesetzes. Das Recht wurde hingegen aufgefasst als menschlich-moralische Ordnung. Man sieht, schon “die alten Römer” wussten, dass sich hinter “Gesetz” und “Recht” völlig unterschiedliche Wertvorstellungen verbergen.
1. Gesetz
Gesetze sind Willensäußerungen des Staates, die in der im öffentlichen Recht für den Erlass…

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