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Posts Tagged ‘Propaganda’

Grassierende, gravierende üble Untaten der arroganten Ignoranten … :-(

Mai 13, 2018 2 Kommentare

Ja, leider so-is’-es?

Man wird belangt, belugt, beglotzt, beklaut…
und wer sich wehrt, der wird denunziert…
verdonnert, verdammt, bedroht, verhaftet, verhaut…
auch wenn man vollkommen berechtigt,
legitim, legal denkt und korrekt handelt…
Leider aber wurde die einstige Justiz
durch die Arroganz der Ignoranz,
systematisch untergraben, untermauert,
entartet, entstellt, und in ein System
des absoluten, totalitären Unrechts verwandelt…
Das Grundrecht ist nicht mehr (wie einst?)
das solide Fundament der Republik
und einer vollfunktionierenden Demokratie…

„We, the People…“

wurden entmächtigt… entkräftigt… entrechtigt…?
Von nun an gibt es nur noch Propagandaparolen…
zwar idealistisch, utopisch, populistisch korrekt…
aber von nun an nicht mehr wirklich existent allhier…?
Man erlebt nur noch die Lasten lästiger Lügen,
Vortäuschungen, gefälschte, fabrizierte Fakten und Illusionen?
Das Grundrecht besteht nur noch aus
(nun bedeutungslosen?) Worten auf Papier?
Es hängt nur noch in Museen, in Archiven,
so als ein Ausstellungsstück…
Wenn du es lesen willst… und lernen willst, wie es einst war..
wenn du den Inhalt wahrhaben willst…
dann geh‘ halt ‚mal dorthin…
und betrachte es dir!?
Dort hängt es von nun an nur noch an der Wand!?
gut sichtbar… hinter Glas…!?
Aber du hast deine eigene,
grundrechtlich garantierte Freiheit…
deine einstigen Rechte… nicht mehr im Griff…
Man riss sie dir mit Gewalt aus den Händen?
Ist das nun die Realität? Gibt es nichts einzuwenden?
Sind wir zu besorgt schonenden
und verantwortlich selbstschützenden Handeln
schon viel zu spät???

Gerhard A. Fürst
11. Mai, 2018

Gerhard A Fürst

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Aufklärung 2.0: Vom Recht auf eine andere Meinung …

Dezember 25, 2017 21 Kommentare

Jens Wernicke

Wir fühlen uns frei. Aber wenn wir diesen schmalen, kleinen Korridor verlassen, dann sind wir plötzlich raus. Niemand fragt mehr, wer wir sind. Keiner kennt uns mehr!
Jens Wernicke – Mitinitiator und Herausgeber des Online-Magazins Rubikon

Ich möchte in meinem Zyklus Aufklärung 2.0 einen weiteren Analysten und Publizisten vorstellen, der unsere Wirklichkeit im wahren Sinne des Wortes ent-täuscht. Ich möchte auch gar nicht viele eigene Worte bringen und lieber den Text zum Interview, das Ken Jebsen mit Jens Wernicke führte, der zuletzt das Buch Lügen die Medien?: Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung veröffentlichte, und dessen Artikel ich bisher als äußerst inspirierend empfand, anklingen lassen:

***

Jens Wernicke gehört zu den mutigsten Journalisten der Republik. Was ihn seit Jahren umtreibt, ist der Niedergang der Meinungsvielfalt als einen wesentlichen Bestandteil der Demokratie. Mundtod gemachten Stimmen eine Chance geben, gehört zu werden, ist ein Sache, sich konkret gegen eine von neoliberalen Strukturen beherrschte Gesamt-Presse zu positionieren, eine andere. Wernicke betreibt mit dem Presseportal Rubikon eines der meinungsstärksten Kanäle in Netz. Der Name ist Programm. Der Rubikon wurde für Jens Wernicke spätestens mit dem 11. September 2001 überschritten.

Mit der Bush-Losung „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ wurde ein Universalwerkzeug in den Massenmedien erschaffen, das jederzeit und gegen jeden in Stellung gebracht werden kann und gebracht wird. Es geht um die vollständige Kontrolle der öffentlichen Meinung. Ins Fadenkreuz und damit zum Abschuss freigegeben wird jeder, der es wagt, öffentlich Herrschaftskritik zu äußern. Dabei spielt es keine Rolle, ob er es privat oder als professioneller Journalist tut. Auch ist es vollkommen unerheblich, auf welche Branche sich seine Kritik bezieht oder wie wasserdicht seine Fakten sind.

Jedwede Kritik, die an die Substanz des Systems geht, dieses als bigott und in Verbrechen verstrickt demaskiert, wird Weiterlesen …

Lügen die Medien?

September 11, 2017 13 Kommentare

„Böse“ Zungen behaupten, dass die großen Kriege einerseits benötigt würden, um die Zinseszins-Wirtschaft immer wieder neu beginnen zu können, denn wo viel kaputt gemacht wurde, muss wieder viel aufgebaut werden, sprich die Nachfrage steigt wieder, und andererseits dazu genutzt wird, um die Bevölkerungszahl zu reduzieren. Letztere Vermutung hatte wir schon mit der Tatsache widerlegt gesehen, da Papst Innocent VIII. 1484 die Verhütung unter Todesstrafe stellte (siehe), um so die Überproduktion an wehrfähigen Männern zu erreichen und somit die Welt zu erobern (welchen Stellenwert dieser Papst noch heute in der katholischen Kirche hat, siehe Der Vatikan und die Jesuiten – Der Wolf im Schafspelz).

So ist es gut, dass zunehmend Licht in die Art und Weise der Verführung des Volkes zu Kriegen aufgezeigt wird, siehe z.B. den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in seinem Vortrag Medienkompetenz … Wie funktioniert Kriegspropaganda und was kann man dagegen tun? oder die Studie von Swiss Propaganda Research zum mit dem Name Die Propaganda-Matrix: Wie der CFR den geostrategischen Informationsfluss kontrolliert.

Nun hat sich ein weiterer Autor intensiv damit beschäftigt, wie unsere Medien in der Kriegspropaganda verstrickt sind und seine Rechercheergebnisse in seinem Buch Lügen die Medien?: Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung. veröffentlicht, auf das auch ich aufmerksam mache möchte. Daher hier noch ein Text, den der Autor gerade auf Facebook (hier) gepostet hat: Weiterlesen …

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Platons Höhlengleichnis auf die heutige Zeit übertragen …

Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage.
John Lennon, der von Verrückten ermordet wurde …

Platons Höhlengleichnis in moderner Szene …

Der folgenden Texte wurde auf yoice.net – Alternatives Webmagazin gepostet und lohnt sich zu lesen, malt es doch ein Bild, dass es zu verstehen gilt:

Das Feuer von hinten, die Akteure und Darsteller auf der Bühne. Sie werden von einer Priesterklasse unsichtbar angeleitet, die Skripte sehr eng nach den Vorgaben wiederzugeben, damit der Schatten an der Wand für die Sklaven im Publikumsbereich eine plausible Geschichte als Rahmenerzählung ergibt und ihnen der Schwefelgeruch nicht zu stark in die Nase steigt.

Ganz aktuell wird der amerikanische (und geisteskranke?) Präsidentendarsteller Donald Trump als „Ritter“ glorifiziert und an die Wand geworfen. Er will die amerikanischen Sklaven vor einem „Atompilz“ bewahren und kündigt ein Spektakel als neue Episode mit dem Namen „Feuer und Zorn“ an, wie es die Welt noch nicht gesehen hat.

Auf der anderen Seite haben wir mit Weiterlesen …

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Kriegspropaganda nicht auf den Leim zu gehen, ist eine Kunst … aber es geht!

Schuld am Krieg sind immer die anderen, und die Gründe für einen Waffengang werden meistens so frisiert, dass der Waffengang als moralisch unausweichlich erscheinen kann. Über Gewinne und Verluste dagegen wird sich gerne ausgeschwiegen. Menschliche Opfer werden begrifflich als Kollateralschäden noch einmal ausradiert.

Nach welchen Prinzipien funktioniert eigentlich diese Kriegspropaganda, hat sich die belgische Historikerin Anne Morelli gefragt und darüber ein Buch geschrieben. Lüge in Kriegszeiten: Am Beispiel des Ersten Weltkriegs formulierte Arthur Ponsonby 1928 die Strukturgesetze der Kriegspropaganda – sie gelten, wie die aktuelle Berichterstattung über die Ukraine zeigt, noch immer:

Wir wollen den Krieg nicht. Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung. Der Führer des Gegners ist ein Teufel. Wir kämpfen für eine gute Sache. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm. Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache. Unsere Mission ist heilig. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter.

In ihrem Buch über Die Prinzipien der Kriegspropaganda (Präzisionsschläge sorgen für Kollateralschaden) hat die Historikerin Anne Morelli 2004 diese von Ponsonby definierten Prinzipien auf ihre Gültigkeit abgeklopft und vom Zweiten Weltkrieg bis zu den Kriegen in Jugoslawien und Irak zahlreiche Belege dafür gefunden:

Wir schenken heute Lügenmärchen genauso Glauben wie die Generationen vor uns. Als die USA sich 1990 anschickten, den Irak militärisch aus Kuwait zu vertreiben, vermutete Noam Chomsky, dass sämtliche offiziellen Rechtfertigungen für den Einsatz selbst von einem Teenager in zwei Minuten widerlegt werden könnten. Der Krieg aber fand statt und kostete vielen das Leben!

 

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“Was hat man denn aus dieser (Nazi-)Vergangenheit wirklich an dauerhaft Wertvollem gelernt?”

März 27, 2017 8 Kommentare

Bild: Martin Bartonitz in Amsterdam 2016

Mit Blick auf den Artikel „Hitlers Justiz ist nun auch Adenauers Justiz!“ sowie der Auflistung von Politikern mit Nazi-Historie möchte ich einen persönlichen Rückblick wagen:

Man überlege! Man bedenke!

Wer wurde denn in der Zeit der damaligen Diktatur des absoluten Übels nicht mit hineingesaugt in den Sog des Wahnsinns und der Willkür…
Wer stand nicht da und salutierte… gezwungenermaßen… denn wer damals nicht “freiwillig” mitmachte, mit sichtlichem Enthusiasmus, der war sofort suspekt, wurde beobachtet und bespitzelt. Wem konnte man sich denn wirklich anvertrauen? Das war auch so in der Lokalpolitik… und im Schulwesen auf allen Ebenen. Als gebürtiger Bayreuther (Jahrgang 1936) habe ich noch in Erinnerung, wie es damals war. Meine Lehrerin in der ersten Klasse (1942) in Feuchtwangen war absolut überzeugt von der “Richtigkeit” und “Berechtigung” des damaligen Regimes, und vom Direktor unserer Schule wurden wir auch immer wieder “belehrt” und mit der damals üblichen und erforderlichen Propaganda sehr laut, sehr gezielt und bewusst belabert, während wir Kinder gewissermaßen im Schulhof in “Reih und Glied” … “angetreten” dastehen mussten … mit ausgestrecktem Arm salutierend… bis zum Geht-nicht-mehr, bis so einige von uns in der Sonnenhitze umkippten, sich in der Hose versauten, oder kotzten. Schon Kinder wurden drangsaliert, indoktriniert, und gezwungen sich anzupassen und einzufügen. Auch wir mussten die damaligen Parolen auswendig lernen und nachplappern. Auch wir mussten die damaligen Lieder singen, und an bestimmten National-“feier”-tagen durch die beflaggte Stadt “marschieren, und die Fahnen schwingen“. So war es damals. Welche Familie war denn davon nicht direkt oder indirekt betroffen? Wer einen Beruf ausüben wollte, hatte wohl keinerler Wahl oder Ausweg, sich dem Weiterlesen …

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Über die Angst der Machteliten vor dem Volk …

Februar 21, 2017 6 Kommentare
mausfeld_270

Prof. Rainer Mausfeld

Ich hatte schon einmal einen viel angeschauten Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld zum Thema Demokratie gepostet (siehe: „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements). Nun hat er nachgelegt, ebenfalls empfehlenswert. Zum Youtube-Video ist wie folgt geschrieben:

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich „Demokratie“ nennt oder nicht.

Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewusst wird. Umso allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen „Mensch“ heute derart genau, dass sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Dass wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

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