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Über die Angst der Machteliten vor dem Volk …

Februar 21, 2017 5 Kommentare
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Prof. Rainer Mausfeld

Ich hatte schon einmal einen viel angeschauten Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld zum Thema Demokratie gepostet (siehe: „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements). Nun hat er nachgelegt, ebenfalls empfehlenswert. Zum Youtube-Video ist wie folgt geschrieben:

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich „Demokratie“ nennt oder nicht.

Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewusst wird. Umso allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen „Mensch“ heute derart genau, dass sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Dass wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

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Wahrheit = Ressourcen x (Aggressor – Opfer) + Pokémon ?

Genügt es vereinfacht 1 und 1 zusammenzuzählen, um zwei-fels-frei zur Wahrheit gelangen zu können ? Keineswegs, wie hier verdeutlicht wird und in den folgenden Zeilen weiter verdeutlicht werden soll.

Die Wahrheit ist das Kostbarste, was wir haben.
Gehen wir sparsam damit um!
Mark Twain

Kürzlich erschienen ist Tim Andersons neues Buch auch in deutscher Sprache, mit dem Titel „Der Schmutzige Krieg gegen Syrien – Washington, Regime Change und Widerstand“. Ich greife diesen Umstand auf, um den schweren Stand der Wahrheit im aktuellen Kontext des Zeitgeistes zu verdeutlichen. Eine Wahrheit, die es immer weniger in die Öffentlichkeit schafft, weil immer mehr Vereinfachungen ihr den Weg versperren, wie es bereits an anderer Stelle thematisiert wurde. Dadurch bedingt, und trotz aller Offensichtlichkeit, erscheint der Weg der Wahrheitsfindung zwar noch immer als Kausalkette, die, rückwärts beschritten, zur Wahrheit führen könnte, es aber umso weniger kann, je länger eine Geschichte braucht, um zum Märchen zu werden. Oder anders ausgedrückt: je länger die Verkettung von Ereignissen wird, desto mehr geht der Kern der Wahrheit verloren, weil es zu einer Verdichtung akausaler Verknüpfungsmöglichkeiten kommt, die aber nicht in kausaler Abarbeitung wieder zum Kern führen, sondern einzig jeweils vereinzelte Interpretationen verschiedener Wahrheiten hervorbringen. Weiterlesen …

Medienkompetenz … Wie funktioniert Kriegspropaganda und was kann man dagegen tun?

Es gibt massiven Machtmissbrauch in der Politik.
Nehmen Sie das nicht so widerspruchslos hin.

Daniele Ganser

In Fortsetzung zum Artikel „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements möchte ich noch einen Vortrag des Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser bringen, der mit obiger  Überschrift am 23.10.2015 nach Berlin in das Kino Babylon einlud . Aufgrund der enormen Nachfrage sprach der Schweizer an zwei zusätzlichen Tagen vor ausverkauftem, 500 Zuhörer fassenden Saal über die Mechanik der Propaganda. Der Fokus lag auf der Macht der Massenmedien. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag, wenn es darum geht, ein Volk auf einen Krieg vorzubereiten.

Im Vorfeld jedes Kriegs erschaffen die Massenmedien ein Feindbild. Angst als Hebel, und das Verbiegen der Wahrheit als Ziel. So wurden und werden Kriege medial vorbereitet. Wer sich davor schützen will, gerade dieser Tage, muss ins Archiv der Geschichte. Es geht darum, das Muster der Mechanik zu dechiffrieren, die Techniken uns Ausspielkanäle der Kriegspropaganda zu benennen.

Ganser ist als Historiker, der nur anhand von Fakten argumentiert, längst selbst ins Fadenkreuz der Propagandamaschine geraten. Dennoch beugt er sich nicht dem Druck, der auch – oder gerade – auf Wissenschaftler ausgeübt wird und der vor allem über die zahllosen Kanäle der Rüstungsindustrie die wirtschaftliche Zerstörung der Abtrünnigen zum Ziel hat.

Für den Triumph der Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!

Ganser tut aber nicht nichts. Er tut viel. In diesen Zeiten, in denen Krieg längst wieder alltäglich geworden ist, gibt es nur noch wenige Wissenschaftler, die ihre Stimme erheben und auf ihr Gewissen hören. Dr. Daniele Ganser ist einer von ihnen:

Dass Daniele mit seinen Vorträge seitens der Systemmedien in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gestellt wird, zeigt, wie sehr er an den Sockeln dieses Systems rüttelt. Beispiele der Diffaarmierungsrhetorik: Weiterlesen …

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Wie die CIA-gesteuerten Medien Agitation und Propaganda mit den „Panama Papers“ betreiben

Die SZ ist – genau wie FAZ, SPIEGEL, ZEIT, BILD, WELT und selbst die TAZ – ganz oben auf der Liste derjenigen deutschen Medien, die man von Seiten der USA in allen Fragen der Außen-, Wirtschafts- und Geopolitik kontrollieren möchte und faktisch kontrolliert. Dazu muss man sich nur den grotesk-“harmonischen” Chor der Lügen (dazu gehört das gezielte Verschweigen von Informationen) und Verzerrungen anschauen, den diese Medien tagtäglich aufführen.

Wenn also nun ausgerechnet die “Süddeutsche Zeitung”, eine Lizenzpresse der Besatzungsmächte, ein vermeintliches “Datenleck” zugespielt bekommt und diese Informationen in Zusammenarbeit mit den Staatssendern WDR und NDR unter der Federführung des CIA-Mannes Mascolo politisch ausschlachtet, statt objektiv auszuwerten, dann ist nicht weiter verwunderlich, dass ein russischer Präsident, dessen Name laut Mascolos eigenem Eingständnis nicht ein einziges Mal in diesen Unterlagen erwähnt wird, im Zentrum der Propaganda steht.

Die mit Zwangsgebühren finanzierte ARD stellt Vladimir Putin, der mit dieser westlichen Offshore-Firma also keinerlei Geschäftsbeziehungen hat, genauso in den Mittelpunkt wie die CIA-kontrollierte Süddeutsche Zeitung.

Die Propagandaschau

icij_pp525 Das selbsternannte „Internationale Konsortium Investigativer Journalisten“ ist ein Zusammenschluss von CIA-Propagandisten und offenbart seine Zielkoordinaten schon auf der ersten Seite: „Tied to Putin“

In seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ beschreibt der langjährige FAZ-Journalist Udo Ulfkotte aus eigener Erfahrung und Mitwirkung, wie die US-amerikanische CIA und auch deutsche Geheimdienste die Medien in Deutschland kontrollieren und ausgewählten Leitjournalisten Texte in die Tatstatur diktieren, die die öffentliche Wahrnehmung im Sinne der USA manipulieren und steuern sollen.

Der ehemalige CIA-Agent Robert Baer schildert im Interview, wie er bei der CIA damals half, Jugoslawien systematisch zu zerstückeln, öffentlich die Serben für den Zerfall des Vielvölkerstaates verantwortlich zu machen und dazu reihenweise Journalisten und hochrangige Politiker – bis zum Staatspräsidenten – mit Millionen Dollar gekauft wurden.

James F. Tracy, außerordentlicher Pro­fes­sor für Medienwissenschaften an der Atlanic Universität in Florida, schildert in seinem Artikel „Die CIA und die Medien: 50 Tatsachen, die in der Welt bekannt…

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Auf dem Heimweg durch den Märchenwald

Was ist der Unterschied zwischen dem Einfachen und der Vereinfachung ? Und warum mag der Unterschied wichtig, um nicht zu sagen wesentlich, im Alltag aller Menschen sein, in Anbetracht dessen, dass das Einfache das Gemeinsame all dessen ist, was im Laufe der Zeit immer komplexer erscheint und daher Vereinfachungen immer notwendiger erscheinen lässt.
Man braucht nur die Medien verfolgen, insbesondere Themen, die reichlich Emotionalität, sprich Spannungspotenzial, in sich bergen. Medien propagieren dabei umso mehr Vereinfachungen, je eher zum Einfachen, zum Grundlegenden, zur Wurzel, einer Thematik oder eines Themenkomplexes vorgedrungen werden sollte, um der Wahrheit gewahr zu werden und nicht, um sich durch vereinfachte Antworten in Sicherheit zu wiegen. Mitunter ist der Grat zwischen dem Einfachen und der Vereinfachung ein schmaler. Umso schmaler, je mehr Vergangenheit zwischen dem Vereinfachen und dem Ursprung dessen liegt, was vereinfacht wird. Und je mehr Vergangenheit den Unterschied ausmacht, desto eher meint man die Wahrheit zu kennen, weshalb das Vereinfachte, in diesem Fall, für das Einfache, das Eigentliche, gehalten wird, Stichwort Gott oder Universum. Allerdings wird es in der Gegenwart umso komplizierter diese angebliche Wahrheit widerstandslos beizubehalten, je mehr Vergangenheit vergangen ist und je mehr verschiedene Weltbilder in der Zwischenzeit aus Vereinfachungen hervorgehen konnten, selbst wenn die Vereinfachung nicht fern des Ursprungs dessen liegt, was vereinfacht wird. Sag‘ ich doch … ziemlich kompliziert, wenn man versucht Komplexität zu vereinfachen, um zum Einfachen, dem Wesentlichen, zu gelangen. Und es wird immer komplizierter, je mehr Menschen mit der Vereinfachung in Berührung kommen. Wäre es nicht am einfachsten ein Problem zu lösen, bevor eine sogenannte Lösung der ersten Vereinfachung bedarf ?
Doch fragen wir einen Experten, um vielleicht Licht in den wachstumsfreudigen Märchenwald der Realität zu bringen: Weiterlesen …

Gesundheit ist die langsamste Form des Todes

Januar 27, 2016 42 Kommentare

In Anbetracht des Gegenwindes, der auf absehbare Zeit wehen wird, anbei ein paar weitere Sichtweisen eines Themenkomplexes, der bereits hier und hier ausführlich behandelt und hier weiter ausgeführt wurde.

(Selbst)Mord ist die schnellste Form des Todes, zu der Einzelne EINER Gesellschaft fähig sind. Gesundheit indes ist die langsamste Form, die dem Leben als Gemeinschaft möglich ist. Dazwischen liegen unzählige ungelöste Probleme. Je weiter die Spezies Mensch, wir EINEN, fortschreiten, desto mehr Ursachen gibt es für ein aktuelles Problem. Je lauter dabei EINE Lösung für das Problem propagiert wird, desto weiter weg ist die Wahrheit, hinsichtlich der Ursachen. Daher die Lautstärke der Propaganda. Je lauter, desto tiefgreifender die, der Lautstärke, zugrunde liegende Wahrheit und desto unbedeutender die Worte selbst. Propaganda wird so zum Sprachrohr für all die Ursachen, die, aus welchen Gründen auch immer, selbst nicht zu Wort kommen sollen/dürfen/können. Womit ich beim eigentlichen Thema bin. Das Impfen. Die Viren. Und der Rest. Ein Thema, welches keineswegs retro ist. Oder doch ? Ein Thema, welches obendrein immer lauter in den Medien auftaucht, nicht nur hierzulande. Weiterlesen …

Das Mär von Weltbildern

Wir sind nicht Sklaven der Wörter, denn wir sind Herren der Texte.
Weinrich 1970. 24.

Ich möchte einen Kommentar von „der kleine Hunger“ als eigenständigen Artikel zur Diskussion stellen. Es geht um unsere Sprache. Ist sie eher ein Gefängnis unserer Gedanken und behindert uns mehr als dass sie uns geistig weiterbringen könnte? Wir haben schon auf dem Blog darüber gesprochen, ob unsere Worte mächtig sein können. Wir haben gesehen, dass Sprache zu propagandistischen, also zu Zwecken der Ver-führung verwendet werden kann (siehe Mind Control). Was nun?

Das Mär von Weltbildern

Gesellschaften konstituieren sich in Sprache, nicht in Bewusstsein.

Reine Abstraktionen bedingen eine begrenzte Weltsicht und somit eine bedingte (vorgegebene Sichtweise in deren Begrenzung sich der Einzelne selbst begrenzt)

Ob reine Abstraktionen für das sog. Denken notwendig sind, lasse ich mal offen.

Vielleicht mal darüber ins Klaren kommen, dass Wörter wie „Seele“, „Liebe“, „Sprache“ reine Denkakte bezeichnen. Die Sprache als solche gibt es nicht. Wenn wir es genau nehmen, gibt es auch die Einzelsprache nicht. Auch sie ist schon ein theoretischer Begriff, abstrahiert aus der Summe der Sprachhandlungen ganz bestimmter Menschen.
Ein weiteres Phänomen, die Etikettierung, Katalogisierung (Schubladen), welche der eigenen Begrenztheit dazu dient, sich seiner Begrenztheit nicht gewahr zu werden oder sich aus dieser Begrenztheit heraus bildet. Somit wird die eigene Begrenztheit zum eigenen Gefängnis und Andere zu deren Insassen, ob sie nun wollen oder nicht. So schließt sich Gesellschaft als solche selbst ein und dafür schafft sie sich sogar noch eigene Regularien und ihre eigenen Wärter.
Weil sie die Wörter haben, glauben sie, sie hätten auch die Weiterlesen …

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