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Posts Tagged ‘Propaganda’

Lügen die Medien?

September 11, 2017 13 Kommentare

„Böse“ Zungen behaupten, dass die großen Kriege einerseits benötigt würden, um die Zinseszins-Wirtschaft immer wieder neu beginnen zu können, denn wo viel kaputt gemacht wurde, muss wieder viel aufgebaut werden, sprich die Nachfrage steigt wieder, und andererseits dazu genutzt wird, um die Bevölkerungszahl zu reduzieren. Letztere Vermutung hatte wir schon mit der Tatsache widerlegt gesehen, da Papst Innocent VIII. 1484 die Verhütung unter Todesstrafe stellte (siehe), um so die Überproduktion an wehrfähigen Männern zu erreichen und somit die Welt zu erobern (welchen Stellenwert dieser Papst noch heute in der katholischen Kirche hat, siehe Der Vatikan und die Jesuiten – Der Wolf im Schafspelz).

So ist es gut, dass zunehmend Licht in die Art und Weise der Verführung des Volkes zu Kriegen aufgezeigt wird, siehe z.B. den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in seinem Vortrag Medienkompetenz … Wie funktioniert Kriegspropaganda und was kann man dagegen tun? oder die Studie von Swiss Propaganda Research zum mit dem Name Die Propaganda-Matrix: Wie der CFR den geostrategischen Informationsfluss kontrolliert.

Nun hat sich ein weiterer Autor intensiv damit beschäftigt, wie unsere Medien in der Kriegspropaganda verstrickt sind und seine Rechercheergebnisse in seinem Buch Lügen die Medien?: Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung. veröffentlicht, auf das auch ich aufmerksam mache möchte. Daher hier noch ein Text, den der Autor gerade auf Facebook (hier) gepostet hat: Weiterlesen …

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Platons Höhlengleichnis auf die heutige Zeit übertragen …

Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage.
John Lennon, der von Verrückten ermordet wurde …

Platons Höhlengleichnis in moderner Szene …

Der folgenden Texte wurde auf yoice.net – Alternatives Webmagazin gepostet und lohnt sich zu lesen, malt es doch ein Bild, dass es zu verstehen gilt:

Das Feuer von hinten, die Akteure und Darsteller auf der Bühne. Sie werden von einer Priesterklasse unsichtbar angeleitet, die Skripte sehr eng nach den Vorgaben wiederzugeben, damit der Schatten an der Wand für die Sklaven im Publikumsbereich eine plausible Geschichte als Rahmenerzählung ergibt und ihnen der Schwefelgeruch nicht zu stark in die Nase steigt.

Ganz aktuell wird der amerikanische (und geisteskranke?) Präsidentendarsteller Donald Trump als „Ritter“ glorifiziert und an die Wand geworfen. Er will die amerikanischen Sklaven vor einem „Atompilz“ bewahren und kündigt ein Spektakel als neue Episode mit dem Namen „Feuer und Zorn“ an, wie es die Welt noch nicht gesehen hat.

Auf der anderen Seite haben wir mit Weiterlesen …

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Kriegspropaganda nicht auf den Leim zu gehen, ist eine Kunst … aber es geht!

Schuld am Krieg sind immer die anderen, und die Gründe für einen Waffengang werden meistens so frisiert, dass der Waffengang als moralisch unausweichlich erscheinen kann. Über Gewinne und Verluste dagegen wird sich gerne ausgeschwiegen. Menschliche Opfer werden begrifflich als Kollateralschäden noch einmal ausradiert.

Nach welchen Prinzipien funktioniert eigentlich diese Kriegspropaganda, hat sich die belgische Historikerin Anne Morelli gefragt und darüber ein Buch geschrieben. Lüge in Kriegszeiten: Am Beispiel des Ersten Weltkriegs formulierte Arthur Ponsonby 1928 die Strukturgesetze der Kriegspropaganda – sie gelten, wie die aktuelle Berichterstattung über die Ukraine zeigt, noch immer:

Wir wollen den Krieg nicht. Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung. Der Führer des Gegners ist ein Teufel. Wir kämpfen für eine gute Sache. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm. Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache. Unsere Mission ist heilig. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter.

In ihrem Buch über Die Prinzipien der Kriegspropaganda (Präzisionsschläge sorgen für Kollateralschaden) hat die Historikerin Anne Morelli 2004 diese von Ponsonby definierten Prinzipien auf ihre Gültigkeit abgeklopft und vom Zweiten Weltkrieg bis zu den Kriegen in Jugoslawien und Irak zahlreiche Belege dafür gefunden:

Wir schenken heute Lügenmärchen genauso Glauben wie die Generationen vor uns. Als die USA sich 1990 anschickten, den Irak militärisch aus Kuwait zu vertreiben, vermutete Noam Chomsky, dass sämtliche offiziellen Rechtfertigungen für den Einsatz selbst von einem Teenager in zwei Minuten widerlegt werden könnten. Der Krieg aber fand statt und kostete vielen das Leben!

 

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“Was hat man denn aus dieser (Nazi-)Vergangenheit wirklich an dauerhaft Wertvollem gelernt?”

März 27, 2017 8 Kommentare

Bild: Martin Bartonitz in Amsterdam 2016

Mit Blick auf den Artikel „Hitlers Justiz ist nun auch Adenauers Justiz!“ sowie der Auflistung von Politikern mit Nazi-Historie möchte ich einen persönlichen Rückblick wagen:

Man überlege! Man bedenke!

Wer wurde denn in der Zeit der damaligen Diktatur des absoluten Übels nicht mit hineingesaugt in den Sog des Wahnsinns und der Willkür…
Wer stand nicht da und salutierte… gezwungenermaßen… denn wer damals nicht “freiwillig” mitmachte, mit sichtlichem Enthusiasmus, der war sofort suspekt, wurde beobachtet und bespitzelt. Wem konnte man sich denn wirklich anvertrauen? Das war auch so in der Lokalpolitik… und im Schulwesen auf allen Ebenen. Als gebürtiger Bayreuther (Jahrgang 1936) habe ich noch in Erinnerung, wie es damals war. Meine Lehrerin in der ersten Klasse (1942) in Feuchtwangen war absolut überzeugt von der “Richtigkeit” und “Berechtigung” des damaligen Regimes, und vom Direktor unserer Schule wurden wir auch immer wieder “belehrt” und mit der damals üblichen und erforderlichen Propaganda sehr laut, sehr gezielt und bewusst belabert, während wir Kinder gewissermaßen im Schulhof in “Reih und Glied” … “angetreten” dastehen mussten … mit ausgestrecktem Arm salutierend… bis zum Geht-nicht-mehr, bis so einige von uns in der Sonnenhitze umkippten, sich in der Hose versauten, oder kotzten. Schon Kinder wurden drangsaliert, indoktriniert, und gezwungen sich anzupassen und einzufügen. Auch wir mussten die damaligen Parolen auswendig lernen und nachplappern. Auch wir mussten die damaligen Lieder singen, und an bestimmten National-“feier”-tagen durch die beflaggte Stadt “marschieren, und die Fahnen schwingen“. So war es damals. Welche Familie war denn davon nicht direkt oder indirekt betroffen? Wer einen Beruf ausüben wollte, hatte wohl keinerler Wahl oder Ausweg, sich dem Weiterlesen …

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Über die Angst der Machteliten vor dem Volk …

Februar 21, 2017 6 Kommentare
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Prof. Rainer Mausfeld

Ich hatte schon einmal einen viel angeschauten Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld zum Thema Demokratie gepostet (siehe: „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements). Nun hat er nachgelegt, ebenfalls empfehlenswert. Zum Youtube-Video ist wie folgt geschrieben:

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich „Demokratie“ nennt oder nicht.

Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewusst wird. Umso allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen „Mensch“ heute derart genau, dass sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Dass wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

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Medienkompetenz … Wie funktioniert Kriegspropaganda und was kann man dagegen tun?

Es gibt massiven Machtmissbrauch in der Politik.
Nehmen Sie das nicht so widerspruchslos hin.

Daniele Ganser

In Fortsetzung zum Artikel „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements möchte ich noch einen Vortrag des Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser bringen, der mit obiger  Überschrift am 23.10.2015 nach Berlin in das Kino Babylon einlud . Aufgrund der enormen Nachfrage sprach der Schweizer an zwei zusätzlichen Tagen vor ausverkauftem, 500 Zuhörer fassenden Saal über die Mechanik der Propaganda. Der Fokus lag auf der Macht der Massenmedien. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag, wenn es darum geht, ein Volk auf einen Krieg vorzubereiten.

Im Vorfeld jedes Kriegs erschaffen die Massenmedien ein Feindbild. Angst als Hebel, und das Verbiegen der Wahrheit als Ziel. So wurden und werden Kriege medial vorbereitet. Wer sich davor schützen will, gerade dieser Tage, muss ins Archiv der Geschichte. Es geht darum, das Muster der Mechanik zu dechiffrieren, die Techniken uns Ausspielkanäle der Kriegspropaganda zu benennen.

Ganser ist als Historiker, der nur anhand von Fakten argumentiert, längst selbst ins Fadenkreuz der Propagandamaschine geraten. Dennoch beugt er sich nicht dem Druck, der auch – oder gerade – auf Wissenschaftler ausgeübt wird und der vor allem über die zahllosen Kanäle der Rüstungsindustrie die wirtschaftliche Zerstörung der Abtrünnigen zum Ziel hat.

Für den Triumph der Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!

Ganser tut aber nicht nichts. Er tut viel. In diesen Zeiten, in denen Krieg längst wieder alltäglich geworden ist, gibt es nur noch wenige Wissenschaftler, die ihre Stimme erheben und auf ihr Gewissen hören. Dr. Daniele Ganser ist einer von ihnen:

Dass Daniele mit seinen Vorträge seitens der Systemmedien in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gestellt wird, zeigt, wie sehr er an den Sockeln dieses Systems rüttelt. Beispiele der Diffaarmierungsrhetorik: Weiterlesen …

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Wie die CIA-gesteuerten Medien Agitation und Propaganda mit den „Panama Papers“ betreiben

Die SZ ist – genau wie FAZ, SPIEGEL, ZEIT, BILD, WELT und selbst die TAZ – ganz oben auf der Liste derjenigen deutschen Medien, die man von Seiten der USA in allen Fragen der Außen-, Wirtschafts- und Geopolitik kontrollieren möchte und faktisch kontrolliert. Dazu muss man sich nur den grotesk-“harmonischen” Chor der Lügen (dazu gehört das gezielte Verschweigen von Informationen) und Verzerrungen anschauen, den diese Medien tagtäglich aufführen.

Wenn also nun ausgerechnet die “Süddeutsche Zeitung”, eine Lizenzpresse der Besatzungsmächte, ein vermeintliches “Datenleck” zugespielt bekommt und diese Informationen in Zusammenarbeit mit den Staatssendern WDR und NDR unter der Federführung des CIA-Mannes Mascolo politisch ausschlachtet, statt objektiv auszuwerten, dann ist nicht weiter verwunderlich, dass ein russischer Präsident, dessen Name laut Mascolos eigenem Eingständnis nicht ein einziges Mal in diesen Unterlagen erwähnt wird, im Zentrum der Propaganda steht.

Die mit Zwangsgebühren finanzierte ARD stellt Vladimir Putin, der mit dieser westlichen Offshore-Firma also keinerlei Geschäftsbeziehungen hat, genauso in den Mittelpunkt wie die CIA-kontrollierte Süddeutsche Zeitung.

Die Propagandaschau

icij_pp525 Das selbsternannte „Internationale Konsortium Investigativer Journalisten“ ist ein Zusammenschluss von CIA-Propagandisten und offenbart seine Zielkoordinaten schon auf der ersten Seite: „Tied to Putin“

In seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ beschreibt der langjährige FAZ-Journalist Udo Ulfkotte aus eigener Erfahrung und Mitwirkung, wie die US-amerikanische CIA und auch deutsche Geheimdienste die Medien in Deutschland kontrollieren und ausgewählten Leitjournalisten Texte in die Tatstatur diktieren, die die öffentliche Wahrnehmung im Sinne der USA manipulieren und steuern sollen.

Der ehemalige CIA-Agent Robert Baer schildert im Interview, wie er bei der CIA damals half, Jugoslawien systematisch zu zerstückeln, öffentlich die Serben für den Zerfall des Vielvölkerstaates verantwortlich zu machen und dazu reihenweise Journalisten und hochrangige Politiker – bis zum Staatspräsidenten – mit Millionen Dollar gekauft wurden.

James F. Tracy, außerordentlicher Pro­fes­sor für Medienwissenschaften an der Atlanic Universität in Florida, schildert in seinem Artikel „Die CIA und die Medien: 50 Tatsachen, die in der Welt bekannt…

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