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Landraub – ein weiterer Grund für flüchtende Perspektivlose

Es gibt einen unvorstellbare Geldmenge, die nach weiteren Anlagemöglichkeiten sucht, um sich mit hohem Gewinn weiter zu vermehren. In den letzten Jahren ist nun das Anbauland als Investitionsmöglichkeit in den Fokus der Anleger gekommen. Der folgende Film zeigt den Irrweg aus, dem die Globalisierer folgend und wo am Ende viele Menschen noch weniger haben und aufgrund von Perspektivlosigkeit nach lebenswerteren Orten suchen. Wir schreiten voran, weiter auf den Abgrund zu. Ist der Mensch doch jene Fehlentwicklung der Natur, wie sie Hoimar von Ditfurth während meiner Schulzeit schon formulierte. Filmausschnitte:

Zum Film ist zu lesen:

Die Folgen des modernen Kolonialismus – So entstehen Flüchtlinge

Seit der letzten Finanzkrise gilt Ackerland als zukunftsträchtige Kapitalanlage. Auch in Deutschland versuchen Großinvestoren landwirtschaftliche Flächen zu erwerben, was eine Reihe gesetzlicher Regelungen aber zumindest erschwert. Für Bodenspekulanten sind da andere Länder wesentlich interessanter.

Ein paar dieser Länder hat der österreichische Journalist Kurt Langbein besucht. Sein neuer Film „Landraub“ zeigt die sozialen, ökonomischen und ökologischen Folgen für jene Regionen, in denen der Ausverkauf der Ackerflächen gerade stattfindet. Und dieser Film ist nicht gerade arm an skandalösen Geschichten.

Beispiel Kambodscha

Um Platz für Zuckerrohrplantagen zu schaffen, werden in Kambodscha ganze Dörfer niedergebrannt. Rund 500.000 Kambodschaner sind von der Vertreibung betroffen. 65 Prozent der Anbaufläche des Landes hat die Regierung an Großinvestoren verpachtet. Beschleunigt wurde dieser Prozess ausgerechnet durch eine EU-Handelsinitiative. Diese Initiative ermöglicht den ärmsten Ländern dieser Welt den zollfreien Export ihrer Produkte auf den europäischen Markt. Seitdem wird in Kambodscha auf über 100.000 Hektar Zucker angebaut und in riesigen Mengen in die EU verkauft.

Skandalöses Verhalten der EU

Eine skandalöse Geschichte. Das EU-Parlament hat bereits vor zwei Jahren darauf aufmerksam gemacht, und trotzdem wurde dieser menschenrechtsverachtende Handel nicht gestoppt. Allein im letzten Jahr sind wieder mehr als 10.000 Leute vertrieben worden. (Kurt Langbein, Regisseur des Films ‚Landraub‘)

Perfide Landnahme in Sierra Leone

Aber nicht immer ist der Skandal so offensichtlich wie in Kambodscha. In anderen Fällen verläuft die Landnahme ganz friedlich und ist vertraglich geregelt: Weiterlesen …

Was kann authentischer sein, als ein Soldat, der sich für seinen Irak-Einsatz schämt?

Ich habe einen Film von viereinhalb Minuten gefunden, indem ein Soldat über seinen Einsatz, seine Eindrücke dort und seine Eindrücke im eignen Land schildert. Die Ansprache sind mit entsprechenden Bildern unterlegt.

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=150

Ich wurde schon mehrfach als Gutmensch abgetan, aber: Ich bin gegen jedweden Krieg, denn keiner kann gewonnen werden. Und am Ende profitieren nur ganz Wenige. Leiden muss dies die Zivilbevölkerung, die man vorgibt zu befreien, und die Soldaten. Wenn sie nicht fallen, sind sie doch anschließend moralischen Krüppel, die ihre Bilder nie wieder loswerden.

Wann kommen wir von diesem Wahn endlich los. Warum wird nicht verhandelt? Warum stehen WIR nicht auf und empören uns. Es sind unsere Kinder und unsere Gelder, und unsere Brüder und Schwester in den anderen Ländern, denen wir Unrecht antun, weil wir schweigen und wegschauen oder den Lügen glauben. Noch immer, wo wir das doch wahrlich gelernt haben sollten.

Wie war das noch: „Von deutschem Boden soll nie wieder ein Krieg ausgehen.“ Unsere Soldaten sind von hier losgeflogen und unsere in Deutschland gefertigten Waffen werden überall auf der Welt im Krieg benutzt.

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: , , ,
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