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Posts Tagged ‘Potentialentfaltung’

Aufgeschnappte Weisheiten auf meiner Finde einer besseren Welt

Sonnenuntergang auf Amrum – Foto: Martin Bartonitz 2016

Ein Kollege aus dem Forum Agile Verwaltung, deren Mitinitiator ich bin, sagte mir einmal, dass er auf der Suche nach dem für ihn größten Hebel suche, die Welt etwas schöner zu machen. Ich gab ihm die Antwort, die mir meine Frau schon darauf gab, weiter:

Was nützt es Dir, die Welt da draußen zu verbessern, wenn es hier im Kleinen, in unserer Familie nicht gut läuft. Sorge Dich um diesen kleinen Kreis, dann wird der Rest schon von alleine auch besser.

Als sie mir das sagte, erinnerte ich mich dunkel an ein Zitat von Konfuzius, das ich nun  nochmals nachgeschaute habe:

Willst du das Land in Ordnung bringen, so musst du zuerst die Provinzen in Ordnung bringen. Willst du die Provinzen in Ordnung bringen, so musst du zuerst die Städte in Ordnung bringen. Willst du die Städte in Ordnung bringen, so musst du zuerst die Familien in Ordnung bringen. Willst du deine Familie in Ordnung bringen, so musst Du zunächst Dich selber in Ordnung bringen.

Nun möchte ich einen Text hier ins Regal stellen, der einige von Ghandi überlieferte Weisheiten ähnlicher Art behandelt und der auf dem Blog Schall und Rauch veröffentlicht wurde:

++Gandhis 10 Weisheiten, um die Welt zu verändern++

1. Verändere dich selbst

Du musst die Veränderung sein die du in der Welt sehen willst.

Als Menschen liegt unsere Größe nicht in dem wie wir die Welt erneuern können, das ist ein Mythos des Atomzeitalters, sondern in dem wir uns selber erneuern.

Wenn man sich selbst verändert dann verändert man die Welt. Wenn du dein Denken veränderst dann veränderst du wie du reagierst und wie du handelst. So wird sich auch die Welt um dich herum verändern. Nicht nur weil du die Umwelt mit anderen Augen ansiehst, sondern weil die Veränderung dir ermöglicht Handlungen zu vollbringen die vorher nicht möglich waren, oder an die du nie gedacht hast, solange du in dem alten Verhaltensmuster steckst.

Wenn du die Welt um dich veränderst ohne dich selber zu verändern, dann bleibst du immer noch der selbe wenn du die Veränderungen erzielt hast. Du wirst immer noch die gleichen Fehler haben, wie Zorn, negatives Denken, den Hang zur Selbstzerstörung usw. Also wirst du in der neuen Situation nicht das finden was du dir erhofft hast, da du immer noch voll negativen Gedanken bist.

Ein Ortswechsel um die Problem zu entgehen wird dir nichts bringen, da die Probleme in dir mit dir gehen. Verändere dich selber zuerst, behebe deine charakterlichen Schwächen. Wenn du nicht willst das die Menschen egoistisch sind dann sei selber kein Egoist, wenn du Großzügigkeit verlangst dann sei selber großzügig, wenn du Toleranz erwartest dann sei selber tolerant.

2. Du hast die Kontrolle

Niemand kann dir wehtun ohne deiner Zustimmung.

Was du fühlst und wie du Weiterlesen …

Die 3 größten Lügen unseres Schulsystems

Februar 19, 2018 23 Kommentare
benjamin-disraeli

Benjamin Disraeli, 1. Earl of Beaconsfield seit 1876, war ein konservativer britischer Staatsmann und erfolgreicher Romanschriftsteller. Zwei Mal, 1868 und 1874 bis 1880 bekleidete er das Amt des britischen Premierministers. (Bild: Wikimedia Commons)

Das erste Kapitel des Staates ist das Schulwesen! Und das zweite Kapitel des Staates: Das Schulwesen! Und das dritte Kapitel des Staates: Das Schulwesen!
Benjamin Disraeli

Auch zum Thema Schulsystem möchte ich noch einen ergänzenden Artikel ins Regal stellen: 

Die 3 größten Lügen unseres Schulsystems

Unsere Schulen sind sinkende Schiffe, die den Anforderungen unserer Zeit nicht mehr gerecht werden.

Es ist nicht so, dass das nicht auch von der Politik erkannt wird. Aber die Lippenbekenntnisse etwas zu verändern, helfen nicht weiter. Der Wandel muss aus den Schulen kommen. Er muss aus der Gesellschaft kommen – von Dir und von mir kommen.

Bevor wir etwas verändern können, müssen wir erkennen, was wir verändern möchten.
Bevor wir etwas neu bauen möchten, müssen wir erkennen, was mit dem alten System – dem alten Schulsystem – nicht stimmt.

Die Wurzel allen Übels ist, dass wir in der Schule belogen werden. Uns werden Dinge aufgetischt, die so nicht stimmen. Und die möchte ich beim Namen nennen.

Lüge 1: Die Talent-Lüge

Unser Schulsystem sortiert Kinder aus, ja es stempelt sie ab. Es trennt die „Guten“ von den „Schlechten“.
Deshalb haben wir ein System mit Haupt- und Realschulen und den Gymnasien.
Unserem System zufolge gibt es Kinder, die intelligenter sind als die anderen. Und es gibt Noten, die das angeblich belegen.

Es gibt Zeugnisse auf denen steht, dass aus dem einen Kind mal etwas werden kann – und aus dem anderen nie etwas werden wird.
Dieses System unterstützt die Auffassung, dass es eben dumme und intelligente Kinder gibt und dass einige talentiert sind und andere nicht.
Ich halte das für falsch.
Wir sollten Kinder keinen Stempel aufdrücken, von dem sie sich nur schwer oder gar nicht mehr befreien können.

Wir sollten Kinder motivieren, dass sie gut werden können in dem, was sie tun.
Wir sollten sie motivieren, dass sie gut werden können, auch wenn ihnen nicht alles zufliegt.
Prinzipiell bin ich davon überzeugt, dass wir in Allem gut werden können. Es kommt weit mehr auf die Übung an, als auf das Talent.

Wachstum in einem Bereich kommt ganz automatisch, wenn wir uns auf diesen Bereich fokussieren und uns üben.

Wir sollten Kindern kommunizieren: Weiterlesen …

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Wenn Menschen ihr Potential erkennen … oder eben nicht … oder: Was lässt einen Menschen gesund bleiben?

Februar 11, 2017 1 Kommentar
Wolf Büntig, Arzt für Psychotherapie

Wolf Büntig, Arzt für Psychotherapie

Man kann keinen Menschen von außen auf ein Level heben, das er von innen nicht schon hat. Oder um mit Wilhelm Reich zu sprechen:

Das grundsätzliche Ausweichen vor dem Wesentlichen ist das Problem des Menschen.

Nur, was ist das Wesentliche? Nun, Menschen kommen als komplexe Wesen auf die Welt. Sie sind jeder für sich einzigartig und können doch nur in der Gruppe existieren. Das System, in dem sich die meisten von uns wenig später wiederfinden, deformiert unser aller Persönlichkeit.

Maschinen-Menschen, die Zivilisation und ihr Zeitgeist schaffen es, durch permanente Präsenz von Normen, unseren Geist in Beschlag zu nehmen, sodass wir schon als Kinder anfangen, unser Verhalten dem Belohnungsprinzip unterzuordnen. Wir gehorchen! Wir gehorchen einer von außen an uns herangetragenen Erwartungshaltung, wie ein TV-Sender der Quote gehorcht. Wir allen kennen die Folgen. Endlose Folgen. Leben nur spannend kurz vor dem Cliffhanger.

Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Wer permanent die Erwartungshaltung seiner Umwelt bedient, aus Angst sonst nicht dazuzugehören, verkümmert. Sein Ich bleibt auf der Strecke.

Immer mehr Menschen fangen sich aufgrund dieses Verhaltensmusters ein Burn-Out-Syndrom ein, bekommen Krebs, konsumieren täglich harte Drogen oder aber flüchten sich in extreme Hobbys.

Bringt alles nichts.

Ausweichen ist nicht die Lösung. Jeder von uns muss sich am Ende des Tages mit den wesentlichen Fragen auseinandersetzen: Weiterlesen …

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Über die wirkungsvollste Art, Kriminalität vorzubeugen …

Jean Liedloff starb 2011 mit 84 Jahren

Jean Liedloff starb 2011 mit 84 Jahren

Erkennen wir einmal die Folgen unserer Behandlung von Babys, Kindern, anderen und uns selbst und lernen, das wirkliche Wesen unserer Gattung zu respektieren, dann werden wir unvermeidlich sehr viel mehr erfahren über unsere Anlage zur Freude.
Jean Liedloff

Ich habe auf meiner letzten Heimreise mal wieder in dem Buch Auf der Suche nach dem verlorenen Glück: Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit von Jean Liedloff geschmökert und eine Passage gefunden, die gerne vorstellen möchte. Jean war lange Zeit im Amazonas bei den Yequaner und hat 1977 über ihre Erkenntnisse dort besonders mit Blick auf den Umgang mit den Kleinsten geschrieben. Ich bin Baujahr 1958, also noch zu einer Zeit auf die Welt gekommen, in der Babys in ihrer wichtigsten Zeit im Krankenhaus lange Zeit abseits der Mutter in sterilen Betten, also ohne Bindung herumliegen und mit dem dabei entstehenden Stress irgendwie umzugehen lernern mussten. Jean prägt in diesem Buch den Begriff des Kontinuumsbedürfnisses, das die Yequaner-Babys in den Armen ihrer Mütter bei Bedarf jederzeit ausbilden dürfen und das uns Kindern der Nachkiegszeit definitiv in der Regel nicht gewährt wurde. Den Abschnitt, den ich aus dem Buch zitieren möchte, zeigt sehr gut auf, was das mit einer Gemeinschaft von Menschen macht:

Yaquener-Mutter mit getragenem Kind

Yequaner-Mutter mit getragenem Kind

Das Kind, das eine feste Grundlage von Kontinuum und Erfahrungen hinter sich hat, nimmt Zuflucht zu körperlichem Trost von seiner Mutter nur in Notfällen. Ein Yequaner-Junge, den ich kannte, kam zu mir, während er sich an seine Mutter festklammerte und vor Zahnschmerzen aus vollem Halse schrie. Er war etwa 10 Jahre alt und von so und erschüttern sicher und Abhängigkeit und Hilfsbereitschaft, dass ich ihn für äußerst diszipliniert gehalten hatte. In meiner „zivilisierten „Sicht schien er einen Meister darin, Gefühle für sich zu behalten; daher erwartete ich, dass er sich in der vorliegenden Situation gewaltige Mühe geben würden, nicht zu weinen beziehungsweise von keinem seiner Gefährten in einem der artigen Zustand gesehen zu werden. Es war jedoch klar, dass er weder seine Reaktion auf den Schmerz noch sein Bedürfnis nach dem ursprünglichen Trost der mütterlichen Arme zu unterdrücken versuchte.

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“Alphabet” – ein Film über die Vergeudung unserer Potentiale

Dezember 22, 2013 4 Kommentare

Only 2% have a high Skill Diversity after leaving School

Zum Abschluss noch eine Erklärung des Eingangsbildes. Eine in Alphabet genannte Langzeitstudie erforschte die Diversität von Fähigkeiten mehrerer Tausend Probanten in unterschiedlichen Altersabschnitten des selben Personen (a) vor der Schule (b) während der Schule (c) am Ende der Schule (d) zusätzlich mit 200.000 Menschen älter als 25 Jahren. Zu Beginn verfügten 98% über das Prädikat Genial (im Sinne einer breiten Palette von Begabungen/Veranlagungen), welches sukzessive sank. Die Testgruppe der älter als 25-jährigen verfügte lediglich noch über 2% des angeborenen Genialitätspotentials. Ich arbeite seit meinem 40sten Lebensjahr daran meine Genialität zurückzugewinnen. (Quelle)

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Sollten wir besser vom Gewinner- zum Nicht-Kampfprinzip wechseln?

September 30, 2013 46 Kommentare

Ein gewisses Maß an Ignoranz führt zum Glück, stellte Erasmus von Rotterdam fest.
Dem hält Rüdiger Lenz entgegen, dass Ignoranz die höchste Form von Gewalt sei.

Startschuss beim Wettlauf - Foto Paulwip  / pixelio.de

Startschuss beim Wettlauf – Foto Paulwip / pixelio.de

Auf diesem Blog haben wir immer wieder darüber gesprochen, dass wir in unserer Gesllschaft das Prinzip der Konkurrenz viel stärker gewichten als die Kooperation, und dass letztere aber für eine gesunde Gemeinschaft wesentlich tauglicher ist. Rüdiger Lenz meint zu unserer auf Konkurrenz aufbauenden Ökonomie:

Wettbewerb ist eine schönere Beschreibung für das Wort Wettkampf.

Eine Gesellschft, die den Kampf um Alles und gegen Jeden als sinnvoll erachet, tut dies, weil in ihr der Zins und ZinsesZins als Werkzeug zur Umverteiling von Arm nach Reich manipuliert durchgesetzt wurde. Der Motor unserer Kampfkultur sei das Schuldgeldsystem….

Dieses Prinzip fördert zunächst den Wettbewerb, der aber dann im Wettkampf mündet und zum Motor eine „Angriffskriegsführung“ und Kriegsinszenierung gegen einen äußeren Feind das vorherrschende Finanzwirtschaftssystem perpetuiert.

Das Nichtkampf-Prinzip von Rüdiger Lenz ist eine brillante Möglichkeit, einmal darüber nachzudenken, in was für einer Gesellschaft wir leben würden, wäre das oberste Prinzip Weiterlesen …

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