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Posts Tagged ‘Palästina’

Was heißt schon der Spruch “Der Islam gehört zu Deutschland”?

Januar 22, 2015 8 Kommentare
Instrument des Staatsterrors: Drohen vom Typ MQ-p Reaper (Foto: Wikipedia)

Instrument des Staatsterrors: Drohen vom Typ MQ-p Reaper (Foto: Wikipedia)

Als ob es einen vernünftigen Muslim geben könnte, der die Mordtaten von Paris gutheißen würde. Schon die Forderung sich davon zu distanzieren, hat es Beleidigendes.
Giovanni di Lorenzo

Wir können diese Tage in den Medien sehr gut verfolgen, wie hintergründig Stimmung gegen den Islam gemacht wird. Die Auswirkungen wiederum können wir auf der Straße als auch auf den sozialen Plattformen sehen: eine Islamophobie nimmt zu, unflätige Kommentare wechseln die Seiten. Spaltung eben: „Teile und Herrsche“! Das Mittel der Eliten, um die Energie von sich auf ihre „Partei“-Sklaven zu lenken. Wenn schon nicht mehr Links gegen Rechts reicht, dann eben Christ gegen Moslem? So wie es der Jahrhundertplan für den 3. Weltkrieg vor sieht? Ich möchte gerne eine Textpassage eines Artikels von Evelyn Hecht-Galinski bringen, der sich mit dem Thema beschäftigt, und der eine Reihe meiner Ansichten und Irritationen wiederspiegelt: 

Was heißt schon der Spruch “Der Islam gehört zu Deutschland”?

Ja, natürlich genauso wie das Christentum und das Judentum und alle anderen Glaubensrichtungen. Aber sogar diese fast banale Feststellung ist für viele CDU-Politiker wie das exemplarische Beispiel Volker Kauder, Fraktionschef der CDU/CSU und Merkel-Vertrauten, schon unerträglich, so wie diese Politiker für mich unerträglich sind! (16)

Ja, es sind Glaubensrichtungen und keine Völker und sie gehören zu Deutschland! Aber da sind wir wieder bei der Frage: Warum werden nicht alle Religionen gleich behandelt? Judentum ist genau so eine Religion wie Christentum,oder Islam, das aber wird immer wieder bewusst vergessen.

Atheisten und Agnostiker sind genau so eine wichtige Weiterlesen …

Wieso begleitet uns der Palästina-Konflikt schon seit Jahrzehnten?

„Wir wollen ja den Frieden. Gibt es denn da keine Möglichkeit, uns zu ändern, ehe es zu spät ist? Könnten wir es nicht vielleicht lernen, auf Gewalt zu verzichten? Könnten wir nicht versuchen, eine ganz neue Art Mensch zu werden? Wie aber sollte das geschehen, und wo sollte man anfangen? Ich glaube, wir müssen von Grund auf beginnen. Bei den Kindern.“
Astrid Lindgren

Fries über dem Eingang des ehemaligen Gästehauses der Regierung der DDR in Berlin-Niederschönhausen (Foto: Wikipedia)

Öffentlich wird dieser Konflikt gerne als ethnisch-religiöse Auseinandersetzung dargestellt und durch das In-den-Vordergrund-rücken dieser sehr wohl vorhandenen Unterschiede am Laufen gehalten. Dabei übersehen dann gerne mal beide Seiten die sehr wohl auch vorhandenen Gemeinsamkeiten und verbauen sich so die Möglichkeit für beide Seiten gangbare Kompromisse und den dafür notwendigen Kooperationen und Lösungen zu finden.

Vertrauen

Alle Menschen streben danach, ihre grundsätzlichsten Lebensbedürfnisse (Essen, Trinken, Wohnen, Wärme, Gesundheit, Frieden, Zukunftsperspektiven….) für sich und ihre Nachkommen abgedeckt zu wissen. Wir sind stets auf der Suche nach den Glücksgefühlen, dem Glücklichsein, welches wir von unseren ersten Erfahrungen im Mutterleib her kennen. Diese Erfahrungen waren Verbundenheit, persönliches Wachstum und die Sicherheit alle Lebensbedürfnisse abgedeckt zu bekommen,bzw.  abdecken zu können. Das können wir nur dann wieder erleben und erfahren, wenn wir all das auch allen Anderen zugestehen und nicht auf Kosten Anderer, der Natur oder gar unserer eigenen Nachkommen (Schuldenpolitik sowie die div. politischen/religiösen Schuldkonzepte und Zuweisungen) leben.

Beherrschung

Materieller Besitz und Wachstum ist nett, gehört aber nicht zu den Grundbedürfnissen sondern ist eher der Lockruf auf den Irrweg in die Unmenschlichkeit. Wir Menschen haben Krieg noch nie gebraucht, um Lösungen zu finden, sondern sind seit jeher von Hab- und Machtsüchtigen, alles beherrschen-wollenden Interessensgruppen in diesen hineingedrängt, von den Medien hineingeschrieben oder von der Politk hineingeredet geworden. Wäre es vielleicht nicht mal an der Zeit, Denjenigen, welche die Lösungen im Kampf und Zerstörung suchen, daran zu erinnern, dass es nie möglich sein wird, Alle und Alles zu beherrschen? Dass das gar nicht Notwendig ist?

Selbstbeherrschung

Ist das höhere Ziel von Weiterlesen …

Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung der IGP und Tamera

Dezember 1, 2012 7 Kommentare

Zeigt bitte mit Euren Sternen, ob ihr für oder gegen diesen Aufruf seid.krieg

„sich kein Blatt vor den Mund nehmen“ = sehr deutlich werden in seinen Worten, jemandem die Leviten lesen. Aus der Theatersprache, wo in der Antike in den Zeiten vor der Theatermaske ein Feigenblatt das Gesicht des Schauspielers verbarg, so dass dieser für seine Worte nicht zur Rechenschaft gezogen werden konnte.

Nach den auf Lügen basierenden letzten Kriegen, in denen wieder Millionen unschuldiger Menschen auf beiden Seiten leiden mussten, habe ich immer stärker das Bedürfnis, kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen. Es wird Zeit, jetzt mutig zu werden, bevor es wieder ein 1933 gibt. Daher veröffentliche ich auch auf meinem Blog den Aufruf von Dieter Duhm in Portugal:

Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung der IGP und Tamera

Ihr habt keine Feinde. Die Menschen mit anderem Glauben, anderer Kultur oder anderer Hautfarbe sind nicht eure Feinde. Es gibt keinen Grund, sie zu bekämpfen.

Die, die euch in den Krieg schicken, tun es nicht für eure Interessen, sondern für ihre eigenen. Für ihren Profit, ihre Macht, ihren Vorteil, ihren Luxus.

Warum kämpft ihr für sie? Habt ihr Anteil an ihrem Weiterlesen …

Kategorien:Ethik, Gesellschaft, Politik Schlagwörter: , , ,

Warum wir eine neue, bedingungslose Definition des WIR brauchen …

November 24, 2012 11 Kommentare
nicht trennen sondern verbinden ...

nicht trennen sondern verbinden …

Der Konflikt im Gaza-Streifen hat in der vergangenen Wochen meine Timeline okkupiert und war DAS Thema in den Nachrichten. Obwohl ich keinen direkten Bezug zu den Geschehnissen dort habe, haben mich die Vorgänge dort eigenartig stark beschäftigt. Und ich gebe zu, dass ich im ersten Moment geneigt war, mich auf die Seite einer der Parteien zu stellen (und zwar nicht auf die israelische).

Der nächste Gedanke war dann allerdings: Ist es nicht genau das Denken in „Wir“ gegen „Die“, das den Kern dieser Konflikte ausmacht? Das von den Herrschenden gnadenlos ausgenutzt wird, um auf Kosten vieler Menschenleben die eigene Macht zu sichern und Reichtum anzuhäufen?

Wenn man mal bewusst darauf achtet, wird deutlich, wie stark wir darauf konditioniert sind, uns einer der Gruppen anzuschließen – und damit genau Teil des Spiels zu werden, das zu den unmenschlichen Auswüchsen führt, die wir gerade im Gaza-Streifen und auf vielen anderen Schauplätzen dieser Erde sehen.

Um es deutlich zu sagen: ich finde es furchtbar, dass

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