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Der EVOLUTIONS-GEIST transformiert das BILDUNGS-BEWUSSTSEIN

Ich bekam den folgenden Text von Horst Költze, einem pädagogischen Schriftsteller (siehe auch hier), mit der Frage, ob ich ihn veröffentlichen mag. Dem komme ich gerne nach, geht es doch um nichts anderes als eine zuträglichere Geisteshaltung zum Entfalten unserer Potentiale auf dem Weg zum Erwachsensein:

Der Evolutions-Geist bewirkt im integralen Bewusstseins-Zeitalter eine fundamentale Transformation des Bildungs-Bewusstseins.
Das bedeutet:
Der Algorithmus der Geisteshaltung, der bisher das Bildungs-Bewusstsein prägt, wird mit substantiell höherwertiger Geistesqualität ausgestattet.

Der Bildungs-Algorithmus des zu Ende gehenden mentalen Bewusstseins-Zeitalters ist von patriarchalisch-dominanter Geistesqualität.
Dieser Bildungs-Algorithmus wirkt seit zweieinhalb Jahrtausenden, seit dem antiken Griechentum.
Die antike griechische Kultur wertete die Weiblichkeit in allen Lebensbereichen ab. Denn Weiblichkeit galt als „natürlicher Mangelzustand“ (Aristoteles). Plato diskriminierte die Weiblichkeit, indem er keine Mädchen in seine Akademie aufnahm, in sein Gymnásion.

In der ersten Phase der Transformation wird die Bildungs-Qualität des patriarchalisch-dominanten Algorithmus´ des mentalen Bewusstseins-Zeitalters entlarvt.

Die Wirkung des patriarchalisch-dominanten Bildungs-Algorithmus´ ist an folgenden Merkmalen erkennbar:

Der patriarchalisch-dominante Bildungs-Algorithmus bewirkt

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Die Ich-kann-Schule statt der Du-mußt-Schule

Unterricht richtet nach unten.
Unterricht ist ein hocheffiziente Lernstörung.
Lernen ist, einer Fährte des Lebens zu folgen.
Franz Josef Neffe

Das Thema Bildung und Schule hatten wir hier schon einige Male in der Kritik. Ist ist einer, der dieser Kritik sein Konzept des wirklichen Lernens in einem neuen Interview gegenüberstellt, aber schaut selbst:

Die Ich-kann-Schule statt der Du-mußt-Schule
oder: Lernen bringt nach vorn, Unterricht richtet nach unten.

Diplom-Pädagoge Univ. Franz Josef Neffe im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Unser derzeitiges Schulsystem beruht auf einigen Prinzipien, welche hinsichtlich ihrer Funktion und ihres „Erfolges“ einige Fragen aufwerfen. So ist es für uns völlig selbstverständlich, daß unsere Kinder Lesen lernen MÜSSEN, Schreiben lernen MÜSSEN oder Rechnen lernen MÜSSEN. Bereits frühzeitig wird damit ein Druck ausgeübt, welcher sich auf den persönlichen Reifeprozeß aber auch auf die Lernleistungen eines Kindes negativ auswirkt.

Viele Lehrkräfte sind sich dessen nicht bewußt, daß Schüler mit dem Druck des Müssens lediglich das Werk des Lehrers vollbringen. Wäre es nicht sinnvoll, wenn der Schüler das Lesen, das Schreiben oder Rechnen lernen als sein eigenes Werk begreift indem er etwas nicht tun muß, sondern tun kann?

Diplom Pädagoge Franz Josef Neffe ist sich sicher: etwas tun zu können, statt tun zu müssen ist eine Garantie für Lernerfolge, für das Wachstum von Stärken und es beeinflußt den Reifeprozeß bei jungen Menschen positiv. Unser Schulsystem fördert hingegen die Schwächen und vernachlässigt die Stärken. Lieber wendet man sich den Fehlern, Auffälligkeiten, unterstellten Abnormalitäten, Defekten, Schwächen usw. zu und übersieht, daß man sich im selben Zuge von genau den Talenten, Potentialen, Begabungen, Kräften, Stärken abwendet, mit denen das Problem gelöst werden kann. Dieses Unterstellen von Schwächen und Abnormalitäten hat mittlerweile solche Ausmaße angenommen, daß vielen Kindern ein ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts­-Störung) unterstellt wird, welches zum Teil durch Pharmazeutika wie Ritalin und ähnliches „therapiert“ wird um Kinder Ruhigzustellen und anzupassen. Eine skandalöse, fast schon kriminelle Entwicklung zum Schaden unserer Kinder.

In der neuen Ich-kann-Schule von Franz Josef Neffe werden nicht die starken Schwächen sondern die Weiterlesen …

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