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Posts Tagged ‘Open Society’

What should matter? Black, Red, Yellow, White … or better All Lives?

Das EGO hat gelernt, als „Opfer“ mehr Macht ausüben zu können als Herrscher. Aus diesem Grund gibt es nur noch „Verteidigungsminister“… alle verteidigen sich bloß, keiner führt Krieg. Die profitabelste Opferhaltung ergibt sich aus dem offiziellen Ergebnis des letzten Weltkrieges… moralische Überlegenheit ist im Informationszeitalter unbezahlbar. Deswegen haben die Deutschen mindestens auch den 1. Weltkrieg verloren… sie haben das bis heute nicht verstanden und spielen daher weltpolitisch nicht in der Oberliga. Kein Krieg scheint gerechter als der, wo man sich gegen einen äußeren „Feind“ verteidigt. Und natürlich werden in der heutigen, globalisierten Welt „Feinde“ konstruiert, so wie man Hochhäuser konstruiert oder Viren.

TRENNUNG (von sich selbst, von der Natur, von seinen Mitmenschen, von seiner Kultur usw.) ist das Symptom der Lebensfeindlichkeit, früher „das Böse“ genannt. Es ist auch die Schablone, die man anlegen kann, um eben jene Ursachen zu erkennen. Sofern man gelernt hat, zwischen moralisierender und ethischer Betrachtungsweise wertfrei zu unterscheiden.

Und was ist die Wahrheit? Dem Universum in seiner gigantischen Unendlichkeit ist es freilich „egal“ – also gleich-gültig – ob Leben nun „matters“ oder nicht. So wie es mich nicht „matters“, ob das Molekül in der Gurke, die ich gerade esse, glücklich ist oder nicht. 😀

Wie entspannend…

„Das Leben findet nicht durch dich statt, sondern ohne dich.“
Ramesh Balsekar, 1917-2009, Indien

Armin Köhler kommentierte so heute morgen auf Facebook
das untere Video von Joey Salads

Ich habe die letzten Tagen doch eher befremdlich auf das, was ich in vielen westlichen Staaten und auch in Deutschland an emotionaler Bewegung bis hin zu Unruhen und Plünderungen mit Toten geschaut. Mir schien wieder etwas abzulaufen, wo mir mein Bauch mitteilte: Warum erzeugt gerade dieses Tötungsdelikt eine so starke Welle der Solidarität, die sogar größer ist, als Jene mit den durch Corona Gefährdeten. Ja, da gibt es überall auf der Welt Ungleichbehandlungen durch Stärkere, u.a. von Polizisten, den Schwächeren gegenüber, u.a. den Menschen mit dunkler Hautpigmentierung. Aber da gibt es genauso viel Ungleichbehandlung durch Männer gegen Frauen (ich schaute mir vorgestern den Film Unorthodox an, PUH), mittlerweile umgekehrt in Südafrika gegen Weiße. Müsste es da nicht heißen, mit Blick auf die Entwicklung einer Menschheitsfamilie: „All Lives Matter“, und zwar inklusive der Tiere?

Joey Salads machte eine interessante Erfahrung eines sozialen Experiments, auf dem gut draufrumgekaut werden kann. OK, es mögen die passenden Schnipsel zusammengestellt worden sein. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass der Trend stimmen könnte:

Weiterlesen …
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