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Posts Tagged ‘Ökonomie’

Gadaffi sah in dem Lohnarbeiter einen Sklaven und bot eine Lösung zur Befreiung an …

Man mag über Gaddafi denken und urteilen, wie man will; doch zumindest eine Sache ist und bleibt unbestreitbar: Wenn irgendein Mann auf dieser Erde für wahre Demokratie gekämpft hat, dann war es Muammar Al-Gaddafi! Wer das Gegenteil behauptet, lügt! Wir sind es ihm daher schuldig, Ausschnitte aus dem Grünen Buch als AZZ-Sonderbeilage zu veröffentlichen. …Wahrheit bleibt Wahrheit, und Recht muss Recht bleiben. Man konnte Muammar Al-Gaddafi leiblich ermorden; doch seine niedergeschriebenen Worte enthüllen seine unübertrefflich demokratische Gesinnung. Sie werden weiterleben. Gaddafi ist tot – es lebe die Wahrheit!
Ivo Sasek in der Oktoberausgabe 2011 der AZZ

Ich habe nun ein wenig weiter in Muammar A-Gadaffis Grünem Buch gelesen und bin noch weiter erstaunt über seine Ansichten. Ich hatte vor etwa zwei Jahren das folgende Zitat von Gerald Dunkl, einem österreichischen Psychologe und Aphoristiker, gefunden:

Lohnarbeit ist die Fortsetzung der Sklaverei mit anderen Mitteln.

Gaddafi schließt hier an und stellt exakt auch diesen Zusammenhang fest. Er hat allerdings eine Lösung an der Hand. Er hat die Lohnarbeit kurzerhand abgeschafft und sieht den Arbeiter als gleichberechtigten Partner von Zweien bzw. Dreien im Produktionsprozess. Zu diesem gehören aus seiner Sicht die Ressource, der Produzent = Arbeiter und je nach Produktionsart noch das Produktionsmittel, z.B. eine Fabrik. Ich mache es kurz und lasse den liquidierten „Diktator“ in Fortsetzung zu meinem ersten Artikel Können wir von Libyens ehemaliger Basisdemokratie lernen? einfach mal selbst für sich sprechen:

Auszug aus DAS GRÜNE BUCH von Muammar Al-Gadaffi zum Ökonomischen Aspekt der Dritten Universal Theorie

Auszug aus DAS GRÜNE BUCH von Muammar Al-Gadaffi zum Ökonomischen Aspekt der Dritten Universal Theorie

Und weiter geht´s … Weiterlesen …

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Collapse – Über den Zusammenbruch der Wirtschaft

September 15, 2014 7 Kommentare

Michael C. Ruppert hat im September 2009 seinen aufrüttelnden Dokumentarfilm „Collapse“ vorgestellt, der beim “Toronto International Film Festival 2009″ Premiere feierte und dort bereits überaus positive Kritiken erhielt. Regisseur ist Chris Smith, Buch und Darsteller Michael (kurz Mike) Ruppert, der sein Weltbild dokumentiert. Der Film wurde erstmals in Deutschland auf der 60. Berlinale im Februar 2010 gezeigt.

Michael_C_Ruppert_Collapse_From_The_Wilderness_Peak_Oil_Oelfoerdermaximum_fossile_Energien_Derivate_Zineszins_Wachstumsparadigma_Nachhaltigkeit_bumpy_plateau_Elisabeth_Kuebler_RossMichael C. Ruppert (auch Mike Ruppert; * 3. Februar 1951 in Washington, D.C.), ist ein ehemaliger LAPD Police officer (Drogenfahnder). Den Dienst quittierte er 1978 nach Schikanen und Todesdrohungen, als er den Drogenschmuggel durch die CIA aufdeckte und sich konsequent weigerte, Teil dieser kriminellen Machenschaften zu werden. Seine Erkenntnisse und Vorwürfe sollten sich erst viele Jahre später durch offizielle Regierungsunterlagen bestätigten. Ruppert arbeitete weiter als freier investigativer Journalist, whistleblower, Buchautor, Gründer und Chefredakteur von “From The Wilderness”, einer bekannten politischen Internetseite in den USA. Die Webpräsenz und der zugehörige Newsletter beschäftigten sich von 1988 bis Ende 2006 vor allem mit der journalistischen Aufdeckung von staatlichen verdeckten Operationen und der Hintergrundanalyse politischer Ereignisse.

Was 2006 geschah und warum Michael Ruppert mit seiner Webseite ‘From the Wilderness’ aufhörte, war ein Skandal und bezeichnend für das korrupte, bösartige US-amerikanische politische System und dem Geheimdienst CIA. Über Nacht war die CIA in sein Office eingedrungen und hatte alles kurz und klein geschlagen, natürlich in erster Linie alle Computer, aus denen sie sicherheitshalber auch noch die Harddisks rausgerissen hatten. Das Büro wurde förmlich wie nach einem Bombeneinschlag verwüstet.  Michael wusste, was die Uhr geschlagen hatte und rannte um sein Leben. Sein Freund Stan Goff gab ihm 1000 Dollar und Michael bestieg das nächste Flugzeug nach Venezuela.

Dies ist wohl der erste Beweis dafür, dass Michael nicht über ‘lächerliche Konspirationstheorien’ schrieb. Und der zweite ist, dass er Weiterlesen …

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Sind Genossenschaften die Lösung zur Begegnung der aufkommenden sozialen Kälte?

Der folgende Artikel war einer der ersten auf meinem Blog, und ich möchte ihn aus gegebenem Anlass doch nochmals nach vorne holen, geht es doch darum, was wir selbst ändern können und wo wir unsere Energie soinnvoll zu einem Leben auf Augenhöhe einbringen könne:

Ich hatte in einem letzten Post von Tony Judt berichtet, der feststellte, dass wir mit der Profitorientierung nicht mehr weiterleben können. Er fordert uns auf, den Staat neuzudefinieren, wieder zu ethisch fundierter, politischer Debatte zurückzufinden, über Alternativen nachzudenken. Und das will ich mit diesem Post versuchen.

Auf der Suche nach alternativen Gesellschaftsmodellen bin ich auf den Begriff der Genossenschaften gestoßen und wollte wissen, welche Vorteile diese haben. In Wikipedia findet man: „Das zentrale Anliegen von Genossenschaften ist es, gemeinsame wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedürfnisse zu befriedigen. Weltweit sind mindestens 700 Millionen Mitglieder an Genossenschaften beteiligt …“.

Das sind schon mal zwei wichtige Botschaften. Die eine behandelt die Bedürfnisbefriedigung, das meint vermutlich auch weniger eine Bedürfnisweckung zu etwas, was ich eigentlich gar nicht brauche. Und das andere ist die beeindruckend hohe Zahl der Mitglieder. Fast ein 1/10 der Weltbevölkerung arbeitet schon in Genossenschaften. In Europa sollen es 140 Millionen Mitglieder in 300.000 Genossenschaften und 2,3 Millionen Arbeitsplätzen geben. Aufgrund dieser großen Zahlen hatte ich mich entschieden, nicht „Werden Genossenschaften wieder modern“ zu titeln. Mich wundert allerdings, dass mir bisher so wenige Genossenschaften begegnet sind.

Erstaunt war ich über Weiterlesen …

Ist der Mensch von Natur aus faul? Oder wird er kurz nach seiner Geburt dazu verzogen?

November 24, 2012 59 Kommentare

Ich beschäftige mich seit 1992 mit Geschäftsprozessmanagement. Mein Schwerpunkt ist dabei der Einsatz von Software zur Steigerung der Prozesseffizienz. Stand die Unterstützung des Menschen schon immer im Fokus meines Wirkens, so hat sich seit Anfang letzten Jahres mein Interesse besonders zum Thema Motivation verstärkt.

Motivation: Bestrafung – Belohnung – oder?

Denn unsere wissenszentrierten Geschäftsprozesse sind im Gegensatz zu unseren Produktionsprozessen nur so gut, wie die darin mitwirkenden Menschen motiviert sind. Jahrelang hieß es, dass man Menschen motivieren müsse, ob mit Peitsche = „wenn Du nicht spurst, wirst Du entlassen“ oder mit dem Zückerli = „Wenn die Zahlen stimmen, kriegst Du was oben drauf“. Inzwischen kommen wir immer mehr zu der Erkenntnis, dass wir Menschen intrinsisch motiviert sind, etwas mit dem, was wir tun, zu schaffen und daran Freude zu haben. Wir sehen also zwei Lager. Jene, die den Menschen als von Natur aus faul im Sinne eines Nutzenmaximierers sehen, und Jene, Weiterlesen …

Sammlung interessanter Genossenschaften

Ich hatte vor Wochen die Frage gestellt, ob Genossenschaften der Weg in eine menschlichere Welt sind und will mit diesem Post nun eine Sammlung interessanter Genossenschaften beginnen. An den Start gehe ich mit Grüner Vulkan, einem Verein, dessen Geschäftszweck die Förderung von Energie in Bürgerhand ist. Auf ihrer Seite zur Philosophie ist Folgendes zu finden.

Philosophie

Alle reden vom Umdenken – Energiewende schafft neue Freiräume

Während vom Menschen geschaffene Systemstrukturen immer mehr Energie und Geldmittel zu ihrer Aufrechterhaltung in Anspruch nehmen, wird der Mehrheit der Beteiligten langsam bewusst, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Wir bewegen uns alle in einem sensiblen System begrenzter Ressourcen – der Natur.

Der Weg zur neuen Energiekultur

Unsere Aufgabe ist, Menschen für erneuerbare Energien zusammen zu bringen, zu sensibilisieren, konkrete Wege aufzuzeigen und gemeinsam zu verwirklichen; Energieproduktion vor Ort zu entwickeln, einseitige Abhängigkeiten Weiterlesen …

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Wie der Schritt vom Sklaventum zur Freiheit den Arbeitseifer befeuerte und dabei eigentlich doch nicht wirklich frei machte

Oder: Ein kleine Geschicht vom Hohepriester Dämon Kratie

Langsam gingen die Sklaven hintereinander her; jeder von ihnen trug einen geschliffenen Stein. Vier solcher Reihen, jede anderthalb Kilometer lang – von den Steinpolierern bis zu der Stelle, wo die Festungsstadt gebaut wurde – wurden von Wächtern streng behütet. Auf zehn Sklaven kam ein Wächter. Auf der Seite der Sklaven saß auf einem dreißig Meter hohen, aus geschliffenen Steinen errichteten Hügel der Hohepriester Kratie. Vier Monate lang hatte er schweigend das Geschehen beobachtet. Niemand störte ihn, niemand wagte auch nur, seine Gedanken durch einen Blick zu unterbrechen. Für die Sklaven und die Wächter war der künstliche Hügel ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Landschaft. Und dem Menschen, der da oben mal reglos auf seinem Thron saß und mal auf der Gipfelplattform des Hügels umherging, schenkte schon niemand mehr Beachtung.

Kratie hatte die Aufgabe übernommen, den Staat umzugestalten, um die Macht der Priester über die Menschen dieser Erde auf Jahrtausende hinaus zu festigen und sie alle, einschließlich der so genannten Herrscher, zu Sklaven der Priester zu machen.

* * *

Einmal stieg Kratie nach unten und ließ seinen Doppelgänger auf dem Thron Platz nehmen. Der Hohepriester selbst wechselte seine Kleidung und nahm seine Perücke ab. Dem Oberwächter befahl er, ihn wie einen gewöhnlichen Sklaven in Ketten legen zu lassen und ihn in die Sklaven einzureihen, hinter einem jungen, kräftigen Burschen namens Nard. Kratie hatte den Sklaven ins Gesicht geschaut, und ihm war aufgefallen, dass Nard einen forschenden, wertenden Blick hatte, nicht einen ruhelosen oder abgestumpften Blick wie die meisten anderen. Nards Gesicht machte mal einen nachdenklichen, konzentrierten Eindruck, dann wieder sah er erregt aus. „Das bedeutet, er denkt über einen Plan nach“, hatte der Hohepriester überlegt und wollte sich nun davon überzeugen, inwieweit er mit seiner Beobachtung Recht hatte.

Zwei Tage lang ging Kratie Steine schleppend hinter Nard her, saß während Weiterlesen …

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Brandbrief an Frau Merkel erklärt Hartz IV für nicht Grundgesetz-konform

Vorgestern hat Ralph Boes, Referent und Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V. in Berlin, Mitbegründer der „Bundesagentur für Einkommen“, „Kunde“ beim Jobcenter Berlin Mitte  und Vollzeit ehrenamtlich tätig, einen Brandbrief veröffentlicht, der sehr deutlich macht, dass Hartz IV mehrere Artikel des Grundegesetzes verletzt. Ich hatte vor einige Zeit in meinem Artikel  Keine gute Kultur, sagt mir meine Intuition: konstante Arbeitslosenzahl, Zocken mit Geld, Hungern durch Fleisch, riskante Großprojekte … auch schon formuliert, dass wir seit Jahren eine gleichbleibend hohe Zahl an Arbeitslosen haben und uns mehr Gedanken machen müssen, wie wir die Arbeit, die wir haben, besser auf alle verteilen, so dass keiner im Regen stehen muss und alle an der Gemeinschaft beteiligt werden. Dieser Brandbrief ist sehr lesenswert, da er nicht polemisch geschrieben ist, keiner Doktrin folgt sondern einfach nur menschliche Grundrechte wieder einfodert. Also einfach nur sehr lesenswert:

Grüß Dich Konflikt, denn ich komme!
Brandbrief eines entschiedenen Bürgers!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrte Frau Arbeitsministerin von der Leyen,
sehr geehrter Herr 
Dr. Weise (erster Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit),
sehr geehrter Herr Alt (erster Erleuchteter im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit),

sehr geehrter Herr Schneider (Geschäftsführer im Jobcenter Mitte, Berlin),

wir alle sind Bürgerinnen und Bürger eines Staates, der sich ein Grundgesetz gegeben hat, in dem es im ersten Satz schon heißt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar, sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Für viele mag dieser Satz vielleicht nur noch wie ein Weiterlesen …

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