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Posts Tagged ‘Ohnmacht’

Es sind doch nur Spinnweben …

Eure MiA

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Vom Überwinden der gesellschaftlichen Bewusstlosigkeit …

November 2, 2017 18 Kommentare

Rüdiger Lenz, Gewalttherapeut, Nicht-Erfinder des Nicht-Kampfprinzips

Macht habe ich nur, wenn ich die Anderen ohnmächtig halte.
Rüdiger Lenz über das Herrschaftsprinzip

In meinem gestrigen Minipost darüber, wie die Welt zu verbessern ginge, hörten wir von Rico Albrecht die Empfehlung:

… Und es beginnt damit, zu lernen, wie man die Programme im Kopf erkennt, von denen man sich steuern lässt.

Daran knüpft der folgende Vortrag von Rüdiger Lenz (Facebook-Profil) an, der aufzeigt, wir viele Menschen sich durch Selbstmanipulation von ihrem Selbst entfremden, nur um sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen zu können. Zu seinem Vortrag ist auf youtube zu lesen:

In diesem Vortrag beschreibt Rüdiger Lenz die Auflösungsprozesse des Weges zum inneren Friedens. Wird dieser Weg nicht gegangen, so wird eine zum Frieden gerichtete Änderung im Außen vollzogen – was kein echter Friede ist. Ein nach außen gerichteter Friede bleibt eine Ersatzstrategie (maladaptive Bewältigungsstrategie).

Die meisten Menschen – auch in Friedensbewegungen, scheuen diesen inneren Weg, weil er mit Konsequenzen verbunden ist, zu denen man Ausdauer, Selbstdisziplin und eine starke Selbstwahrnehmung benötigt. Also braucht es eine innere Bereitschaft zum Frieden, bei der sich der Einzelnen dafür stark macht, selbst zu einer friedfertigen Person zu reifen. Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden IST der Weg. Genau das wollte Gandhi damit zum Ausdruck bringen.

Es ist der Weg zum Frieden in Dir. Es gibt KEINEN anderen Frieden. Und warum wir alle einen so enorm schweren Zugang zu diesem inneren Frieden finden, ist das Thema dieses Vortrages von Rüdiger Lenz.

Ziel aller Herschaftssysteme ist nicht die Manipulation von oben herab. Viel eher ist das Ziel der Weiterlesen …

Kulturen im Kulturspiegel

September 27, 2014 22 Kommentare
Spiegelbild

Spiegelbild

Ich stelle meine Beobachtung an den Anfang eines Textes:

Tier-, Pflanzen- und Menschenwelt unterscheiden sich in ihrer gestalterischen Darstellung und Wirkung erheblich. Bezeichnet man Darstellung und Wirkung als Kultur, wirken zwei sehr verschiedene Kulturen auf einem Feld, dem Planeten Erde, zusammen, Was die Kulturen sehr verschieden gestaltet, ist Geist. Man frage sich, wie die Natur sich wandelte, wenn sie ein Gewissen hätte. Und wie der Mensch sich wandelte, wenn er kein Gewissen mehr hätte. Und wie das Miteinander sich gestaltete, wenn es unter neuen Geist-Bedingungen stattfindet.

Risikobereitschaft

Alle Menschen wissen, die Zeiten ändern sich. Der Zeitgeist predigt einerseits Fortschritt, andererseits ist es Mensch, der nach diesem Fortschritt verlangt. Obwohl alle persönlich einen Fortschritt für sich beanspruchen (und dieser auch ganz natürlich durch die gesammelten Erfahrungen persönlich erfolgt), geht der Anspruch darüber hinaus und folgt dem neuen Glauben an die Ergebnisse von Forschung und Wissenschaft. Der Glaube mag auch den an die Technik und Technologie betreffen. Den eigentlichen Trieb beschreibe ich als den in das Risiko, und die Bereitschaft, nicht nur risikofreudiger, sondern auch sorgloser zu werden, was die Folgen der Risiken betrifft.

Gegen die steigende Risikobereitschaft wirkt eine andere Kraft. Ich nenne sie die Sehnsucht nach dem Verlorenen. Es ist der Antrieb, der das Vergangene zurückholen will: „Ach damals“, so klingt mancher Seufzer im immer extremer fortschreitenden Strom des Wandels. Dabei vergaßen die Menschen, dass sie nach dem Neuen strebten, weil das Alte besser werden sollte. Sie riefen nach hilfreichen Geistern, und die kamen. Sie erfüllten Wünsche nach Weiterlesen …

„Im Ergebnis beschleunigen wir alles“

Dezember 26, 2013 13 Kommentare

Hartmut Rosa(Foto: Wikipedia

Ich habe seit zwei Wochen einen Artikel mit dem boigen Titel auf meinem Schreibtisch liegen, dessen Thema schon einen meiner ersten Artikel auf meinem Blog beschäftigte: Wie viel Beschleunigung in der Wirtschaft hält der Mensch aus?

Der Zeitforscher Hartmut Rosa über die Gewschwindigkeitssteigerung der Gesellschaft, die alle Lebensbreiche und alle Schichten betrifft.

So lautet der Untertitel im Kölner Stadtanzeiger vom 14./15. Dezmber 2013, indem es um unser Zeitempfinden geht, dem Pänomen der Beschleunigung in unserer „Moderne“. Auf die Frage, warum Herr Rosa derzeit so gefragt sei, kommt die Anwort prompt:

Weil ganz viele Menschen mittlerweile das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt. Egal, ob in Wirtschaft, Kirchen, Pflege, Bildung – auf jedem Sektor haben sie das Gefühl, die Beschleunigung betrifft nicht nur ihre Arbeit, sonder die ganze Art des Lebens. Sie ist zur nagenden Erfahrung geworden, die Jeder kennt.

Er sieht die Beschleunigung etwas seit Weiterlesen …

Mein Weg hin zum Inneren Wandel

Februar 11, 2013 17 Kommentare

Wolfgang hatte mir den Anstoß gegeben, doch einmal über die Thematik „Wandel im Inneren und Äußeren“ meine Gedanken aufzuschreiben – was ich hiermit dankbar annehmen möchte. Ausgangspunkt war der Artikel „Wie wir Bürger unsere Politiker überreden können, aus ihrem Dilemma der Konkurrenz zu kommen …in dem es – so meine Sicht, darum ging, wie wir einen Wandel im „Außen“ (Globale Verantwortung) bewirken könnten. Ich möchte kurz erklären was ich unter „Innen“ und „Außen“ im Kontext dieses Themas meine:

INNEN = Dinge, Handlungen oder mein Bewusstsein, auf die ich direkt Einfluss habe und selbst verantwortlich bin;

AUSSEN = Alles außerhalb von mir, dazu zählen Vereine, Organisationen, Regierungen, wo ich nur sehr bedingt oder keinen Einfluss habe, und letztendlich zählen dazu auch Freunde und Familie.

Noch vor Jahren, als ich mich sehr stark mit den Missständen in der äußeren Welt beschäftigt habe, so z.B. unser Geldsystem, den Bilderbergern, Uranmunition, Qualität unserer Lebensmittel und anderen Themen, hatte ich auch immer wieder versucht, meine Mitmenschen über gewisse Missstände aufzuklären. Das Problem war nur, dass, auch wenn ich den ein oder anderen meiner Mitmenschen erreichen konnte, die wahrnehmbaren Probleme in der äußeren Welt nicht etwa verschwanden, sondern in ihrer Dramatik weiter zunahmen. Infolge dessen machte sich bei mir Ohnmacht (das Gefühl ohne Macht zu sein) breit, lähmte mich in meiner ganzen Lebensenergie und führte zu einer tiefen Weiterlesen …

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