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Eure MiA

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Es sind doch nur Spinnweben …

Eure MiA

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„Unsere grösste Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein“

November 1, 2017 6 Kommentare

Lasen wir doch in dem Artikel Wie ist es möglich, dass Menschen täglich auf eine Entwicklung hinarbeiten, bei der sie ihr eigenes und das Leben ihrer Kinder und Enkel riskieren?“ darüber, dass unsere Gesellschaft so stark auf Gehorsam und Unterordnung aufgebaut ist, dass das Wegreden der persönlichen Verantwortung zum ganz normalen Verhalten geworden ist, und es an der Zeit sei, den Mut zu entwickeln und damit die umgreifende Angst zu bezwingen. Passend zum Thema fand ich gerade dieses hier:

Marianne Williamson

Unsere grösste Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere grösste Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns: wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?
Aber wer bist du, es nicht zu sein? – Du bist ein Kind Gottes.

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich kleinzumachen, nur damit sich andere um dich
herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch auch die anderen.

Ausschnitt aus dem Film: Coach Carter, der Marianne Williamson aus ihrem Buch Rückkehr zur Liebe: Harmonie, Lebenssinn und Glück durch „Ein Kurs in Wundern“ zitiert, so wie es Nelson Mandela in seiner Antrittsrede 1994 tat.

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Wie ist es möglich, dass Menschen täglich auf eine Entwicklung hinarbeiten, bei der sie ihr eigenes und das Leben ihrer Kinder und Enkel riskieren?“

Oktober 29, 2017 47 Kommentare

Wir können nicht einfach so Böses tun.
Erkenntnis aus der Milgram-Studie

Dieser Frage geht Katrin McClean  in dem folgen empfehlenswerten Artikel, der auf Rubikon das erste Mal veröffentlicht wurde, nach. Eines ihrer Fazits ist,  dass unsere Gesellschaft so stark auf Gehorsam und Unterordnung aufgebaut ist, dass das Wegreden der persönlichen Verantwortung zum ganz normalen Verhalten geworden ist. Da ist die Erkenntnis von Jiddu Krishnamurti, dass es kein Zeichen von Gesundheit sei, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein, doch gut zu verstehen. Die Autorin ruft zum zivilen Ungehorsam auf, ähnlich wie wir es schon von Matt Damon vorgetragen erhielten (siehe):

Nur Mut!Quelle

Was wir noch heute von Stanley Milgram lernen können. Ein Aufruf zum zivilen Ungehorsam.

Foto: Anatoliy Karlyuk /Shutterstock.com

Täglich arbeiten Millionen von Menschen in komplexen Zusammenhängen, die direkt oder mittelbar mit sozialen Ungerechtigkeiten einhergehen, zur Zerstörung unserer Umwelt beitragen oder in anderen Ländern Armut und Krieg herbeiführen. Dieselben Menschen sind ehrlich entsetzt über das Ausmaß der Umweltzerstörung, über weltweite Hungersnöte und die Brutalität von Kriegen, also über die Folgen ihres Handelns.

Wie ist es möglich, dass Menschen täglich auf eine Entwicklung hinarbeiten, bei der sie ihr eigenes und das Leben ihrer Kinder und Enkel riskieren? Und vor allem: Wie ließe sich das ändern? Durch einen politischen Massenaufstand mit starken politischen Führern? Aber lässt sich ein System, das (wie wir noch sehen werden) auf autoritäre Strukturen baut, dadurch ändern, dass man die Führung erneuert?

Mir scheint dringend geboten, die erste Frage genauer zu verfolgen: Wieso handeln Millionen von Menschen täglich gegen ihre eigenen Interessen und Wertvorstellungen?

Der alltägliche Gehorsam

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einer Bank und ihr Chef erwartet von Ihnen, dass Sie einem Rentner ein Finanzprodukt vorschlagen, mit dem dessen ganze Ersparnisse einem enorm hohen Risiko ausgesetzt sind. Sie melden Ihren Zweifel an, doch Ihr Chef entgegnet: „Ohne Risiko keine Gewinne, machen Sie gefälligst Ihren Job!“ Würden Sie das Produkt trotz persönlicher Bedenken verkaufen? Etwa 90 Prozent der Erwachsenen in unserer Gesellschaft würden es tun.

In unserer Gesellschaft ist es zur Normalität geworden, regelmäßig oder zumindest gelegentlich gegen das persönliche Empfinden zu handeln. Beamte von Asylbehörden unterschreiben Abschiebungsurteile, obwohl „sie persönlich“ den Betroffenen das Bleiben gewünscht hätten. Mitarbeiter von Job-Centern setzen Sanktionen bis zum völligen Geldentzug durch, obwohl „sie persönlich“ die Strafen als zu drastisch empfinden.

Ärzte verschreiben 85-jährigen Kranken quälende Chemotherapien, obwohl sie wissen, dass sie dem Patienten kaum noch Heilung, dafür aber zusätzliches Leid bringen, obwohl sie sogar Mitleid mit dem Patienten haben. Aber wenn der Chef sagt: „Sie arbeiten hier nicht im Hospiz, sondern im Krankenhaus. Machen Sie Ihren Job“, dann ziehen sie die Sache durch.

Überall finden wir diese Situationen von Gehorsam. Und wie erschreckend seine Ausbreitung ist, wissen wir spätestens seit 1973, als Stanley Milgram die Ergebnisse seines berühmten Experimentes in einem Buch vorstellte. (1)

Ein berühmtes und gleichzeitig unbekanntes Experiment

Das Milgram-Experiment ist auf der ganzen Welt für seinen skandalösen Befund berühmt: Sechzig Prozent aller Versuchspersonen waren in einem vermeintlichen Lernexperiment bereit, einen vermeintlich ungelehrigen Schüler für falsche Antworten zu bestrafen und ihn dabei mit Stromstößen zu Tode zu foltern. Etwa neunzig Prozent verabreichten ihm Weiterlesen …

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Zum Neujahr eine ERMUNTERUNG

Januar 1, 2016 2 Kommentare


Ermunterung

Ja, ich weiß,
es geht noch weiter,
das Klettern auf der Lebensleiter.
Man kann nur hoffen…
jedoch es ist immer fraglich,
unklar, unstet, unsicher,
gegeben ohne Garantie,
und bleibt “offen,”
daß es noch mehr gibt von “Oben.”
Man will es aber selbst sehen,
erleben und erfahren,
hoffnungsvoll in weit’ren Jahren,
und man kann das Kommende
hoffentlich auch liebend,
lebend loben!
Sei also dankbar für die Gegenwart,
ganz egal wie sie jetzt ist,
nur so ein flüchtiger Moment
oft unstet, unvollkommen, turbulent,
unklar und untransparent
an Inhalt und von Art.
Jeder Kletterer hat pausierend,
überlegend, reflektierend
sehr richtig gefunden:
Es gibt kein zurück in die Tiefe, Weiterlesen …

Klugheit

Martin hatte mich gefragt, ob ich den folgenden Text, den er auf meinem Blog „Planet der Dummen“ auf der Seite „Klugheit“ fand, weil er so gut passen würde, auch hier posten möchte. Gerne!

Das Dilemma des kreativen/intelligenten/friedlichen Prinzips

Dieses Blog heißt zwar „Planet der Dummen“, fairer Weise muss ich aber sagen, dass es nicht nur Dummes auf diesem Planeten gibt. Ganz im Gegenteil: Es gibt sehr viele intelligente, kreative und weitsichtige Menschen und sie alle leisten Hervorragendes. Der Haken ist nur, dass das destruktive/dumme/gewalttätige Prinzip das kreative/intelligente/friedliche Prinzip stets (oder zumindest meistens) dominiert, also unterdrückt. Wenn das kreative Prinzip sich etablieren will, muss es sich jedoch gegen das destruktive Prinzip behaupten können. Das geht aber nur, wenn es Methoden anwendet, die von seinem Charakter her dem destruktiven Prinzip angehören oder zumindest ähnlich sind. Dadurch würde das kreative Prinzip destruktive Züge annehmen. Es ist nun mal schwierig, Gewalt mit Gewaltlosigkeit zu „bekämpfen“. Dieses Dilemma lässt den Prozess der Weiterentwicklung in Richtung „Freundlichkeit, Friedlichkeit usw.“ nur sehr langsam voranschreiten.

Aus diesem Grund treten die destruktiven/dummen Züge der Menschen in den Vordergrund. Und sie können nur indirekt bekämpft werden.

Klugheit oder Schlauheit unterschieden

Wenn ich von Klugheit oder Schlauheit schreibe, meine ich nicht Intelligenz. Es ist wichtig das zu verstehen. Klugheit ist nicht mit Intelligenz zu verwechseln. Außerdem gibt es verschiedenen Arten von Intelligenzen. Menschen mit einem niedrigen oder durchschnittlichen Weiterlesen …

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