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Posts Tagged ‘Muhammad Ali’

Hat nun der militärisch-industrielle Komplex auch Trump an den Eiern?

Nationalfriedhof der Vereinigten Staaten in Arlington, Virginia (Forot: Wikipedia)

Wenn Amerika seine Krieger zum Kampf verpflichtet, müssen wir sicherstellen, dass sie jede Waffe schnell, entscheidend und überwältigend anwenden. Unsere Truppen werden kämpfen, um zu gewinnen. Wir werden kämpfen, um zu gewinnen. … Unter meiner Führung wird es viele Billionen Dollar mehr geben für unser Militär und das schließt ein, dass eine große Summe für den Nuklearbestand und die Raketenabwehr ausgegeben wird. In jeder Generation, die vor dem Angesicht des Teufels stand, haben wir gesiegt. Wir siegten, weil wir wussten wer wir sind und wofür wir kämpften. … Nicht weit von dem Platz, an dem wir uns versammelt haben, liegen Hunderttausende von Amerikanern auf dem Arlington National Friedhof. Auf diesem ist mehr Mut, Tapferkeit und Liebe vereint, als in irgendeinem Gebiet auf dieser Welt. … Viele derjenigen, die in Afghanistan gekämpft haben und gestorben sind, stehen in Verbindung mit den Ereignissen des 11. September 2001. Sie starben aus dem einfachen Grund: Sie liebten Amerika und sie waren dazu berufen, es zu verteidigen.
Donald Trump in seiner Rede auf dem Militärstützpunkt Fort Myer in Arlington
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Kann sich noch wer erinnern, dass Trump die US-Soldaten wieder nach Hause holen wollte, der er offizielle Geschichte zu 911 nicht glaubt und sie untersucht wissen möchte. Kann sich nur wer erinnern, dass Obama die Atomwaffen reduzieren wollte, wenn er Präsident wird, und dass er das Foltercamp Guantanamo schließen wird. Und jedesmal dürfen wir feststellen, dass die Kraft eines Präsidenten nicht ausreicht und er doch nur das tun darf, was der militärisch-industrielle Komplex benötigt: willige Soldaten, um sich die Welt untertan zu machen.

Ich möchte gerne einladen, sich die ganze Trump-Rede anzutun. Doch zuvor wäre es gut, den folgenden Artikel zu lesen Darüber, wie wir unsere menschlichen Tötungsmaschinen züchten …  und sich auch noch einmal daran zu erinnern, was der junge Boxer Muhammad Ali zum Thema Wehrdienst zu sagen hatte:

Muhammad Ali (Foto: Wikipedia)

Kein Vietkong hat mich je Nigger genannt. (…) Ich drück mich nicht. Ich verbrenne keine Fahne und ich fliehe nicht nach Kanada. Ich bleibe hier. Ihr wollt mich ins Gefängnis stecken? Nur zu, ich war 400 Jahre im Gefängnis, da schaffe ich auch noch 4 oder 5 Jahre mehr, aber ich fliege keine 10.000 Meilen um andere arme Menschen zu töten. Wenn ich sterbe, dann sterbe ich hier und jetzt im Kampf gegen Euch! Wenn ich kämpfen muss, dann hier und jetzt. Ihr seid mein Feind, nicht die Chinesen, nicht der Vietcong. Ihr seid mein Gegner, wenn ich Gerechtigkeit will. Ihr seid mein Gegner, wenn ich Freiheit will. Ihr seid mein Gegner, wenn ich Gleichheit will. Ich soll irgendwo hin fliegen und für euch kämpfen? Ihr tretet nicht mal in Amerika für mich ein. Nicht für meine Rechte und nicht für meinen Glauben. Ihr tretet nicht mal in meiner Heimat für mich ein.

Als ich die folgende Rede gelesen hatte, fragte ich mich spontan, was, wenn diese Rede der aktuelle Kanzler Deutschlands gehalten hätte?

Hier nun die ganze Rede von Donald Trump auf dem Militärstützpunkt Fort Myer in Arlington zur künftigen US-Politik in Afghanistan veröffentlicht in der New York Times am 21.8.2017 übersetzt von Brigitte Queck am 22.8.2017:

PRÄSIDENT TRUMP:

Vielen Dank. Vielen Dank. Bitte setzen Sie sich. Weiterlesen …

An den Soldat: Bedenke, warum der großartige Ali nicht in den Krieg wollte …

August 24, 2016 5 Kommentare

Ein Großer trat am 3.6.2016 von der Bühne und hinterließ uns neben seinen sportlichen Darbietungen noch eine viel wichtigere:

Muhammad Ali (Foto: Wikipedia)

Muhammad Ali (Foto: Wikipedia)

Kein Vietkong hat mich je Nigger genannt. (…) Ich drück mich nicht. Ich verbrenne keine Fahne und ich fliehe nicht nach Kanada. Ich bleibe hier. Ihr wollt mich ins Gefängnis stecken? Nur zu, ich war 400 Jahre im Gefängnis, da schaffe ich auch noch 4 oder 5 Jahre mehr, aber ich fliege keine 10.000 Meilen um andere arme Menschen zu töten. Wenn ich sterbe, dann sterbe ich hier und jetzt im Kampf gegen Euch! Wenn ich kämpfen muss, dann hier und jetzt. Ihr seid mein Feind, nicht die Chinesen, nicht der Vietcong. Ihr seid mein Gegner, wenn ich Gerechtigkeit will. Ihr seid mein Gegner, wenn ich Freiheit will. Ihr seid mein Gegner, wenn ich Gleichheit will. Ich soll irgendwo hin fliegen und für euch kämpfen? Ihr tretet nicht mal in Amerika für mich ein. Nicht für meine Rechte und nicht für meinen Glauben. Ihr tretet nicht mal in meiner Heimat für mich ein.

In Wikipedia ist zu lesen:

„Im April 1967 wurde Ali der Titel aberkannt, nachdem er sich geweigert hatte, den Wehrdienst anzutreten  … wurde [deshalb] … zu fünf Jahren Gefängnis und 10.000 US-Dollar Strafe verurteilt, blieb aber gegen Kaution auf freiem Fuß. 1970 wurde die Sperre aufgehoben, bis dahin erhielt er keine Boxlizenz. Sein Reisepass wurde eingezogen und er musste drei Jahre inaktiv bleiben. In dieser Zeit trat er viel im Fernsehen auf und äußerte sich dort zu gesellschaftspolitischen Fragen.“

Weitere Artikelempfehlungen, nicht in den Krieg zu gehen:

Gänsehaut pur: die Abschlussrede Charlie Chaplins in seinem genialen Film „Der große Diktator“

Darüber, wie wir unsere menschlichen Tötungsmaschinen züchten …

Was kann authentischer sein, als ein Soldat, der sich für seinen Irak-Einsatz schämt?

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker als fundamentalste Grundnorm des Völkerrechts

Das Terror-Tabu

Der Betrug der UNO & „Menschenrechtsorganisationen“ gegen Libyen

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DER LETZTE AKT – Die Kriegserklärung der Globalisierer an alle Völker der Welt

Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung der IGP und Tamera

Friedensnobelpreis für die EU – ich fühle mich einfach nur elend

soldaten

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