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Posts Tagged ‘Morphogenetische Felder’

Hyperkommunikation


In einem Kommentar ist der folgende Text eingestellt worden, der so interessant ist, dass ich ihn hier mal wieder als eigenständigen Strang zur Diskussion stellen möchte. In unserer „Schul“-Wissenschaft wird alles negiert, was über unsere bekannten fünf Sinne hinaus geht. Hier geht es um einen weiteren Sinn und weitere physikalische Dimensionen, die uns ein erweitertes Verständnis unserer Wirklichkeit geben könnten, also ab dafür:

Hyperkommunikation – von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Unsere DNA ist in der Lage zu kommunizieren, und zwar mit der DNA anderer Menschen oder allgemeiner mit anderen Lebewesen. Diese Kommunikation erfolgt außerhalb von Raum und Zeit über den höherdimensionalen Hyperraum und wird daher auch als Hyperkommunikation bezeichnet. Die DNA nutzt dazu Wurmlöcher, die direkt am DNA-Molekül andocken. Als „Wurmlöcher“ bezeichnete zuerst der Physiker John Wheeler mikroskopische Verbindungskanäle durch den Hyperraum, die aufgrund der Quantenvakuumfluktuation entstehen.

Die Informationsmuster, die die DNA auf diese Weise empfängt, werden in der Soliton-Welle gespeichert. Sie fungiert also als Trägerwelle der DNA.

Das Überraschendste an der Hyperkommunikation ist, daß sie ganz offenbar weder irgendwelchen Beschränkungen unterliegt, noch einem bestimmten festgelegten Zweck dient. Sie stellt vielmehr eine Schnittstelle zu einem offenen Netzwerk dar – einem Bewußtseins- oder Lebensnetzwerk.[9]

Genau wie beim Internet kann die DNA

  • eigene Daten in dieses Netzwerk einspeisen,
  • Daten aus diesem Netzwerk abrufen und
  • einen direkten Kontakt zu anderen Teilnehmern des Netzwerks aufnehmen.

Sie kann also sozusagen eine eigene „Homepage“ haben, sie kann im Netz „surfen“ und mit anderen Teilnehmern „chatten“. Dabei ist sie nicht, wie man vielleicht glauben sollte, auf die eigene Spezies beschränkt. Die Erbinformationen unterschiedlicher Lebewesen können sich ebenfalls auf diese Weise untereinander austauschen. Die Hyperkommunikation ist damit eine erste wissenschaftlich nachweisbare Schnittstelle, über die die unterschiedlichen Intelligenzformen des Universums untereinander vernetzt sind.

Als eine besonders wichtige Anwendung der Hyperkommunikation stellt sich das Gruppenbewußtsein heraus, also die Möglichkeit, die Individuen einer Tier- oder Menschengruppe koordiniert gemeinsam handeln zu lassen. Doch wie die Befunde zeigen, sind die Auswirkungen der Hyperkommunikation viel weitreichender.

Die Konsequenzen für das Verständnis menschlichen Lernens sind immens.

Unser menschlicher Körper ist ja aus Zellen aufgebaut, in denen je ein DNA-Molekül enthalten ist. Wir wissen nun, daß wir auf diese Weise ständig Milliarden von Kommunikationsfühlern ausstrecken. Unserem bewußten Empfinden ist dies bislang entgangen – oder etwa nicht?

Immer wieder gab es in unserer Geschichte einzelne Menschen, die die Weiterlesen …

Das Prinzip des 100. Affen – darüber, was passiert, wenn die kritische Masse erreicht ist …

Januar 16, 2017 1 Kommentar
Bonobo (Foto: Wikpedia)
Bonobo (Foto: Wikipedia)

Angeregt durch einen Kontakt bei Facebook, der meinen Artikel Wie viele Menschen braucht es, um eine neue Idee, einen Wandel herbeizuführen? wahrgenommen hatte, erinnerte ich mich daran, dass ich mal in einem Artikel auf dem Blog meines früheren Arbeitgebers ähnliches postete. Ich bringe ihn nochmal hier:

Das Prinzip des 100. Affen

Die Japanische Affenart “Macaca Fuscata” wird seit 1952 in der Wildnis beobachtet. Wissenschaftler haben diesen Affen auf der Insel Koshima Süsskartoffeln in den Sand gelegt. Die Affen liebten den Geschmack der rohen Süsskartoffeln, aber sie fanden die Erde und den Sand, der daran klebte unangenehm. Imo – ein 18-Monate altes Weibchen – fand heraus, dass sie das Problem lösen konnte, indem sie die Kartoffel im nahegelegenen Fluss reinigte. Sie zeigte diesen Trick ihrer Mutter. Ihre Spielgefährten lernten diese neue Methode ebenfalls kennen und zeigten sie ebenfalls ihren Müttern.

Die Wissenschaftler konnten beobachten, wie diese kulturelle Innovation zunehmend von anderen Affen übernommen wurde. Zwischen 1552 und 1958 lernten alle jungen Affen die sandigen Süsskartoffeln zu waschen, um sie schmackhafter zu machen. Doch nicht alle Erwachsenen ahmten ihre Kinder nach und hatten keine Teilhabe an dem sozialen Fortschritt und aßen weiterhin dreckige Kartoffeln.

Dann geschah etwas Überraschendes. Im Herbst 1958 wuschen bereits eine bestimmte Anzahl Affen die Kartoffeln – wieviele genau ist unbekannt. Nehmen wir an, dass es an einem der Tage im Jahr 1958 (übrigens ein gutens Geburtsjahr, oder?) bei Sonnenaufgang 99 Affen auf der Koshima Insel hatte, die ihre Süsskartoffeln wuschen. Und nehmen wir ferner an, dass im Verlauf dieses Morgens der 100. Affe lernte seine Kartoffeln zu waschen.

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Streifzüge durch den Ring – Kapitel 11: eine Zu-Mutung…

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus  Tolkiens Roman "Herr der Ringe" (Foto: Wikpiedia)

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ (Foto: Wikpiedia)

Erst wenn der Ring sich schließt, erst wenn das Gold der Erde zurückgegeben und von den Töchtern des Rheins bewacht, seinen unheilvollen Einfluss auf die Menschen verliert; erst wenn materialistischer Wahn endet, kann geistige Entwicklung sich wieder frei entfalten und die Menschheit zu ungeahnten Höhen emportragen.

Dieser Artikel wurde schon einmal zu Beginn des letzten Jahres gepostet und ist ein Auszug aus Streifzüge durch den Ring (zum Intro inkl. Verzeichnis), von Andreas Raitzig. Da ihn viele neue Leser noch nicht wahrgenommen haben, aber auch ein erneutes Lesen im Kontext der danach veröffentlichten Artikel ein Aha verursacht, hole ich ihn auch nochmals nach vorn.

Kapitel 11 – eine Zu-Mutung…

Sie sitzen mit Freunden in fröhlicher Runde in einem Gasthaus. Sie kennen sich schon lange und „können gut miteinander“. Nach einiger Zeit kommt ein Unbekannter hinzu. Äußerlich macht er nicht viel her und doch ist er Ihnen sofort irgendwie angenehm. Es stellt sich im weiteren Verlauf des Abends heraus, dass er das gleiche Steckenpferd reitet wie Sie. Na so ein Zufall. Später dann warten Sie auf den Bus. Ein „sehr fein gekleideter“ Herr kommt auf Sie zu und fragt nach der Uhrzeit. Na toll, denken Sie, Herr Gernegroß kann sich nicht mal ´ne Uhr leisten. Trotzdem kommen Sie ins Gespräch und stellen mit der Zeit fest, dass er ganz „in Ordnung“ ist. Er ist überhaupt kein Gernegroß. Wieso haben Sie sich so geirrt; Sie besitzen doch sonst eine ganz gute Antenne für Menschen? Wo ist die Ursache für Zuneigung (Symphatie) oder Abneigung (Antiphatie) zu finden? Zu Hause angekommen -ahnen- Sie schon vor der Tür: Drinnen ist „dicke Luft“. Warum, das wissen Sie noch nicht. Sie sind weder zu spät gekommen, noch haben Sie in letzter Zeit irgendeine Pflicht versäumt. Ihr Blumenstrauß wird kalt ignoriert und es stellt sich heraus, dass sie die Zahnpasta-Tube wieder einmal an der falschen Stelle malträtiert haben. Außerdem waren am Morgen genau Weiterlesen …

Vom mechanistischen zum organischen Denken und Handeln!

Leseempfehlung, daraus ein Auszug:

…Goethe und Sheldrake ging und geht es vor allem um eine dem Lebendigen angemessenen Erkenntnishaltung. Daraus resultiert natürlich auch eine veränderte Handlungsweise.

Es wurde bereits dargestellt, wie Rupert Sheldrakes morphogenetische Felder von einer punktuellen Betrachtung wegführen. Unter anderem zeigt er auf, wie jedes Wesen in seinen Beziehungen lebt, welche durch ein verbindendes Feld als wirkende Realität vorstellbar werden. Die duale Subjekt-Objekt Beziehung wird in eine Subjekt und Objekt als Polaritäten umfassende Feldgesamtheit verwandelt. Das ist zunächst schwer zu denken. Wenn es sich jedoch mehr und mehr als wissenschaftlich sinnvoll erweist und sich im allgemeinen Bewusstsein durchsetzt, so wird es sicherlich zu einem veränderten Empfinden, Verhalten und Handeln führen. Nicht Objekte und momentane Konkretisierungen, sondern ein Fluss sich wandelnder lebendiger Beziehungen, Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit würde unsere Existenz ausmachen und das Handeln bestimmen.

Goethe war es wichtig aufzuzeigen, wie die Art der Betrachtung der Weiterlesen …

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