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Liegen unsere Fesseln heute nicht mehr um unsere Füße sondern in unserem Kopf?

November 22, 2015 6 Kommentare

Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.
Aristoteles

Ich sah mir heute den Film 12 Jahre als Sklave an. Es ging um eine Geschichte eines freien Schwarzen, der von Menschenhändlern in die Südstaaten verbracht wurde. Dort dauerte es 12 Jahre, bis er in der Lage war, einen Brief an seine Freunde im Norden zu schreiben. Der Film behandelt das Weltbild der weißen Christen, die aus der Bibel ableiteten, dass sie ihre Sklaven züchtigen dürfen, sogar müssen, wenn sie ihnen nicht gehorchen (siehe hier den Trailer). In dieser Zeit hatten die Sklaven häufig noch Fesseln an den Füßen und wurden mit der Peitsche zu einem höheren Arbeitspensum motiviert.

Inzwischen hat sich das Weltbild gewandelt. Auch den Eliten ist klar geworden, dass Arbeiter viel produktiver sind, wenn sie sich aus freiem Willen reinhängen. Es motiviert nun nicht mehr die Peitsche sondern die Möhre Geld, um sich mit diesem ein gutes Leben zu gestalten. Dabei quälen sich dennoch Viele durch die Arbeitswoche, um am 5. Tag sagen zu können, Thanks Good it´s Friday. Und wofür?

Zu viele Leute geben Geld aus,
das sie nicht verdient haben,
um Dinge zu kaufen,
die sie nicht wollen,
um Leute zu beeindrucken,
die sie nicht mögen.
Will Rogers

Haben wir nun die Fesseln in unserem Kopf? Dem geht der folgende Filmspot nach, der klar stellt, dass so weiter zu machen keine Option ist. Im Film wird auch der Titel dieses Artikels als Feststellung gebracht: Weiterlesen …

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