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Posts Tagged ‘Migrationspakt’

Aufarbeitung seitens Links erwünscht

Februar 17, 2019 11 Kommentare

Ich wurde die Tage von einer guten Bekannten gefragt, was ich denn von dem Artikel hielte, den Nicolas Riedl auf Rubicon veröffentlicht hielte. Sie fände ihn doch sehr einseitig, würde er doch als einer, der eher linke Positionen vertritt, doch auf eben diesem Auge recht blind sein. Claire Anna ist kurz nach dem Krieg geboren worden und hat wie ich noch Zeiten erlebt, in der es nicht so verrucht wie heute war, die deutsche Kultur als für sich selbst angenehm zu empfinden, die deutschen Länder als ein wichtiges Stück Heimat zu sehen. So war es auch noch normal, dass in der Grundschule Heimatkunde gelehrt wurde. Von der großen Schuld, die sich die Nachgeborenen auch aufgeladen haben sollten, wurde hier noch nicht so medial stark getrommelt.

Mit Beginn der Flüchtlingswelle sehen wir, dass es den wenigen sehr Reichen wieder einmal gelungen ist, von ihrem Kampf gegen die Armen abzulenken, so dass diese in zwei Lager getrennt sich gegen einander wenden. Die Einen möchten wie schon vor Hitlers Zeiten, dass die fiktiven Grenzen der Länder eingerissen werden sollten, so dass Mensch sich auf Erden frei bewegen könne. Die Anderen sehen eine zunehmende Verfremdung ihrer Heimat und haben deutlich Angst vor eine Kultur, die viel Gewalt mit sich zu bringen scheint, besonders eine Gewalt, die gegen Frauen und Mädchen gerichtet ist. Und so hören wir die Einen hasserfüllt über das rechte Pack schimpfen, während die Anderen schlecht über die Linksversifften herziehen. Auf beiden Seiten sehen wir Extremisten sich austoben. Die Rechten zünden Flüchtlingswohnheime an, die Linken zerstören schon Mal gerne das Eigentum Anderer, oder stellen sich als Blockwarte gleich gegen die Meinungsfreiheit Jener, die ihre Angst vor einer verfremdeten Zukunft äußern, vor einer Zukunft ohne die alte Heimat. Claire Anna hat mir erlaubt, einen Text, den sie zu dem besagten Artikel geschrieben hat, hier zu veröffentlichen, also ab ins Regal:

Aufarbeitung von Seiten Links erwünscht

Ego – Bild: sokaeiko  / pixelio.de

In der Debatte um zunehmende Gewalt durch Asylsuchende und „Rechtsextreme“ wird die gesamte ursächliche Gewaltspirale übersehen.

Nicolas Riedl  in Mit Faust und Bomben auf Rubikon

Von dieser Aussage stimmt wohl der zweite Teil, während der erste schon ein doppeltes Verdrehen von Tatsachen ist. Denn es gibt da keinerlei Debatte.

Zum Ersten: über oder mit Rechtsextremen wird nicht debattiert, sondern da wird gerichtet, verachtet, gewarnt und gedroht, manchmal auch verhaftet oder entlassen. Da wird nicht versucht zu verstehen, woher eine solche Einstellung kommt, oder ob vielleicht Menschen ein Recht haben sollten zu sagen: Wir wollen unser Land für uns selber behalten. Das beinhaltet ja soweit keinerlei Gewalt. Es ist Ausdruck eines Wunsches, der in der menschlichen Seele entspringt: Sicherheit, Heimat, Dazugehören, Entspannung, gemeinsames Spielen mit Anderen, denen die gleichen Witze witzig sind. Den Menschen ein sicheres Nest vorzuenthalten, ist seelische Grausamkeit – und es ist gegen die Menschenrechte, die es verbieten, einer Gruppe von Menschen ihre Kultur oder Heimat abzusprechen.

Wenn es also Rechtsextremismus gibt, dann doch wohl, weil die Menschen Angst haben vor einer Welt ohne Heimat, ohne ein Stück Land, wo man hingehört. Und weil Rechts (wenn man das so benennen will) nicht gehört wird, entsteht entweder verbissenes Schweigen, oder totales Aufgeben – oder aber Extremismus! Extremismus erwächst aus Unterdrückung!

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Migration – Integration – Rechte – Pflichten

Logo des Global Compact for Migration

Spätestens seit 2015 zieht sich ein immer tiefer werdender Graben zwischen Jenen, die ein Herz für leidende Menschen haben, und Jenen, die starke Bedenken haben, dass es gut ausgehen könne, wenn zu viele Menschen mit völlig anderen gesellschaftlichen Regeln in unser Land kommen. Letzteren wird Rassismus vorgeworfen, ersteren ein selbstzerstörerisches Gutmenschentum. Ich würde mir wünschen, dass mit gesundem Menschenverstand auf das geschaut würde, was bisher abgelaufen ist, um für die Zukunft verantwortungsvoll zuträgliche Maßnahmen zu ergreifen.

Ich als schon länger hier Lebender habe bisher kaum Kontakt mit jenen Neuangekommenen gehabt. Ich habe allerdings eine Reihe von Kollegen aus den Osteuropäischen Ländern, mit denen ich gerne zusammenarbeite und auch Wissen austausche. Sie kommen allerdings aus einem Kulturbereich, der dem unseren relativ ähnlich ist. Ich kenne auch Sozialarbeiter, von denen ich weiß, dass auch schon länger hier Lebende so ihre Probleme mit dem Leben in unseren gesellschaftlichen Normen haben.

Insgesamt kann ich aber aus eigener Erfahrung nur wenig über die wirklichen Unterschiede zwischen unserer westlichen Kultur und denen aus Nahost und Afrika. Ich bin also angewiesen auf Informationen aus dritter Quelle. Unsere Standardmedien beurteilen kriminelle Handlungen von Migranten als Einzelfälle. Alternative Medien stellen diese Handlungen gerne als die Regel hin. Vermutlich wird die Wahrheit wohl in der Mitte liegen?

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„Es ist zynisch, wenn die Menschen ohne Befragung in ein soziales Experiment gezwungen werden!“, hier: Migrationspakt

Dezember 11, 2018 17 Kommentare

Nun ist der Migrationspakt von Frau Merkel paraphiert (Ihre Rede in Marrakesch). Für die Einen wird das soziale Weltempfinden nun wärmer, weil sich alle lieb haben werden, und für die Anderen wird es kälter, denn es heißt nun ungefragt über sich ergehen lassen zu müssen, was ein Menschenrecht sei: Jeder Mensch habe das Recht, sich in die über Jahre organisierten Sozialsysteme irgendwo auf der Welt ‚einzubringen‘, sogar einzuklagen.

Die in Frankreich lebende Philosophin Dr. Claudia Dorchain erklärt die aktuellen Entwicklungen und Handlungen aus philosophischer Sicht. Sie sieht in dem Migrationspakt eine sehr gefährliche Gesinnungsethik zugrundeliegen. Für sie seien wir am Ende der Aufklärung, den der Bürger werde nur gar nicht mehr an den Entscheidungsprozessen beteiligt, da er nicht einmal Mal informiert würde, wenn er an einem großangelegten Experiment beteiligt wird, von dem völlig unklar ist, ob das gut ausgehen könne. Zuerst nochmals der offizielle Hinweis auf das „historisch einzigartige Experiment“ bei Minute 1:20:

Und nun das sehr hörenswerte philosophische Gespräch mit für mich neuen Perspektiven auf das, was mit dem Thema Migrationspakt verbunden ist: Weiterlesen …

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Der Migrationspakt ist das Werkzeug der Eliten, die freie Meinung endgültig beerdigen zu können!

Dezember 8, 2018 8 Kommentare

Weil das Thema Migrationspakt so überaus wichtig für unser zukünftiges Zusammenleben ist, möchte ich hier Frank Hannig, Rechtsanwalt, Strafverteidiger und Mitglied der Freien Wähler mit seiner Warnung zu Wort kommen lassen:

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Was ist dran an einer ‚Umvolkung‘?

November 25, 2018 16 Kommentare

In der letzten Woche hat die AfD eine Empfehlung zusammengestellt, was getan werden kann, um eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu entgehen (siehe). Darin wurde unter Anderem empfohlen, bestimmte Begriffe nicht mehr zu verwenden. Eines davon ist der Begriff ‚Umvolkung‘. Schauen wir uns mal an, wo der Begriff herkommt (Wikipedia):

Umvolkung (oder auch „Ethnomorphose“) ist ein Begriff aus der nationalsozialistischen Volkstumspolitik, der in den eroberten Ostgebieten beim Gewinn von Lebensraum im Osten zum Tragen kam und in engstem Zusammenhang mit dem Generalplan Ost steht. Er meinte einerseits die Re-Germanisierung von Volksdeutschen, die sich in der slawischen Umgebung dem „Deutschtum“ noch nicht ganz entfremdet hatten, und andererseits die Umsiedlung bestimmter Volksgruppen in ihnen neu zuzuweisende Gebiete, um in voneinander klar abgegrenzten Räumen ethnische Einheitlichkeit anzustreben und das „staatskolonialistische Siedlungsprojekt“ (Jürgen Osterhammel, 2009) des „Großgermanischen Reichs Deutscher Nation“ mit Grenzen am Ural zu verwirklichen.

Der Begriff wird heute von rechtsextremen und rechtspopulistischen Gruppierungen in Kontinuität völkischer Denkmuster zur Kritik am Multikulturalismus und dem steigenden Anteil von Nicht-Deutschstämmigen (Ausländern und so genannten „Passdeutschen“) in der Bevölkerung verwendet.

Ich kann mir vorstellen, dass dieses Konzept des Dritten Reichs in den eroberten Ländern nicht wirklich positiv gesehen wurde. Müssen wir uns nicht wundern, wenn nun auch die Menschen im jetzigen Deutschland mit Blick auf das, was den Migrationspakt ausmacht, dieses undemokratische Vorgehen ebenfalls nicht für gut heißen mögen?

Ich las heute folgende Kritik zum Migrationspakt:

Es ist ein weiterer Grundstein zum Abbau der Nationalstaaten! Warum ich das blöd finde? Ziemlich einfach! Demokratie kann nur im Kleinen funktionieren mit homogenem kulturellen Hintergrund. Alles andere ist Augenwischerei und wird zum Bürgerkrieg führen!
(Stammt von Nicole Wolf, die ein wunderbares Video zum Widerstand gepostet hat)

Ich gehe sogar einen Schritt weiter: Alle Macht den Weiterlesen …

Menschenrechte: Recht auf Eigentum versus Anspruch auf Grundversorgung

November 23, 2018 4 Kommentare

Deklaration der Menschenrechte 1789

Ich hatte gestern den Artikel zur Schärfung von Begriffen, die die unterschiedlichen Weltbilder beleuchten: Von Denkschubläden … links 2 rechts 2 … gepostet. Gerne  möchte ich mit Blick auf diese Schubläden ein Video eines Libertären bringen, also einem Vertreter Jener, die zwar einen Staat befürworten, aber in dem Individuen sich möglichst frei ohne große staatliche Eingriffe bewegen können, u.a. mit möglichst geringen Pflichtsteuern (übrigens interessant dazu: Es gibt keine Steuerpflicht) belastet sind und auf Freiwilligkeit zur Hilfe Bedürftiger gesetzt wird.

Neben der anfänglichen Analyse, wer denn die Macher hinter den Menschenrechten und der UN, und damit dem Migrationspakt (übrigens falscher Pakt), sind (Achtung Spoiler: Freimaurer), geht er auf zwei sich widersprechende Artikel ein. Zuerst der hier:

Artikel 17

(1) Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.

(2) Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Oliver macht klar, dass dieses kleine Wörtchen ‚willkürlich‘ klar macht, dass Eigentum auch eingezogen werden kann, wenn der Staates entsprechenden Bedarf sieht. Und dann zeigt er auf, wie einer dieser Bedarfe deklariert wird: Weiterlesen …

Immer, wenn die ‚Privaten‘ ein Projekt fördern, sollten die Alarmglocken klingen: Vom Migrationspakt als Business Case

November 18, 2018 7 Kommentare

Vorgelegte Schrift des World Economic Forum, den Status der Welt zu verbessern

Ich komme nicht daran vorbei, ich muss den Migrationspakt nochmals hier antönen lassen. Seit Tagen spaltet sich Deutschland an diesem Pakt, während ein Land nach dem anderen Abstand von diesem Pakt nimmt. Vordergründig geht es um Menschlichkeit. Und wer will notleidenden Menschen nicht helfen. Wer aber genauer in die Texte schaut, und noch genauer hinschaut, wie es zu diesem Papier gekommen ist, dem sollte klar sein, dass auch hier wieder die Armen unter die Räder der großen Profiteure kommen, sollte der Pakt global zustande kommen. Zu dem folgenden Gespräch zwischen Jasmin Kosubek und Alexander Pałuckiist auf youtube zu lesen:

Obwohl die Mitgliedsstaaten bereits seit Januar 2016 gezielt am Pakt arbeiten, waren sowohl die Berichterstattung als auch die Kommunikation der Bundesregierung selbst die meiste Zeit absolut unbefriedigend. Doch mit zunehmenden Zweifeln seitens der Länder, die aus dem Pakt aussteigen, häufen sich auch die Fragen und Ängste der Menschen, die vermehrt auf die Straße gehen und Petitionen unterschreiben. Obgleich es am 8. November so weit war, eine öffentliche Debatte über den Migrationspakt im Bundestag zu veranstalten, lehnt der Petitionsausschuss des Bundestags Petitionen gegen den Pakt nach wie vor mit der Begründung ab, sie „könnten den interkulturellen Dialog belasten“.

Und wieder ab ins Regal mit der Erkenntnis, warum Migration gut für’s Geschäft ist und schlecht für die Souveränität des unterschreibenden Staates:

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