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Posts Tagged ‘Migrationspakt’

„Es ist zynisch, wenn die Menschen ohne Befragung in ein soziales Experiment gezwungen werden!“, hier: Migrationspakt

Dezember 11, 2018 16 Kommentare

Nun ist der Migrationspakt von Frau Merkel paraphiert (Ihre Rede in Marrakesch). Für die Einen wird das soziale Weltempfinden nun wärmer, weil sich alle lieb haben werden, und für die Anderen wird es kälter, denn es heißt nun ungefragt über sich ergehen lassen zu müssen, was ein Menschenrecht sei: Jeder Mensch habe das Recht, sich in die über Jahre organisierten Sozialsysteme irgendwo auf der Welt ‚einzubringen‘, sogar einzuklagen.

Die in Frankreich lebende Philosophin Dr. Claudia Dorchain erklärt die aktuellen Entwicklungen und Handlungen aus philosophischer Sicht. Sie sieht in dem Migrationspakt eine sehr gefährliche Gesinnungsethik zugrundeliegen. Für sie seien wir am Ende der Aufklärung, den der Bürger werde nur gar nicht mehr an den Entscheidungsprozessen beteiligt, da er nicht einmal Mal informiert würde, wenn er an einem großangelegten Experiment beteiligt wird, von dem völlig unklar ist, ob das gut ausgehen könne. Zuerst nochmals der offizielle Hinweis auf das „historisch einzigartige Experiment“ bei Minute 1:20:

Und nun das sehr hörenswerte philosophische Gespräch mit für mich neuen Perspektiven auf das, was mit dem Thema Migrationspakt verbunden ist: Weiterlesen …

Kategorien:Erkenntnis, Gesellschaft, Politik Schlagwörter:

Der Migrationspakt ist das Werkzeug der Eliten, die freie Meinung endgültig beerdigen zu können!

Dezember 8, 2018 8 Kommentare

Weil das Thema Migrationspakt so überaus wichtig für unser zukünftiges Zusammenleben ist, möchte ich hier Frank Hannig, Rechtsanwalt, Strafverteidiger und Mitglied der Freien Wähler mit seiner Warnung zu Wort kommen lassen:

Kategorien:Politik Schlagwörter: ,

Was ist dran an einer ‚Umvolkung‘?

November 25, 2018 16 Kommentare

In der letzten Woche hat die AfD eine Empfehlung zusammengestellt, was getan werden kann, um eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu entgehen (siehe). Darin wurde unter Anderem empfohlen, bestimmte Begriffe nicht mehr zu verwenden. Eines davon ist der Begriff ‚Umvolkung‘. Schauen wir uns mal an, wo der Begriff herkommt (Wikipedia):

Umvolkung (oder auch „Ethnomorphose“) ist ein Begriff aus der nationalsozialistischen Volkstumspolitik, der in den eroberten Ostgebieten beim Gewinn von Lebensraum im Osten zum Tragen kam und in engstem Zusammenhang mit dem Generalplan Ost steht. Er meinte einerseits die Re-Germanisierung von Volksdeutschen, die sich in der slawischen Umgebung dem „Deutschtum“ noch nicht ganz entfremdet hatten, und andererseits die Umsiedlung bestimmter Volksgruppen in ihnen neu zuzuweisende Gebiete, um in voneinander klar abgegrenzten Räumen ethnische Einheitlichkeit anzustreben und das „staatskolonialistische Siedlungsprojekt“ (Jürgen Osterhammel, 2009) des „Großgermanischen Reichs Deutscher Nation“ mit Grenzen am Ural zu verwirklichen.

Der Begriff wird heute von rechtsextremen und rechtspopulistischen Gruppierungen in Kontinuität völkischer Denkmuster zur Kritik am Multikulturalismus und dem steigenden Anteil von Nicht-Deutschstämmigen (Ausländern und so genannten „Passdeutschen“) in der Bevölkerung verwendet.

Ich kann mir vorstellen, dass dieses Konzept des Dritten Reichs in den eroberten Ländern nicht wirklich positiv gesehen wurde. Müssen wir uns nicht wundern, wenn nun auch die Menschen im jetzigen Deutschland mit Blick auf das, was den Migrationspakt ausmacht, dieses undemokratische Vorgehen ebenfalls nicht für gut heißen mögen?

Ich las heute folgende Kritik zum Migrationspakt:

Es ist ein weiterer Grundstein zum Abbau der Nationalstaaten! Warum ich das blöd finde? Ziemlich einfach! Demokratie kann nur im Kleinen funktionieren mit homogenem kulturellen Hintergrund. Alles andere ist Augenwischerei und wird zum Bürgerkrieg führen!
(Stammt von Nicole Wolf, die ein wunderbares Video zum Widerstand gepostet hat)

Ich gehe sogar einen Schritt weiter: Alle Macht den Weiterlesen …

Menschenrechte: Recht auf Eigentum versus Anspruch auf Grundversorgung

November 23, 2018 4 Kommentare

Deklaration der Menschenrechte 1789

Ich hatte gestern den Artikel zur Schärfung von Begriffen, die die unterschiedlichen Weltbilder beleuchten: Von Denkschubläden … links 2 rechts 2 … gepostet. Gerne  möchte ich mit Blick auf diese Schubläden ein Video eines Libertären bringen, also einem Vertreter Jener, die zwar einen Staat befürworten, aber in dem Individuen sich möglichst frei ohne große staatliche Eingriffe bewegen können, u.a. mit möglichst geringen Pflichtsteuern (übrigens interessant dazu: Es gibt keine Steuerpflicht) belastet sind und auf Freiwilligkeit zur Hilfe Bedürftiger gesetzt wird.

Neben der anfänglichen Analyse, wer denn die Macher hinter den Menschenrechten und der UN, und damit dem Migrationspakt (übrigens falscher Pakt), sind (Achtung Spoiler: Freimaurer), geht er auf zwei sich widersprechende Artikel ein. Zuerst der hier:

Artikel 17

(1) Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.

(2) Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Oliver macht klar, dass dieses kleine Wörtchen ‚willkürlich‘ klar macht, dass Eigentum auch eingezogen werden kann, wenn der Staates entsprechenden Bedarf sieht. Und dann zeigt er auf, wie einer dieser Bedarfe deklariert wird: Weiterlesen …

Immer, wenn die ‚Privaten‘ ein Projekt fördern, sollten die Alarmglocken klingen: Vom Migrationspakt als Business Case

November 18, 2018 7 Kommentare

Vorgelegte Schrift des World Economic Forum, den Status der Welt zu verbessern

Ich komme nicht daran vorbei, ich muss den Migrationspakt nochmals hier antönen lassen. Seit Tagen spaltet sich Deutschland an diesem Pakt, während ein Land nach dem anderen Abstand von diesem Pakt nimmt. Vordergründig geht es um Menschlichkeit. Und wer will notleidenden Menschen nicht helfen. Wer aber genauer in die Texte schaut, und noch genauer hinschaut, wie es zu diesem Papier gekommen ist, dem sollte klar sein, dass auch hier wieder die Armen unter die Räder der großen Profiteure kommen, sollte der Pakt global zustande kommen. Zu dem folgenden Gespräch zwischen Jasmin Kosubek und Alexander Pałuckiist auf youtube zu lesen:

Obwohl die Mitgliedsstaaten bereits seit Januar 2016 gezielt am Pakt arbeiten, waren sowohl die Berichterstattung als auch die Kommunikation der Bundesregierung selbst die meiste Zeit absolut unbefriedigend. Doch mit zunehmenden Zweifeln seitens der Länder, die aus dem Pakt aussteigen, häufen sich auch die Fragen und Ängste der Menschen, die vermehrt auf die Straße gehen und Petitionen unterschreiben. Obgleich es am 8. November so weit war, eine öffentliche Debatte über den Migrationspakt im Bundestag zu veranstalten, lehnt der Petitionsausschuss des Bundestags Petitionen gegen den Pakt nach wie vor mit der Begründung ab, sie „könnten den interkulturellen Dialog belasten“.

Und wieder ab ins Regal mit der Erkenntnis, warum Migration gut für’s Geschäft ist und schlecht für die Souveränität des unterschreibenden Staates:

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter:

Migration ist der falsche Pakt!

November 7, 2018 18 Kommentare

Udo Rohner hat zu dem im Zitat von Harald Martenstein angespielten Migrationspaket, der aktuell sehr kontrovers diskutiert wird, den in meinen Augen wichtigsten Beitrag dazu gebracht. Jene Menschen, die von einem Menschenbild ausgeht, dass alle Menschen wohlwollend miteinander umgehen, formulieren schon mal in Richtung auf die Kritiker des Migrationspakts:

Wer dem Pakt nicht zustimmt, gehört nicht nach Europa!

Dagegen warnen die Kritiker, dass Menschen, die vor den Auswirkungen ihrer Kultur fliehen, ausgerechnet ihre Kultur hierher tragen und sich diese damit auch hier ausbreiten würde. Man könne an den Fingern abzählen, wann der Umkipppunkt erreicht wird, dass unsere Kultur der offenen Gesellschaft von einer Kultur der Intoleranz ersetzt würde (siehe).

Im Migrationspakt wird dafür geworben, dass die Aufnahme von Migranten viele Chancen zur Weiterentwicklung böten. Allerdings macht Norbert Hering auf eine Passage aufmerksam, die klar macht, wer von diesen Chancen profitieren wird:

Überprüfung und Revision bestehender Optionen und Wege für reguläre Migration, mit dem Ziel, die Fähigkeitszuordnung auf den Arbeitsmärkten zu verbessern (…), in Einklang mit der Nachfrage am lokalen Arbeitsmarkt und in Konsultation mit dem Privatsektor und anderen relevanten Interessenträgern. (Quelle)

Nun zum Beitrag von Udo Rohner, der klar macht, wie unsinnig es ist, einen solchen Pakt aufzulegen und welcher stattdessen  viel zuträglicher sei: Weiterlesen …

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