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Posts Tagged ‘Mensch’

Wer, was, wann, und wo ich bin … 

September 4, 2018 11 Kommentare

Da wird viel spekuliert und suggestiert…
Da wird viel palavert und paroliert…
Da wird viel debattiert… und auch parodiert…
Da wird viel philosophiert und phantasiert…
Da wird auch gemunkelt und gemeckert…
Da wird viel zu viel manipuliert, programmiert
und malträtiert…
Da wird so manches verschüttet und verdorben…
und dadurch leider auch vielseitig
das Leben verkleckert.
Nicht alles Gesagte und Geschriebene
ist wirklich in meinem Sinn.
Ich weiß aber wer, was und wo ich bin.
Ich bin ein Individuum…
Ich bin eine Person…
Ich habe ein eigenes Wesen….
Ich habe einen eigenen Willen…
Ich habe Hoffnungen und Pläne…
Ich gehe meinen eigenen Wege…
Ich komme mit Andern nicht gerne
in Streitereien in ihrem Gehege…
Ich habe meine eigenen Gedanken…
Ich bin ein Mensch…
Ich lebe aber nicht allein…
denn ich will immer
in menschlicher Gemeinsamkeit
mit anderen guten Menschen sein.
Man kann mich bezeichnen und auch betiteln…
Man kann mich dies und jenes nennen…
Aber ich kann nur hoffen
man wird mich immer wieder
als guten, freundlichen, friedlichen
und friedliebenden Menschen
anerkennen!
😊
Gerhard A. Fürst
3.9.2018

Gerhard A Fürst

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„Dies werden meine letzten Worte sein, da es darüber hinaus nichts zu sagen gibt …“

November 25, 2016 6 Kommentare

Entspannung_Relaxen_Optimismus_Muse_positives_Denken_Erholung_Energie_tanken_Seele_baumeln_lassen_by_special4kd_pixelio.de_-300x225Gerd Zimmermann hat mir gerade seinen letzten Kommentar hier geschrieben und da er doch Wichtiges zu sagen weiß, möchte ich diesen hier als eigenen Artikel auf die Reise bringen und mich für seine vielen Denkanstöße, auch wenn sie das eine oder andere Mal doch „anstrengend“ waren, bedanken:

Lieber Martin

dies werden meine letzten Worte sein, da es darüber hinaus nichts zu sagen gibt.

Wir reden über Bewusstsein ohne zu wissen worüber wir reden.
Wofür ich dieses Wissen wissen darf, ich weiß es nicht, aber im Universum gibt
es keinen Zufall.

Das wahrnehmbare Universum ist sehr viel grösser als es unsere Sinne erfassen
können. Ich erinnere an Guidos Worte; wir schauen nur durch kleine Gucklöcher in den Kosmos.
Unsere Sinne sind stark begrenzt, siehe Lichtspektrum.

Was ist nun Bewusstsein in Wirklichkeit?
Bewusstsein ist Elektromagnetismus.
Elektromagnetismus ist der Kleinste als auch der Grösste Baustein im Kosmos.
Hinter dem Elektromagnetismus kommt nicht mehr.
Dies kann man vom Atom nicht sagen.

Bewusstsein befindet sich in der Singularität und ist somit nonlokal.
Materie gibt es ja (noch) nicht.

Bewusstsein ist ein Phänomen.
Bewusstsein ist aus sich heraus.
Bewusstsein ist Leben und somit der Ort, woher Leben kommt.

Alle Dinge, die es gibt, befinden sich Weiterlesen …

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»Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!«

September 3, 2016 20 Kommentare

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche / Ich höre schon des Dorfs Getümmel, / Hier ist des Volkes wahrer Himmel, / Zufrieden jauchzet groß und klein: / »Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!«

Die letzte Zeile wird in der Regel zitiert, um auszudrücken, dass MENSCH sich in einer bestimmten Umgebung frei von Zwängen fühlt und sich so geben kann, wie man ist. (Fundstelle)

Wir hatten hier im Blog schon mehrfach sehen können, dass Goethe weit hinter den Vorhang unserer herrschenden Bühnenbildner geschaut hatte und den damaligen Zeitgenossen in seinem Faust die Erkenntnisse verschlüsselt angereicht hat (siehe u.a. hier, Schiller ermordet?, Hexeneinmaleins).

Das folgende Video geht nochmals auf die rechtliche Begriffsbestimmung von MENSCH und PERSON ein, dieses Mal der Frage nachgehend, ob MENSCH Steuern zahlen muss.

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„Die Würde des Menschen ist unantastbar! Aber: man kann sie ja auch mit Füßen treten …“

Wir hatten den Gedanken von Ulrich Mohr schon einige Mal hier folgen dürfen (z.B. Von unserer Aufzucht orientierungsloser Weisungsempfänger). Den Satz im Titel dieses Artikels spricht er am Ende des folgenden Interviews mit Michael Vogt, in dem es mal wieder um das Bewusstsein des Menschen um sein Mensch- bzw. Person-Sein geht. Zum Video lässt sich lesen:

Ziel der Konflikte sei aber nicht die Durchsetzung der Religion als Ideologie, sondern die Zwangsbevormundung der Menschen und die Trennung von Mensch und Natur. Dadurch wurde der Mensch zur Person (siehe) und Weisungsempfänger degradiert. Gegenwärtiger Höhepunkt dieser Ideologie ist die Demokratie, die nur ein Scheinbild der Wirklichkeit liefert und wieder ein [von den wahren Herrschern] gewechseltes Bühnenbild  für die Massen der Personen darstellt.

Deutlich wird dies an Aussagen der deutschen Bundeskanzlerin, wenn sie eine Markt-konforme Demokratie fordert (höre), anstatt eines Demokratie-konformen Marktes. Die Unerschütterlichkeit der Demokratie darf aufgrund solcher Aussagen stark angezweifelt werden und entlarvt unser gesellschaftspolitisches Modell als ein totalitäres Kontrollsystem, aus dem sich nur befreien kann, wer sein eigenes Bewusstsein fördert und unabhängig und in Harmonie mit der Natur, seine Umwelt wahrzunehmen und damit zu interagieren beginnt – und statt Person dann Mensch wird.

Ich mag Ulrich gerne zuhören, da er in der Regel nicht kategorisch daher kommt sondern zum eigenen Draufrummkauen auf seinen Themen einlädt. Aber hört wie immer mal selbst rein, was er über eine Gesellschaft denkt, die sich gerade im freien Fall befindet, und was der einzelne Mensch tun könne, um nicht Knecht seiner Person zu bleiben:

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Was bist du MENSCH in der Rolle der PERSON zum STAAT?

Zur Zeit leiden sowohl die Menschen, als auch die Personen unter diesem System. Es wird zeit unser Handeln zu überdenken und von der Konfrontation in die Kooperation zu schalten. Wir Menschen haben dieses System entwickelt, und wir sind es auch, die es für überholt erklären können – jeder für sich! Erkenne, wer und was Du wirklich bist, und zu was man Dich machen möchte!
Schlussworte eines Flyers

Ich hatte schon einmal gefragt: Bin ich ein Mensch oder eine Person, das ist hier die zentrale Frage, oder? Es gibt nun einen kurzen, 10-minütigen Film, der die Rechtssituation des Menschen beleuchtet und klar macht, dass der Mensch gegenüber den Rechten des Staates steht, ist dieser doch seine Erfindung. Nur, welche Konsequenzen könnte es haben, sich klar darüber zu sein, dass die Rechte des Staats nur greifen, wenn Du dies selbst auch willst?

 

„Der Sklave schafft sich seinen Herrn selbst“

Der aufrechte Mensch (Foto: Wikipedia)

Der aufrechte Mensch (Foto: Wikipedia)

Staatsbürger kann immer nur eine PERSON sein, kein Mensch, denn der Mensch ist nicht rechtsfähig und alle Menschen sind vor (davor) dem Gesetz / Verfassung gleich. Nach (danach) dem Gesetz / Verfassung sind es keine Menschen mehr, sondern PERSONEN.
Quelle: Wer oder Was bist Du?

Wir hatte hier immer wieder mal rechtliche Aspekte rund um das Staatswesen, speziell der BRD (Beispiel), Stichwort Staatenlosigkiet, beleuchtet, und auch gesehen, wie Bewegungen wie zum Beispiel die Freemen (Beispiel Joe Kreißl) sich aus dem Staatskonstrukt mit mehr oder weniger gutem Erfolg versuchen zu entziehen. Einer der es versucht hat und seine Konsequenzen aus seinem Scheitern gezogen hat, ist Alexander Schröpfer, u.a. Betreiber des Blogs Bewusstscout – Wege zu Deinem neuen Bewusstsein, der mir schon seit Längerem immer wieder inspiriert. In seinem Zwiegespräch mit Jo Conrad über seine aktuellen Erkenntnisse stellt er unter anderem fest:

Der Sklave schafft sich seinen Herrn selbst.

Alexander akzeptiert inzwischen die Tatsache, dass das Staatskonstrukt existiert und die Menschen darin ihre Rolle (=PERSON) spielen.

Und jetzt tauchen wir mal so richtig ein in das Verständnis unserer Rechtssystematiken!!

Recht ist gegenüber der Wahrheit.

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Die Erde als „Läuterungslager“ für gefallene Engel?

Eine alte Lehre, die heute bekannt ist als ILU-Lehre, besagt, dass der Gott des alten Testaments der Teufel sei und Gott selbst als Jesus auf die Erde kam, um darauf aufmerksam zu machen. Diese alte Lehre hätte nur in Geheimgesellschaften weiter getragen werden können, da die etablierten Religionsvertreter dafür sorgten, dass sie unbekannt blieb.

U.a. haben die Thule- als auch Vril-Gesellschaft, die stark die Philosophien der NSDAP prägten, diese Lehre als zentral gesehen und auch bewahrt. Schau´n wir also mal:

Die ILU-Lehre in Kürze – (Quelle)

  • Im „Voranfang“, ehe es die Erde, den Kosmos und alle Dinge gab, waren nur die „Kräfte ILU“, die Geistkräfte des Männlichen und des Weiblichen.
  • Als diese zusammenstießen, sprühten unendlich – endlich viele „Funken“ von diesen ab, und der hellste dieser Samen – Funken wurde „IL“, der Übergott (Il-Anu / Allvater / 0din).
  • Mit und neben Il-Anu waren alle Samen der Wesen und der Dinge in der „zeitlosen Ewigkeit und raumlosen Unendlichkeit“.
  • Il-Anu schuf zunächst „Mummu“, das heißt: Zeit und Raum.
  • Dann schuf Il-Anu die „Welten des ewigen Lichts“, das „Reich Gottes“.
  • Er fügte alle die Samen in sein Reich und belebte sie. Vorher hatten die Samen der Wesen bloß aus Schale (Seele) und Kern(Wesensart) bestanden. Jetzt war daraus die ewige Dreiheit Geist – Seele – Leben geworden.
  • In den lichten Welten des „Gottesreichs“ entfaltete sich das Leben: pflanzenhaft, tierhaft und menschenhaft. Die menschenhaften Wesen waren „Igigi“ und „EI“ (Engel und Großengel).
  • Einer der El verließ mit einigen Anhängern das lichte Reich, um ein Gegenreich zu schaffen: Den Pfuhl der Finsternis – die Hölle. Dieser abgefallene Großengel war damit zum „Schaddain“ geworden, zum Verworfenen – zum Satan (er ist identisch mit dem alttestamentarischen „Gott“ El Schaddai – Jahwe).
  • Viele der Engel verließen das Gottesreich, um dem Satan zu folgen, der behauptete, seine Höllenwelt sei viel schöner als das Reich Il-Anus, und er, der EI Schaddai, müsse als einziger Gott angebetet werden.
  • Auf dem Wege zur Hölle fielen die ausgezogenen Engel aber in die Ohnmacht des Vergessens, weil sie die Schwingung verloren hatten, durch die ihr „himmlischer Körper“ bestand.
  • Il-Anu schuf nun eine neue Weltenheit: Unseren Kosmos mit der Erde, damit eine Schwingungsart vorhanden sei, die den Verlorenen eine Wiederverkörperung ermöglicht.
  • Dazu schuf Il-Anu eine Stufenleiter jenseitiger Welten, welche den gefallenen Engeln, die nun als Menschen durch das Erdenleben gehen, nach deren irdischem Sterben die Heimkehr in das Gottesreich ermöglicht.
  • Seither aber herrscht der interkosmische Kampf zwischen den Mächten des Lichts und den Mächten der Finsternis, zwischen Il-Anu und dem Schaddain…

Diese „ILU-LEHRE“ findet sich, zumindest als verdeckte Spur, in allen Religionen wieder. Und auch der „Interkosmische Weltenkampf“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Glaubenslehren der Menschheit. Zumeist ist die Urwahrheit der „Ilu – Lehre“ verdreht oder bloß noch verkümmert überliefert – insbesondere in der Bibel, wo ja der Satan zum „Gott“ gemacht wurde (daher der Ausspruch Christi im Evangelium Johannes 8,44: „Ihr habt den Teufel zum Vater!“). Die Urwahrheit aber ging niemals völlig verloren. Geheimorden bewahrten sie durch alle Zeiten und unter hohen Opfern. Die Geschichte der VRIL – Leute und ihrer Geistesfreunde ist somit auch die Geschichte der Wiedererweckung der göttlichen Urwahrheit. Der große interkosmische Weltenkampf wurde hier bewusst aufgenommen; der Kampf für das Licht Gottes und gegen die Finsternis des „Schaddain“.

Hier gibt es noch einen ausführlicheren Wiki-Artikel.

***

Demnach ist Mensch ein gefallener Engel, der durch seine Art auf der Erde zu leben den Weg in Gottes Reich zurückfinden kann und dort ewig weiter leben wird?

Laut den Aufzeichnungen der Vril-Gesellschaft soll Jesus vermutlich in der Bergpredigt zu zuhörenden germanischen Söldnern gesagt haben, dass ihr Volk sich anschicken werde, das Licht in das Dunkel dieser Welt zurück zu bringen. Ist wohl irgendwie nach hinten los gegangen. Jedenfalls hatten sich die „Guten“ in der Thule- und Vril-Gesellschaft das Vorgehen ganz anders vorgestellt.

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Macht das Atom den Menschen am Ende zum Cyborg?

Atomkern mit Elektronenwolke (Foto: Wikipedia

Ein Kommentar vom Fingerphilosophen, dessen Thema es verdient, in einem eigenen Strang diskutiert zu werden:

Das eigentliche Problem [des vereinheitlichten Menschen] hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern damit, dass der Mensch in rapide zunehmendem Maß nur noch in Statistiken denkt. Dieses Denken in Statistiken hat das Menschenbild grundlegend verändert.

Die Entdeckung des Atoms und die statistische Mathematik sind die beiden Seiten derselben Medaille. Um aus ihren theoretischen Spekulationen über große Mengen von Atomen und Molekülen überhaupt praktische Erkenntnisse ableiten zu können, müssen Physiker auf statistische Beschreibungen des atomaren Verhaltens zurückgreifen.

Das statistische Verfahren wurde längst in so gut wie allen anderen Wissenschaften übernommen, vor allem auch in denen, die sich mit dem Menschen befassen. In diesen Wissenschaften mutiert der Mensch zu einer Art “Atom”: erkennbar nur an der großen Masse und am Verhalten der Masse und beschreibbar nur noch mit Hochrechnungen statistischer Art. Umgekehrt ergibt sich aus der Beschreibung des Verhaltens der Masse der Mittelwert allen menschlichen Verhaltens und damit der normierte Mensch als das neue “Ideal”.

Der einzelne Mensch hat in diesem Denken keinen Weiterlesen …

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Eine SchachmattErklärung an die Regierenden

Freeman Joe Kreissl

Freeman Joe Kreissl

Liebes sprachbegabte verständige Wesen auf der Suche nach Freiheit, alles Recht ist Fiktion. Das ist eine nicht zu leugnende Tatsache – auch für das Rechtssystem selbst. Wer das als Jurist negiert, sollte über seine ‚Zulassung‘ nachdenken oder diese in Frage gestellt bekommen. Ganz ernsthaft. Wir befinden uns in einer Zeit des offensichtlichen globalen Wahnsinns. Die Welt liegt in Flammen und schwimmt in Blut. Überall Krieg, Elend, Armut, Krise, Neid, Gier, Angst, Schuld, Terror, Zwang,… Und der Mensch klammert sich an ein System, das – da es sich nicht am Guten und am Gewissen ausrichtet – alleine schon ‚karmisch‘ dem Untergang geweiht ist. (Joe Kreissl)

Dass es mit der Freiheit des Einzelnen nicht so einfach ist, ließ sich aus dem Text des Buches „Die Freiheit leben“ von Frithjof Bergmann schon erkennen. Manche meinen, dass die Deutschen nicht frei seien, da sie seit 1949 in einer Staatssimulation namens BRD stecken, die auf dem Gebiet des noch nicht untergegangenen Deutschen Reiches von den Siegern als Wirtschaftsverwaltung eingerichtet wurde. Daher seien im Grundgesetz passende Artikel eingebaut, dass die Mitglieder dieses Rechtsstaates sich befreien könnten, in dem sie sich Entnazifizieren (Stichwort GG § 116, § 146) und sich so die echte deutsche Staatsbürgerschaft beschafften. Wer hierzu mehr wissen möchte, Sven Möbius hat das in seinem Artikel Was bedeutet das Wort ’deutsch’? vertieft. Mir will allerdings zunehmend scheinen, dass auch dieser Schritt nicht in die „wahre“ Freiheit des Einzelnen führen wird, steckt er doch noch immer mitten in einem System, das ihn an Pflichten kettet und wo er auf Grund inzwischen vorhandenem Rechtsbankrott (Erklärung siehe unten), seine vermeintlichen Rechte nicht mehr verteidigt erhält. Wir müssen hier nur auf das aktuelle diktatorische Gebaren der EU-Institutionen als auch unsere eigene Regierung betrachten.

Ich beobachte die Ideen der Freeman-Bewegung schon seit einiger Zeit. Nun fand ich einen Artikel von Joe Kreissl, in dem er versucht, die Begriffe, die wir tagtäglich eher unreflektiert benutzen, entsprechend auf den Grund zu gehen. Interessant ist dabei seine Interpretation von Freiheit, denn er sieht das Mitglied in einem Rechtsstaat als eher unfrei. Aber lest selbst:

Eine SchachmattErklärung an die Regierenden – juristischer Aufsatz von Joe Kreissl (Quelle)

Viele Menschen sehen sich zur Zeit mit der Tatsache konfrontiert, dass sie einerseits zwar ihrerseits als ‚Mensch’ wahrgenommen werden wollen und dies auch in allen Facetten kommunizieren, das ‚System‘ aber immer nur die juristische Fiktion der ‚Person’ sieht, und andererseits der ‚Systembedienstete‘ meistens kaum bis gar nicht versteht, was der Mensch vor ihm nun eigentlich damit meint und ihn vielleicht sogar in die fatale Mühle der Zwangspsychiatrie, bzw. Sachwalterschaft oder sonstiger ‚Zwangsmaßnahmen’ zu zwingen versucht. Immerhin „leben wir ja hier in einem Rechtsstaat und es gibt Gesetze und überhaupt man kann ja eh auswandern und man braucht ja nur bei der nächsten Wahl was zu ändern, und da kann man leider auch nichts machen, das ist halt so, entweder Sie bezahlen das oder ich muss Sie leider, und … usw.“

Deshalb fasse ich hier in – zumindest beabsichtigter – juristischer Klarheit kurz zusammen, warum meines Erachtens und meiner ‚rechtswissenschaftlichen‘ Schlussfolgerung nach das ‚System‘, der ‚Rechtsstaat‘, die ‚Republik‘, der ‚Bund‘, oder wer oder was auch immer NICHT zuständig sind für die Durchsetzung oder Verwirklichung allfälliger ‚staatlicher’ Statuten, Normen, Regeln, etc. des so genannten ‚positiven Rechts‘ gegen Menschen, welche sich dem Staat gegenüber als geistig-sittliche Wesen zu erkennen geben. Ich bediene mich hierfür der juristischen Wort-Definitionen aus dem Weiterlesen …

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Stellen der Kapitalismus und Materialismus den Menschen am Ende in Abseits?

Charlie Chaplin in seinem großartigen „Arbeits“-Film Modern Times (Foto: Wikipedia)

Woran machst Du fest, dass der überwiegende Teil der Menschheit zu einer Maschine transhumieren will?

Diese Frage stellte ich Fingerphilosoph, da er in einem Kommentar die folgende Beobachtung in den Raum stellte:

Der Hauptstrom aller menschlichen Regungen insgesamt geht meiner Beobachtung aber nicht in Richtung Leben, sondern dahin, dass Mensch lieber zu einem Maschinenwesen mutieren will. 

Seine Antwort auf meine Frage möchte ich als neuen Artikel weiter zur Diskussion stellen, da hier doch reichlich Potential zur Entwicklung zu vermuten ist. Ich stelle im Titel den Kapitalismus und Materialismus in den Kontext, da ersterer mit seiner Priorität auf Profitmachen über allerlei Leichen geht und der Materialismus den Schwerpunkt in den Konsumismus (der Mensch als KosumEnte), also ins Haben-wollen von Dingen verlegt statt in die Konzentration auf´s eigene Können für möglichst viel Unabhängigkeit von wem und was auch immer. Aber lest nun den Text von Fingerphilosoph:

Die Entwicklung des Menschen zur Maschine – Oder: wird Mensch überflüssig?

Der überwiegende Teil der Menschheit ist abhängig von immer komplexer werdender Technik. Im Umkehrschluss: Nicht Mensch dominiert Technik, sondern Technik dominiert Mensch. Was auch heißt:

Die Technik übernimmt die Fähigkeiten, die Mensch mal hatte, während Mensch diese Fähigkeiten verliert.

Neue Fähigkeiten, die Mensch sich vielleicht erwirbt, bestehen darin, im Rahmen einer von Technik dominierten Struktur zu “funktionieren”.
Da wir uns zunehmend in einer nur noch technischen Umwelt bewegen, während Natur zur implementierfähigen Kulisse verkommt, verändert sich unser Denken. Wir denken zunehmend technisch: Weiterlesen …

Vom Staate und seinen Dienern

Mir wurde erlaubt, einige Kapitel aus einem Buch zu veröffentlichen, das sich mit unseren Themen hier beschäftigen. Das folgende Kapitel schaut kritisch auf das Konzept von Staat und die Rolle des Menschen als Diener in seinen Institutionen. In den letzten Kommentierungen auf dem Blog ist der Begriff „Feindseligkeit“ immer wieder unter die Lupe genommen worden. Er wird zwar hier nicht explizit genannt, trieft aber an vielen Stellen zwischen den Zeilen heraus. Der Autor sieht den Menschen als grundsätzlich schlecht an und folgt noch dem inzwischen veralteten Bild(?) des HOMO OECONOMICUS, daher würde es am Ende auch mit dem Staat nicht wirklich gut funktionieren können. Dennoch gibt es zum Schluss einen Hinweis darauf, welche Kleinigkeit organisiert werden könnte, damit es besser wird, aber lest selbst:

Vom Staate und seinen Dienern

aus: Die universale Urkraft und das moralische Genie
Notate und Komplemente (nicht nur) zur Philosophie von Arthur Schopenhauer

Der Begriff des Staates bezeichnet, ohne jede Wertung, bloß ein Organisations- und Gewaltmonopol, bezogen auf ein abgrenzbares Territorium und für die darauf wohnenden Menschen. Unabhängig von der Entstehung oder Legitimation eines bestimmten Staates umfaßt der Begriff das Gefüge der öffentlichen Einrichtungen zur Regelung der Begebenheiten und Verhältnisse zwischen den Mitgliedern einer territorial zusammengefaßten Gemeinschaft. Das sagt alles – und auch nichts, soweit der fabrikmäßige Massenmord an ganzen Volksgruppen ebenso unter den Staatsbegriff fällt wie der friedliche Wohlfahrtsstaat; immer aber, im Guten wie im Schlechten, beinhaltet der Begriff des Staates, daß er durch physische Gewalt oder Androhung dieser nachhaltig in das Handeln der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft eingreifen kann, nicht umgekehrt.

Diese Macht, welche nicht dem Naturzustand entspricht und erst konstituiert werden muß, rechtfertigt sich nicht durch sich selbst, sondern ist Weiterlesen …

Was hat der Menschen im Kosmos zu tun?

Es wäre zu schade, wenn dieser Kommentar von Chattison einfach so unterginge, daher als Artikel (er komentierte siehe diesem Artikel). Vorschläge für einen anderen Titel sind noch gerne genommen 🙂

Was hat der Menschen im Kosmos zu tun?

Bewusstsein = Des Seins bewusst sein = Sein repräsentiert sich im und durch den Menschen.
Mensch ist also oktavierender Resonator(Räsonator) des Wirkenden, das ohne ihn natürlich auch wirksam ist, aber durch ihn Resonanz erfährt, die, ähnlich dem Spiegelprinzip des Lasers, kohärentes Licht solange verstärkt, bis es den Durchbruch und Ausbruch schafft (aus der Begrenzung seiner dynamischen Tendenzen).

Inhärente (von vorne herein angelegte, eingefaltete) Exformation (Expansionsbedürfnis von Wirkungsstrukturen) bedingt dies zwangsläufig nach den Gesetzmäßigkeiten dieses Universums zumindest.

Man könnte profaner sagen:
Die Person des Menschen (wieder mal per-sonare im Sinn dabei) ist das Horn, in das das Sein stößt, um sich Gehör zu verschaffen^^

Sich Gehör verschaffen macht insoweit “Sinn” als es zu der Resonanzfunktion beiträgt, die rekursiv gekoppelt ist mit der inhärenten Exformation und so der Entfaltung des Ganzen Vorschub leistet, die allein schon deswegen existiert, weil sie in diesem Universum möglich ist.

Der Mensch hat dabei nichts zu Weiterlesen …

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Nature

Nature

A symphony of sound.
Shapes of pure and honest form.
The symbiosis of life,
Amazing, magical, mesmerizing, and mysterious.
The impermanence of all existence.
A continuum of being, becoming,
And ultimately fading away.

Artist: Mimi Vang Olson Weiterlesen …

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Bin ich ein Mensch oder eine Person, das ist hier die zentrale Frage, oder?

Alternativer Titel

Ist das ein gangbarer Weg, den Weltfrieden sicherzustellen? Von der „Freeman on the Land“ Bewegung …

Es wird immer verwirrender. Guido wird sich sicher freuen. Was, wenn unser Staatswesen, von dem wir seit Geburt an glauben, das er gut und richtig ist, aber uns verführt, andere zu schaden? Müssten wir uns dann nicht aus ethischen oder was auch immer Gründen uns als Mensch davon distanzieren?

Wir kommen als Mensch mit allgemeinen Grundfunktionen (biologisches System -> siehe z.B. Armin Rütten: Wissensaktivierung – Neue Denkwege) auf die Welt. Werden wir anschließend nicht nur durch unsere gesellschaftliche Bildung (Elternhaus und Schule) zu einer Person geformt (und dabei zunehmend ent-menschlicht?) sondern übernehmen auch die Rolle einer Person im Staatskonstrukt? Muss das so sein, oder können wir uns aus diesem Staat qua Geburt lösen?

Da kommen spontan ein Haufen Fragen auf. Seit einigen Jahren prüfen in allen Staaten der Welt Menschen diese Fragen und haben sich international in der Bewegung Freeman on the Land zusammengeschlossen, um sich zu freien Menschen der Weiterlesen …

Krieg hat seine Ursache im Inneren des Menschen …

Die ältere Philosophie kannte noch den Gegensatz zwischen Mensch und Tier und schrieb dem Menschen, den man kosmologisch zwischen Göttern und Tieren ansiedelte, die Möglichkeit zu, entweder über sein Menschsein hinauszuwachsen und sich dem göttlichen Dasein anzunähern, oder aber mit größter Bestialität sogar unter das Tierische hinunterzusinken. Goethe, der vielfach aus der Weisheit der Antike schöpfte, hat dem Ringen dieser Doppelnatur des Menschen, das zerrissen-sein zwischen seiner göttlichen und seiner menschlichen Natur in seinem „Faust“-Drama künstlerischen Ausdruck verliehen. So lässt er Faust beim berühmten Osterspaziergang sprechen:

Goethe Osterspaziergang (Bildquelle: http:www.goethezeitportal.de)

Goethe Osterspaziergang (Bildquelle: http:www.goethezeitportal.de)

 

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen: die eine hält in derber Liebeslust sich an die Welt mit klammernden Organen; die andre hebt gewaltsam sich vom Dust zu den Gefilden hoher Ahnen.

Jeder Mensch kennt diese beiden „Seelen“ wohl zu gewissem Grad aus eigener Erfahrung und bei demjenigen der sie meint, nicht zu kennen, dürfen wir vermuten, dass der Kampf zwischen beiden Seiten seiner Natur zwar vorhanden ist, aber ihm infolge gewisser Kompensationsstrategien noch nicht bewusst geworden ist.

So liegt der „Krieg“, der Kampf der beiden Seelen gegeneinander, schon in der Natur des Menschen begründet und vieles hängt davon ab, wie sich der Einzelne dieser in ihm liegenden Entwicklungsforderung stellt. Hier, im Herzen des Menschen scheint der eigentliche Kampf stattzufinden und ob wir im Frieden mit uns selbst sind und damit auch um uns herum Frieden herrschen kann, hängt davon ab, inwiefern es uns gelingt, diese beiden „Seelen“ auf günstige Weise miteinander zu versöhnen.

Wird eine der beiden Seiten unseres Wesens unterdrückt oder kompensiert, sind wir, ob bewusst oder unbewusst, in einem Zustand des Unfriedens mit uns selbst, der auch nach Aussen, zu unseren Mitmenschen hin, als Druck, Ausgrenzung oder Verurteilung spürbar werden kann.

Philosophie und Religion der verschiedenen Kulturen und Menschheitsepochen beschäftigten sich daher seit jeher mit dieser zentralen Frage: Wie kann der Mensch – hineingestellt zwischen Geist und Materie – eine günstige, entwicklungsfreudige Synthese zwischen seinen Idealen und geistigem Verlangen und seiner irdischen Natur finden? Ist ihm das überhaupt möglich? Oder bleibt ihm nur die Möglichkeit, eine dieser beiden Seiten bestmöglich zu unterdrücken, um die andere Leben zu können?

Ich möchte behaupten, dass es dem Menschen möglich ist, eine solche Synthese von Geist und Welt zu leisten, wenn er dieser Entwicklungsanforderung, die nicht von Aussen, sondern von Innen an ihn herantritt, nicht ausweicht und sich überdies seiner Individualität und schöpferischen, Gegensätze verbindenden Kraft als Mensch bewusst wird.

 Prometheus

Prometheus brachte dem Menschen das Feuer. In einer erweiterten Betrachtung können wir sagen, dass er dem Menschen damit das Ich überbrachte, das von alters her mit dem Feuerelement gleichgesetzt wurde. Bezeichnenderweise kommen mit der Büchse der Pandora in der Folge auch Krankheit, Tod und alle Übel in die Welt. Das Ich, das den Menschen von seiner Umgebung trennt und ihn damit aus der Schöpfung abschliesst und isoliert ist so in der Sage einerseits Grund für das Übel, aber andererseits, sofern er seine Feuerkraft zu nutzen versteht, auch Mittel zur Überwindung der Leiden des Menschen.

Wir können uns ebensowenig ungestraft von unserem Drang zu Entwicklung und Evolution trennen, wie wir uns einfach über unsere emotionalen Grundbedürfnisse, Triebe und Ängste hinwegsetzen können, ohne früher oder später von ihnen eingeholt zu werden. Wenn wäre es, wenn – wie es Goethe wohl ausdrücken würde – die Götter uns die Gabe verliehen hätten, Himmel und Erde miteinander zu versöhnen, aber uns die Freiheit liessen, uns dieser Fähigkeit zu bedienen? Würden sie es nicht als Frevel ansehen, wenn wir diese Möglichkeit nicht wahrnehmen würden?

Wären sozialer Unfriede und letztlich Krieg dann nicht die logische Folge eines nicht ergriffenen Kampfes im eigenen Inneren? Ist es nicht zwangsläufig so, dass wir, sobald wir das Ringen um die Synthese zwischen unseren Idealen und dem äußeren, praktischen Leben nicht ergreifen, diesen Kampf nach Aussen tragen müssen indem wir immer größere Ungleichgewichte, Drücke und letztlich Unfrieden und Krieg erzeugen?

Bereits ein kleiner Blick auf die äußeren Faktoren der gegenwärtigen Weltlage z.B. die Ungerechtigkeiten in der Weltwirtschaft, lässt uns erahnen, dass der von übermäßigem Konsum geprägte Lebensstil unserer Kulturen, unsere Gier nach Rohstoffen und Energie, die so viel Leid und soziale Ausbeutung mit sich bringt, ihre Ursache nur in einer inneren Leere und einem emotionalen unbefriedigt sein haben können. Kein Mensch braucht diese Überfülle an Konsumgütern, und künstlichen Erfahrungs- und Erlebenswelten um glücklich und zufrieden leben und arbeiten zu können. Unsere gegenwärtige Kultur zeichnet sich durch eine einseitige Betonung des Diesseitigen aus, oder um im Bilde Goethes zu bleiben, in der Betonung desjenigen Seelenanteils in uns, der „in derber Liebeslust sich an die Welt mit klammernden Organen“ bindet. Goethe, der zu seiner Zeit noch von einem tieferen, integraleren Bild des Menschen ausging, zeigt schon mit seiner Formulierung „klammerns“ dass es sich dabei um eine Art Angst handeln muss, die den Menschen treibt, sein Heil ganz im Diesseitigen zu suchen und den anderen Seelenanteil, der immerwährend danach strebt, bisher unbekannte Ideale und die Grenzen des bisherigen sprengende neue Lebenszielsetzungen in das Dasein zu integrieren möglichst zu negieren, sich „ganz von ihm zu trennen“. Eine solche Lebenshaltung muss in einer Welt mit endlichen Ressourcen wohl zwangsläufig zu Verteilungskämpfen und schliesslich zu und Krieg und Zerstörung führen.

Euer Bernhard Spirkl

Erstveröffentlichung auf meinem Blog Move on Freedom
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