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Posts Tagged ‘Manipulation’

Vom Kampf um unsere Aufmerksamkeit …

Stell dir einmal einen Kontrollraum vor, in dem hunderte Ingenieure, über ihren Schreibtisch gebeugt, an virtuellen Stellschrauben drehen, um die Gedanken und Gefühle von Milliarden von Menschen zu kontrollieren. Klingt natürlich nach Science Fiction… ist es aber nicht. Mehr dazu erfährst du in diesem Video.

Meine Stieftochter Lea hatte uns eine Zusammenfassung ihrer Masterarbeit zur Frage, wie es um die Gesundheit unserer Schüler steht, zur Verfügung gestellt. Ich hatte von einem Kommentator die Antwort erhalten, dass die Zunahme psychischer Probleme allein an der Verweichlichung durch unsere Wohlfahrtgesellschaft liege, als seien Leas Fazit Schmarrn. Nun hatte Lea allerdings darauf hingewiesen, dass die Probleme sicher nicht allein auf schulischen Stress zurückzuführen seien und es weitere Untersuchungen benötige.

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Influencing … das neue Manipulieren …

Dezember 29, 2018 1 Kommentar

Die Tage machten mich meine Töchter auf einen neuen Trend im Netz aufmerksam, der so völlig an mir vorbei ging. Es gäbe eine neue Sorte VIPs. Diese würden im Netz bekannt geworden sein, allein, in dem sie Werbung für Produkte machten. Und richtig reich wären sie damit auch geworden. Sie würden Influencer genannt, da sie mit ihrer Meinung viele andere erreichten, und die es ihnen dann nach machten. Heute kam mir dann gleich dieser Clip daher und ich musste schmunzeln, denn ich verstand nicht, wie Mensch solcher Art Werbung ertragen könne:

Nun wollte ich doch mal mehr wissen, was denn einen guten Influencer so ausmacht. Ich will da gar nicht viele Worte verlieren, denn diese junge Juristin erklärt recht gut, was ein Influencer so den lieben langen Tag zu arbeiten hat. Das schöne dabei: Sie kritisiert sich und ihre Mit-Influencer. Und: Sie ist sehr irritiert, dass inzwischen jeder zweite Hauptschüler vor hat, nun auch Influencer zu werden. Für sie haben Influencer auch eine Verantwortung, besonders, wenn sie auch die Welt ‚verbessern‘ wollen und nicht nur gut verdienen:

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Die wichtigsten Manipulationsstrategien durch Staatsdiener im Auftrag ihrer Hintertanen …

August 15, 2018 3 Kommentare

Noam Chomsky – Foot: Wikipedia

Die folgenden zehn Manipulationsstrategien sollen Noam Chomsky erkannt und veröffentlicht worden sein:

1. Das Volk muss sich dauernd mental mit anderen Sachen beschäftigen als mit seinen eigenen Problemen.

Strategie: Lenke dauerhafte von sozialen Problemen ab und weise dagegen auf minderwertigere Themen hin, die jedoch emotional geladen sind.

2. Das Volk muss seine Führer als Retter der Nation verstehen.

Strategie: Erfinde falsche Bedrohungen oder schaffe ernsthafte Probleme, die reale Sorgen hervorrufen und verpflichte die öffentliche Meinung, danach bringe die Lösung (Hegelsche Dialektik: These, Anti-These, Synthese).

Ein Beispiel: Bevormunde die Unsicherheit der Bürger (9/11, ISIS Terror), dann rettet die Regierung die Nation auf der Grundlage der regressiven Gesetze die vom Volk gefordert wurden, mit dem Preis die demokratische Freiheit einzubüßen oder zu beschneiden.

3. Das Volk muss dauernd auf Schlimmeres vorbereitet werden.

Strategie: Die Mechanismen der weisen Propaganda (gänzlich von der Regierung vereinnahmt), grauen (zum Teil vereinnahmt) und schwarzen (nie vereinnahmte) müssen den Eindruck vermitteln, dass die Regierung sich dauernd um Abschwächung der Gefahren der Zukunft beschäftigt. Die Politik, die sich gegen das Volk richtet, wird nach und nach eingeführt, um soziale Unruhen zu umgehen. So wird das Allerschlimmste erträglich, wenn es in jährlichen Häppchen herausgegeben wird und zwar so wie in einem schon angemeldeten Programm.

4.Das Volk muss glauben, dass das, was die Regierungen ihnen vorbereiten, um schlechter zu leben, doch zu seinem Wohl sei.

Strategie: Nutze die momentane Zustimmung des Volkes für strenge Maßnahmen für die Zukunft. Der Mensch gewöhnt sich mit der Idee und schluckt alles, wenn er vorgewarnt und aufgeschoben wird. Weiterlesen …

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Wenn Moderatoren zum Terror oder Selbstmord motivieren – Teil 2

Ist er Autor dieses Videos einfach nur paranoid, oder ist ihm hier aufgrund eigenen Leidens etwas aufgefallen, was weiter aufzuklären wäre. Es ist so abgefahren, dass sich das der normale Verstand nicht wahrhaben mag. Die Menge an gezeigten Gesten scheint mir als Zufall kaum abgetan werden zu können. Interessant ist besonders der Hinweis auf die Amokfahrt in Münster.

Was meint Ihr?

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Geht das: Durch verdeckte Kommunikation in den Selbstmord oder zum Mord motivieren?

April 29, 2018 1 Kommentar

Bild: Ein Geschenk eines Kommentators, der leider nicht mehr dabei ist.

Die Weltherrscher sind heute in der Lage, ohne Mühe ein globales, wirksames Feindbild herzustellen, ohne dass wir es bemerken.
Elias Davidson, Musiker und Autor

Das Thema Manipulation ist eines, das ich hier auf dem Blog immer wieder antönen lasse, ist es doch ein wichtiges Mittel der Herrschenden, ihre Untertanen anzuleiten, das zu wollen, was sie selbst wollen.

Heute ist mir ein Video unter die Augen und über die Ohren gekommen, das auch meine Vorstellungskraft stark herausfordert. Der Autor des Videos, der angibt, selbst Opfer dieser besonderen Manipulation zu sein, behauptet, dass unsere Fernsehmoderatoren einen Beitrag leisten, die unnützen Menschen unter uns zum Selbstmord zu führen oder gar böse Menschen zu ermorden.

Wie? Durch ein einfaches Mittel, das jeder Gymnasiast schon in der Schule kennen lernt: Den Pawlowschen Reflex. Sie sorgen für Bilder gepaart mit Schmatzen, lautes Einatmen, Wortbetonungen und übertriebene Gesten dafür, dass konditionierte Reflexe implementiert werden. Und durch die vielen Wiederholungen werden die Opfer immer wieder erinnert, bis sie irgendwann zur Tat schreiten.

Nun schaue ich selbst nur noch sehr wenige Sendungen, und schon gar keine mit irgendwelchen Moderatoren. Wenn ich mir aber die Ausschnitte im Video betrachte, so kann ich mir gut vorstellen, dass Jene, die viele Stunden die Glotze laufen lassen, reichlich programmiert sind.

Warum die Moderatoren dies tun. Wer diese Techniken nicht gut beherrscht, ist bald raus aus dem Geschäft. Auf der anderen Seiten meinen sie etwas Gutes zu leisten und fühlen sich dabei auch entsprechend gut, so der Videoautor.

Ich bin gespannt, was Ihr darüber sagt, also auch das ab ins Regal:

Aufklärung 2.0: Vom gefährlichen Kontrollverlust …

Dezember 27, 2017 6 Kommentare

Junge Menschen würden heute das Buch 1984 nicht mehr kennen, weil es nicht mehr in der Schule diskutiert wird. Dabei sei es dringender denn je zu verstehen, was gerade in unseren Staaten passiere, so Thorsten Schulte. In dem folgenden Vortrag zeigt er auf, wie Autoren, die über für das Volk unzuträgliche Machenschaften der Konzerne im Verbund mit der Politik informieren. Er zeigt im Detail auf, wie zuerst ein Schweigekartell gebildet wird, und wenn das nicht hilft, auf Rufmord geschaltet wird. Thorsten Schulte, auch bekannt als der Silberjunge, kennt sich gut in der Politik aus, war er doch intensivst bei der CDU involviert. Und so fasste er seine Erkenntnisse in seinem Buch Kontrollverlust: Wer uns bedroht und wie wir uns schützen zusammen.

Freihandelsabkommen sind Konzernermächtigungen
Thorsten Schulte

Zum Film ist auf youtube zu lesen:

Als langjähriger Finanzexperte warnt Thorsten Schulte in seinem AZK-Referat „Gefährlicher Kontrollverlust“ vor der Freiheitsberaubung der Bürger durch die Finanz- und Medienwelt. Er macht den Zuhörern einmal mehr bewusst, wie eng diese beiden Welten miteinander verbunden sind. Die Freiheit der Bürger werde in der Meinungsbildung genauso beschnitten, wie bei der Verwaltung ihrer Finanzen.

Ich stelle auch seine Verschwörungsaufdeckungen mal ins Regal, der sich nahtlos in die Beiträge von Rainer Mausfeld, Hermann Ploppa und Jens Wernicke zum Thema Machenschaften der ‚unsichtbaren‘ Herrschenden einreiht: Weiterlesen …

Vom Überwinden der gesellschaftlichen Bewusstlosigkeit …

November 2, 2017 18 Kommentare

Rüdiger Lenz, Gewalttherapeut, Nicht-Erfinder des Nicht-Kampfprinzips

Macht habe ich nur, wenn ich die Anderen ohnmächtig halte.
Rüdiger Lenz über das Herrschaftsprinzip

In meinem gestrigen Minipost darüber, wie die Welt zu verbessern ginge, hörten wir von Rico Albrecht die Empfehlung:

… Und es beginnt damit, zu lernen, wie man die Programme im Kopf erkennt, von denen man sich steuern lässt.

Daran knüpft der folgende Vortrag von Rüdiger Lenz (Facebook-Profil) an, der aufzeigt, wir viele Menschen sich durch Selbstmanipulation von ihrem Selbst entfremden, nur um sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen zu können. Zu seinem Vortrag ist auf youtube zu lesen:

In diesem Vortrag beschreibt Rüdiger Lenz die Auflösungsprozesse des Weges zum inneren Friedens. Wird dieser Weg nicht gegangen, so wird eine zum Frieden gerichtete Änderung im Außen vollzogen – was kein echter Friede ist. Ein nach außen gerichteter Friede bleibt eine Ersatzstrategie (maladaptive Bewältigungsstrategie).

Die meisten Menschen – auch in Friedensbewegungen, scheuen diesen inneren Weg, weil er mit Konsequenzen verbunden ist, zu denen man Ausdauer, Selbstdisziplin und eine starke Selbstwahrnehmung benötigt. Also braucht es eine innere Bereitschaft zum Frieden, bei der sich der Einzelnen dafür stark macht, selbst zu einer friedfertigen Person zu reifen. Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden IST der Weg. Genau das wollte Gandhi damit zum Ausdruck bringen.

Es ist der Weg zum Frieden in Dir. Es gibt KEINEN anderen Frieden. Und warum wir alle einen so enorm schweren Zugang zu diesem inneren Frieden finden, ist das Thema dieses Vortrages von Rüdiger Lenz.

Ziel aller Herschaftssysteme ist nicht die Manipulation von oben herab. Viel eher ist das Ziel der Weiterlesen …

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