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Posts Tagged ‘Lob’

Ein jeder von uns

August 7, 2016 1 Kommentar

besteigt seine eigne Leiter im Leben…

Lebensleiter

höher und höher, weiter und weiter…
Rang um Rang, Jahr um Jahr, Stang um Stang…
mit erlerntem, erprobtem, geübtem
und mehr oder weniger geschultem Geschick…
mit viel Ausdauer, mit viel Geduld…
Man nimmt aber die Dinge auch so wie gegeben!
Man ist nicht allein!
Man wird ermutigt, man wird gut geleitet!
Man wird liebevoll beschützt und begleitet.
Man wird nicht nur belehrt
sondern wie so oft auch notwendig
in einer Mischung aus Tadel und Lob
gezielt geschupst und geschoben…
Mit festem Fuß, mit sicherem Griff, mit festem Halt
verkörpert ein jeder in der Zeit seines Lebens
eine kletternde Gestalt.
Auf diese Weise,
mit Gottes Gnade und Güte,
mithilfe vieler lieber gutgesinnter Menschen…
Familie, Freunde, Lehrer und Kollegen…
und mit sehr viel Glück…
geht es weiterhin nach oben…
Hoffnungvoll…
und hoffentlich in guter Gesundheit…
kommt man dann einmal…
irgendwo…irgendwann …
ganz oben an…

Gerhard A. Fürst
8.7.2016
Gedanken am Tag vor meinem 80.!

Illustrationen aus Internetquellen

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Lob! Ein Irrtum?

Ich hatte vor einiger Zeit den wie ich finde sehr inspirierenden Artikel von Hannelore Vonier hier gepostet: Lob und Tadel – die Selbstvertrauen zerstörende Kraft. Nun hat dieses Thema einer der Autoren des Blogs Initiative WirtschaftsDemokratie ebenfalls aufgegriffen. Georg setzt mit seinem Artikel fort, was er mit einer Serie zum Umgang mit Wut und Ärger begonnen hat. Es geht um Grundideen der Gewaltfreien Kommunikation:

Lob! Ein Irrtum?

In meiner letzten Infoveranstaltung habe ich darüber gesprochen, dass die Gewaltfreie Kommunikation das Loben (als positives beUrteilen oder beWerten) ablehnt. Da war das Erstaunen und die Überraschung groß. “Wie, Lob wird abgelehnt?”, “Und wir erzählen unserern Teilnehmern loben, loben, loben”, und andere Aussagen waren zu hören.

Ich möchte dies zum Anlass nehmen um aufzuzeigen, was Lob anrichten kann und wie es auch anders geht.

Loben

den Anderen (positiv) beurteilen oder bewerten

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Das Werten als scharfe Waffe in der Konkurrenzgesellschaft

In mir rumorte es schon länger, mich dem Thema des Be-wertens und den darin lauernden Gefahren anzunehmen. Und als mich am Woechenende Joachim Sondern von der BUERGERSTIMME fragte, auch ich mit einem Artikel aushelfen könne, habe ich ihn zu Ende gestellt und hier ist er:

Das Werten als scharfe Waffe in der Konkurrenzgesellschaft

Joachim hat mit seinem Artikel Bewertungsgesellschaft: Entwertung des Menschen vorgelegt. Ich möchte noch einen Schritt weitergehen und aufzeigen, wie gefährlich das Bewerten ist, gerade in einer Konkurrenzgesellschaft sein kann.

In unserem Leben verwenden wir den Begriff „Wert“ in den unterschiedlichsten Auslegungen. In der Werbung hörten wird das Verführerische „Ich bin es mir wert“, was u.a. auch an das Weiterlesen …

Lob und Tadel – die Selbstvertrauen zerstörende Kraft

November 1, 2012 5 Kommentare

Seit ich beobachten durfte, wie sich Menschen hinsichtlich ihrer Motivation positiv verändern, wenn sie sich innerhalb eines SCRUM-Prozesses im Team selbst organisieren können, hat mich das Thema Lob und Tadel noch mehr gefesselt. Meine Eltern hatten für uns Kinder, drei an der Zahl, ein Belohnungssystem für gute Zensuren in Klassenarbeiten und Zeugnissen eingeführt. Resultat: es wurde nun mehr für das Geld als für das eigene Interesse an den dem Erkenntnisgewinn durch das Erlernte gearbeitet. Da ich das nachträglich intuitiv als nicht zielführend erachtete, habe ich das meinen drei Kindern nicht mehr angeboten. Sie sollten es allein als subjektiv-eingefärbtes Feedback für ihren Arbeitsstand auffassen.

Nun hat Hannelore Vonier einen weiteren wichtigen Artikel auch zu dieser Thematik auf ihrem Blog veröffentlicht, den ich hier ebenfalls nochmals bringen möchte. Reiht er sich doch gut in die Schaffung einer zuträglicheren Bildung und Organisation ein, aber lest wieder selbst:

Lob und Tadel – die Selbstvertrauen zerstörende Kraft, von Hannelore Vonier

Yequana-Kinder

Yequana-Kinder

Kinder verhalten sich von sich aus sozial. Eine Vorstellung, die uns fremd ist. Durch Erziehung wird das natürliche Sozialverhalten untergraben.

Im Dschungel Venezuelas trifft eine junge Amerikanerin auf die Yequana-Indianer. Fasziniert vom offenkundigen Glück dieser “Wilden”, bleibt sie insgesamt zweieinhalb Jahre bei dem Stamm und versucht, die Ursachen dieses glücklichen Zusammenlebens herauszufinden. Vertraute Denkweisen werden ihr dabei immer fragwürdiger, immer größer wird ihre kritische Distanz zu Zivilisation. Sie erkennt, wie unsere Gesellschaft in jedem Menschen neu die angeborenene Glücksfähigkeit zerstört, und schreibt ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Kindererziehung ohne Zivilisationsneurosen. Mit ihrem Buch wurde Jean Liedloff weltbekannt.

Jean Liedloff schreibt viel über die das Selbstvertrauen zerstörende Kraft von Lob und Tadel. Hier ein Ausschnitt:

Ich war Zeuge der ersten Augenblicke im Arbeitsleben eines kleinen Mädchens. Die Kleine war ungefähr zwei Jahre alt. Ich hatte sie bei den Frauen und Mädchen gesehen; während diese Maniok in einen Trog rieben, spielte sie. Jetzt nahm sie ein Stück Maniok vom Haufen und rieb es an dem Weiterlesen …

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