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Posts Tagged ‘Libyen’

Degradieren sich Viele selbst, wenn sie sich hinstellen und rufen: „Wir sind das Volk“?

September 4, 2018 33 Kommentare

Blick von Glessen auf Brauweiler vor Regenguss – Foto: Martin Bartonitz 2018

Ich möchte gerne einen Artikel hier nochmals bringen, der auf dem Blog What you read is what I’ve felt veröffentlicht wurde und eine interessante Perspektive auf den Begriff ‚Volk‘ wirft. Aber zuvor schauen wir auch noch, woher denn dieses Wort kommt und welche Bedeutung diesem früher zukam:

Der Ausdruck Volk (über mittelhochdeutsch volc aus althochdeutsch folc, dies aus urgermanisch fulka „die Kriegsschar“) ist erstmals im 8. Jahrhundert belegt und bedeutet „viele“. Zu Grunde liegt dieselbe indogermanische Wortwurzel, von der auch die Wörter „voll“ und „viele“ abgeleitet werden können; auf die ursprüngliche Bedeutung „Kriegsschar“, „Kriegerhaufen“ weist auch die slawische Wortwurzel pulk- hin, die allgemein als frühe Entlehnung aus dem Germanischen gilt, und später ins Deutsche mit spezieller Bedeutung als Pulk zurückentlehnt worden ist.

Der Begriff tönt bei mir ambivalent an. Einerseits ist eine Kriegsschar streitbar, eben nicht wehrlos. Auf der anderen Seiten ist das der Haufen, der zu gehorchen hatte. Und wenn wir schauen, dass ab dem 9. Jahrhundert die Leibeigenschaft = Sklaverei in Europa Einzug hielt und für 1.000 Jahre dafür sorgte, dass die Landesherrn ein Volk voller ‚folg-ender‘ Untertanen besaßen, dann hat das ein wenig gutes Geschmäckle. Und nun schauen wir uns mal an, wie der Kollege auf diesem Begriff herumkaut:

„Volk“ und „Bürger“ – Eine Unterscheidung (Quelle)

Ein „Volk“ ist ein Haufen von Menschen, die auf einem Platz herumstehen oder herumsitzen, während vorne ein Einzelner irgendwelche Sachen brüllt.

„Bürger“ sind die gleichen Menschen, wenn sie sich in ständig neu durchmischenden Kleingruppen wechselseitig austauschen, beraten, einander zuhören und dann gemeinsam Entscheidungen treffen, die besser sind als die, die irgendein Einzelner jemals hätte treffen können.

Ein Volk besteht niemals aus Bürgern.

Bürger bilden niemals ein Volk.

Man könnte den „Bürger“ geradezu auf folgende Weise definieren:

Ein „Bürger“ ist das Individuum, das einer Gemeinschaft angehört, die allen anderen Gemeinschaften übergeordnet ist, das aber zugleich als Teil dieser übergeordneten Gemeinschaft nicht in einer Masse untergeht, sondern das vielmehr mit seiner ganz speziellen Stimme gut hörbar bleibt und dessen aktiver Beitrag für das Zustandekommen und den Erhalt dieser Gemeinschaft als unerlässlich und unersetzbar gehalten wird.

„Volk“ und „Bürger“ sind keine Weiterlesen …

Vom Prinzip Menschheitsfamilie …

September 1, 2018 4 Kommentare

Daniele Ganser, ein Friedensforscher, den ich hier schon einige Male zu Wort habe kommen lassen, gibt für mich eine für das Gelingen einer Menschheitsfamilie wichtige Empfehlung:

Orientiert Euch an Werten und nicht an Parteien. Wenn wir uns an Werten orientieren, dann ist es möglich, dass sich quer durch die Parteien Menschen drüber unterhalten können … Bleibt bei Euren Werten und verbiegt Euch nicht. Aber zwingt sie auch nicht Anderen auf.

Es ist wie immer sehr angenehm, ihm zuzuhören:

Weitere Beiträge mit Daniele Ganser: Weiterlesen …

Gadaffi sah in dem Lohnarbeiter einen Sklaven und bot eine Lösung zur Befreiung an …

Man mag über Gaddafi denken und urteilen, wie man will; doch zumindest eine Sache ist und bleibt unbestreitbar: Wenn irgendein Mann auf dieser Erde für wahre Demokratie gekämpft hat, dann war es Muammar Al-Gaddafi! Wer das Gegenteil behauptet, lügt! Wir sind es ihm daher schuldig, Ausschnitte aus dem Grünen Buch als AZZ-Sonderbeilage zu veröffentlichen. …Wahrheit bleibt Wahrheit, und Recht muss Recht bleiben. Man konnte Muammar Al-Gaddafi leiblich ermorden; doch seine niedergeschriebenen Worte enthüllen seine unübertrefflich demokratische Gesinnung. Sie werden weiterleben. Gaddafi ist tot – es lebe die Wahrheit!
Ivo Sasek in der Oktoberausgabe 2011 der AZZ

Ich habe nun ein wenig weiter in Muammar A-Gadaffis Grünem Buch gelesen und bin noch weiter erstaunt über seine Ansichten. Ich hatte vor etwa zwei Jahren das folgende Zitat von Gerald Dunkl, einem österreichischen Psychologe und Aphoristiker, gefunden:

Lohnarbeit ist die Fortsetzung der Sklaverei mit anderen Mitteln.

Gaddafi schließt hier an und stellt exakt auch diesen Zusammenhang fest. Er hat allerdings eine Lösung an der Hand. Er hat die Lohnarbeit kurzerhand abgeschafft und sieht den Arbeiter als gleichberechtigten Partner von Zweien bzw. Dreien im Produktionsprozess. Zu diesem gehören aus seiner Sicht die Ressource, der Produzent = Arbeiter und je nach Produktionsart noch das Produktionsmittel, z.B. eine Fabrik. Ich mache es kurz und lasse den liquidierten „Diktator“ in Fortsetzung zu meinem ersten Artikel Können wir von Libyens ehemaliger Basisdemokratie lernen? einfach mal selbst für sich sprechen:

Auszug aus DAS GRÜNE BUCH von Muammar Al-Gadaffi zum Ökonomischen Aspekt der Dritten Universal Theorie

Auszug aus DAS GRÜNE BUCH von Muammar Al-Gadaffi zum Ökonomischen Aspekt der Dritten Universal Theorie

Und weiter geht´s … Weiterlesen …

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Können wir von Libyens ehemaliger Basisdemokratie lernen?

Jede einem Individuum gehörende ‪‎Zeitung‬ ist sein ‪Eigentum‬ und in ihr kommen im Wesentlichen seine eigenen Ansichten und Interessen zum Ausdruck.
Jeder Anspruch, dass diese Zeitung die öffentliche ‪Meinung‬ repräsentiert,
ist unbegründet.

Muammar al-Gaddafi in seinem Grünen Buch

Auf meiner Finde nach einer besseren Welt bin ich doch nochmals über Gaddafis zerstörtes Libyen gestolpert, dieses Mal zum Thema Basisemokratie. Als der Stress in Libyen los ging, war es das erste Mal, dass ich begann, die Berichte unserer Medien in Frage zu stellen. Und so schrieb ich den Artikel Wer sind die Rebellen in Libyen? Warum wird darüber so wenig berichtet?, der unter den Top 30 der fast 2.000 Artikel auf dem Blog liegt. Später konnten wir erfahren, dass eines der ärmsten Länder, das es war, als Gadaffi mit dafür sorgte, dass der damalige König gehen durfte, zu einem der reichsten Afrikas wurde, bis es von der NATO wieder zu Asche zerbombt wurde (siehe z.B. Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie und auf menschenrechte.eu). Und bis heute im dann folgenden Chaos stecken geblieben ist (siehe z.B. im Greenpeace Magazin). Wieder einmal waren es die Menschenrechte, die beklagt wurden, seitens Gadaffi in Libyen massenhaft verletzt zu werden. Die Beweise waren in der Regel so dürftig, wie wir das inzwischen auf für die Begründung des Irak-Krieges kennen (siehe z.B. bei 20min.ch).

Irgendwo im Netz schnappte ich nun auf, dass es sich lohnen würde, mal in Das Grüne Buch: Die Dritte Universaltheorie des libyschen Revolutionsführers Gadaffis zu schauen. Er würde darin recht nachvollziehbar erklärt, warum die Demokratien der westlichen Welt im Grund auch nur Diktaturen seien. U.a. weil sich die Länder zwischen den Parteien als Vertreter von Klassen zerreißen lassen und die Repräsentanten vorrangig die Parteien vertreten und weniger die Bürger, die sie wählen. Hinzu käme, dass die Medien in privaten Händen lägen, die nur eine private Meinung weiter gäben, also  Themen nicht ausgewogen erörtern würden. Ein schönes Beispiel dafür ist ein Artikel des DIE-WELT-Korrespondenten Alfred Hackensberger, der 2011 titelte Wie Gaddafi sein Volk mit dem Grünen Buch quälte. Es ist mir ein Schleier, wie er zu dieser Erkenntnis kommt, die direkt unter dem Titel lesen ist:

Zu Tausenden ließ Gaddafi über Jahre sein Grünes Buch verteilen. Das bizarre Machwerk wurde zur Gesetzesgrundlage und stürzte das Land ins ökonomische Chaos.
Alfred Hackensberger 2011 – Korrespondent bei DIE WELT

Entweder hat er das Buch nicht gelesen, oder aber ihm war bewusst, dass in diesem kleinen Büchlein der Zündstoff liegt, die Bürger in den westlichen Ländern auf die Idee zu bringen, die basisdemokratischen Prinzipien Gadaffis Libyen auch übernehmen zu wollen. Daher dieser mehr als schwache Artikel zu diffarmieren, ohne auch nur eine fundierte Zeile zu schreiben. Mich wundert nicht, dass diese Medien seit dem ihre Abonnenten verlieren (siehe z.B.), wenn die Artikel überwiegend von diesem Gehalt sind.

Aber schauen wir mal gemeinsam in dieses Büchlein, was Gadaffi zudem zum Volksentscheid, wie er in unseren Länder praktiziert wird, sagt: Weiterlesen …

Der Betrug der UNO & „Menschenrechtsorganisationen“ gegen Libyen

Dezember 27, 2015 5 Kommentare

Alexander Wagandt hat mal formuliert, dass das was IST sei, und nicht, das, was wir uns vorstellen (siehe hier). Hier ist so ein klassisches Beispiel, das unsere Welt auf dem Kopf zu stehen scheint (siehe auch). Wir meinen, dass die UNO als auch die Menschenrechtsorganisation für das Gute auf der Welt eintritt.

Das folgende Video zeigt uns aber, wie diese Organisation am Ende dafür verwendet werden, genau das Gegenteil zu tun.Ich hatte im Fall Libyens damals begonnen zu hinterfragen, ob uns eine falsche Geschichte aufgetischt wird und fragte: Wer sind die Rebellen in Libyen? Warum wird darüber so wenig berichtet?. Inzwischen wissen wir, dass Libyen damals das für die Menschen Afrikas angenehmste Land war. Inzwischen ist es ins Chaos gestürzt. Mord und Totschlag ist Tagesordnung.

Dieses einzigartige Video deckt auf, wie internationales Recht und die Justiz tatsächlich arbeiten. Es wird in eindeutige Weise gezeigt, wie „Menschenrechtsorganisationen“­, internationaler Gerichtshof und „Vereinte Nationen“ jegliche sachliche, legale und seriöse Prinzipien aushebeln, um eine Aggression der USA & NATO gegen Libyen durchzusetzen.
Weder der Jugoslawien-, noch die Irakkriege, die Aufgrund falscher „Beweise“ und Lügen durchgesetzt wurden und über eine Million Tote gefordert hatten, lassen diese „Juristen“ und „Menschenrechtler“ davor zurück schrecken weitere Verbrechen zu unterstützen…

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Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie

Oktober 21, 2015 8 Kommentare
Libya's leader Muammar Gaddafi gestures as he attends the Second Forum for Kings, Sultans, Princes, Sheikhs and Mayors of Africa in Tripoli September 8, 2010. Picture taken September 8, 2010. REUTERS/Ismail Zitouny (LIBYA - Tags: POLITICS IMAGES OF THE DAY)

Muammar Gaddafi – ehemaliger Führer Libyens

Einar Schlereth hat gestern den Artikel Libyen: Vom reichsten Land Afrikas zum Terroristen-Nest veröffentlicht, in dem er über den vorletzten traurigen Akt des USA/NATO-Terrors gegen ein abtrünniges Land berichtet. Der letzte Akt Syrien läuft ja noch. Als es in Libyen los ging, kam mir doch Einiges daran merkwürdig vor, so dass ich fragte: Wer sind die Rebellen in Libyen? Warum wird darüber so wenig berichtet? In den vielen Kommentaren zu diesem Artikel kamen reichlich Fakten zu Tage, die aufzeigten, dass hier nach den verbrecherischen Kriegen in Afghanistan und Iraq der nächste Terrorakt ablief. Und das gegen das fortschrittlichste Land Afrikas, und was die Demokratisierung eines Volkes anging, vermutlich sogar eines der führendsten. Aber macht Euch selbst ein Bild auf Basis des folgenden Artikels, ebenfalls auf dem Blog von Einar veröffentlicht:

Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie (Quelle)

Im Gegensatz zu dem allgemeinen Glauben, war Libyen nicht „Gaddafis Militärdiktatur“, wie die westlichen Medien sagten, sondern in Wirklichkeit einer der demokratischsten Staaten der Welt.

1977 erklärte das Volk von Libyen zur Jamahiriya oder „Regierung der Volksmassen durch sie selbst und für sich selbst“. Die Jamahiriya war eine höhere Form direkter Demokratie mit „dem Volk als Präsidenten“. Traditionelle Institutionen der Regierung wurden aufgelöst und abgeschafft und die Macht gehörte direkt dem Volk durch verschiedene Komitees und Kongresse.

Der Nationalstaat Libyen wurde in mehrere kleinere Kommunen aufgeteilt, die im wesentlichen „mini-autonome Staaten“ innerhalb des Staates waren. Diese autonomen Staaten hatten die Kontrolle über ihre Distrikte und konnten eine Reihe von Entscheidungen treffen, wie etwa die Öleinnahmen und die Budgets verteilt werden sollten. Innerhalb dieser miniautonomen Staaten waren die drei wichtigsten Körperschaften libyscher Demokratie die örtlichen Komitees, die Volkskongresse und die ekexutiven Revolutions- Räte. Weiterlesen …

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Frieden geht anders: Offener Brief an Frau Miosga – ARD-Tagesthemen – Berichterstattung

Screenshot

ARD-Tagesthemen vom 26.8.13

An Frau Miosga -Tagesthemen

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ARD-Tagesthemen vom 26.8.13
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Sehr geehrte Frau Miosga,

ich habe in den letzten Jahren ja schon einiges an Pro-Kriegspropaganda in der Tagesschau und auch in den Tagesthemen gehört , aber die von Ihnen heute zu verantwortende Sendung ist an Verkürzung, Verdrehung von Fakten bzw. Umständen und der Ansammlung unverblümter einseitiger Propaganda wirklich kaum noch zu toppen……………

1. Sie sagten sinngemäß: “Es ist völlig egal, wer das Giftgas eingesetzt hat, auf alle Fälle muss gegen das Assad-Regime eingegriffen werden.” und Herr Pertes hat Ihnen nach dem Mund geredet, obwohl auch er es besser wissen müsste. Einen Krieg anzufangen ohne zu zuweisenden Grund ist laut Internationalem Recht ein Kriegsverbrechen. Wer solch ein Vorgehen propagiert macht macht sich strafbar, denn er/sie stört laut Grundgesetz das friedliche Zusammenleben der Völker – und ist eigentlich zu bestrafen…

2. Sie haben behauptet, dass sich der Westen seit mehr als zwei Jahren aus dem Konflikt “raus hält”. Schauen Sie keine Nachrichten, lesen Sie keine Zeitungen? Die USA haben seit Jahren massenweise “Rebellen” in Lagern in Jordanien ausgebildet und schicken diese Mörder-Banden ( Al-Qaida-Gruppen aus Libyen, Al-NUsra, ect.) schwer bewaffnet über die Grenzen. Die USA schrecken auch nicht davor zurück, Al-Qaida-Banden zu unterstützen und mit denen zusammen zu arbeiten, die ihnen in Libyen schon so nützlich waren. Die USA sorgen seit Beginn des Konflikts über Quatar und Saudi-Arabien dafür, dass diese Terror-Banden über unseren NATO-Partner Türkei ständig ausreichend mit Waffen und Munition versorgt werden. Die Regierung und die Armee Assads bekämpfen also eine von außen Weiterlesen …

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