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Posts Tagged ‘Lernen’

Wie man Lehren und Lernen könnte

Februar 12, 2019 2 Kommentare

Was man eigentlich tun müsste,
was man in Wirklichkeit
sehr wohlwollend, sehr wirkungsvoll,
sehr nutzbringend, wertvoll bleibend tun sollte.

Wer Schüler bedrängt, beängstigt, bedroht,
wer so mehr oder weniger darauf besteht:
„Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!“…
der steht da wie ein übles Wesen,
als eine gefahrvolle, drohende Gestalt,
der ist kein wirklicher Lehrer,
kein Weisheit- und Wissensverehrer,
sondern ein Verhinderer,
ein verwerflicher Verwehrer.
Wer meint er müsse das zu Lernende
nach Nürnberger Art eintrichtern,
und dabei seine Schüler beschimpfend,
beschämend einschüchtern,
deren Gehirn und Geist vollstopfen
verbeulen und verbleuen,
und von der Anwendung
verpönter Methoden nicht zurückscheuen,
der erfährt dann auch sogleich:
Nicht Durchdachtes
ist nicht Verstandenes,
ist nicht gut Gelehrtes,
ist nicht gut Gelerntes,
ist nicht wirklich gut Gekautes,
und wahrhaftig gut Verdautes,
sondern nur eine forcierte Fütterung,
ein belästigendes Gefräß,
eine fettende Mast,
keine wirklich überzeugend
notwendige geistige Nahrung,
sondern eine sehr bald abzuschüttelnde,
zu vergessende, zu entledigende Last.

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Leben und Lernen

Oktober 1, 2018 12 Kommentare

Das Ungeahnte, das Unbekannte, das Unbewusste, das Unwissende, die Unkenntnis ist in uns allen… und das ist der Reiz der Neugierde, der Sehnsucht und des Suchens nach Erkennung, Kenntnis, und Wissen. Das ist der Ansporn des Begehrens nach Belehrung und des Lernens… und dabei erkennt man allzu schnell…wie sehr wenig man wirklich weiß… und wer das mit gutem Gewissen bestätigt, der steht an der Schwelle des Portals der großen Halle der Weisheit, und kann nur hoffen, es wird Eintritt erlaubt, gestattet, gewährt… zum Wandern, Wandeln, und zum Bewundern…  Unser Wissen ist immer begrenzt… aber die Chance des Lernens ist gegeben. Gegönnt, und garantiert bis ans Ende des Lebens…  Man nehme und genieße das dauerhaft Schöne und Gute, das wirklich bleibend Wertvolle. Man wachse und werde. Man erkenne und akzeptiere auch die eigenen Grenzen. Man kann nicht alles wissen!
Man freue sich und sei befriedigt.
Man korrigiere aber das Falsche und Fehlerhafte.

Man lebe, liebe, und lerne!

Gerhard A. Fürst
1.10.2018

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Kinder brauchen kleine Dosen von Gefahr …

Takaharu Tezuka, Architekt in Japan

Ich bin sicher, Architektur kann diese Welt zum Besseren ändern.
Takaharu Tezuka

Ich bekam den Hinweis auf einen Vortrag über einen Kindergarten, der mir viel Spaß gemacht hat. Hier wird ein Kindergarten vorgestellt, der mal ganz anders als die heutigen Standards sind. Hier gibt es kleine Gefahren, weil es so gut wie keine Begrenzungen gibt. Daher gibt es kaum Kinder, die Autismus oder ADHS ausbilden. Hier ist es laut, denn Kinder brauchen dies. Und trotzdem gehen Kinder hochkonzentriert an Dinge ran. Hier können Kinder Resilienz (dazu zwei Artikel meiner Tochter, die mich gerade zum Opa macht) ausbilden, weil keine Helikopter-Eltern oder Gärtner sie vor Fehlernmachen bewahren. Einfach mal wirken lassen:

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Die 3 größten Lügen unseres Schulsystems

Februar 19, 2018 23 Kommentare

benjamin-disraeli

Benjamin Disraeli, 1. Earl of Beaconsfield seit 1876, war ein konservativer britischer Staatsmann und erfolgreicher Romanschriftsteller. Zwei Mal, 1868 und 1874 bis 1880 bekleidete er das Amt des britischen Premierministers. (Bild: Wikimedia Commons)

Das erste Kapitel des Staates ist das Schulwesen! Und das zweite Kapitel des Staates: Das Schulwesen! Und das dritte Kapitel des Staates: Das Schulwesen!
Benjamin Disraeli

Auch zum Thema Schulsystem möchte ich noch einen ergänzenden Artikel ins Regal stellen: 

Die 3 größten Lügen unseres Schulsystems

Unsere Schulen sind sinkende Schiffe, die den Anforderungen unserer Zeit nicht mehr gerecht werden.

Es ist nicht so, dass das nicht auch von der Politik erkannt wird. Aber die Lippenbekenntnisse etwas zu verändern, helfen nicht weiter. Der Wandel muss aus den Schulen kommen. Er muss aus der Gesellschaft kommen – von Dir und von mir kommen.

Bevor wir etwas verändern können, müssen wir erkennen, was wir verändern möchten.
Bevor wir etwas neu bauen möchten, müssen wir erkennen, was mit dem alten System – dem alten Schulsystem – nicht stimmt.

Die Wurzel allen Übels ist, dass wir in der Schule belogen werden. Uns werden Dinge aufgetischt, die so nicht stimmen. Und die möchte ich beim Namen nennen.

Lüge 1: Die Talent-Lüge

Unser Schulsystem sortiert Kinder aus, ja es stempelt sie ab. Es trennt die „Guten“ von den „Schlechten“.
Deshalb haben wir ein System mit Haupt- und Realschulen und den Gymnasien.
Unserem System zufolge gibt es Kinder, die intelligenter sind als die anderen. Und es gibt Noten, die das angeblich belegen.

Es gibt Zeugnisse auf denen steht, dass aus dem einen Kind mal etwas werden kann – und aus dem anderen nie etwas werden wird.
Dieses System unterstützt die Auffassung, dass es eben dumme und intelligente Kinder gibt und dass einige talentiert sind und andere nicht.
Ich halte das für falsch.
Wir sollten Kinder keinen Stempel aufdrücken, von dem sie sich nur schwer oder gar nicht mehr befreien können.

Wir sollten Kinder motivieren, dass sie gut werden können in dem, was sie tun.
Wir sollten sie motivieren, dass sie gut werden können, auch wenn ihnen nicht alles zufliegt.
Prinzipiell bin ich davon überzeugt, dass wir in Allem gut werden können. Es kommt weit mehr auf die Übung an, als auf das Talent.

Wachstum in einem Bereich kommt ganz automatisch, wenn wir uns auf diesen Bereich fokussieren und uns üben.

Wir sollten Kindern kommunizieren: Weiterlesen …

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Was ist Leben wirklich?

lebenjpg

Ständig streben wir nach dem nächsten Ziel. Wenn wir es erreicht haben, sind wir zufrieden. Nicht, weil wir es erreicht haben, sondern weil das Streben für kurze Zeit ein Ende hat.

Wenn nichts mehr geht, nimmt man halt Erleuchtung als Ziel. Damit kann man bis zum Tode streben und lässt dieses überflüssige Ankommen einfach weg.
Ein Weg, der kein Ende kennt.

Ziellos zu leben erscheint vielen Menschen sinnlos und langweilig. Meistens sind das Menschen, die das nie versucht haben.

Welches Ziel auch immer du hast, es ist nicht deins, sondern erlernt. Jemand hat dir gesagt, dass es erstrebenswert sei, das zu erreichen.
Seien es die Eltern, die dich zu Erfolg und Geld getrieben haben oder der Priester, der dich zu endgültiger Vergebung animiert, oder doch der spirituelle Lehrer, der dich zu Selbstliebe oder Erleuchtung animiert hat.

Die Art des Spiels bleibt die gleiche, auch wenn die Ziele ausgetauscht werden.

Alles, was dir am Ende bleibt, ist das kleine bisschen Zeit zwischen Leben und Tod. Ankommen kannst du nur im Grab. Was du mit der Zeit dazwischen machst, liegt bei dir.

Fundstelle: https://www.facebook.com/isfies

Manchen lässt es zornig werden, dass kaum einer hinterfragt, wie es um diese Matrix bestellt ist, und unbewusst mitmachen: Weiterlesen …

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Wann ist Erziehung diktatorisch?

Ein neues System muss sich umfassend um die Bedürfnisse der Menschen kümmern, Es sollte einen gesellschaftlichen Aspekt vertreten, der ein Umdenken bewirkt. Umdenken basiert auf Entscheidungen, welche auf Information basieren. Sich allein darauf zu versteifen, einen Wandel für sich selbst zu realisieren, ist egoistisch und kurzsichtig. Man sollte sich überlegen, wie man der nächsten Generation eine neue Basis bieten kann, auf welcher diese dann langfristigere, nachhaltigere Entscheidungen treffen kann. Ändert man die Information, ändert man das Denken, und das bewirkt einen strukturellen Wandel. Dies ist unser Werkzeug.
So die Meinung von Ikarus in einem Kommentar auf dem Blog

Ich möchte gleich noch ergänzend ein weiteres Zitat des Philosophen Michael Schmidt-Salomon bringen, der frei nach Marx formulierte:

Die herrschende Dummheit ist stets auch die Dummheit der Herrschenden.

Allerdings meinte Michael das in einem anderen Sinne, als ich es inzwischen interpretieren würde. Die herrschenden Eliten besitzen eine recht große Intelligenz gepaart mit Informationen, die sie uns vorenthalten. So wissen sie sehr genau, was zu tun ist, damit das „gemeine“ Volk weiter dummt bleibt. So bleibt am Ende der Bürger im Dunkeln und erkennt erkennt nicht, dass er auch nach der Aufgabe der Leibeigenschaft weiterhin ihr Sklave ist und die Hälfte seiner Arbeitskraft allein für ihr Wohl einsetzen muss.

Ich möchte nun einen weiteren Teil aus DAS GRÜNE BUCH von Mummar Al-Gaddafi hier posten (Teil 1 und 2), der zeigt, wie die Menschen wieder aus ihrer Dummheit geführt werden könnten. Es geht um die Erziehung oder besser die Bildung, oder noch besser darum, wie sich der kleine Mensch so entfalten kann, dass am Ende eine Gemeinschaft von herzensgebildeten Profis entsteht, die als Partner (siehe Augenhöhe) miteinander wirken. Also macht Euch wieder selbst ein Bild darüber, warum Gaddafi in unserem Bildungssystem starke diktatorische Elemente erkennt:

Erziehung aus der Perspektive Mummar Al-Gaddafis

Erziehung aus der Perspektive Mummar Al-Gaddafis

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Der Mensch, ein faszinierendes Wesen – der Schale zweiter Teil

Immanuel Kant 1791 (Foto: Wikipedia)

Im ersten Teil lag die Betrachterperspektive noch auf der äußeren Schale. Wenn wir uns vom Diktat der Zeit gelöst haben und die gerissene emotionale Bindung durch Selbstliebe wieder aufgenommen haben, ist es an der Zeit, tiefer zum WesensKern vorzudringen.

Wie der Tag die Nacht für seine Existenz benötigt, benötigt der Mensch auch zweierlei: Herz und Verstand! Die Moderne hat diesen gleichförmigen Rhythmus gestört, die Nacht wird zum Tag gemacht – immer stärker legen wir unseren Fokus auf den Verstand. Was in der Zeit der Aufklärung bitter nötig war und zu folgendem Leitspruch – aus der Feder von Immanuel Kant – führte:

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Verkam doch dieser Leitsatz in den letzten Jahrzehnten zu einer blinden Konditionierung des Verstandes. Alle Energie des modernen Menschen floss in die Ausbildung seiner Ratio.

Das Ergebnis ist die völlige Entwurzelung, die Verwirrung des Menschen. Nicht mehr die Vernunft steuert den Menschen, er versucht sein Leben ausschließlich auf den Verstand zu bauen. Je mehr er aber zu verstehen versucht, desto größer wird sein Unvermögen, den WesensKern zu fassen, der den Mensch zum Menschen macht.

Unzählige Kinder, die aufgrund der elterlichen FürSORGE im Gymnasium ihren Weg zu bestreiten versuchen, können ein leidvolles Lied davon singen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, bei denen gewonnene Freiheitsgrade, wie die unverbindliche Grundschulempfehlung von ‚grün-rot‘ in Baden-Württemberg, es den Eltern nicht leichter macht.

Auch die moderne Möglichkeit der Neurobiologie legt ihren Fokus auf die Prozessen im Gehirn und leitet durch die Weiterlesen …

Die Ich-kann-Schule statt der Du-mußt-Schule

Unterricht richtet nach unten.
Unterricht ist ein hocheffiziente Lernstörung.
Lernen ist, einer Fährte des Lebens zu folgen.
Franz Josef Neffe

Das Thema Bildung und Schule hatten wir hier schon einige Male in der Kritik. Ist ist einer, der dieser Kritik sein Konzept des wirklichen Lernens in einem neuen Interview gegenüberstellt, aber schaut selbst:

Die Ich-kann-Schule statt der Du-mußt-Schule
oder: Lernen bringt nach vorn, Unterricht richtet nach unten.

Diplom-Pädagoge Univ. Franz Josef Neffe im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Unser derzeitiges Schulsystem beruht auf einigen Prinzipien, welche hinsichtlich ihrer Funktion und ihres „Erfolges“ einige Fragen aufwerfen. So ist es für uns völlig selbstverständlich, daß unsere Kinder Lesen lernen MÜSSEN, Schreiben lernen MÜSSEN oder Rechnen lernen MÜSSEN. Bereits frühzeitig wird damit ein Druck ausgeübt, welcher sich auf den persönlichen Reifeprozeß aber auch auf die Lernleistungen eines Kindes negativ auswirkt.

Viele Lehrkräfte sind sich dessen nicht bewußt, daß Schüler mit dem Druck des Müssens lediglich das Werk des Lehrers vollbringen. Wäre es nicht sinnvoll, wenn der Schüler das Lesen, das Schreiben oder Rechnen lernen als sein eigenes Werk begreift indem er etwas nicht tun muß, sondern tun kann?

Diplom Pädagoge Franz Josef Neffe ist sich sicher: etwas tun zu können, statt tun zu müssen ist eine Garantie für Lernerfolge, für das Wachstum von Stärken und es beeinflußt den Reifeprozeß bei jungen Menschen positiv. Unser Schulsystem fördert hingegen die Schwächen und vernachlässigt die Stärken. Lieber wendet man sich den Fehlern, Auffälligkeiten, unterstellten Abnormalitäten, Defekten, Schwächen usw. zu und übersieht, daß man sich im selben Zuge von genau den Talenten, Potentialen, Begabungen, Kräften, Stärken abwendet, mit denen das Problem gelöst werden kann. Dieses Unterstellen von Schwächen und Abnormalitäten hat mittlerweile solche Ausmaße angenommen, daß vielen Kindern ein ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts­-Störung) unterstellt wird, welches zum Teil durch Pharmazeutika wie Ritalin und ähnliches „therapiert“ wird um Kinder Ruhigzustellen und anzupassen. Eine skandalöse, fast schon kriminelle Entwicklung zum Schaden unserer Kinder.

In der neuen Ich-kann-Schule von Franz Josef Neffe werden nicht die starken Schwächen sondern die Weiterlesen …

Für das Kind ist Spielen und Lernen synonym …

September 27, 2014 65 Kommentare

… und dann kommt es in die Schule und soll nur noch lernen!

Ándre Stern, der sich zuhause bilden durfte

Ándre Stern, der sich zuhause bilden durfte

André Stern, der nicht in die Schule musste sondern zu Hause lernen durfte, spricht über unsere unsägliche Art und Weise unserer Erziehung von oben herab. In diesem Interview spricht er über die Inspirationen die er gibt, über andere Möglichkeiten nachzudenken, wie Dünger für das Gehirn gegeben wird, um in BeGEISTerung zu lernen.

So aufgewachsen bricht das Denken in Hierarchien der Berufe. Kinder, die „unbehindert“, angeleitet aufwachsen, schätzen jeden Beitrag, den ein Mensch für die Gemeinschaft gibt, egal ob Müllmann oder Rechtsanwalt.

Wir kommen auf die Welt und sind optimiert für sie, und plötzlich reißt man das kleine Kind daraus und will es für die Welt vorbereiten. In unserem starken Gefühl der Verbundenheit gehen wir auf andere Menschen zu und fördern uns gegenseitig.

André erzählt darüber, dass er in seiner Kindheit nicht in seinem fließenden Spielen unterbrochen wurden und so in seiner Begesiterung bleiben konnte. Wenn wir das Kind in seinem Spiel, seinem Experimentieren unterbrechen, weil wir meinen, dass das anders besser ginge, dann bringen wir es in die Langeweile. Zum Spielen braucht es keine fertigen Spielzeuge sondern Raum und viel Zeit zum selbstständigen Ausprobieren. Dann erfinden sich Kinder die Spielzeuge, die sie gerade benötigen, selbst.

Und noch viel mehr Interessantes ist aus diesem Gespräch zu erfahren, das uns motiviert, unser Bildungssystem von Grund auf zu erneuern, u.a. von einer Schulpflicht zu einer Weiterlesen …

Wie man das Meiste aus diesen verrueckten Zeiten lernt

Bin gerade von Berlin nach Hause und wollte noch schnell durch die Mails schauen und stoße auf die folgende Nachricht, die ich mit Euch unkommentiert teilen möchte, da es schon spät ist und das Bett ruft:

—-

Martin … in was für ironischen Zeiten wir leben. Da werden Verschwörungstheoretiker über Jahre ausgelacht, ins Lächerliche gezogen; gesellschaftlich als verrückte Randgruppe beäugt. Dann kommt einer wie Snowden um die Ecke und enthüllt der gesamten Welt, dass die Verschwörer wohl ziemlich richtig lagen.

Ich muss oft schmunzeln. Großartige Zeiten um auf diesem Planeten zu leben. Oder auch nicht? Der Begriff Prison-Planet trifft es ganz gut. Aber anstatt alles so negativ zu sehen wie die Masse, sehe ich viele positive Dinge.

Alles, was in Deinem Leben passiert und das, was auf der Weltbühne zu sehen ist, bietet Lernaufgaben. Das Leben ist meiner Meinung – und jetzt wirds leicht spirituell – eine Schule, in der wir lernen sollen. Die Erde ist dabei eine besonders harte Schule.

Hier ist es grausam. Menschen schlachten sich gegenseitig ab, weil sie von böswilligen, mächtigen Manipulatoren in den Krieg „hereinmanipuliert“ wurden.

Es wird versucht die Menschen auf den physischen; geistigen Konsum zu fixieren, anstatt ihnen auch nur einen Hauch an Freiraum zur persönlichen Entfaltung zu bieten. Man versucht die Menschen zu teilen. Sie gegeneinander aufzubringen. Es ist ein Dualismus hier auf der Erde, der, so wette ich, in diesem Quadranten der Milchstraße wohl besonders extrem ist.

Extreme bieten aber auch große Chancen etwas zu lernen. Da wir vermutlich nicht nur ein Leben haben, sondern unendlich Weiterlesen …

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Schulunsinn: Vokabelnpauken!

Vera F. Birkenbihl geht in ihrem Vortrag Gerhirn anknipsen auf so manchen Unsinn ein, den wir in unseren Schulen veranstalten. Dazu gehört auch das Pauken von Vokabeln. Sie gibt zehn Begründungen, warum wir diese Methode des isolierten Paukens zum Erlernen von Fremdsprachen gar nicht nutzen sollten.

Bei der Birkenbihl Methodik ist Vokabelpauken verboten, weil (ab ca. Minute 50 die vier ersten Gründe)

  1. isolierte Daten nicht lernbar sind:
    es wird kein Dopamin freigesetzt = das ist „ungeil“
  2. es an der neuronalphysiologischen Reihenfolge vorbei geht:
    Ein Baby hört sich 7 Monate in die Sprache hinein, bevor es zu sprechen beginnt. Davon 2 Monate vor der Geburt. Es müssen zuerst die passenden Neuronen verbunden werden, bevor es los geht.
  3. wir die blödesten Aussprachefehler machen:
    weil wir nicht wüssten, wie es klingen täte, wenn wir es mal kennen täten.
  4. Vokabeln sitzen in einem anderen Sprachzentrum:
    wer zweisprachig aufwächst, benutzt nur ein Sprachzentrum. Jede weitere Sprache bildet weitere Zentren aus.

Als Schlimm erachtet sie auch die Sprachlabore: Guantanamo pur!

Keiner weiß, wann sich der Lehrer heimlich dazu schaltet, um zu schauen, was das abgeht. Und das in einem Land, wo die Kanzlerin so gerne auf unsere hohen Werte hinweist.

Sehr empfehlenswert ist auch die Art und Weise, Sprache zu Weiterlesen …

Lob und Tadel – die Selbstvertrauen zerstörende Kraft

November 1, 2012 5 Kommentare

Seit ich beobachten durfte, wie sich Menschen hinsichtlich ihrer Motivation positiv verändern, wenn sie sich innerhalb eines SCRUM-Prozesses im Team selbst organisieren können, hat mich das Thema Lob und Tadel noch mehr gefesselt. Meine Eltern hatten für uns Kinder, drei an der Zahl, ein Belohnungssystem für gute Zensuren in Klassenarbeiten und Zeugnissen eingeführt. Resultat: es wurde nun mehr für das Geld als für das eigene Interesse an den dem Erkenntnisgewinn durch das Erlernte gearbeitet. Da ich das nachträglich intuitiv als nicht zielführend erachtete, habe ich das meinen drei Kindern nicht mehr angeboten. Sie sollten es allein als subjektiv-eingefärbtes Feedback für ihren Arbeitsstand auffassen.

Nun hat Hannelore Vonier einen weiteren wichtigen Artikel auch zu dieser Thematik auf ihrem Blog veröffentlicht, den ich hier ebenfalls nochmals bringen möchte. Reiht er sich doch gut in die Schaffung einer zuträglicheren Bildung und Organisation ein, aber lest wieder selbst:

Lob und Tadel – die Selbstvertrauen zerstörende Kraft, von Hannelore Vonier

Yequana-Kinder

Yequana-Kinder

Kinder verhalten sich von sich aus sozial. Eine Vorstellung, die uns fremd ist. Durch Erziehung wird das natürliche Sozialverhalten untergraben.

Im Dschungel Venezuelas trifft eine junge Amerikanerin auf die Yequana-Indianer. Fasziniert vom offenkundigen Glück dieser “Wilden”, bleibt sie insgesamt zweieinhalb Jahre bei dem Stamm und versucht, die Ursachen dieses glücklichen Zusammenlebens herauszufinden. Vertraute Denkweisen werden ihr dabei immer fragwürdiger, immer größer wird ihre kritische Distanz zu Zivilisation. Sie erkennt, wie unsere Gesellschaft in jedem Menschen neu die angeborenene Glücksfähigkeit zerstört, und schreibt ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Kindererziehung ohne Zivilisationsneurosen. Mit ihrem Buch wurde Jean Liedloff weltbekannt.

Jean Liedloff schreibt viel über die das Selbstvertrauen zerstörende Kraft von Lob und Tadel. Hier ein Ausschnitt:

Ich war Zeuge der ersten Augenblicke im Arbeitsleben eines kleinen Mädchens. Die Kleine war ungefähr zwei Jahre alt. Ich hatte sie bei den Frauen und Mädchen gesehen; während diese Maniok in einen Trog rieben, spielte sie. Jetzt nahm sie ein Stück Maniok vom Haufen und rieb es an dem Weiterlesen …

Entwurf einer neuen Struktur von Schulfächern und passender Lehrerskills

Februar 28, 2012 33 Kommentare

Natürlich gibt es Phänomene im Menschen und im direkten Miteinander, die sich jedoch ebenfalls in gesellschaftlichen Phänomen spiegeln.
Schauen wir dazu auf die Schule. Funktioniert die Schule? Ja, sie funktioniert, bestens organisiert erheben sich Glanzlichter aus der Masse, womit sich Masse im negativen Sinne leicht definieren lässt.

Warum funktioniert Schule gerade SO?

In größeren Schulen gibt es mehrere Jahrgangsklassen. Wie werden die Schüler auf die Klassen verteilt? Willkürlich, Beliebigkeit waltet, als gäbe es keine Unterschiede zwischen den Kindern.

Wie wurden die Lehrer ausgebildet? Gab es vor Studienbeginn eine Analyse, welcher Lehrer-Typ zu welchem Fach passt? Nein! Gibt es eine Kompetenzanalyse, welcher Lehrer zu welcher Weiterlesen …

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