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Posts Tagged ‘Leibeigenschaft’

„Diese Art der Menschenhaltung ist an seinem Ende angelangt!“

„Ich fühle mich als Zinssklave!“, so sagte ich vor einiger Zeit zu meiner Liebsten, die mich nur schief anschaute und meinte, es ginge mir dabei aber doch recht gut. Zu meiner Erkenntnis kam ich durch viel Recherchearbeit in den letzten 6 Jahren. Wir haben heute den höchsten Tribut an Lebenskraft zu zahlen, sehen dies nur nicht. Während der Leibeigene nur den 10. an den Eigentümer des Stück Lands, das er bearbeitete, abtreten musste, zahlt der heutige sich frei fühlende westliche Bürger über die Hälfte. Nur ist die Abgabenleistung inzwischen so versteckt, dass sie kaum noch Jemand sehen kann.

Die Macher von MOYO Film sprechen von einem Mafiasystem der Schutzgeldeintreibung, nur eben, dass dies nach der Befreiung der Leibeigenen der Staat übernommen habe.

Sohn: „Vater, ich werde ins Verbrechen einsteigen“
Vater: „In welches: ins organisierte Verbrechen oder ins Staatswesen?“

Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal das Thema der Haltung der Menschen in großen Farmen angereicht. Es gibt nun ein neues Video, das nochmals die Phasen der Sklavenhaltung beleuchtet, die die Menschheit durchlaufen ist, aber nun zu einem positiven Ende kommt: die letzte Phase sollte nun den Menschen wirklich befreien, auch aus den Klauen des Staatswesens, dem Werkzeug weniger Reiche (siehe: 8 Männer besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung) , welches nur mit starker Angstmache aufrecht erhalten werden kann. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild, es sind nur 15, dafür intensive Minuten (der Text auf youtube ist übrigens auch ganz lesenswert):

Auf youtube wird im Begleittext zum Video auf einen Hopi-Text hingewiesen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es könnte dieser sein: Weiterlesen …

Arbeit macht frei!?

Dezember 15, 2013 8 Kommentare

Eingangstor des KZ Auschwitz, Arbeit macht frei (2007, Foto: Wikipedia)

Den Spruch „Arbeit macht frei“ kennen wir in Deutschland recht gut, werden uns doch jedes Jahr die Schilder an den berüchtigten, gut konservierten Vernichtungslagern der Nazis, vor Augen gehalten. Zumindest vor die Augen Jener, die die Mainstream-Medien noch verfolgen. Wissend, was hinter den Zäunen der Lager passierte, kann der Spruch hier nur zynisch gemeint sein. Aber war das immer so? Und wer meine Artikel kennt: nein, auch hier wurde mal wieder etwas auf den Kopf gestellt.

Es gibt eine schöne Buchrezension von Friedrich-Christian Schröder, in der Folgendes zu lesen ist:

Aber mit diesen wörtlichen Vorläufern gibt sich der Autor nicht zufrieden. Er durchmustert alle vorausgegangenen Devisen ähnlichen Inhalts. Dabei stößt er auf die Sentenz „Arbeit ist des Bürgers Zierde“ aus Schillers „Lied von der Glocke“. Auf einem Foto vom Kontor einer Leipziger Firma von 1908 hat er die Parole „Arbeit besiegt alles“ gefunden; sie kehrte zwei Jahrzehnte später in lateinischer Fassung als „Omnia Vincit Labor“ auf der Fassadenuhr einer jüdischen Firma wieder. Einen weiteren Vorläufer sieht er in Thomas Carlyles Uminterpretation von Goethes Gedicht „Symbolon“, in der er die Schlußzeile „Wir heißen Euch Hoffen“ durch die Worte „Work and despair not“ ersetzte.

Diese doch noch als Stärke der Weiterlesen …

War die Befreiung aus der Leibeigenschaft nur ein Trick der neuen Herrscher?

September 1, 2013 37 Kommentare

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen
aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen,
sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Immanuel Kant (1784)

Ich möchte gerne eine These in die Runde werfen. Ich hatte gestern wieder Gelegenheit, während einer Zugfahrt zu diskutieren. Dieses Mal ging es um die Befreiung der Menschen aus der Leibeigenschaft aufgrund der Aufklärung. Dabei stieß uns Folgendes auf:

Im bis dahin herrschenden Feudalimus gehörten 90% der Menschen ihren Herren. Diese Menschen arbeiteten zu 90-95% auf dem Land (Menschenfarm). Und Jene, die noch frei waren, mussten den Zehnten an den Lehensherrn zahlen (heute ist der Zehnte übrigens für Gutverdiener deutlich höher).

Mit der Industrialisierung mit Beginn des 18. Jahrhunderts kamen zunehmend Fabrikanten und Händler auf die Bühne, die auch Menschen als Ressource brauchten und konkurrierten nun mit den adligen Großgrundbesitzern um diese.

Und was geht da besser als einen geschickten Schachzug zu machen: man wiegele die Leibeigenen auf, sich zu „befreien“ hin zur staatsbasierten Republik.

Die weiterhin Mittel- und Grund-losen Ex-Leibeigenen waren nun frei. Sich zumindest zu entscheiden, bei welchen Lohnherren sie ihren Leib zu Markte tragen wollten.

Ein wenig mehr Lohn als bei den Adligen zog die Menschen in die Fabriken der Neureichen (sicher gab es auch anderen Stadtzulauf …)

Unterm Strich bleibt festzustellen: das Herrschen ist geblieben, nur die Weiterlesen …

Die Entzauberung des Zauberers

Januar 1, 2013 1 Kommentar

… Es ist nicht das erste Mal, dass die Bevölkerung Opfer der Geld- und Finanzmärkte wird. Der Pharao hat Josef, den Sohn Jakobs, zum Regierungschef von Ägypten ernannt und der Prophet Moses berichtet von seinen Regierungsgeschäften:

„Das Land Ägypten und Kanaan verschmachteten, weil es an Geld gebrach. Und Josef brachte alles Geld zusammen, das in Ägypten und Kanaan gefunden ward, um Getreide zu kaufen. Da  es nun weiter an Geld gebrach im Lande, kamen alle zu Josef und sprachen: Warum lässt du uns vor dir sterben, darum, dass wir ohne Geld sind? Josef sprach: Schafft euer Vieh  her, so will ich euch für das Vieh Brot geben, weil  ihr ohne Geld seid. Da brachten sie Josef ihr Vieh und er gab ihnen Brot für ihre Pferde, Schafe, Rinder und Esel. Da das Jahr um war, kamen sie zu ihm im zweiten Jahr und sprachen zu ihm: Nicht allein das Geld, sondern auch das Vieh ist dahin. Kaufe uns unser Land für Brot. Also verkauften sie ein jeglicher seinen Acker. Sie sprachen: Du hast uns am Leben erhalten; lass uns nur Gnade finden vor dir, unserm Herrn, so wollen wir gern dem Pharao leibeigen sein. Also machte Josef ihnen ein Gesetz bis auf Weiterlesen …

Kategorien:Ökonomie, Politik Schlagwörter: , , , ,
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